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Pflanzen auf den Kanaren
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Pflanzen heimisch auf den Kanarischen Inseln in Spanien (Fuerteventura, Lanzarote, Gran Canaria, Tenerife, La Palma, La Gomera und El Hierro), den Azoren und Madeira (beide Portugal), den Kap Verden vor Westafrika, den Balearen in Spanien (Ibiza, Menorca und Mallorca) und Sardinien (Italien) in der westlichen Mittelmeerregion, Zypern im östlichen Mittelmeergebiet und der Insel Sokotra im Golf von Jemen and der Nordostspitze Afrikas.

Adenocarpus (Kanarischer Drüsenginster) Kanaren Pflanzen Spanien
Adenocarpus oder Kanarischer Drüsenginster sind reichblütige, ginsterähnliche, verholzenden, immergrüne Büsche mit zahlreichen achselständigen oder terminalen leuchtend goldgelben Blüten an Zweigen, die mit kleinen, dunkel grünen, drüsig-klebrigen Blättern besetzt sind. Sie sind einfach zu kultivierende Topf- oder Containerpflanzen für jedes gute, humose, durchlässige Substrat an einem sonnigen Standort. Im Winter frostfrei halten bei einem Minimum von 10°C und einem vollsonnigen Standort bei auf ein Mindestmaß reduzierten Wassergaben. Flache,. ganzjährige Aussaat in jedes gute, durchlässig-sandige Substrat bei etwas 20°C. Die Sämlingspflanzen sehr sonnig stellen, besonders in ihrem ersten Winter.
Aeonium (Riesen Hauswurz) Kanaren Pflanzen Spanien
Riesen Hauswurze oder Riesen Sempervivum sind zumeist verholzende, teilweise strauchförmig wachsende Vertreter der Dickblattgewächse mit ca. 47 bekannten und einigen kürzlich neu entdeckten Arten. Nur sechs Arten sind außerhalb der Kanaren anzutreffen. Aeonium sind typische sukkulente Vertreter der Kanarischen Inseln, wo sie je nach Art in der unteren, trockenen Sukkulentenzone, im trockenen Pinienwald, dem immerfeuchten Lorbeerwald oder in der subalpinen Zone auf bis zu 2.200m Höhe auf Tenerife vorkommen. Aeonium sind außergewöhnliche Pflanzen mit teilweise riesigen, dichten, zumeist leuchtend gelben oder weislichen Blütenständen (nur bei Aeonium nobile sind dunkel orange-rot) mit tausenden Einzelblüten, die sich bei einigen Arten über eine enorme Blattrosette von teilweise bis zu 100cm und mehr im Durchmesser erheben. Sie sind einfach zu kultivieren in jeder wasserdurchlässigen, eher mineralischen Erde bei einem eher trockenen und sehr sonnigen, kühlen Stand im Winter. Für weitere Kulturinformationen schauen Sie bitte auf dieser Seite nach: Aussaat- und Kulturinformationen für Aeonium Aichryson und Greenovia. Flache Aussaat der staubfeinen Samen auf ein durchlässiges Substrat, das von unten stets mäßig feucht gehalten werden sollte. Die Saat nicht mit Erde bedecken.
Aichryson (Mäuseöhrchen) Kanaren Pflanzen Spanien
"Oreja de Ratón" (Mäuseöhrchen) werden diese einjährigen bis ausdauernden kleinen sukkulenten Pflanzen der Dickblattgewächse (Crassulaceae) von den Einheimischen wegen der ovalen, dunkel-grünen und teilweise stark samtig behaarten Blätter genannt. Sie sind eng verwandt mit den Riesenhauswurzen (Aeonium spec.), stammen aber aus eher halbschattigen Orten in humosen, leicht feuchten Böden des Lorbeer- oder Pinienwaldes. Sie sind sehr einfach zu kultivieren in jedem leicht humosen, stets etwas feucht bleibenden Substrat an einem sonnigen bis halbschattigen Standort mit reduzierten Wassergaben im Winter, während dem sie bei mindestens 15°C am besten vollsonnig gehalten werden. Sie vermehren sich sehr gut durch Selbstaussaat nach der Blüte, während der die Mutterpflanzen zumeist absterben. Für weitere Kulturinformationen schauen Sie bitte auf dieser Seite nach: Aussaat- und Kulturinformationen für Aeonium Aichryson und Greenovia.
Anagyris (Felsengold) Kanaren Pflanzen Spanien
Anagyris oder lokal auch "Oro de Risco" (Felsengold) genannt, ist ein wunderschöner, jedoch stark bedrohter, verholzender, halbimmergrüner Strauch mit dekorativen, endständigen Trauben aus großen, leuchtend gold-gelben Blüten und frisch-grünen, dreifiedrigen Blättern. Einfach zu kultivieren als Topf- oder Containerpflanze in jedem guten, durchlässigen Substrat an einem sonnigen Standort. Die Pflanzen den Winter über frostfrei bei einem Minimum von 5°C, vollsonnig und bei reduzierten Wassergaben pflegen. Ganzjährige Aussaat der großen, violett-schwarzen Samen in jedes gute, durchlässige, etwas steinig-sandige Substrat bei etwa 20°C. Die Jungpflanzen besonders den ersten Winter über vollsonnig stellen.
Apollonias (Barbujana Lorbeer) Kanaren Pflanzen Spanien
Apollonias ist ein immergrüner Baum mit großen, glänzenden, ovalen Blättern. Heimisch an offenen Standorten im Lorbeerwald der Kanarischen Inseln, Madeiras und der Azoren. In der Natur eher selten geworden, bedingt durch sein dekoratives, hartes Holz, das auch als Kanarisches Ebenholz bezeichnet wird. Ältere Exemplare bilden Trauben aus kleinen weißen, duftenden Blüten, die von einer einsteinigen, olivenähnlichen braun-grünen Frucht gefolgt werden, die sich zur Reifezeit blau-schwarz färbt. Eine wunderschöne immergrüne Blattpflanze, die sich als Containerpflanze in jedem humosen Boden an einem sonnigen bis halbschattigen Standort bewährt, entweder im leicht geheizten Gewächshaus oder im kühlen Wintergarten. Rasch wüchsig. Aussaat in jede humose, etwas feuchte Erde. Aussaat konstant bei 12°C bis 20°C und halbschattig halten (Sommer), bzw. vollsonnig (Winter). Höhere Temperaturen verlangsamen die Keimung oder können diese sogar ganz verhindern. Substrat immer mäßig feucht halten. Nach Auflaufen der Sämlinge in den ersten Wochen nach Möglichkeit eine hohe Luftfeuchtigkeit schaffen. Eine ausgezeichnete und robuste Kübelpflanze, die gut zurück geschnitten werden kann, falls sie zu groß wird. Ältere Exemplare benötigen im Winter kaum mehr als 5°C.
Arbutus (Kanarischer Erdbeerbaum) Kanaren Pflanzen Spanien
Kanarischer Erdbeerbaum ist ein wunderschöner, hoch werdender, baumförmiger, verholzender Strauch, der an sonnigen, felsigen Orten in der oberen Xerophytenzone auf allen westlichen Inseln und Gran Canaria heimisch ist. Die Art eignet sich sehr gut als immergrüne Kübelpflanze mit ledrigen, glänzend grünen Blättern und einer zimtfarbigen, glatten Rinde. Sie bildet zahlreiche, kleine, weißliche, glockenförmige, duftende Blüten von Mitte des Winters bis in den Frühsommer. Danach bilden sich die runden, leuchtend orange, essbaren Früchte, die von Mitte des Sommers bis in den Herbst hinein reifen. In milden Regionen kann die Art auch an einen geschützten, sonnigen Platz ausgepflanzt werden. In Zentraleuropa sollte sie hingegen ganzjährig frostfrei kultiviert werden; im Winter die Pflanzen trockener halten bei einem Minimum von knapp 5°C. Flache Aussaat der Samen in ein torfhaltiges, gut durchlässiges Substrat bei ganjährig etwa 15°C bis 20°C. Die Saat nur leicht mit Erde bedecken und die Sämlingspflanzen stets vollsonnig halten
Arbutus (Mittelmeer Erdbeerbaum) Kanaren Pflanzen Spanien
Erdbeerbäume stammen aus küstennahen, halbfeuchten Gebieten im Mittelmeerraum, in den USA und Mexiko. Alle Arten besitzen Lorbeer ähnliches, dunkel grünes, glänzendes, ledriges Laub und hunderte kleiner, weißer Glockenblüten im Herbst. Die roten, Erdbeer ähnlichen Früchte sind essbar. Alle Arten benötigen einen eher kalkfreien, humusreichen Boden auf Torfbasis mit Sandbeigabe zur besseren Wasserdurchlässigkeit. In milderen Regionen können die Arten frei an einen sonnigen, geschützten Standort in den Garten ausgepflanzt werden, alternativ können sie in Kübeln gehalten werden mit im Winter reduzierten Wassergaben bei einem Minimum von etwa 5°C. Flache Aussaat in ein humoses, sandiges Substrat bei ganzjährig 20°C und einem sonnigen Standort. Die Erde stets leicht feucht halten.
Argyranthemum (Kanarenmargerite) Kanaren Pflanzen Spanien
Die Gattung Argyranthemum oder Kanaren Margeriten sind mit zahlreichen verholzenden Art auf den Kanarischen Inseln vertreten, von denen sich viele für eine Topfkultur eignen und sehr blühfreudige Zierpflanzen mit schönem, tief eingeschnittenem Laub ergeben. Sie eignen sich für jede gute, durchlässige Erde an einem stets sonnigen Standort bei einem Winterminimum von 10°C mit reduzierten Wassergaben. Im Frühjahr die Pflanzen vor dem neuen Blattaustrieb zurückschneiden, um einen kompakten Wuchs und zahlreiche Blüten den ganzen Sommer über zu erzielen. Aussaat der feinen Samen auf ein gut durchlässiges Substrat. Die Aussaattöpfe stets vollsonnig halten und nur mäßig von unten gießen. Besonders Jungpflanzen benötigen volles Sonnenlicht, damit sie den typischen, natürlichen, kompakten Wuchs erhalten.
Arum (Kanarischer Aronstab) Kanaren Pflanzen Spanien
Kanarischer Aronstab ist eine Unterart, die auf den Azoren, Madeira und den Kanarischen Inseln, heimisch ist. Auf den letzteren ist die Art sehr selten geworden. Sie wächst in der Natur an offenen Standorten in humosen, etwas feuchten Böden in der Lorbeerwaldstufe und bildet große, waagerecht laufende Knollen. Einfach zu kultivieren in jedem guten, durchlässigen Boden an einem sonnigen Standort. Vom Herbst bis Frühjahr die Erde stets leicht feucht halten, in der sommerlichen Ruhezeit vollkommen trocken lassen. Absolut winterhart in Zentraleuropa. Aussaat ganzjährig in jedes humose, durchlässige Substrat; die Aussaattöpfe im Freien geschützt aufstellen. Die Keimung erfolgt entweder im Spätherbst oder im Spätfrühjahr. Die Sämlinge in den Töpfen vorzugsweise zwei Jahre lang frostfrei kultivieren bei einem Minimum von 5°C im Winter an einem sonnigen Standort. Auspflanzung der halb ruhenden Knollen Ende des Frühjahres des zweiten Jahres nach der Aussaat.
Asparagus (Kanaren und Mittelmeer Zierspargel) Kanaren Pflanzen Spanien
Asparagus ist eine artenreiche Familie, die nicht nur den bekannten Spargel umfasst, sondern auch einige schöne Blattpflanzen für die Topfkultur beinhaltet. Die kanarischen und mediterranen Arten teilen sich in aufrecht wachsende, baumähnliche Büsche (z. B. Asparagus plocamoides) und niedrig bleibende, eher polsterbildende Arten auf (z. B. Asparagus horridus). Alle können einfach in jeder guten, durchlässigen Erde an einem sonnigen Standort gehalten werden und sollten im Winter bei reduzierten Wassergaben etwas kühler stehen. Flache Aussaat in jedes humose, durchlässig-steinige bis sandige Substrat ganzjährig bei 15°C bis 25°C. Die Keimung verläuft unregelmäßig in 4 Wochen bis 3 Monaten. Die Sämlingspflanzen besonders im Winter sehr sonnig halten.
