Gran Canaria ruhige Feriendomizile Nähe Meer Maspalomas, Charme, Weite, kein Massentourismus, private Vermietung
ferien-maspalomas
Ferien in Spanien Direkt Reservierung
INFORMATION
 LAGE
 ANLAGE
 HÄUSER
 SERVICE 
 INSIDER TIPPS
 KONTAKT
 STRÄNDE
 GOLFPLÄTZE
 AKTIVITÄTEN
 FLUGSUCHE
Unterkünfte Spanien, wählen Sie Ihr passendes Unternehmen
Europa Gastgeber ist ein Gastgeberverzeichnis mit Hotels, Ferienwohnungen und Ferienhäusern mit Last Minute und Wellness Angeboten aus Spanien. Wählen Sie Ihre Urlaubsregion.
Klicken Sie "zur Buchung" auf das Foto des gewünschten Veranstalters.
GRAN CANARIA DIE ANDERE ALTERNATIVE FÜR FERIEN
Direkt Buchung: Persönliche, individuelle Behandlung, Privatanlage mit Charme. Ruhige Traum-Residenz in idyllischer Lage mit herrlichem Panorama Meerblick auf Maspalomas. Ferien mit Hund.
ferien-mit-hund-gran-canaria
Lastminute Urlaub bei TravelScout24 - Ihr Online Reisebüro
TravelScout 24 hilft Ihnen den passenden Lastminute Urlaub günstig zu buchen und Sie können Ihre Lastminute Reise schon morgen entspannt antreten. Einfach schneller zum Traumurlaub
HOTELRESERVIERUNGSSERVICE
Der Online-Hotelreservierungsservice hotel.de vermittelt weltweit 210.000 Hotels aller Preiskategorien sowie zahlreiche Kurzreisen zu tagesaktuellen Vorzugspreisen. hotel.de - 210.000 Hotels weltweit buchen
GOLFSPEZIALISTEN: SCHÖNER REISEN, SCHÖNER WOHNEN, SCHÖNER SPIELEN.
Golfmotion.com bietet maßgeschneiderte Golfreise-Pakete und luxuriöse Hotelaufenthalte in den schönsten Reisedestinationen. DE 02 468x60 1001 come and play_jpg
Klicken Sie "zur Buchung" auf das Foto des gewünschten Veranstalters.
UNTERKUNFT, FLUG , PAUSCHALPAKETE
Neckermann Reisen ist der zweitgrößte Reiseveranstalter Deutschlands und ein Markenzeichen für gute Qualität zu günstigen Preisen. Neckermann Reisen
Flüge und Hotels zu einem Pauschalpaket: einfach, attraktiv, günstig, sicher. TUIfly.com - Fliegen zum Smile-Preis - Billigflüge
Der zweitgrößte Touristikkonzern in Europa bietet Ihnen die ganze Welt des Reisens Die schönsten Reiseiziele der Welt - nur einen Klick entfernt!
BUCHEN SIE HIER IHRE VILLA AM MEER
Auf unserer Website finden Sie wunderschöne Villen und gemütliche Cottages. Die meisten Ferienhäuser liegen an der holländischen Küste. Herrliche Villen an der Nordzeeküste!
Spanien Information

Spanien befindet sich, ebenso wie Portugal (im Westen) und das zum Vereinigten Königreich gehörende Gibraltar (im Süden), auf der Iberischen Halbinsel, zwischen 36° und 43,5° nördlicher Breite und 9° westlicher und 3° östlicher Länge (ohne Balearen, Kanaren, Ceuta und Melilla). Spanien nimmt sechs Siebtel der Iberischen Halbinsel ein. Im Nordosten, entlang des Gebirgszuges der Pyrenäen, grenzt Spanien an Frankreich und den Kleinstaat Andorra. Außerdem gehören die Inselgruppen der Balearen, im Mittelmeer gelegen, und der Kanaren im Atlantik, sowie die an der nordafrikanischen Küste gelegenen Städte Ceuta und Melilla zum Staatsgebiet. In Frankreich besitzt Spanien die Exklave Llívia. Außerdem gehören Spanien die vor der marokkanischen Küste gelegenen Inseln Islas Chafarinas, Peñón de Vélez de la Gomera, Alhucemas, Alborán, Perejil sowie die Islas Columbretes.