Astericus (Goldtaler) & Nauplius (Seidenhaariger Goldstern) Kanaren Pflanzen Spanien
Goldtaler und Seidenhaarige Goldsterne gehören kleinen Gattungen an, dem Mittelmeerraum und Nordfrika sind. Die meisten Arten wachsen als halbverholzende, ausdauernde Stauden oder verholzende Sträucher mit seidig behaarten Blättern bei Nauplius, die in dichten endständigen Rosetten angeordnet sind und auffällige, recht große, intensiv gelbe Blüten zeigen. Sie sind einfach zu pflegende Topfpflanzen für jedes gute, durchlässige Substrat an einem ganzjährig sonnigen Standort. Die Pflanzen während des Wnters etwas trockener halten bei einem Minimum von knapp 10°C. Flache Aussaat auf jedes gute, wasserdurchlässige Substrat bei etwa 20°C. Die Saat nicht mit Erde bedecken und von unten stets mäßig feucht halten.
Astragalus (Mittlmeer Tragant) Kanaren Pflanzen Spanien
Mittelmeer Tragant ist eine sehr artenreiche Gattung mit zahlreichen unterschiedlichen Wuchstypen von einjährigen Stauden bis im Herbst einziehenden ausdauernden Stauden und verholzenden Halbsträuchern. Sie sind heimisch in kühl-gemäßigten Regionen in der nördlichen Hemisphäre. Sie besitzen gefiederte Blätter und erbsenähnliche Blüten in zahlreichen Tönungen von weiß bis leuchtend rosa. Einfach zu pflegen in jedem guten, durchlässigen Boden an einem sonnigen Standort. Ausdauernde Stauden und verholzende Halbsträucher sind exzellent für einen geschützten Standort im Steingarten geeignet. Flache Aussaat in jeden guten, gut durchlässigen Boden und die Aussaattöpfe geschützt im Freien aufstellen. Die Samen erfordern eine längere Kühlphase, bevor die Keimung gegen Ende des Frühjahres einsetzen kann. Vorsichtiges Auspflanzen der Jungpflanzen, sobald diese ausreichend kräftig sind oder nach Gelbfärbung des Laubs im Herbst.
Astydamia (Kanarischer Meeresfenchel) & Crithmum (Medit. Meeresfenchel) Spanien
Kanarischer Meeresfenchel und Mediterraner Meeresfenchel oder Strandfenchel sind kleine Gattungen ausdauernder Stauden, die an felsigen Standorten in Meeresnähe auf den Kanarischen Inseln und im Mittelmeergebiet heimisch sind. Der Kanarische Meeresfenchel besitzt sehr breite, hell grüne, stark aromatische Blätter in einer dichten basalen Rosette, der Mediterrane Meeresfenchel hat leicht sukkulentes, blau-grünes, tief eingeschnittenes Laub. Die Blätter beider Arten besizen einen aromatischen, etwas bitteren und salzigen Geschmack und können in Suppen und Salaten verwandt werden. Für jedes gute, sehr wasserdurchlässige Substrat an einem ganzjährig vollsonnigen Standort und einem Winterminimum von etwa 10°C bei reduzierten Wassergaben. Flache Aussaat der Samen in ein humoses, gut durchlässige Substrat an einem sonnigen Platz. Die Sämlinge besonders im Winter immer vollsonnig halten.
Azorina (Azorenglockenblume) Kanaren Pflanzen Spanien
Die vom Aussterben bedrohte Azorenglockenblume ist heimisch an luftigen Felsstandorten auf den Azoren. Sie ist ein verholzender, niedrig bleibender Strauch mit einem stark verdickten Hauptstamm und wunderschönen, großen, rosa Glockenblüten im Sommer. Wächst leicht in jedem durchlässigen, humos-sandigen Substrat. Im Sommer kurz vor der Blüte verlangsamen die Pflanzen ihr Wachstum, um bei kühleren Temperaturen und einer einhergehenden höheren Luftfeuchtigkeit im Herbst normal weiter zu wachsen. Die staubfeinen Samen nicht mit Erde abdecken und auf ein immer von unten mäßig feucht zu haltendes, torfig-sandiges Substrat bei 15°C bis maximal 22°C im Halbschatten aussäen. Die Sämlinge besonders in den Wintermonaten sonniger halten. Sie zeigen ab dem fünften Blattpaar besonders von Herbst bis Frühjahr ein rasches Wachstum und können innerhalb von vier Jahren ihre Blühfähigkeit erlangen. Für einen im Sommer halbschattigen bis sonnigen, im Winter stets sonnigen Standort.
Bencomia Kanaren Pflanzen Spanien
Bencomia ist eine kleine Gattung aus der Rosenfamilie (Rosaceae) mit nur vier bekannten, immergrünen Arten, die auf die Kanarischen Inseln beschränkt sind. Bencomia Arten sind verholzende, sich verzweigende Büsche mit sehr schönen, breit gefiederten, glänzenden Blättern und hängenden, zentral gebildeten Blütenrispen mit kleinen Blüten, nach denen sich die dekorativen, dicht stehenden Früchte bilden. Sie sind gut als Topf – oder Kübelpflanzen in einem gut wasserdurchlässigen, steinigen Substrat und einem ganzjährig vollsonnigen Stand zu kultivieren. Im Winter die Pflanzen trockener halten bei einem Minimum von etwa 10°C. Wenn die Pflanzen zu groß geworden sind, können sie gut im Frühjahr zurück geschnitten werden. Flache Aussaat in ein gut durchlässiges, steinig-sandiges Substrat. Kulturtöpfe vorzugsweise sonnig bis halbschattig stellen. Die Sämlingspflanzen stets nur mäßig von unten feucht halten. Pikieren nach Erscheinen des zweiten gefiederten Blattpaares. 200 (300)cm, verholzender, sich verzweigender Strauch mit langen, dunkelgrünen, glänzenden, breit gefiederten Blättern und zierenden, zentral gebildeten, hängenden Rispen mit blass gelblich-grünen, dicht stehenden Früchten. Heimisch in der oberen Sukkulenten- bis unteren Fayal-Brezal-Zone auf Tenerife (Los Órganos, Aguamansa), Gran Canaria (Bco. de Los Tiles) und La Palma (Bco. Gallegos), wo die Art gebietsweise in recht großen Beständen anzutreffen ist.
Bosea (Hediondo) Kanaren Pflanzen Spanien
Die Gattung Bosea, lokal auch Hediondo genannt, ist in der nördlichen Hemisphäre in temperierten und subtropischen Regionen heimisch und auf den Kanarischen Inseln durch eine verholzende, halb Laub abwerfende Art vertreten. Bosea yervamora stammt aus der oberen Sukkulentenzone und hat etwas fleischige, mittelgrüne Blätter und achselständige Rispen mit unscheinbaren Blüten, aus denen sich die sehr zierenden, dicht stehenden, intensiv rosa-rötlichen Früchte bilden. Für jedes gute, durchlässige Substrat an einem ganzjährig sonnigen Standort. Ausgezeichnete Kübelpflanzen für eine frostfreie Kultur, im Winter trockener halten bei einem Minimum von 10°C. Ganzjährige flache Aussaat der Samen bei mindestens 20°C und einem vollsonnigen Standort. 150 (250)cm, Hediondo ist ein verholzender, im Sommer halb laubabwerfender Strauch aus der oberen Sukkulentenzone. Die Art besitzt leicht fleischige, mittel grüne Blättern und achselständig gebildete Rispen mit unscheinbaren Blüten, aus denen sich die auffälligen, dicht stehenden, intensiv rosa, fleischigen Früchte bilden. Einfach zu kultivieren in jedem guten, durchlässigen Boden an einem ganzjährig vollsonnigen Standort. Die Pflanzen im Winter trockener halten bei einem Minimum von etwa 10°C.
Bryonia (Kanarische & Mittelmeer Wildmelone) Kanaren Pflanzen Spanien
Bryonia oder Wildmelonen bilden einjährige Ranktriebe aus einem ausdauerndem Wurzelstock. Einige Arten haben recht große, blass gelbe Blüten, die gefolgt werden von teilweise dekorativen, vollständig runden, grünen Früchten mit entweder hell gelb-grünen vertikalen Streifen, die sich zur Reifezeit hin leuchtend gelb-orange färben oder rein grüne Früchten mit einer orange-roten Färbung mit zunehmender Reife. Die Früchte alle Arten sind giftig (!), der aromatisch duftende Saft hat adstringierende Eigenschaften. Heimisch im Sukkulentenbusch der Kanarischen Inseln und im Mittelmeergebiet, wo sie sich in Büschen hochranken oder am Boden ausbreiten. Gute Topfpflanze für jedes kräftige, durchlässige Substrat an einem sonnigen Standort. Ruhende Pflanzen im Sommer vollkommen trocken halten. Im Winter trockener halten und bei mindestens 10°C an einem sonnigen Standort aufstellen. Aussaat in jede gute, durchlässige Erde bei etwa 20°C an einem sonnigen Standort. Die Sämlinge im ersten Jahr etwas wärmer halten. 150 (300)cm, Sardo-Korsische Wildmelone ist eine zierende und selten anzutreffe, einziehende, ausdauernde großblättrige Kletterpflanze aus Korsika (Frankreich) und Sardinien (Italien) im westlichen Mittelmeergebiet. Die Art ist eine gute Topfpflanze durch ihre kleinen, jedoch zahlreich gebildeten runden, orange-roten Früchte (giftig!) im Sommer. Für jedes gute durchlässige Substrat an einem sonnigen Standort. Die Pflanzen während des Winters trockner halten bei einem Minimum von etwa 10°C.
Bystropogon (Kanarischer Minze Strauch) Kanaren Pflanzen Spanien
Kanarische Minze Sträucher sind verholzende Stauden, die zwergige bis hohe Sträucher bilden. Einige Arten haben einen leichten (Bystropogon canariensis) bis sehr starken (Bystropogon origanifolius) angenehmen Duft. Für jeden guten, sehr gut durchlässigen Boden an einem stets sonnigen Standort. Im Winter trockener und frostfrei halten bei einem Minimum von 5°C. Aussaat der staubfeinen Samen auf jedes durchlässige Substrat, das immer von unten vorsichtig zu gießen ist. Besonders Sämlinge und Jungpflanzen benötigen im Winter einen vollsonnigen Standort. Bystropogon canariensis 150 (300)cm, hoch werdender, verholzender Strauch mit recht großen, frisch grünen Blättern, die einen sehr leichten, angenehmen Duft haben. Heimisch in der unteren Lorbeerwaldzone. Für jeden guten, durchlässigen Boden an einem sonnigen bis halbschattigen Standort. Im Winter trockener und frostfrei (Minimum 5°C) kultivieren. Bystropogon origanifolius 30 (70)cm, niedriger bleibender verholzender Strauch mit silbrig-grauen, ovalen, sehr stark nach Menthol duftenden Blättern. Heimisch in den östlichen und südlichen Randgebirgen des Cañadas Kraters auf Tenerife und verbreitet auf La Palma in der unteren Zone. Kultur in einer steinigen, gut durchlässigen Erde an einem stets sonnigen Standort. Erträgt im Herbst leichte vorübergehende Fröste. Den Winter über frostfrei und trockener halten.
Cakile (Meersenf) Kanaren Pflanzen Spanien
Meersenf gehören einer kleinen Gattung aus Nordamerika und Europa an. Einige Arten bilden schöne violette Blüten und sind einfach zu pflegen in jedem guten bis steinig-sandigen, durchlässigen Boden an einem sonnigen Standort. Die Samen können nicht aus der harten Samenkapsel extrahiert werden. Jedes Kapsel enthält einen Samen. Die ganzen Kapseln flach in ein gutes, durchlässiges Substrat gegen Mitte des Frühjahres aussäen. Die Töpfe an einen geschützten Standort im Freien aufstellen und die Jungpflanzen nach deren ausreichender Kräftigung an die endgültige Stelle im Garten pflanzen. Cakile maritima (Europäischer Meersenf) 20 (40)cm, Europäischer Meersenf ist einen einjährige bis zweijährige Art aus Sandböden in Meeresnähe an der Atlantikküste und im Mittelmeergebiet. Sie bildet schmale, leicht sukkulente Blätter und endständige, blass violette Blüten. Für jeden guten, durchlässigen, vorzugsweise sandigen Boden an einem vollsonnigen Standort. Sät sich unter geeigneten Bedingungen selbst durch harte Samenkapseln aus.