Die Städte Ceuta und Melilla liegen an der marokkanischen Mittelmeerküste in Nordafrika. Der nördlichste Punkt Spaniens ist die Estaca de Vares, der westlichste das Kap Toriñana (beide in Galicien), der südlichste die Punta Marroquí bei Tarifa, der östlichste das Cap de Creus. Die größte Ausdehnung von Norden nach Süden beträgt 856 km und von Osten nach Westen 1.020 km.

Der größte (und einzige Gletscher-) See Spaniens ist der Lago de Sanabria mit einer Ausdehnung von 368 Hektar und einer größten Tiefe von 55 m.

Spanisches Klima

Das Klima in Spanien kann grob in folgende Zonen gegliedert werden:

Atlantisches Klima: an der nördlichen Atlantikküste: Galicien, Asturien, Kantabrien, Baskenland, Navarra (Norden). Vor allem im Winter Niederschläge, sehr milde Winter und Sommer (siehe Klimadiagramm von Santander).

Ozeanisch-Kontinentales Klima: im Zentrum der Iberischen Halbinsel: Kastilien-León, Madrid, La Rioja, Navarra, Kastilien-La Mancha, Extremadura und Andalusien. Sehr kalte Winter mit regelmäßigen Schneefällen im Norden und heiße Sommer, hauptsächlich im Winter Niederschläge.

Kontinentales Mittelmeerklima: in Aragón, Katalonien, Valencia (Hinterland), Murcia, Kastilien-La Mancha und Andalusien. Niederschläge vor allem in Frühling und Herbst. Heiße Sommer und kalte Winter; die täglichen Temperaturschwankungen können 25 °C betragen.

Mittelmeerklima: in Katalonien, auf den Balearen, in Valencia, Murcia und Andalusien. Niederschläge fallen vor allem im Frühjahr und Herbst, zum Teil wolkenbruchartig (erste Septemberwoche). Durch die von Norden nach Süden abnehmende Niederschlagsmenge (Barcelona 640 mm, Tortosa 524 mm, Valencia 454 mm, Alicante 336 mm, Almería 196 mm) kann das Mittelmeerklima in ein feuchtes und trockenes unterschieden werden. Die Temperaturen sind im Winter mild, im Sommer ist es heiß, teilweise auch heiß-feucht.

Subtropisches Klima: auf den Kanaren. Milde Temperaturen (18 °C bis 24 °C) fast über das ganze Jahr, einen Winter gibt es so gut wie nicht (Durchschnittstemperaturen in Santa Cruz de Tenerife: 17,9 °C im Januar und 25,1 °C im August). Die Niederschläge auf den Kanaren variieren sehr stark in den einzelnen Regionen der Inseln.

Gebirgsklima: in den Höhenlagen der Pyrenäen, des Kastilischen Scheidegebirges und der Betischen Kordillere. Lange, kalte Winter und kurze, frische Sommer.