Calamintha (Bergminze) Kanaren Pflanzen Spanien
Bergminze (auf den Kanaren lokal auch Poleo Canario genannt) sind für gewöhnlich halbausdauernde oder halbverholzende, ausdauernde Stauden. Einige Arten zeigen ein angenehmes, sehr starkes, jedoch mild-reiches Pfefferminzaroma. Frische oder getrocknete Blätter werden zur Zubereitung von gesundheitsfördernden "infusiones", d.h. Kräutertees, verwandt. Ein Teelöffel Blätter und Blütenknospen ist bereits ausreichend zur Herstellung von 1 Liter köstlichen Tees, entweder pur oder mit Zucker gesüßt. Einfach zu kultivieren in jeder guten, durchlässigen Erde an einem sonnigen Standort. In Mitteleuropa an einem geschützten Standort vollkommen winterhart. Aussaat in jede durchlässige Erde an einem sonnigen Standort. Die feinen Samen nur leicht mit Erde bedecken und Töpfe bei mindestens 15°C aufstellen. Calamintha cretica (Kreta Bergminze) 20 (40)cm, Kreta Bergminze ist eine blütenreiche, halbverholzende, ausdauernde Staude, die auf Kreta heimisch ist. Sie bildet eine dichte Rosette mit mehreren aufrecht wachsenden Rispen mit unzähligen blass lavendelblauen Blüten oberhalb von aromatischen, dunkel grünen, ovalen Blättern. Einfach zu kultivieren in jedem guten, durchlässigen Boden an einem sonnigen Standort.
Camptoloma Kanaren Pflanzen Spanien
Camptoloma ist eine kleine Gattung in der Fingerhutfamilie (Scrophulariaceae) und umfasst nur drei Arten heimisch auf den Kanarischen Inseln, Nordafrika und der Arabischen Halbinsel. Es sind kleine, verholzende Pflanzen mit sukkulenten Blättern und Geranium ähnlichen, weißlich-rosa Blüten in endständigen Rispen. Sie bevorzugen ein durchlässiges, steiniges Substrat an einem sonnigen Standort. Im Winter die Wassergaben auf ein Minimum reduzieren und bei mindestens 15°C sehr sonnig halten. Aussaat der staubfeinen Samen flach auf jedes gut durchlässige Substrat, Töpfe im Winter vollsonnig, im Sommer halbschattig stellen. Die Sämlingspflanzen immer von unten mäßig gießen. Camptoloma canariensis Exclusiv 15 (25)cm, eine verholzende mehrjährige Art mit dunkelgrünen, sukkulenten, drüsig behaarten, ovalen Blättern und bis zu 12cm langen Rispen mit rosa-weißen Blüten. Wächst an den Naturstandorten in vertikalen Felsspalten im Halbschatten. In Kultur für jeden guten, durchlässigen Boden an einem sonnigen bis halbschattigen Standort geeignet. In den Wintermonaten trockener bei einem Minimum von 15°C halten.
Campylanthus Kanaren Pflanzen Spanien
Campylanthus ist eine kleine Gattung mit einigen wunderschönen Sträuchern. Campylanthus salsaloides var. salsaloides ist endemisch in der Sukkulenten- und Xerophytenzone auf allen der kanarischen Inseln und wächst als mittel hoch werdender, halb verholzender Strauch mit sich neigenden Zweigen, die dicht besetzt sind mit linearen, leicht sukkulenten, glänzenden Blättern und endständigen Rispen aus leuchtend fliederfarbigen Blüten. Einfach zu kultivieren als Topf- oder Kübelpflanze in einem sehr gut durchlässigen, leicht steinigen Substrat an einem ganzjährig vollsonnigen Standort. Während des Winters bei einem Minimum von 15°C vollsonnig aufstellen. Wenn die Pflanzen zu groß geworden sind, können sie gut im Frühjahr zurück geschnitten werden. Flache Aussaat der papierartigen, feinen Samen auf ein gut durchlässiges, steinig-sandiges Substrat. Die Aussaat nicht mit Erde bedecken und die Töpfe an einem ganzjährig vollsonnigen Standort aufstellen. Die Sämlingspflanzen stets nur mäßig von unten feucht halten und vorsichtig nach Erscheinen des zweiten Blattpaares vereinzeln. Campylanthus salsaloides ssp. salsaloides 150 (250)cm, ein immergrüner Strauch, der auf allen Inseln der Kanaren heimisch ist und hängende Zweige mit kleinen, frisch grünen, etwas sukkulenten Blättern und auffälligen, endständigen Rispen aus blass violett-blauen Blüten. Gut als Containerpflanzen geeignet Für jedes gute, wasserdurchlässige Substrat an einem ganzjährig sonnigen Standort. Während des Winters trockener halten bei etwa 10°C an einem vollsonnigen Standort.
Canarina (Kanarische Glockenblume) Kanaren Pflanzen Spanien
Kanarische Glockenblume ist eine wunderschöne und einfach zu kultivierende, im Sommer einziehendem ausdauernde Kletterstaude, die in jedem durchlässigen, humosen Substrat mit ausreichender Feuchtigkeit kultiviert werden kann. Die Erde fast vollständig trocken halten, sobald die Pflanzen im Sommer einziehen und die heiße Jahreszeit als dickfleischige Rhizome überdauern. Der Neuaustrieb und das starke Wachstum setzen mit kühleren Temperaturen und einer einhergehenden höheren Luftfeuchtigkeit im Herbst ein. Die feinen Samen nicht mit Erde abdecken und auf ein immer von unten feucht zu haltendes, stark torfhaltiges Substrat aussäen. Die Töpfe an einen sonnigen Ort bringen und das Substrat von unten stets mäßig feucht halten. Die ideale Keimtemperatur liegt zwischen einem Minimum von knapp 15° (Nacht) und einem Maximum von etwa 25°C (Tag). Bei einigen kanarischen Pflanzen verlangsamen oder verhindern höhere Temperaturen eine Keimung! Sämlinge sind anfangs etwas langsam wüchsig, ab dem vierten Blattpaar setzt schnelles Wachstum ein. Für einen im Sommer halbschattigen, im Winter sonnigen Standort bei einem Minimum von etwa 10°C. Canarina canariensis (Kanarische Glockenblume) 150 (400)cm, Kanarische Glockenblume ist eine wunderschöne, im Sommer einziehende, ausdauernde Kletterstaude mit leicht sukkulenten Trieben und blau-grünen leicht weißlich bereiften Blättern. Bildet auffällig große, äußerst dekorative, hell orange bis orange-rote, hängende Glockenblüten, die gefolgt werden von erstaunlich großen, essbaren (!), walnussgroßen, leuchtend gelb-orange Früchten. Mit einsetzender Sommerruhe die Pflanzen trocken halten. Die erneute Wassergabe erfolgt ab einem erkennbarem Neuaustrieb. Die lang werdenden Triebe benötigen eine Kletterhilfe. Die Hauptwachstumszeit liegt im Winter und Frühjahr.
Cedronella (Kanaren Zitronenstrauch) Kanaren Pflanzen Spanien
Cedronella oder Kanarischer Zitronenstrauch sind stark aromatische Pflanzen mit einem ausdauerndem Wurzelstock, aus dem die ein- bis zweijährigen Blütentriebe entspringen. Bilden dreigefiederte, hellgrüne, essbare Blätter, die zerrieben stark nach Zitrone duften und gut für Salate verwendet werden können. Die Triebe sind gekrönt von rosa bis weißen Blütenbüscheln. Für jeden gut durchlässigen, sandigen bis steinigen, etwas humosen Boden an einem vollsonnigen bis halbschattigen Standort. Im Winter trockener und sehr sonnig stellen. Zu groß gewordene Pflanzen können gut im zeitigen Frühjahr zurück geschnitten werden, sie treiben willig am Wurzelansatz wieder aus. Recht flache Aussaat in jedes humose, durchlässige Substrat bei knapp 15°C bis maximal 22°C (bei einigen Pflanzen der Kanarischen Inseln verlangsamen oder verhindern sogar hohe Temperaturen die Keimung!). Die Keimung erfolgt über mehrere Monate hinweg. Töpfe vollsonnig und Substrat stets etwas feucht halten. Cedronella canariensis (Kanarischer Zitronenstrauch) 150 (200)cm, Kanarischer Zitronenstrauch ist eine ausgezeichnete Kübelpflanze mit attraktiven rosa bis weißlichen Blütenbüscheln über dekorativen dreigefiederten Blättern. Heimisch in offenen, etwas feucht bleibenden Standorten vom unteren Pinienwald bis in die obere Region der Fayal-Brezal Formation. Benötigt im Winter einen sonnigen und stets frostfreien Standort. Pico de Oveja (Cumbre Nueva, La Palma, 1.500m), bzw. offene Standorte im Teno Lorbeerwald (Tenerife) auf knapp 900m Höhe.
Ceropegia (Kanarische Leuchterblumen) Kanaren Pflanzen Spanien
Leuchterblumen der Kanarischen Inseln sind hochsukkulente Stauden mit langen, aufrecht wachsenden, wachsbedeckten Stämmen und achsel- oder endständigen Büscheln aus gelben (Ceropegia dichotoma agg.) oder braunroten (Ceropegia fusca) Fensterblüten, nach denen sich die langen, hornähnlichen Samenkapseln bilden. Für ein sehr gut wasserdurchlässiges, vorzugsweise steinig-mineralisches Substrat an einem ganzjährig vollsonnigen Standort. Im Winter trockener halten, während des Sommers vorsichtig gießen, so dass die Erde niemals vollständig austrocknet. Winterminimum 15°C bis 20°C, wintergrün und sommerruhende Arten. Flache Aussaat auf eine gut durchlässiges, mineralisches Substrat bei 20°C bis 30°C. Das Substrat mäßig feucht halten bis zur Keimung, dann die Sämlinge trockener und vollsonnig stellen. Die Sämlingspflanze im ersten Jahr nach der Aussaat nicht verpflanzen. Sehr einfach aus Samen zu ziehen, Saatgut der meisten Arten ist allerdings nur sehr selten erhältlich, da Pflanze in Kultur nur sporadisch Samen ausbilden. Ceropegia dichotoma 30 (70)cm, aufrecht wachsende, olive-grüne, hoch sukkulente Stämme, die bei sonnigem Stand mit weißem Wachs bereift sind. Gelbe Blüten in endständig (manchmal seitlich) gebildeten Büscheln. In der Natur in weißen bis cremefarbenen, älteren Böden oder in Felsspalten an sonnenexponierten Stellen in den östlichen (Anaga Region, z.B. im Felsgrat oberhalb des Faro de Anaga) und westlichen Regionen (Teno Region, z.B. Barranco de los Cochinos) von Tenerife vorkommend. Die im Südwesten zerstreut existierenden Populationen erfordern weitergehende taxonomische Untersuchungen.
Chamaecytisus (Escobón Ginster) Kanaren Pflanzen Spanien
Chamaecytisus oder lokal auch Escobón genannt sind auf den Kanarischen Inseln und im Mittelmeerhgebiet heimische ginsterähnliche, hoch werdende, verholzende, immergrüne bis laubabwerfende, dreifiedrige Sträucher. Sie bilden an den Zweigen sehr schöne, süßlich duftende, schneeweiße (Arten der Kanarischen Inseln) oder gelbe (Arten der Mittelmeerregion) Blüten, die Bienen magisch anziehen. Sie bevorzugen einen humosen, gut durchlässigen Boden und einen ganzjährig sonnigen Standort. Ideale Topfpflanzen für einen kühlen, im Winter frostfreien Raum (z.B. im Wintergarten), und einer sehr reichen Blüten vom zeitigen bis ins späte Frühjahr. Arten aus dem Mittelmeerraum sind vollkommen winterhart (USDA Klimazone 6) an einem geschützten Standort im Freiland. Ganzjährig flache Aussaat in jedes humos-durchlässige Substrat bei 20°C. Die Jungpflanzen besonders den ersten Winter über sehr sonnig halten. Chamaecytisus proliferus (Escobón Ginster) 2 (5)m, hoch werdender, verholzender Strauch mit dreifiedrigen, samtweich behaarten Blättern und zahlreichen, stark duftenden weißen Blüten. Heimisch an offenen Standorten auf allen westlichen Inseln inklusive Gran Canaria. Leicht zu pflegen in jeder guten, durchlässigen Erde an einem ganzjährig sonnigen Standort. Im Winter trockener halten bei einem Minimum von etwa 10°C. IV-VI. Zwei unterschiedliche Formen sind erhältlich: Tenerife (braune Samen) und Gran Canaria (schwarze Samen).