Spanische Geologie
Der höchste Berg auf spanischem Staatsgebiet ist mit 3.718 m Höhe der Pico del Teide auf der Insel Teneriffa, die zu den Kanarischen Inseln gehört. Der höchste Berg auf dem Festland ist mit 3.482 m Höhe der Mulhacén, der in Andalusien in der Sierra Nevada in der Provinz Granada liegt. Die Nordküste Spaniens verläuft fast in gerader Linie und bildet nur zwischen Gijón und Avilés sowie zwischen Ribadeo und A Coruña (spanisch La Coruña) bedeutendere Vorsprünge nach Norden. Gegenüber den übrigen Küsten des Landes zeichnen sich diese Küstenabschnitte durch Schroffheit und schlechte Zugänglichkeit aus. Ursächlich hierfür ist, dass hier die Gebirge fast überall dicht ans Meer heranrücken. Zugänglich sind diese Küstenabschnitte nur an den Mündungen der Flüsse und der tief in das Land einschneidenden Meeresarme (Rías), die insbesondere an der Küste von Galicien häufig auftreten. Auch die Westküste Spaniens trägt im Ganzen diesen Charakter; doch ist sie viel zugänglicher als der Norden, da hier die Gebirge nur in den Kaps bis an das Meer herantreten und sich im Hintergrund der Rías gewöhnlich Ebenen befinden. Charakteristisch für die Süd- und Ostküste sind dagegen weite, flache Meerbusen und dazwischen in felsigen Vorgebirgen endende Landvorsprünge. Diese Abschnitte sind zugänglicher als die Nord- und Westküste. Die wichtigsten Buchten der Südküste sind von Westen nach Osten die Golfe von Cádiz, Málaga und Almería sowie die Bucht von Cartagena, an der Ostküste die Bahía von Alicante und der Golf von Valencia. Die größten Flüsse Spaniens sind der Duero, der Tajo und der Ebro. Der Tajo ist der langest Fluss der Iberischen Halbinsel.
Spanische Sprachen
In Spanien wird überwiegend Spanisch, Katalanisch und Galicisch sowie Baskisch gesprochen. Die spanische Sprache ist im gesamten Staatsgebiet Amtssprache, während die anderen drei Sprachen nur in den entsprechenden Autonomen Gemeinschaften diesen Status genießen. Ferner wird in der Autonomen Gemeinschaft Valencia eine Variation des Katalanischen, Valencianisch, und auf den Balearen eine weitere lokale Variante des Katalanischen, das Mallorquinische, gesprochen. Daneben existieren einige Minderheitensprachen, welche von einer geringen Anzahl von Menschen gesprochen werden. Zu diesen zählt Asturisch-Leonesisch, Aragonesisch und Aranesisch. In Melilla spricht die masirische Minderheit zudem Tamazight, in Olivenza (Extremadura) wird teilweise noch Portugiesisch gesprochen. Während der Urlaubssaison arbeiten in den Tourismusregionen auch Saisonarbeiter aus Deutschland und Polen, vielfach auch Südamerikaner. In einigen Tourismusregionen wie der Costa Blanca oder der Costa del Sol sind vergleichsweise viele Deutsche und Engländer dauerhaft ansässig. Als Fremdsprachen werden meist Englisch und Französisch gesprochen. Jüngere Spanier sprechen als Fremdsprache zumeist Englisch, Ältere eher Französisch. In der breiten Bevölkerung sind anwendbare Fremdsprachenkenntnisse aber nach wie vor nicht die Regel. In von Touristen gerne besuchten Gebieten am Mittelmeer, den Balearen und auf den Kanarischen Inseln ist zum Teil Deutsch gebräuchlich. In Katalonien wird an den Schulen und Universitäten größtenteils auf Katalanisch gelehrt, Spanisch darf dort jedoch von allen Studierenden in Unterricht und Klausuren benutzt werden.
Spanische Religionen und Weltanschauungen
Zwar gehören 92 % der Bevölkerung (Stand 2000) offiziell der römisch-katholischen Kirche an, jedoch schwindet die Anzahl derer, die aktiv am religiösen Leben teilnehmen.[3] Im Rahmen einer Studie des staatlichen Meinungsforschungsinstitutes Centro de Investigaciones Sociológicas im Jahr 2002 gaben allerdings nur 80 % der Befragten an, Katholiken zu sein. Finanziert wird die katholische Kirche vom spanischen Staat auf Grundlage eines Vertrages mit dem Heiligen Stuhl. Da in Spanien die katholische Kirche nicht aus direkt entrichteten Steuern der Gläubigen finanziert wird, bringt ein offizieller Kirchenaustritt keine finanziellen Vorteile. In Spanien liegt der wichtige Wallfahrtsort Santiago de Compostela. Eine größere Minderheit von 12 % der Bevölkerung bezeichnet sich laut genannter Untersuchung als nicht religiös, doch ist diese Zahl heftig bestritten worden und kann für genaue Anschauungen nicht genutzt werden. Die Muslime machen 0,5 %, die Protestanten 0,3 % und Zeugen Jehovas 0,25 % der Bevölkerung aus. Juden, Angehörige anderer Konfessionen und Konfessionslose stellen 7,2 % der Bevölkerung. Siehe auch: Spanische Evangelische Kirche, Judentum in Spanien
Spaniens größte Städte
Städte mit über 100.000 Einwohnern, mit Einwohnerzahl. (Stand: 1. Januar 2007)

1. Madrid – 3.155.359
2. Barcelona – 1.593.075
3. Valencia – 796.549
4. Sevilla – 704.154
5 .Zaragoza – 647.373
6. Málaga – 558.287
7. Murcia – 409.810
8. Las Palmas de Gran Canaria – 378.628
9. Palma de Mallorca – 375.773 10.
Bilbao (bask. Bilbo) – 353.173
11. Valladolid – 321.713 12.
Córdoba – 319.692
13. Alicante – 319.380 14. Vigo – 293.725
15. Gijón – 273.931
16. L'Hospitalet de Llobregat – 252.884
17. A Coruña – 243.349
18. Granada – 236.982
19. Vitoria (bask. Gasteiz) – 226.490
20. Santa Cruz de Tenerife – 221.567

21. Badalona – 218.553
22. Elche – 215.137
23. Oviedo – 212.174
24. Móstoles – 204.463 25.
Cartagena – 203.945
26. Alcalá de Henares – 197.804
27. Sabadell – 196.971 28.
Jerez de la Frontera – 196.275
29. Fuenlabrada – 195.131
30. Terrassa – 194.947
31. Pamplona – 193.328
32. Santander – 183.955
33. San Sebastián – 182.930
34.Almería – 181.702
35. Leganés – 181.248
36. Burgos – 172.421
37. Castellón de la Plana – 167.455
38. Alcorcón – 162.524
39. Salamanca – 160.331
40. Albacete – 159.518
41. Getafe – 157.397
42. Huelva – 145.150
43. Logroño – 144.935
44. Badajoz – 143.019
45. San Cristóbal de La Laguna – 141.627
46. León – 136.414
47. Cádiz – 131.813
48. Tarragona – 128.152
49. Lleida – 124.709
50. Marbella – 124.333
51. Santa Coloma de Gramenet – 118.129
52. Mataró – 116.698
53. Jaén – 116.540
54. Dos Hermanas – 112.273
55. Algeciras – 111.283
56. Torrejón de Ardoz – 109.483
57. Ourense – 108.358
58. Alcobendas – 103.149
Spanische Geschichte
Die Ureinwohner der Pyrenäenhalbinsel waren die Kelten und die Iberer, nach denen auch die Halbinsel benannt worden ist. Im 11. Jahrhundert v. Chr. siedelten sich die Phönizier an der Südküste an; die berühmteste von ihren Kolonien war Cádiz (Gades). Die Bezeichnung Spanien leitet sich von der römischen Bezeichnung „Hispania“ ab (von phönizisch „Ishapan“ = „Küste der Klippschliefer“; was die Phönizier für Klippschliefer hielten, waren in Wirklichkeit Kaninchen). Geprägt wurde das Land auch durch die jahrhundertelange arabische Vorherrschaft, deren Erbe sich sowohl in der Architektur als auch in der Sprache niedergeschlagen hat. Mit der Vertreibung der Mauren von der Iberischen Halbinsel (die sogenannte Reconquista) und der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus im Jahr 1492 stieg Spanien vorübergehend zur Weltmacht auf. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts ist Spanien grösstenteils ein rückständiges Agrarland geprägt von feudalen Eigentumsverhältnissen, die wenige vorhandene Industrie konzentriert sich im wesentlichen auf Katalonien und das Baskenland. Im Jahr 1923 übernimmt General Miguel Primo de Rivera die Macht und installiert eine Militärdiktatur, diese kann sich aber wegen der drängenden gesellschaftlichen Probleme nicht lange halten und 1931 wird Spanien zur Republik. Die ererbten politischen und sozialen Konflikte belasteten die Zweite Republik von Beginn an, bereits 1932 kam es zum ersten Putschversuch rechter Militärs unter Führung von General Sanjurjo. Im Jahr 1934 kam es zu einer Reihe von linken Aufständen die z.T. sehr blutig niedergeschlagen wurden. Die politische Instabilität, die vor allem von den extremen Vertretern linker und rechter Positionen und ihren paramilitärischen Verbänden, aber auch von Mitgliedern regulärerer Sicherheitskräfte geschürt wurde, verschärfte sich nach dem Sieg der Volksfront aus linksliberalen, sozialistischen und kommunistischen Parteien bei den Parlamentswahlen vom 17. Februar 1936. Im Juli 1936 putschen Teile des Militärs unter Führung von General Franco gegen die Regierung, der Putsch ist nur in einigen Landesteilen erfolgreich und scheitert in den wichtigen politischen und industriellen Zentren des Landes (u.a. Madrid, Katalonien, Baskenland). In der Folge kommt es zum Spanischen Bürgerkrieg, in dessen Verlauf erhalten die Putschisten wichtige Hilfe durch das faschistische Italien und das nationalsozialistische Deutschland, während die liberalen Demokratien Frankreich und Großbritannien eine Nichteinmischungspolitik praktizierten und damit den Siegeszug Francos gegen die Republik begünstigten. 1939 endet der Krieg mit dem Sieg des national-konservativen Spaniens über das republikanische Spanien. Die Epoche der franquistischen Diktatur beginnt mit einer mehrjährigen Phase gewaltsamer Säuberungen und führte das Land in eine langanhaltende politische und gesellschaftliche Lethargie. Nach dem Tod Francos (1975) wird König Juan Carlos, als vom Diktator bestimmter Nachfolger, Staatsoberhaupt Spaniens und leitet einen Demokratisierungsprozess (span. Transición) ein. Mit der Verabschiedung der Verfassung 1978 wird Spanien zu einer konstitutionellen Monarchie. Seit der Endphase der Diktatur und besonders während der Transition kommt es zu massiver Aktivität der ETA und anderer linker wie auch rechter Terrorgruppen. Im Jahr 1981 kommt es noch einmal zu einem Putschversuch („23-F“) rechter Militärs und Teilen der paramilitärischen Guardia Civil gegen die demokratische Regierung. Die Transition endet 1982 mit der Regierungsübernahme durch die sozialdemokratische Partei von Felipe González (PSOE). Während der 1980er wird Spanien Mitglied der NATO und der EU und erlebt einen wirtschaftlichen Aufschwung. Gleichzeitig wurde im Kampf gegen die ETA eine staatsterroristische Gruppe (GAL) aufgestellt, die mit Folter und Mord den baskischen Separatismus bekämpfte, diese Epoche ist in Spanien als "schmutziger Krieg" (span. guerra sucia) bekannt.[4] Der Skandal um die GAL-Verwicklungen hoher Regierungsmitglieder führte 1996 zu einer Wahlniederlage von PSOE. In der Folge wurde José María Aznar (Partido Popular, PP) neuer Ministerpräsident. Nach zwei Legislaturperioden die von zahlreichen Skandalen und innenpolitischen Konflikten (Irakkrieg) geprägt waren verlor PP, unter dem Eindruck der Madrider Zuganschläge vom 11. März 2004, die Parlamentswahlen (14. März 2004). Seit 2004 führt José Luis Rodríguez Zapatero (PSOE) in Madrid eine Minderheitsregierung.