Cheirolophus (Kanarische Buschflockenblume) Kanaren Pflanzen Spanien
Cheirolophus oder Kanarische Buschflockenblumen sind perenne, verholzende, immergrüne, niedrig bleibende Büsche mit extrem wunderschönen kornblumenähnlichen Infloreszenzen in Weiß-, Rosa- und Violetttönen. Alle Arten sind in der Natur sehr selten und teilweise sogar vom Aussterben bedroht. Es sind sehr dankbare, äußerst langlebige Topfpflanzen, die sich auch für ein Auspflanzen in einem etwas geheizten, frostfreien Gewächshaus oder Wintergarten hervorragend eignen. Für jeden humosen, durchlässigen Boden an einem sonnigen Standort. Im Winter frostfrei bei mindestens 10°C halten. Flache Aussaat in jedes humose, gut durchlässige Substrat, das bis zum Auflaufen der Sämlinge etwas feucht gehalten werden sollte, bei 15°C bis 20°C. Die Sämlinge besonders im Winter sehr sonnig halten zur Erzielung eines kompakten Wuchses. Cheirolophus aff. gomerythus Exclusiv 30 (70)cm, eine noch eher unbekannte, wunderschöne, äußerst seltene Art, die mit dem Cheirolophus gomerythus Komplex verwandt ist, jedoch ganzrandige, lanzettliche, leicht klebrige Blätter und kräftig violette Blütenköpfe besitzt. Aus La Gomera. Für jedes gute, durchlässige Substrat an einem ganzjährig vollsonnigen Standort. Im Winter trockener halten bei einem Minimum von etwa 15°C.
Cistus (Zistrosen der Kanarischen Inseln) Kanaren Pflanzen Spanien
Zistrosen sind mit nur knapp 20 Arten und einigen Subspezies und Varietäten eine recht kleine Gattung, davon ist etwa ein Dutzend auf den Kanarischen Inseln heimisch. Diese wachsen als ausdauernde, verholzende Sträucher oder Büsche mit silbrig glänzendem oder dunkelgrünem Laub und großen, rosenähnlichen Blütentellern in leuchtend rosa, weiß und schwefelgelb. Für jedes gut wasserdurchlässige, vorzugsweise etwas sandig-steiniges Substrat an einem ganzjährig vollsonnigem Stand. Die feinen Samen nicht mit Erde bedecken, Kulturtöpfe vorzugsweise sonnig stellen. Pikieren nach Erscheinen des vierten echten Blattpaares. Die kanarischen Zistrosen sind exzellente Kübelpflanzen mit reicher Blüte den Sommer über. Im Winter trockener, sonnig und frostfrei halten bei einem Temperaturminimum von etwa 5°C. Cistus chinamadensis ssp. chinamadensis Exclusiv 50 (100)cm, äußerst seltene, niedrig wachsende, verholzende Art, die nur von einem einzigen Standort im nordöstlichen Tenerife (Kanarische Inseln) bekannt ist und dort auf knapp 700m wächst (Roque de Los Pinos). Stark verzweigend, dicht weiß-silbrig behaarte Blätter und große, hell-rosa Blüten. Für jeden steiniges, gut durchlässiges Substrat für einen ganzjährig sonnigen, frostfreien Standort. Cistus horrens Exclusiv 100 (150)cm, ein vor kurzem neu beschriebener, verholzender Strauch aus dem Pinienwald im Süden von Gran Canaria. Ähnlich der eng verwandten Cistus symphytifolius var. symphytifolius aus Tenerife, jedoch mit aromatischen Blättern, die zahlreiche lange Haare zeigen und einem insgesamt etwas niedrigeren Wuchs. Leuchtend rosa Blüten im Sommer. Nach den letzten Waldbränden im Jahr 2007 sind die Hauptpopulationen stark beeinträchtigt worden, eine darauffolgende Dürreperiode hat zusätzlich die meisten Sämlingspflanzen vernichtet. Sehr gut als Containerpflanze geeignet, die einfach zu kultivieren ist in jedem guten, durchlässigen Substrat an einem ganzjährig sonnigen Standort. Während des Winters trockener halten bei etwa 10°C an einem vollsonnigen Standort.
Clematis (Balearen Clematitis) Kanaren Pflanzen Spanien
Balearen Clematitis ist eine sehr dekorative, immergrüne Kletterpflanze, die auf den Balearen heimisch ist und an sonnigen Steinmauern vorkommt. Sie bildet breit gefiederte, dunkel grüne, leicht ledrige Blätter und wunderschöne, hängende, weiße bis creme-weiße Glockenblüten, die innen violett gepunktet sind. Für jeden humusreichen, gut durchlässigen Boden an einem ganzjährig sonnigen Standort. Eine halb winterharte Art, die vorzugsweise unter ganzjährig frostfreien Bedingungen gehalten wird (z.B. im kühlen Gewächshaus oder im ungeheizten Wintergarten). Alternativ kann sie versuchsweise an einen geschützten Standort im Garten frei ausgepflanzt werden (im Winter mit einer dicken Mulchschicht um die Stammbasis herum als Frostschutz). Flache Aussaat in ein humoses, gut durchlässiges Substrat. Die Töpfe zunächst für etwa 6 Wochen bei 5°C (z.B. im Kühlschrank) aufstellen und danach wärmer platzieren bei ganzjährig mindestens 20°C.
Cneorum (Zwergölbaum) Kanaren Pflanzen Spanien
Zwergölbaume gehören einer kleinen Gattung aus nur zwei Arten an: Cneorum tricoccum aus dem westlichen Mittelmeergebiet und der dijunkten Art Cneorum trimenum, die auf Kuba heimisch ist. Beides sind immergrüne, niedrig bleibende, verholzende Sträucher mit dunkel grünen, ledrigen, schmal ovalen Blättern und kleinen gelblichen Blüten, nach denen sich die sehr zierenden, leuchten scharlachroten Samenkapseln bilden. Es sind ausgezeichnete Kübelüpflanzen für jeden guten, durchlässigen Boden an einem ganzjährig vollsonnigen Standort. Während des Winters die Pflanzen trockner und bei einem Minimum von etwa 10°C halten. Flache Aussaat in jedes gute, durchlässige Substrat bei knapp 20°C bis 25°C. Die Sämlinge stets vollsonnig halten. Cneorum tricoccum (Zwergölbaum) 30 (80)cm, Zwergölbaum ist eine selten kultivierte Reliktart aus der westlichen Mittelmeerregion. Es ist ein niedrig bleibender, immergrüner verholzender Strauch mit ledrigen, länglichen, dunkel grünen Blättern und endständigen Trauben aus kleinen gelblichen Blüten, die gefolgt werden von dekorativen, leuchtend scharlachroten Samenkapseln im Sommer. Für jedes gute, durchlässige Substrat an einem ganzjährig vollsonnigen Standort. Die Pflanzen während des Winter trockener halten bei einem Minimum von etwa 10°C.
Convolvulus (Kanarische Trichterwinde) Kanaren Pflanzen Spanien
Convolvulus oder Trichterwinde sind winterharte oder tropische, gewöhnlich einjährige bis ausdauernde Kletterpflanzen mit schönen Trompetenblüten. Wenige Arten, so wie einige der kanarischen Vertreter, sind ausdauernde Sträucher bis niedrig bleibende Bäume (z.B. Convolvulus floridus). Strauchartige Arten sind gute Kübelpflanzen für jeden durchlässigen, etwas humushaltigen Boden an einem vollsonnigen Standort. Die kanarischen Endemiten benötigen im Winter einen kühlen, frostfreien und sonnigen Standort bei mindestens 10°C. Flache Aussaat in jedes durchlässige, sandig-humose Substrat. Die Töpfe an einen sonnigen Ort bringen und das Substrat von unten stets mäßig feucht halten. Die ideale Keimtemperatur liegt zwischen einem Minimum von knapp 15° (Nacht) und einem Maximum von etwa 25°C (Tag). Bei einigen kanarischen Pflanzen verlangsamen oder verhindern höhere Temperaturen eine Keimung. Convolvulus althaeoides ssp. althaeoides 100 (200)cm, bildet einjährige rankende Triebe aus einem ausdauernden Wurzelstock und hat fingerähnliche Blätter und zahlreiche, leuchtend rosa Blütenbecher. Heimisch an felsigen offenen, für gewöhnlich gestörten Standorten auf den Kanaren und der gesamten Mittelmeerregion. Für jedes gute, durchlässige Susbtrat an einem ganzjährig sonnigen Standort. Im Winter die halb ruhenden Pflanzen trockener halten bei einem Minimum von knapp 5°C. Die Pflanzen benötigen eine Rankhilfe.
Cotoneaster (Zwergmispeln) Kanaren Pflanzen Spanien
Cotoneaster oder Zwergmispeln sind laubabwerfende bis immergrüne, verholzende Sträucher mit für gewöhnlich ovalen Blättern und locker aufgebauten Dolden mit weißen, creme-weißen bis gelblich-grünen Blüten, nach denen sich im Spätsommer und Herbst sehr zierende, leuchtend orange-rote bis dunkel braun-rote Beeren bilden. Für jeden humosen, gut durchlässigen Boden an einem sonnigen bis halbschattigen Standort. Alle Arten sind sehr anpassungsfähig und robust. Flache Aussaat in jedes gute, durchlässige, mäßig feuchte Substrat. Die Töpfe den Winter über sonnig und geschützt im Freien aufstellen. Die Samen benötigen eine mehrmonatige Kühlperiode, bevor im darauf folgenden Frühjahr die Keimung einsetzt. Nach dem Auflaufen der Sämlinge diese etwas trockener halten. Die Auspflanzung erfolgt von Frühjahr bis Herbst nach ausreichender Kräftigung der Jungpflanzen.
Crambe (Kanarischer Strauchkohl und Mittelmeer Meerkohl) Kanaren Pflanzen Spanien
Kanarischer Strauchkohl und Mittelmeer Meereskohl sind entweder ein -bis zweijährige Arten oder ausdauernde, teilweise hich werdende Stauden mit einem verholzenden Stamm und großen Blättern. Bei einigen kanarischen Arten erreicht der Blütenstand einen Durchmesser von bis zu 2m und bildet tausende kleine Blüten. Alle Kanaren Crambe Arten sind leicht als Topfpflanzen in jeder guten, durchlässigen Erde und einem stets sonnigen Standort bei einem Winterminimum von knapp 10°C und reduzierten Wassergaben zu pflegen. Ein- und zweijährige Crambe Arten aus dem Mittelmeerraum, die auf dieser Seite angeboten werden, sind in Mitteleuropa vollkommen winterhart und mögen jede gute, durchlässige Erde an einem sonnigen Standort im Garten. Ganzjährige Aussaat der subtropischen Kanaren Crambe Arten bei ca. 20°C in jedes gute, durchlässige Substrat. Die Jungpflanzen besonders den Winter über vollsonnig stellen. Aussaat der winterharten Mittelmeer Crambe Arten in jede gute, durchlässige Substrat. Die Töpfe an einer sonnigen und geschützten Stelle im Freien aufstellen. Die Sämlinge nach deren ausreichender Kräftigung an den endgültigen Standort im Garten von Sommer bis Herbst auspflanzen. Crambe pritzelii (Gran Canaria Strauchkohl) Exclusive 150 (250)cm, Gran Canaria Strauchkohl ist ein hoch werdender Strauch mit verholzenden Stämmen und großen, lanzettlichen bis schmal ovalen Blättern mit gezähnten Rändern und einer endständigen, sehr breiten, lose aufgebauten Infloreszenz mit unzähligen kleinen weißen Blüten. Heimisch an offenen Standorten im Zentrum von Gran Canaria. Für jedes gute, durchlässige Substrat an einem ganzjährig sonnigen Standort und einem Winterminimum von etwa 10°C.
Daphne (Kanarischer Seidelbast) Kanaren Pflanzen Spanien
Die Gattung Daphne oder Seidelbast ist durch nur einen auf den Kanarischen Inseln endemischen Vertreter repräsentiert. Wächst in humosen Böden an halbschattigen bis sonnigen Standorten in Fayal-Brezal Formationen im unteren Bereich des Lorbeerwaldes. Für einen guten, humosen Boden an einem sonnigen Standort. Vorsichtige Wassergaben im Winter (der Hauptwachstumszeit). Ausgezeichnete Topfpflanze im frostfreien Gewächshaus oder kühlen Wintergarten. Winterminimum 5°C. Flache Aussaat in jedes humose, etwas feuchtes Substrat, nach dem unregelmäßigen Auflaufen der Sämlinge diese trockener halten. Direkt nach Erhalt aussäen oder Saatgut im Kühlschrank lagern, da dieses bei Raumtemperatur rasch austrocknet. Daphne gnideum 120 (170)cm, bildet mehrere verholzende, aufrecht wachsende, sich selten verzweigende, ausdauernde Stämme mit langen, ovalen Blättern und endständigen Trauben mit kleinen weißen Blüten aus denen sich leuchten orange Beeren bilden, die sich mit zunehmender Reife schwarz färben.