Spanische Wirtschaft
Mit dem demokratischen Wandel in der Zeit nach 1975, dem Beitritt zur Europäischen Gemeinschaft im Jahr 1986 und der Teilnahme an der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion hat Spanien die Grundlage für einen langanhaltenden wirtschaftlichen Aufschwung gelegt. Die Industrie des Landes wurde sukzessive liberalisiert und modernisiert. Hieraus sind einige international erfolgreich agierende Unternehmen hervorgegangen, z.B. Iberia, Seat, Telefónica, Zara oder Endesa. Die Öffnung Spaniens für den internationalen Wettbewerb zog umfangreiche ausländische Direktinvestitionen nach sich. Spanien besitzt mit 81.880 Mitarbeitern (Ende 2006) die weltgrößte Genossenschaft, die Mondragón Corporación Cooperativa.
Spanischer Tourismus
Spanien ist nach Frankreich das weltweit zweitbeliebteste Urlaubsland und Ziel von 7 % aller Touristen. 2004 brachte der Tourismus Spanien Einnahmen in Höhe von 35,7 Mrd. €. Im Jahr 2005 haben ca. 55,6 Mio. ausländische Touristen Spanien besucht. Katalonien ist das wichtigste touristische Ziel in Spanien: 25,3 % aller Touristen sind dorthin gereist, 12,7 % mehr als im Vorjahr. Zweitwichtigstes Touristenziel sind die Balearen, sie wurden von 9,4 Mio. Touristen besucht, 1% mehr als im Vorjahr. Danach kommen Andalusien mit 7,6 Mio. Touristen (1,3 % mehr) und das Land Valencia mit 4,8 Mio. (9,5 % mehr). Beliebte Reiseziele (mit viel besuchten Orten) sind :
Pyrenäen, Balearen, Kanarische Inseln, Andalucia, Cataluña, Costa Brava, Barcelona, Salou, Girona, Costa Dorada, Costa del Sol, Costa de la Luz, Costa Blanca, Benidorm, Sierra Nevada, Costa Verde
Spanisches Straßennetz
Spanien verfügt über ein gut ausgebautes Straßen- und Autobahnnetz von 663.795 km Länge. Das Straßennetz ist zum allergrößten Teil befestigt. Das Fernstraßennetz umfasst Nationalstraßen, carreteras nacionales, und Autobahnen, die sogenannten autovías (gebührenfrei) und autopistas (mautpflichtig, de peaje). An den Zahlstellen der gebührenpflichtigen autopistas kann mit Bargeld oder Kreditkarte bezahlt werden. Teilweise verlaufen gebührenpflichtige Autobahnabschnitte parallel zu gebührenfreien. Rund um Ballungszentren gibt es meist gebührenfreie autovías, viele Fernverbindungen sind gebührenpflichtig. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt: innerhalb geschlossener Ortschaften 50 km/h auf Landstraßen 90 km/h auf Landstraßen mit einem Randstreifen von mindestens 1,5 m Breite oder einer zusätzlichen Fahrspur 100 km/h auf den Autobahnen 120 km/h Seit Sommer 2005 werden in Spanien Geschwindigkeitskontrollen mit stationären Radargeräten durchgeführt. In geschlossenen Ortschaften muss nachts immer mit Abblendlicht gefahren werden. Vorsicht beim Einfahren in Autobahnen: hier gilt zwar wie im deutschen Sprachraum „Vorfahrt gewähren“, jedoch wird einfahrenden Autofahrern oft kein Platz zum Einscheren eingeräumt. Für Linksabbieger gibt es gelegentlich eine Art „Wartespur“ in der Mitte der Straße, von dieser Wartespur kann dann nach rechts in die Fahrspur eingeschert werden. Seit Juli 2004 sind in Spanien Warnwesten gesetzlich vorgeschrieben. Diese müssen bei Unfällen und Pannen getragen werden. Reservelampen für die Fahrzeugbeleuchtung und zwei rote Warndreiecke müssen ebenso im Kraftfahrzeug mitgeführt werden. Grüne Versicherungskarten sind zwar nicht Pflicht, aber empfehlenswert, da die Polizei damit vertraut ist. In den letzten Jahren hat die Zahl der PKW und die Verstädterung in Spanien stark zugenommen. In Spanien gibt es 467 KFZ / 1000 Ew. 78 % der Bevölkerung leben in Städten; die Bevölkerungsdichte beträgt 82 Ew/km². Vielerorts herrscht auch durch die engen Straßen akute Parkplatznot. Eine durchgezogene gelbe Linie am Fahrbahnrand weist auf ein Parkverbot hin. Die lokale Polizei besitzt oftmals eigene Abschleppwagen. Die Parkgebühren in Ballungsräumen liegen auf demselben Niveau wie in Metropolen im deutschsprachigen Raum. In manchen Ballungsräumen (Madrid, Barcelona) sind die Straßennetze gerade im Berufsverkehr örtlich überfordert; teilweise gibt es Verkehrsleitsysteme wie in Valencia.
Spanisches Fahrrad, Fernbusnetz, Schifffahrt