Dendriopoterium Kanaren Pflanzen Spanien
Dendriopoterium it eine kleine Gattung mit nur zwei Arten, die auf der Insel Gran Canaria endemisch sind und eng verwandt sind mit der Gattung Marcetella. Diese Mitglieder der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Es sind verholzende, sich verzweigende Büsche mit sehr zierenden, gefiederten, bläulich-grünen Blättern und dicht stehenden, aufrecht gehaltenen Blütenrispen mit kleinen Blüten. Alle eignen sich vorzüglich zur Kultur als Topf– oder Kübelpflanzen in einem gut wasserdurchlässigen, steinigen Substrat und einem ganzjährig vollsonnigen Stand. Im Winter die Pflanzen trockener halten bei einem Minimum von etwa 10°C. Wenn die Pflanzen zu groß geworden sind, können sie gut im Frühjahr zurück geschnitten werden. Flache Aussaat in ein gut durchlässiges, steinig-sandiges Substrat. Kulturtöpfe vorzugsweise sonnig bis halbschattig stellen. Die Sämlingspflanzen stets nur mäßig von unten feucht halten. Pikieren nach Erscheinen des zweiten gefiederten Blattpaares. Dendriopoterium menendezii var. menendezii Exclusiv 150 (250)cm, ein hoch werdender, immergrüner, verholzende Strauch aus Gran Canaria mit zierenden, blau-grün gefiederten Blättern und endständige Rispen mit unscheinbaren, kleinen Blüten. Ausgezeichnet als Containerpflanze geeignet, die einfach zu kultivieren ist in jedem guten, durchlässigen Boden an einem ganzjährig sonnigen Standort. Während des Winters trockener halten bei etwa 10°C an einem vollsonnigen Standort.
Dendroseris (Robinson Crusoe Inseln Riesenlöwenzahn) Kanaren Pflanzen Spanien
Robinson Crusoe Inseln Riesenlöwenzähne gehören der Familie der Sonnnenblumen (Asteraceae) an und sind endemisch auf den Juan Fernández Inseln im südöstlichen Pazifik. Dieses Archipel liegt knapp 400km vor der Küste im Südwesten von Chile. Beide Gattungen umfassen einige der seltensten Pflanzen auf der Welt und zahlreiche Arten sind durch Verbiss von eingeführten verwilderten Tieren und der fortschreitenden Zerstörung des natürlichen Lebensraumes akut vom Aussterben bedroht. Im Allgemeinen zeigen sie ein ähnliches Wuchsverhalten wie die nicht näher verwandten Sonchus Arten (Riesen Gänsedisteln) von den Kanarischen Inseln. Sie kommen in einem vergleichbaren Habitat mit ausgeglichenen und ganzjährig stabilen, eher kühlen Temperaturen vor, was zu einer konvergenten Evolution geführt hat. Die meisten Dendroseris und Robinsonia Arten bilden einen verholzenden, sich verzweigenden Stamm mit manchmal sehr groß werdenden, dekorativen Blättern and endständigen Dolden aus weißen, gelben bis kräftig orange Blüten. Alle angebotenen Arten sind ausgezeichnete, einfach in Töpfen oder Kübeln zu kultivierende Pflanzen für jedes gute, durchlässige Substrat an einem sonnigen (Winter) bis halbschattigen (Sommer) Standort. Im Winter die Pflanzen trockener bei einem Minimum von etwa 10°C und einer guten Luftzirkulation halten. Dendroseris und Robinsonia sind einfach einzigartige, äußerst auffällige Pflanzen und extrem selten in Kultur anzutreffen. Saatgut ist genauso rar zu erhalten wie es die Pflanzen in der Natur sind. Flache Aussaat auf jedes humose, gut durchlässige Substrat bei ganzjährig etwa 20°C (maximal 25°C) an einem sonnigen Standort. Die Samen nur sehr dünn mit Substrat bedecken. Nach der Keimung die Sämlingspflanzen halbschattig (Sommer) bis sonnig (von Herbst bis Frühjahr) aufstellen. Die Sämlinge im Winter trockener und sehr sonnig halten bei einem Minimum von 10°C. Sämlingspflanzen von Dendroseris and Robinsonia Arten wachsen sehr zügig heran und erreichen die Blühfähigkeit binnen fünf Jahren (Dendroseris pinnata nach 10 Jahren).
Digitalis (Madeira Fingerhut) Kanaren Pflanzen Spanien
Madeira Fingerhut ist eine zweijährige bis kurzlebige Staude mit ungewöhnlichen schmalen und dunkel purpur Blütenröhren, die innen weiß und braun gefleckt sind. Die Blütenfarbe und der Wuchs weicht von der kontinentalen Art so stark ab, dass diese Population als eine Unterart beschrieben werden sollte. Für jeden guten, durchlässigen Boden. Winterhart an einem sonnigen und etwas geschützten Standort im Freiland. Aussaat vom Frühjahr bis in den Herbst auf ein durchlässiges, etwas humose Substrat. Samen nicht mit Erde bedecken. Die Keimung erfolgt innerhalb von wenigen Wochen. Auspflanzung der Sämlinge im Herbst oder Frühjahr, bzw. sobald sie ausreichend erstarkt sind. Digitalis minor (Mallorca Fingerhut) Exclusiv 30 (50)cm, Mallorca Fingerhut ist eine seltene, ausdauernde Staude von den östlichen Balearen (Mallorca, Menorca und Cabrera) und bildet eine bodendständige Rosette aus schmalen, weißlich behaarten Blättern und einem kurzen, sich für gewöhnlich verzweigenden Stiel mit nickenden, leuchtend rosa bis fast weißen, trompetenförmigen Blüten. Für jeden guten, gut durchlässigen Boden an einem halbschattigen Standort. Ausgezeichnet geeignet für einen geschützten Standort im Steingarten.
Dorycnium (Kanarischer Stauch Backenklee) Kanaren Pflanzen Spanien
Die Gattung Dorycnium ist auf den Kanarischen Inseln durch nur drei heimische Arten vertreten, die alle in der Natur selten bis fast ausgestorben sind. Sie bilden hoch werdende, verholzende Sträucher mit dekorativem, gefiedertem Laub und endständigen Trauben aus kleinen, creme-weißen oder rosa Blüten, aus denen sich die für Vertreter der Bohnengewächse (Fabaceae) typischen länglichen Samenschoten bilden. Für jedes humose, gut durchlässige Substrat, stets vollsonnig halten. Ausgezeichnete Kübelpflanzen für eine frostfreie Kultur, im Winter trockener halten bei einem Minimum von 10°C. Ganzjährige flache Aussaat auf jedes gut durchlässige Substrat, Aussaattöpfe sonnig stellen. Dorycnium eriophthalmum Exclusiv 150 (250)cm, hoch werdender, verholzender Strauch mit breit gefiederten, frisch-grünen Blättern und endständigen Trauben aus weiß bis creme-gelben Blüten mit am Grund rosa Nervatur, gefolgt von schmalen braunen Samenschoten. Heimisch an steinigen, sonnigen Standorten der oberen Sukkulentenzone auf La Palma, La Gomera und El Hierro. Die Pflanzen während des Winters trockener, vollsonnig und einem Minimum von 10°C halten.
Dracaena (Drachenbaum) Kanaren Pflanzen Drago Canario Spanien
Kanarische Drachenbäume und andere Echte Drachenbäume sind wunderschöne immergrüne Zierpflanzen, die äußerst robust sind und mehrere hundert Jahre alt werden können. Diese lebenden Fossilen sind leicht zu kultivieren in jedem durchlässigen Substrat an einem vollsonnigen bis halbschattigen Standort während des Sommers. Im Winter sollten sie bei einem Minimum von mindestens 10°C fast vollkommen trocken und sonnig bis schattig gehalten werden, wodurch sie eine Ruhephase eingehen. Bei wärmerer Überwinterung sind sie vorsichtig gießen und stets sonnig zu halten. Mit der Zeit bilden sie einen kräftigen, baumähnlichen Stamm und einige Kronen mit langen Blättern. Gegenwärtig sind nur sieben Arten bekannt, von denen zwei auf den Kanarischen Inseln (Dracaena draco und die extrem seltene, neu entdeckte Dracaena tamaranae auf Gran Canaria), eine im südwestlichen Marokko (Dracaena draco ssp. ajgal) sowie weitere vier Arten in Ostafrika heimisch sind (Dracaena cinnabari auf der Insel Sokotra vor dem Jemen, Dracaena ombet in Ägypten und dem Sudan, Dracaena schizanta in Somalia und Dschibuti und Dracaena serrulata in Saudi Arabien, dem Jemen und dem Oman). Mit Ausnahme der vebreitet kultivierten Dracaena draco sind alle anderen Dracaena Arten extrem selten in Kultur und Samen sind einfach nicht zu erhalten, von daher fragen Sie uns bitte nicht nach Saatgut dieser Arten! Unser Bestand an Pflanzen ist mehr als begrenzt und nach deren Ausverkauf wird es mehrere Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte dauern, bis wir diese wieder anbieten können! Ganzjährige Aussaat bei mindestens 20°C in jedes durchlässige, nur mäßig feucht zu haltende Substrat. Aussaattöpfe stets sehr sonnig stellen. Die Samen keimen unregelmäßig über mehrere Wochen, das Minimum sind knapp vier Wochen. Dracaena cinnabari (Sokotra Drachenbaum) 3 (8)m, Sokotra Drachenbaum ist eine absolute botanische Rarität! Die Art ist nicht auf den Kanarischen heimisch, sondern mehrere tausend Kilometer weiter östlich auf der Insel Sokotra (Jemen), wo er beschränkt in submontanen Buschformationen und Gebirgswiesen vorkommt. Dracaena cinnabari ist enger Verwandter des Gran Canaria Drachenbaums (Dracaena tamaranae) - sein ostafrikanisches Gegenstück. Er unterscheidet sich durch schmalere, ledrigere, dunkel grüne Blätter, einen streng aufrecht wachsenden Stamm und einer breiten, flachen Blattkrone, was insgesamt einem Riesenpilz ähnelt. Diese Art ist nur hier erhältlich, eine wirkliche Kostbarkeit. Es steht nur noch 1 Pflanze zur Verfügung, die aus einer zertifizierten Wildsammlung auf Sokotra vor 6 Jahren stammt. Seitdem wurde durch politische Instabilität der Region keine Sammlung mehr vorgenommen.
Dracunculus (Kanaren Drachenaronstab) Kanaren Pflanzen Spanien
Kanaren Drachenzunge oder Kanaren Drachenaronstab ist eine der nur zwei Arten umfassenden kleinen Gattung Dracunculus. Die Art bildet eine hohe und schmale, rein weiße Spatha und eine gelbe Spadix mit einem nur sehr leichten Geruch während der Blütezeit. Sie ist heimisch an halbschattigen, humosen, etwas feuchten Standorten auf den Kanarischen Inseln, wo sie recht selten geworden ist. Nur auf Gran Canaria können noch einige größere Populationen gefunden werden. In Mitteleuropa ist diese schöne Pflanze nicht ausreichend winterhart. Ganzjährig frostfreie Kultur in jedem humosen, durchlässigen Substrat. Die Pflanzen sind wintergrün, d. h. sie wachsen von Herbst bis Spätfrühjahr. Den Winter über bei mindestens 5°C, regelmäßigen vorsichtigen Wassergaben und an einem sonnigen Standort halten. Nach Einzug des Laubes am Ende des Frühjahres bzw. im Frühsommer bis zum Neuaustrieb im Spätsommer bis Frühherbst die ruhenden Knollen vollkommen trocken halten. Dracunculus canariensis (Kanarischer Drachenaronstab) 100 (150)cm, Kanarischer Drachenaronstab bildet eine rein weiße, schmale Spatha und eine gelbe Spadix über mehreren, grob eingeschnittenen, hell grünen Blättern auf einem rein grünen Stängel. Heimisch in humusreichen, halbschattigen bis sonnigen Standorten der westlichen Kanarischen Inseln, in der Natur ist die Art recht selten geworden, auf Madeira ist sie bereits ausgestorben. Pflanzen sind wintergrün und ziehen während der sommerlichen Ruheperiode vollständig ein. Die Art ist in Mitteleuropa nicht ausreichend winterhart; für einen sonnigen Standort in einem kühlen, frostfreien Gewächshaus oder Wintergarten bei einem Winterminimum von etwa 5°C und vorsichtigen Wassergaben.