Fahrrad: Fahrradfahren wird von den Spaniern zuerst als sportliche Betätigung aufgefasst; als Verkehrsmittel wird das Fahrrad selten genutzt. Fahrradfahrer sind im Straßenverkehr rechtlich nicht besser gestellt, wie dies beispielsweise in Deutschland der Fall ist. Fahrradwege sind meist nur in touristisch attraktiven Regionen bekannt. Die einzelnen Radwege sind oftmals nicht miteinander verknüpft. Im Großraum Madrid haben allerdings Autobahnen z.T. eine eigene Fahrradspur.

Fernbusnetz: Spanien verfügt über ein sehr gut ausgebautes Busnetz. In kleinen und großen Städten gibt es spezielle Busbahnhöfe. Das Busnetz verbindet insbesondere kleinere Städte und Dörfer, aber es gibt auch überregionale Linien und internationale Verbindungen. Busfahren ist in Spanien vergleichsweise billig.

Schifffahrt: Auf 1045,1 km Kanälen und Flüssen ist Binnenschifffahrt möglich. Die größten Seehäfen sind in Barcelona, Valencia, Bilbao, Gijón und Santa Cruz de Tenerife. Zwischen der Iberischen Halbinsel und den Balearen sowie den Kanaren gibt es eine Reihe von Fährverbindungen.