Drusa (Kanarischer Apiaceae Familie) Kanaren Pflanzen Spanien
Drusa ist eine kleine Gattung in der Apiaceae Familie und auf den Kanarischen Inseln heimisch. Sie umfasst im Sommer einziehende, ausdauernde Stauden mit fein bis breit eingeschnittenen Blättern und sich lose verzweigenden, hoch werdenden Blütenständen im Frühsommer. Einfach zu kultivieren in jedem guten, durchlässigen Substrat an einem ganzjährig sonnigen Standort. Im Winter trockener halten bei einem Minimum von etwa 10°C. Flache Aussaat in jedes gute, sehr durchlässige, vorzugsweise steinige Substrat bei etwa 20°C. Die Aussaattöpfe stets mäßig feucht halten und an einem ganzjährig sonnigen Standort aufstellen. Im Winter trockener halten bei einem Minimum von knapp 10°C. Drusa glandulosa Exclusiv 100 (170)cm, ist eine im Herbst einziehende ausdauernde Staude mit etwas glänzenden, breit gefiederten, hellgrünen, aromatischen Blättern und einem hoch werdenden, sich verzweigenden Blütenstand. Heimisch an sonnigen Standorten in der Lorbeerwaldzone auf allen Kanarischen Inseln. Für jedes gute, durchlässige Substrat an einem ganzjährig vollsonnigen Standort. Im Winter trockener halten bei einem Minimum von etwa 5°C.
Echium (Riesennatternköpfe der Kanarischen Inseln) Kanaren Pflanzen Spanien
Kanarische Natternköpfe sind verholzende Sträucher mit zahlreichen Blütenständen oder semiperenne Stauden mit riesigen Blattrosetten, aus denen ein imposanter, bis zu 2,5 m hoher, zylindrischer Blütenstand entspringt (E. auberianum, E. pininana, E. simplex und E. wildprettii). Im Vergleich zu den eher niedrig bleibenden, einjährig bis biennen mitteleuropäischen Arten zeigen die kanarischen Vertreter ein recht unterschiedliches Wuchsverhalten und sind ausgezeichnete, reich blühende Kübelpflanzen. Sie gedeihen in jedem gut wasserdurchlässigen, eher mineralischen Substrat (z.B. feinkörniger Lava mit etwas Humusbeigabe) an einem ganzjährig sonnigen Standort. Die Aussaat erfolgt recht flach ca. 0,5cm tief in etwa 10cm ø Plastiktöpfe. Die Samen benötigen kein direktes Sonnenlicht, um erfolgreich keimen zu können, jedoch ist es empfehlenswert, diese nicht zu tief zu setzen. Die Samen können für gewöhnlich nicht von den trockenen Kapseln getrennt werden, ohne diese zu zerstören, daher sollte die komplette Kapsel ausgesät werden. Jede Kapsel enthält bis zu vier kleine, nussförmige Samen. Alle Echium Arten benötigen einen deutlichen Unterschied zwischen der Tages- und Nachttemperatur. Die Töpfe an einen kühlen Ort mit direkten Sonnenlicht stellen, so dass sich die Erde während des Tages auf 20°C bis 25°C erwärmt. Während des Nacht sollte die Temperatur auf etwa 5°C bis 10°C absinken. Die Keimung kann u. U. bei den meisten Arten vollständig unterbleiben, wenn die Aussaattöpfe permanent warm gestellt werden (z. B. in einem geheizten Vermehrungskasten oder Zimmergewächshaus). Die Pflanzen im Winter kühl (bei mindestens 10°C) und sehr sonnig halten. An einem kühlen Standort die Wassergaben auf ein Minimum reduzieren. Die meisten Arten habe ihre Hauptwachstumszeit im Herbst bis Frühjahr. Die i. d. R. raschwüchsigen Echium erreichen ihre Blühfähigkeit bereits im dritten oder vierten Jahr. Hinweis: Die meisten Natternkopfarten bilden harte Samenkapseln, die bis zu vier einzelne Korn enthalten. Diese zersetzen sich erst am Erdboden und geben dann die Samen frei. Von diesen Arten werden jeweils 20 Kapseln (mit bis zu 80 Samen pro Packung) geliefert. Die Kapsel sollte ganz ausgesät und die Sämlinge nach deren Auflaufen möglichst früh pikiert und vereinzelt werden. Echium acanthocarpum 150 (250)cm, hoch werdender verholzender Strauch mit langen, lanzettlichen, dicht kurzbehaarten Blättern und einem hohen Blütenstand mit recht großen, hellblauen Blüten. Eine sehr seltene und bedrohte Art aus der oberen Lorbeerwaldzone im Zentrum von La Gomera. Für jeden humosen, gut durchlässigen Boden an einem sonnigen Standort. Im Winter trockener und vollsonnig halten bei einem Minimum von 10°C.
Erysimum (Goldlack der Kanarischen Inseln) Kanaren Pflanzen Spanien
Kanarische Levkoje, Erysimum ist eine Gattung, die vom Mittelmeerraum bis auf die Kanarischen Inseln verbreitet ist. Die meisten Arten wachsen in felsigen, trockenen, vollsonnigen Standorten. Kleine, leicht verholzende, sich reich verzweigende und reich rosa bis violett (wenige Arten gelb) blühende Sträucher, Blüten angenehm duftend. Ideal zur Auspflanzung in den Steingarten (vollkommen winterhart). Flache Aussaat in jede sandige, d.h. gut wasserdurchlässige, Erde bei mindestens 5°C vom Spätfrühjahr bis in den Sommer. Den Winter über Pflanzen heimisch auf den Kanarischen Inseln kühl (frostfrei bei mindestens 7°C), etwas trockener und vollsonnig halten. Erysimum albescens Exclusiv 40 (100)cm, kürzlich von Erysimum scoparium abgetrennte, eigenständige Art heimisch in sonnigen Felsstandorten der höheren Lagen Gran Canarias (Cruz de Tejeda, 1.620m). In allen Teilen höher werden und dichtere, reichblütigere Infloreszenzen. Für jeden durchlässigen Boden, sonnig halten. Im Winter nur mäßig frosthart, daher besser für eine kühle, aber frostfreie Überwinterung an einem sonnigen Standort. Ideal für das kalte, ungeheizte Gewächshaus oder Wintergarten.
Euphorbia (Sukkulente Kanarenwolfsmilch) Kanaren Pflanzen Spanien
Sukkulente Euphorbien endemisch auf den Kanarischen Inseln, den Azoren sowie Madeira in der unteren Sukkulentenzone zwischen Meeresniveau bis 800m Höhe, bzw. dem immerfeuchten Lorbeerwald. Für jede gute, wasserdurchlässige, mineralische Erde, an einem sonnigen Standort. Im Winter bei mindestens 12°C fast vollkommen trocken und sonnig halten. Euphorbia mellifera (aus dem immerfeuchten Lorbeerwald) ganzjährig halbschattig in einen eher humosen Boden bei gleichmäßiger Feuchtigkeit halten. Alle Euphorbien sind attraktive und einfach zu kultivierende Topfpflanzen. Flache Aussaat in jedes gut wasserdurchlässige Substrat bei mindestens 15°C das ganze Jahr über. Die Samen keimen sehr unregelmäßig über einen längeren Zeitraum, einige können bereits eine Woche nach Aussaat keimen, während andere bis zu sechs Monate benötigen. Umpflanzen der Sämlinge in größere Töpfe im zeitigen Frühjahr. Euphorbia anachoreta (Selvagens Wolfsmilch) Exclusiv 120 (250)cm, Selvagens Wolfsmilch ist eine wunderschöne, sehr seltene Art von der Insel Fora, Selvagens (Portugal, südlich von Madeira). Bildet sehr dekorative, silbrig-grüne, breit lanzettliche Blättern und starke sukkulente Stämme. Für jeden guten, sehr durchlässigen Boden, sonnig stellen. Im Winter trocken halten bei einem Minimum von knapp 10°C. Euphorbia aphylla 50 (100)cm, wunderschöner, dicht wachsender verholzender Busch mit hellgrünen bis gelblich-grünen, aufrecht wachsenden, sukkulenten, blattlosen Stämmen. Endemisch an windexponierten Stellen in der Nähe des Meeres im Nordwesten von Gran Canaria, Tenerife und La Gomera. Für einen guten, sehr wasserdurchlässigen, vorzugsweise etwas steinig-mineralischen Boden an einem ganzjährig vollsonnigen Standort. Im Winter die Wassergaben auf ein Minimum reduzieren und die Pflanzen bei mindestens 15°C halten.
Ferula (Kanarischer Riesenfenchel) Kanaren Pflanzen Spanien
Kanarischer und Mittelmeer Riesenfenchel sind im Sommer einziehende, ausdauernde Stauden mit imposant hohen, gelblichen, breiten Blütenständen über einer breiten bodenständigen Rosette aus dekorativen, fein eingeschnittenen, aromatischen Blättern. Exzellente Kübelpflanzen in einem ungeheizten Gewächshaus oder kühlen Wintergarten, oder frei ausgepflanzt mti einem zusätzlichen Frostschutz (z. B. einer trockenen Mulchdecke) im Winter. Für jeden guten, durchlässigen Boden an einem sonnigen Standort. Flache Aussaat in jedes humose, gut durchlässige Substrat. Die Sämlinge besonders bei einer Aussaat im Winter stets sonnig halten. Alle erreichen ihre Blühgröße nach zwei bis vier Jahren, je nach Kulturbedingungen. Ferula communis (Riesen Mittelmeer Fenchel) 2 (4)m, Riesen Mittelmeer Fenchel ist eine im Sommer einziehende, ausdauernde Staude aus der Mittelmeerregion mit einem beeindruckend hoch werdenden Blütenstand oberhalb von sehr großen, dekorativen, fein eingeschnittenem Laub. Für jeden guten, sehr durchlässigen Boden an eine geschützten und vollsonnigen Standort.
Geranium (Arten der Kanarischen Inseln) Kanaren Pflanzen Spanien
Kanarische und Madeira Storchschnabel Arten unterscheiden sich stark von ihren kontinentalen Verwandten durch eine breitere Rosette aus stark eingeschnittenem Laub, die bei der größten Art (Geranium maderense) bis zu 1m Höhe und Breite erreichen kann. Besonders diese Art ist äußerst reichblütig und eine der schönsten Geranium Arten. Alle stellen dankbare Topfpflanzen dar, die unter frostfreien Bedingungen in jedem humosen, durchlässigen Boden gezogen werden können. Sie sind in den mildesten Gegenden Zentraleuropas (Südirland, Südengland und Küste Portugals) frosthart. Im Winter bei mindestens 5°C an einem sonnigen Standort halten, im Sommer mögen sie eine frischen, etwas feuchten Standort im Halbschatten. Pflanzen sind raschwüchsig und erreichen ihre Blühgröße in bereits zwei bis drei Jahren. Aussaat in jedes humose, durchlässige, etwas feucht bleibende Substrat bei 15°C bis 20°C. Sämlingspflanzen im Winter recht sonnig halten. 50 (100)cm, breite, für gewöhnlich kurzstämmige, zweijährige bis mehrjährige Blattrosette aus stark eingeschnittenem, dunkel-grünem Laub, das bei vollsonnigen Standorten rötlich überhaucht ist. Heimisch hauptsächlich in humosen Böden im Halbschatten der Lorbeerwälder der westlichen Kanaren und Gran Canaria. Bildet leuchtend weiß-rosa bis dunkel rosa Blüten in einem losen Blütenstand. Für jeden humosen, durchlässigen Boden, halbschattig bis sonnig stellen.