Spanisches Bahnnetz
Das Bahnnetz (traditionell Breitspur) der staatlichen Eisenbahngesellschaft RENFE wird durch ein normalspuriges Hochgeschwindigkeitsnetz (AVE, ungefähr 1.543 km Streckennetz[6]) ergänzt. Das Fernverkehrssystem wird Grandes Líneas genannt, der AVE ist hiervon ausgenommen. Die RENFE betreibt in den Ballungszentren lokale S-Bahn-Netze, die sogenannten Cercanías. In folgenden Regionen gibt es Cercanías-Netze: Asturias, Barcelona, Bilbao, Madrid, Málaga, Murcia/ Alicante, Santander, San Sebastián, Sevilla und Valencia. Schmalspurstrecken werden von regionalen Gesellschaften betrieben. Die spanischen Fernverkehrszüge der Grandes Líneas werden in Tag- und Nachtzüge unterschieden. Tagzüge sind der Alaris, Altaria, Arco, Euromed, Talgo, Intercity und Diurno. Nachtzüge sind der Trenhotel und Estrella. Diese Zugtypen unterscheiden sich in ihrer Bauart und fahren auf festgelegten Strecken. Eine Klassifizierung nach der Zug-Geschwindigkeit und Haltepunktdichte wie im deutschen Sprachraum gibt es in Spanien nicht. Fahrkarten werden nicht für eine Strecke, sondern für ein Produkt verkauft. Die Städte Barcelona, Bilbao, Madrid und Valencia verfügen über U-Bahn- oder Metronetze, in Sevilla und Palma de Mallorca sind entsprechende Netze im Aufbau. Einige Städte wie Alicante, Bilbao, Teneriffa, Madrid und Barcelona besitzen neu eröffnete Straßenbahnnetze.
Spanische Flughäfen
Das Bahnnetz (traditionell Breitspur) der staatlichen Eisenbahngesellschaft RENFE wird durch ein normalspuriges Hochgeschwindigkeitsnetz (AVE, ungefähr 1.543 km Streckennetz[6]) ergänzt. Das Fernverkehrssystem wird Grandes Líneas genannt, der AVE ist hiervon ausgenommen. Die RENFE betreibt in den Ballungszentren lokale S-Bahn-Netze, die sogenannten Cercanías. In folgenden Regionen gibt es Cercanías-Netze: Asturias, Barcelona, Bilbao, Madrid, Málaga, Murcia/ Alicante, Santander, San Sebastián, Sevilla und Valencia. Schmalspurstrecken werden von regionalen Gesellschaften betrieben. Die spanischen Fernverkehrszüge der Grandes Líneas werden in Tag- und Nachtzüge unterschieden. Tagzüge sind der Alaris, Altaria, Arco, Euromed, Talgo, Intercity und Diurno. Nachtzüge sind der Trenhotel und Estrella. Diese Zugtypen unterscheiden sich in ihrer Bauart und fahren auf festgelegten Strecken. Eine Klassifizierung nach der Zug-Geschwindigkeit und Haltepunktdichte wie im deutschen Sprachraum gibt es in Spanien nicht. Fahrkarten werden nicht für eine Strecke, sondern für ein Produkt verkauft. Die Städte Barcelona, Bilbao, Madrid und Valencia verfügen über U-Bahn- oder Metronetze, in Sevilla und Palma de Mallorca sind entsprechende Netze im Aufbau. Einige Städte wie Alicante, Bilbao, Teneriffa, Madrid und Barcelona besitzen neu eröffnete Straßenbahnnetze.
Spanische Kultur

Literatur: Miguel de Cervantes, Tirso de Molina, Lope de Vega, Pedro Calderón de la Barca, Francisco de Quevedo, Rosalía do Castro, Federico García Lorca, Camilo José Cela, Javier Marías, Arturo Pérez-Reverte, Manuel Vázquez Montalbán, Miguel Delibes, José Zorrilla

Musik: Flamenco, Manuel de Falla, Paco de Lucía, Joaquín Rodrigo, Pablo Sarasate

Film: Pedro Almodóvar, Luis Buñuel, Carlos Saura, Julio Médem, Alejandro Amenábar, Bigas Luna, Álex de la Iglesia, Fernando León de Aranoa

Malerei: Pablo Picasso, Salvador Dalí, Diego Velázquez, El Greco, Joan Miró, Francisco de Goya, Bartolomé Esteban Murillo

Bildhauerei: Eduardo Chillida, José Álvarez, Julio González

Architektur: Antoni Gaudí, Santiago Calatrava, César Manrique, Ricardo Bofill, Juan Bautista de Toledo, Rafael Moneo

Mode und Kleidung: Cristóbal Balenciaga, Manolo Blahnik, Amaya Arzuaga, Custo Dalmau, Paco Rabanne, Mantilla