Globularia Salicina (Kugelblume) Kanaren Pflanzen Spanien
Kugelblumen sind ausdauernde, niedrig bleibende, verholzende, immergrüne subtropische Sträucher oder ausdauernde, winterharte Stauden. Alle Arten bilden auffällige, endständige Blütenköpfe in verschiedenen Tönen von hell- bis tintenblau und dunkel grünen, etwas ledrige Blätter. Nicht winterharte Arten von den Kanaren und dem Mittelmeergebiet sind einfach in Töpfen zu kultivieren in jedem guten, durchlässigen Substrat an einem ganzjährig sonnigen Standort. Während des Winters die Pflanzen trockener bei einem Minimum von etwa 10°C aufstellen. Winterharte eurasische Arten sind ausdauernde Stauden und exzellent für den Steingarten geeignet, wo sie in jedem guten, durchlässigen Boden an einem sonnigen Standort wachsen. Flache Aussaat von nicht-winterharten auf jedes gute, durchlässige Substrat bei 20°C. Die Saat nicht mit Erde bedecken und die Aussaattöpfe stets von unten mäßig feucht halten. Aussaat von winterharten Arten flach auf jedes gute, durchlässige Substrat. Die Töpfe geschützt im Freien aufstellen. Die Samen benötigen eine mehrmonatige Kühlphase, bevor die Keimung gegen Mitte des Frühjahres eintritt. Die Sämlingspflanzen nach ausreichender Erstarkung auspflanzen. Globularia salicina (Kanaren Kugelblume) 140 (200)cm, Kanaren Kugelblume ist ein verholzender Strauch mit ledrigen, lanzettlichen Blättern und endständigen Trauben aus leuchtend gelben Kugelblüten. Aus felsigen, offenen Standorten auf allen westlichen Kanareninseln und Gran Canaria. Für jeden guten, durchlässigen Boden an einem ganzjährig sonnigen Standort. Die Pflanzen während des Winters etwas trockener halten bei einem Minimum von etwa 10°C.
Gonospermum, Lugoa und Tanacetum Kanaren Pflanzen Spanien
Die drei Gattungen Gonospermum, Lugoa und Tanacetum innerhalb der Familie der Asteraceae umfassen nur wenige Arten, die auf den Kanarischen Inseln endemisch sind. Sie kommen hauptsächlich an offenen, felsigen, sonnendurchfluteten Stellen des oberen Sukkulentenbuschs vor. Im Gegensatz zu verwandten Gattungen (insbesondere Tanacetum) aus dem Mittelmeerraum und Eurasien, sind alle kanarischen Arten ausdauernde, verholzende, niedrig bis mittel hoch werdende Sträucher, die sich vorzüglich für eine Topfkultur eignen. Sie haben stark eingeschnittenes, gefiedertes, aromatisch nach Chrysanthemen duftendes Laub und endständige, recht große, leuchtend gelbe oder weiße, breite Blütenstände an langen, verholzenden Stielen. Sie sind auch ausgezeichnete, lange haltbare Schnittblumen. Für jedes gute, durchlässige Substrat an einem sonnigen Standort. Im Winter frostfrei bei einem Minimum von etwa 10°C, trockener und sehr sonnig pflegen. Ausdauernde Tanacetum Arten aus dem Mittelmeerraum und Eurasien, die auf dieser Seite angeboten werden, sind in Mitteleuropa vollkommen winterhart und mögen jede gute, durchlässige Erde an einem sonnigen Standort im Garten. Aussaat der staubfeinen bis kleinen Samen der auf jedes gute, durchlässige Substrat an einem vollsonnigen Standort bei ganzjährig etwa 20°C. Die Saat nicht mit Erde bedecken und die Aussaattöpfe stets nur mäßig von unten gießen. Flache Aussaat der winterharten Tanacetum Arten aus dem Mittelmeerraum und Eurasien auf jedes gute, durchlässige Substrat. Die Saat nicht mit Erde bedecken und die Töpfe an einer sonnigen und geschützten Stelle im Freien aufstellen. Die Sämlinge nach deren ausreichender Kräftigung an den endgültigen Standort im Garten auspflanzen. 150 (250)cm, ein hoch werdender, verholzender, immergrüner, sich verzweigender Strauch aus sonnigen Standorten auf La Palma. Sie bildet sehr zierende, breite, endständige, kräftig gelbe Blütenständen oberhalb von stark gefiederten, großen, aromatischen Blättern. Sehr schöne Pflanze, die einfach zu kultivieren ist in jedem guten, durchlässigen Substrat an einem ganzjährig sonnigen Standort. Während des Winters trockener halten bei etwa 10°C an einem vollsonnigen Standort. Gonospermum canariense ssp. elegans Exclusiv 100 (150)cm, eine sehr seltene, niedriger bleibende, verholzende, immergrüne, sich verzweigender Unterart aus El Hierro mit endständigen, kräftig gelben Blütenständen oberhalb von stark gefiederten, großen, silbrig grauen, aromatischen Blättern. Die Pflanzen aus der Las Playas Population haben einen insgesamt eher offeneren Aufbau mit kleineren Blättern und schmaleren Blütenständen. Sehr schöne Pflanze, die einfach zu kultivieren ist in jedem guten, durchlässigen Substrat an einem ganzjährig sonnigen Standort. Während des Winters trockener halten bei etwa 10°C an einem vollsonnigen Standort.
Greenovia (Kanarischer Gebirgsrosen) Kanaren Pflanzen Spanien
"Rosas del Monte" (Gebirgsrosen) werden diese Rosetten bildenden, fast stammlosen endemischen Vertreter der Dickblattgewächse (Crassulaceae) von der einheimischen Bevölkerung auf den Kanarischen Inseln genannt. Sie sind eng verwandt mit Aeonium und Aichryson und umfassen nur ca. 4 Arten. Sie bilden sehr dekorative, dichte, hochsukkulente, blau-grüne Blattrosetten und recht grose, schwefelgelbe Blüten in lose aufgebauten Blütenständen. Nur die sehr seltene, klein bleibende Art Greenovia aizoon hat abweichend davon dunkelgrüne, dicht samtig behaarte Blätter. Alle kommen in schattigen, mäßig feucht bleibenden Felsspalten in den trockeneren Zonen von Gran Canaria und allen westlichen Inseln vor. Sie sind einfach zu kultivieren in jeder guten, durchlässigen, etwas steinigen Erde an einem sonnigen Standort. Die Pflanzen benötigen im Winter einen sonnigen Stand und vorsichtige Wassergaben, ihre Hauptwachstumszeit liegt von Herbst bis Frühjahr. Für weitere Kulturinformationen schauen Sie bitte auf dieser Seite nach: Aussaat- und Kulturinformationen für Aeonium Aichryson und Greenovia. Flache Aussaat der staubfeinen Samen auf ein durchlässiges Substrat, das von unten stets mäßig feucht gehalten werden sollte. Saat nicht mit Erde bedecken. Greenovia aurea (Kanarische Goldgebirgsrose) 20 (25)cm, Kanarische Goldgebirgsrose ist die wahrscheinlich am häufigsten kultivierte Greenovia Art und neben Greenovia diplocycla die größte Art ihrer Gattung mit bis zu 25cm ø großen Blattrosetten. Die sehr schönen, bläulich-grünen und weiß bereiften Blätter machen sie neben ihrer Größe besonders attraktiv. Heimisch ist die Art auf Gran Canaria, Tenerife, La Palma, El Hierro und La Gomera, wo sie an fast senkrechten, nach Norden hin ausgerichteten Felswänden oder Felsspalten im kanarischen Pinienwald auf einer Höhe 1.000 bis 1.900m Höhe vorkommt. Die von La Palma beschriebenen Greenovia Populationen gehören einer Unterart und teilweise der eng verwandten Greenovia diplocycla an. Greenovia aurea besitzt zahlreiche, große, schwefelgelbe Blüten im Mai/Juni. Sie kann durch Samen oder Tochterrosetten vermehrt werden.
Hedera (Kanaren und Europäischer Efeu) Kanaren Pflanzen Spanien
Kanaren Efeu ist der eng verwandten europäischen Art Hedera helix sehr ähnlich, hat im allgemeinen jedoch grösere, mehr oder weniger breit herzförmige bis fast runde, dunkelgrüne Blätter und endständige Trauben mit kleinen gelblich-weisen Blüten, aus denen sich die blau-schwarzen Beeren bilden. Die Art ist im Lorbeerwald auf den westlichen Kanaren und Gran Canarias heimisch, wo sie entweder Büsche, Bäume und Felsen emporklettert oder als Bodendecker anzutreffen ist. Eine einfach zu kultivierende, frostresistente Topfpflanze für ein humoses, gut durchlässiges Substrat und einen sonnigen (Winter) bis halbschattigen (Sommer) Standort. Als Topfpflanze gezogen im Winter etwas trockener und bei einem Minimum von knapp 0°C halten. Kann in Mitteleuropa an einem geschützten Standort im Garten ausgepflanzt werden. Aussaat in jedes gute, durchlässige Substrat bei etwa 15°C bis 25°C, die Aussaattöpfe sonnig stellen.
Helianthemum (Kanaren Sonnenröschen) Kanaren Pflanzen Spanien
Kanaren Sonnenröschen sind heimisch in felsigen, sonnenexponierten, abgelegenen Standorten auf den Kanarischen Inseln. Alle der gegenwärtig etwa 10 beschriebenen Arten sind sehr selten, bei einigen existiert nur eine Population mit wenigen Exemplaren. Sie wachsen als ausdauernde, niedrig bleibende, verholzende Zwergsträucher mit schmalen bis ovalen, silbrig glänzenden bis bläulich-grünen Blättern und aufrecht wachsenden, hohen Blütenrispen mit recht großen, leuchtend gelben Blüten. Einfach als Topfpflanzen in einem gut wasserdurchlässigen, steinigen Substrat und einem ganzjährig vollsonnigen Stand zu pflegen. Im Winter trockener halten bei einem Minimum von etwa 12°C. Aussaat in ein gut durchlässiges, steinig-sandiges Substrat. Die feinen Samen nicht mit Erde bedecken, Kulturtöpfe vorzugsweise sonnig stellen. Pikieren nach Erscheinen des vierten echten Blattpaares. Helianthemum cirae Exclusiv 50 (100)cm, bildet hoch werdende, sich verzweigende Blütenstände mit zahlreichen leuchten gelben Blüten oberhalb von schönen, schmalen, bläulich-grünen und leicht sukkulenten Blättern. Die kürzlich neu entdeckte Art ist nur von einem einzigen Standort in der Caldera de Taburiente auf La Palma bekannt. Helianthemum inaguae Exclusiv 30 (50)cm, ein äußerst seltener, verholzender, immergrüner, sich verzweigender Strauch aus sonnigen, felsigen Stellen in Gebirgsregionen im Western von Gran Canaria. Sie hat zierende, glänzende, dunkelgrüne, schmale Blätter und endständige, sich verzweigende Blütenständen mit leuchtend gelben Blüten. Eine gute Topfpflanze, die einfach zu kultivieren ist in jedem guten, durchlässigen Substrat an einem ganzjährig sonnigen Standort. Während des Winters trockener halten bei etwa 10°C an einem vollsonnigen Standort. Helianthemum juliae Exclusiv 30 (50)cm, bildet einige sich vom Boden her verzweigende, aufrecht wachsende Blütenstände mit recht großen, schwefelgelben Blüten über schmal-lanzettlichen bis fast nadelförmigen, grau-grünen bis dunkelgrünen Blättern. Eine sehr seltene Art aus der Cañadas Depression auf Tenerife.