Spanische Medien
Die meisten überregionalen Tageszeitungen erscheinen in der Hauptstadt Madrid: El País (durchschnittliche Auflage im Jahr 2003 ca. 561.000 Exemplare, gehört zur Mediengruppe PRISA), El Mundo (379.000), ABC (346.000) und La Razón (205.000). In Barcelona erscheinen La Vanguardia (240.000) und die wichtige regionale katalanische Zeitung El Periódic (221.000; auch spanischsprachig als El Periódico). Von Bedeutung sind auch täglich erscheinende Sport-Medien wie Marca (549.000) und As (303.000), die meisten Spanier lesen Regionalzeitungen, fast jede größere Stadt im Land hat hier ein Angebot, beispielsweise Diario de Sevilla oder auch Diario de Mallorca. Zur Rundfunkanstalt Radiotelevisión Española (RTVE) gehört unter anderem auch das spanische Fernsehen Televisión Española (TVE). Dieses betreibt zwei Sender, TVE 1 und TVE 2. Private TV-Programme sind Antena 3, Telecinco sowie seit dem 7. November 2005 Cuatro und seit dem 27. März des selben Jahres La Sexta. Das Fernsehprogrammangebot wird durch regionale Fernsehsender abgerundet. Im Bereich des digitalen Fernsehens gibt es die Angebote Digital+ und Auna. Der ehemals teilweise frei empfangbare Sender Canal+, der durch Cuatro ersetzt wurde, ist in das Digital+-Angebot eingegangen. Zum Rundfunk siehe Hörfunk in Spanien.
Sport in Spanien
Fußball ist in Spanien der mit Abstand wichtigste Publikums- und auch ein viel betriebener Breitensport. Weitere beliebte Mannschaftssportarten sind Basketball, Handball, Feldhockey, Futsal, Volleyball und Wasserball, an den Universitäten erfreut sich außerdem Rugby großer Beliebtheit. Vor allem in den Regionen Katalonien und Galicien wird auch der Rollhockeysport zahlreich betrieben. Der Motorsport, insbesondere Rallye, Formel 1 und Motorradsport, genießen die Aufmerksamkeit der Zuschauer. Ein großes Radsportereignis ist die Vuelta, weitere international beachtete Rennen sind die Baskenland-Rundfahrt, die Katalonien-Rundfahrt und das Clásica San Sebastián. Bedeutende Individualsportarten sind Tennis, Padel, ein relativ neues, dem Tennis ähnliches Spiel, und Golf. Im Nordosten Spaniens wird Pelota, der baskische Nationalsport, und in der Region Valencia Pilota Valenciana gespielt. Ein typisch spanisches Spektakel ist der Stierkampf, der nicht als Sportart angesehen wird. Nach Meinung seiner Anhänger ist er als eine Kunst anzusehen, in der Eleganz und Ästhetik eine wichtige Rolle spielen. In den Augen vieler Kritiker stellt er eine archaische und brutale Tradition dar, die es aufgrund der mit ihr verbundenen Tierquälerei nicht wert sei, in ihrer heutigen Form fortgeführt zu werden.
Spanische Nationalfeiertage

In Spanien werden für jedes Jahr 14 Feiertage definiert. Einige hiervon sind staatlich, einige werden von der Autonomen Gemeinschaft bestimmt, je ein Feiertag von der Provinz (in der Regel der Schutzpatron der Provinz) und ein Feiertag von der Gemeinde bzw. vom Ort (in der Regel der Schutzpatron der Gemeinde). Die Feiertage werden jährlich für das Folgejahr von jeder Autonomen Gemeinschaft veröffentlicht und können variieren.

Folgende Tage sind in der Regel Feiertage, können aber je nach Jahr oder Autonomer Gemeinschaft ausfallen oder ersetzt werden:

1. Januar – Neujahr 6. Januar – Heilige Drei Könige und Epiphanias
19. März – St. Josef San José März/April – Gründonnerstag März/April – Karfreitag
1. Mai – Tag der Arbeit
25. Juli – St. Jakobus der Ältere, Schutzpatron Spaniens (Santiago)
12. Oktober – Nationalfeiertag (Día de la Hispanidad / El Pilar), anlässlich der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus
1. November – Tag aller Heiligen
6. Dezember – Tag der Verfassung (Día de la Constitución), anlässlich der Annahme der Verfassung im Jahre 1978 8. Dezember – Unbefleckte Empfängnis (Inmaculadada Concecpción)
25. Dezember – Weihnachten

Beispiel für regionale Feiertage:
24. Juni – Johannistag (spanisch San Juan) z. B. in Katalonien März/April – Ostermontag z. B. im Baskenland
28. April – San Prudencio in der Provinz Álava (Schutzpatron der Provinz)
15. Mai – San Isidro in der Stadt Madrid (Schutzpatron der Stadt)

Offizielle Seiten aus Spanien
Gästebuch >> Tiere Gästebuch >> Nachrichten Cho Manuel >>
Flugsuche nach Gran Canaria, Europa und Rest der Welt >>