Hypericum (Kanaren und Balearen Johanniskraut) Kanaren Pflanzen Spanien
Johanniskräuter von den Kanaren und Balearen sind mehrheitlich ausdauernde, immergrüne, verholzende Sträucher oder Büsche, im Gegensatz zu ihren kleineren eher krautartigen Verwandten aus Kontinentaleuropa. Alle bilden, dicht gepackte, leuchtend gelbe Blüten und sind schöne Topf- oder Kübelpflanzen für jeden guten, durchlässigen Boden an einem sonnigen Standort. Im Winter die Pflanzen stets sonnig und etwas trockener bei 10°C halten. Flache Aussaat der staubfeinen Samen auf jedes gute, durchlässige Substrat, halbschattig stellen. Samen nicht mit Erde bedecken und Erde immer mäßig feucht bis zum Auflaufen der Sämlinge halten. Jungpflanzen im Winter etwas trockener, kühler und stets sonnig halten. Hypericum canariensis (Kanaren Johanniskraut) 3 (7)m, Kanaren Johanniskraut ist die größte und eine der beeindruckendsten aller kanarischen Johanniskrautarten. Sie ist heimisch in offenen Stellen in steinigen Böden der oberen Sukkulentenzone auf den westlichen Kanaren sowie Gran Canaria. Bildet dichte Trauen aus leuchtend gelben Blüten über breit elliptischen, glänzenden, frisch grünen Blättern. Einfach zu kultivieren in jeder guten, durchlässigen Erde an einem sonnigen Standort. Im Winter die Pflanzen trockener halten bei einem Minimum von etwa 12°C. Hypericum glandulosum 70 (120)cm, ist eine ausdauerndem verholzende Staude bis mittelhoch werdender Strauch mit grünen Laub mit einer etwas bläulichen Schattierung und zahlreichen kleinen, kräftig gelben Blüten in dichte stehenden, endständigen Trauben. Die Art ist heimisch an offenen Felsstandorten im zentralen Teil von allen westlichen Kanaren mit Ausnahme von El Hierro. Für jeden guten, durchlässigen Boden an einem ganzjährig sonnigen Standort. Die Pflanzen während des Winters etwas trockener halten bei einem Minimum von etwa 10°C. Hypericum grandifolium (Großblättriges Kanaren Johanniskraut) Exclusiv 200 (400)cm, Großblättriges Kanaren Johanniskraut bildet einen hoch werdenden, verholzenden, sich verzweigenden Strauch, der an halbfeuchten Stellen im Lorbeerwalds auf allen westlichen Kanaren, Gran Canaria und Madeira heimisch ist. Bildet blau-grünes Laub und endständige, lose aufgebaute Dolden mit sehr großen, kräftig gelben Blüten. Für jedes humose, gut wasserdurchlässige Substrat an einem ganzjährig sonnigen Standort. Im Winter die Pflanzen trockener halten bei einem Temperaturminimum von knapp 10°C.
Ilex (Kanarische und europäische Stechpalme) Kanaren Pflanzen Spanien
Ilex oder Stechpalmen sind immergrüne Sträucher bis niedrig bleibende Bäume mit glänzendem, dunkel grünem Laub mit für gewöhnlich gezahntem Rand und äußerst dekorativen, leuchtend roten bis violett-roten Beeren an älteren Pflanzen. Die fruchttragenden Zweige werden weit verbreitet in der Weihnachtsdekoration verwendet. Es sind schöne Grünpflanzen für einen humosen, durchlässigen Boden mit ausreichender Feuchtigkeit im Halbschatten. Die beiden kanarischen Arten wachsen im oder knapp unterhalb des Lorbeerwaldes und sind typische Pflanzen in diesem Ökosystem. Diese als Kübelpflanzen im Winter etwas trockener und vollsonnig bei einem Minimum von etwa 5°C halten. Die europäische Stechpalme (Ilex aquifolium) ist in Mitteleuropa frei ausgepflanzt vollkommen winterhart und eignet sich für einen halbschattigen bis vollsonnigen Standort. Flache Aussaat der kanarischen Ilex Arten in jedes humose, gut durchlässige Substrat im Halbschatten bei ganzjährig 10°C bis maximal 20°C. Höhere Temperaturen verlangsamen oder verhindern eine Keimung. Die Pflanzen sind recht langsam wüchsig und können daher viele Jahre als Kübelpflanzen kultiviert werden. Flache Aussaat der winterharten europäischen Stechpalme in jeden humosen, gut durchlässigen Boden. Die Töpfe den Winter über im Freien an einen geschützten Ort platzieren. Auspflanzung der Jungpflanzen erfolgt gegen Ende des Sommers. Ilex canariensis (Kanarische Stechpalme) 2 (10)m, Kanarische Stechpalme hat glänzend mittelgrüne, eiförmig bis breit lanzettliche, ganzrandige Blätter. Kleine weiße Blüten, die von knapp 1cm großen Beeren gefolgt werden, die sich von leuchtend rot zu teilweise schwarz-violett färben. Eine sehr schöne und robuste Grünpflanze. Im Winter an einem sonnigen, frostfreien Standort (Minimum 5°C) mit reduzierten Wassergaben halten. Im Sommer eher halbschattig.
Isoplexis (Kanaren Strauchfingerhut) Kanaren Pflanzen Spanien
Kanarische Strauchfingerhüte sind alle verholzende Sträucher mit zahlreichen Blütenständen mit großen Einzelblüten in leuchtenden Orangetönen. Sie eignen sich für ein humoses, immer mäßig feucht bleibendes Substrat an einem im Sommer halbschattigen, im Winter vollsonnigen Standort. Sie sind herbst- bis frühjahrsblühend mit einer Hauptwachstumsphase von Oktober bis Mai. Flache Aussaat auf jedes humos-sandige Substrat, das nur einen sehr geringen Lehmanteil aufweisen sollte. Die staubfeinen Samen nicht mit Erde bedecken und immer von unten gießen. Bis zum Auflaufen der Sämlinge die Aussaattöpfe halbschattig aufstellen, danach sonniger platzieren. Die Sämlinge sind naturgemäß anfangs relativ langsam wüchsig. Das Pikieren erfolgt nach Erscheinen des vierten echten Blattpaares. Alle Arten sind bereits ab dem zweiten Jahr nach der Aussaat blühfähig. Ältere Exemplare im Winter bei mindestens 10°C sonnig halten und die Wassergaben auf ein Minimum reduzieren mit Ausnahme bei einer Kultur im geheizten Gewächshaus oder in einem warmen Wintergarten. Isoplexis canariensis (Tenerife Strauchfingerhut) 150 (250)cm, Tenerife Strauchfingerhut ist die größte der ausdauernden, verholzenden kanarischen Fingerhutarten. Heimisch in der Feyal-Brezal-Zone auf Tenerife, wo sie nur durch wenige Populationen vertreten ist. Bildet schönes, glänzendes, dunkel grünes, gezähntes Laub und große, orange-braune Blüten in zahlreichen hohen Blütenständen. Isoplexis chalcantha (Gran Canaria Lorbeerwald- Fingerhut) Exclusiv 90 (130)cm, Gran Canaria Lorbeerwald-Fingerhut ist eine auf Gran Canaria im Lorbeerwald endemische Art, und heute durch die fast vollkommene Vernichtung des Lorbeerwaldes auf dieser Insel fast vollständig ausgestorben. Hat auf der Unterseite weich behaarte Blättern und schmalere, orange-braune bis dunkel orange-rote (Genlinie 4) Trompetenblüten im Vergleich zu Isoplexis isabelliana. Saatgut von vier verschiedenen Genlinien steht zur Verfügung.
Ixanthus (Bergwaldkönigin) Kanaren Pflanzen Spanien
Ixanthus oder Bergwaldkönigin (Reina del Monte) ist eine monotypische Gattung innerhalb der Enziangewächse (Gentianaceae) und heimisch an semifeuchten Stellen in humoser Erde im Lorbeerwald der westlichen Kanarischen Inseln. Aus einen ausdauerndem Rhizom entspringen einjährige, hoch werdende Blütentriebe mit endständigen, lose aufgebauten Dolden aus zahlreichen leuchtend gelben Sternenblüten. Für einen humosen, durchlässigen Boden an einem halbschattigen Ort unter ganzjährig frostfreien Bedingungen. Im Winter etwas trockener halten bei einem Minimum von knapp 10°C, dann sonnig stellen. Aussaat der staubfeinen Samen auf jedes humose Substrat, dieses immer von unten stets leicht feucht halten. Vorsichtiges Umpflanzen der Sämlinge nach ausreichender Erstärkung in größere Töpfe. Ixanthus viscosus 150 (220)cm, Kanarischer Verwandter der Enziane, bildet einen einjährigen, sehr hohen Trieb mit einer losen endständigen Dolde aus leuchtend gelben sternenförmigen Blüten oberhalb von glänzenden, frisch grünen Blättern. Für ein humoses, etwas feucht bleibendes Substrat im Halbschatten, ganzjährig frostfrei halten.
Jasminum (Kanarischer Jasminum ) Kanaren Pflanzen Spanien
Kanarischer Echter Jasmin ist ein immergrüner, verholzender Strauch mit glänzenden, dreifriedrigen Blättern und endständigen Trauben aus zitronengelben, duftenden Blüten. Eine ausgezeichnete Kübelpflanze für jeden guten, durchlässigen Boden an einem vorzugsweise vollsonnigen Standort. Im Winter trockener, sonniger und frostfrei bei mindestens 10°C halten. Flache Aussaat der großen, schwarzen Samen in ein gut durchlässiges, eher mineralisches Substrat; Töpfe sonnig stellen. Erde stets feucht aber nicht nass halten, bis die Sämlinge aufgelaufen sind, danach etwas trockener werden lassen. Die Jungpflanzen benötigen besonders im ersten Winter einen sehr sonnigen Standort. Jasminum odoratisimum Exclusiv 150 (400), hoher verholzender, immergrüner Strauch aus der oberen Sukkulentenzone der Kanaren. Heimisch in guten, etwas steinigen Böden an vollsonnigen Stellen. Zitronengelbe, duftende Blüten in dichten Trauben, gefolgt von transparenten, weißen, Beeren mit zwei durchscheinenden, schwarzen Samen. Schöne Kübelpflanze für einen sonnigen Standort mit mindestens 10°C während des Winters.
Juncus (Kanarischer Binse) Kanaren Pflanzen Spanien
Binse ist eine breite Familie von Gräsern aus feuchten Gebieten auf der gesamten Welt. Für jeden guten, durchlässigen, vorzugsweise leicht feuchten Boden an einem sonnigen und geschützten Standort im Garten oder als Topfpflanze unter frostfreien Bedingungen bei einem Minimum von etwa 5°C an einem ganzjährig sonnigen Standort. Flache Aussaat der Samen auf jeden humosen, etwas feuchten, gut durchlässigen Boden. Die Aussaat nicht mit Erde bedecken und die Töpfe ganzjährig vollsonnig bei einem Minimum von ganzjährig etwa 20°C aufstellen.
Juniperus (Kanaren und Mittelmeer Wacholder) Kanaren Pflanzen Spanien
Wacholder Arten gehören einer kleinen, Zypressen ähnlichen Gattung aus sommertrockenen Gebieten an und besitzen ihren Hauptverbreitungsschwerpunkt im Mittelmeerraum; nur zwei Arten sind auf den Kanarischen Inseln zu finden. Sie bilden i. d. R. breite, verholzende Büsche bis niedrig bleibende Bäume mit ätherisch duftenden, Nadel ähnlichen Blättern und schönen, lange haltbaren Früchten von orange über dunkelrot bis blauschwarz. Für einen mineralisches, gut durchlässiges Substrat an einem sonnigen Standort. Ideale Bonsais oder Kübelpflanzen für das kalte Gewächshaus oder den kühlen Wintergarten. Im Winter die Pflanzen trockener halten bei einem Minimum von etwa 5°C. Samen flach in ein mineralisches oder jedes gut durchlässige Substrat bei 15-25°C aussäen. Nur mäßig feucht und sehr sonnig halten. Die Keimung erfolgt von Natur unregelmäßig aus über einen längeren Zeitraum. Juniperus canariensis (Kanarischer Wacholder) Exclusiv 2 (5)m, Kanarischer Wacholder hat fein gefiederte, nicht stechende, gelb-grüne, bis hell-grüne Zweige und braunrote Früchte an älteren Exemplaren. Aus dem oberen Sukkulentenbusch, Chio, Valle de Santiago del Teide, 780m. Für einen sonnigen Standort. Ideal als dekorative und anspruchslose Kübelpflanze. Im Winter frostfrei halten bei 5-15°C, sonnig, Wassergaben reduzieren. Nur mäßige Frosthärte im Herbst. Juniperus cedrus ssp. cedrus (Kanaren Zeder Wacholder) Exclusiv 7 (15)m, Kanaren Zeder Wacholder ist eine stark dezimierte und bedrohte kanarische Wacholder Art aus sonnigen, trocken-steinigen Stellen des Pinienwalds und der unteren subalpinen Zone auf den westlichen Kanaren. Die Art war ehemals auch auf Madeira heimisch, ist dort inzwischen aber praktisch ausgestorben. Hohe, im Alter ausladende Bäume mit herabhängenden Zweigen, dicht besetzt mit grünlich-gelben bis silbrig-grünen Nadeln und orange-braun reifenden, aromatischen Früchten. Ausgezeichnete immergrüne Kübelpflanze für das kalte Gewächshaus oder Wintergarten, gut zurückzuschneiden. Ältere Exemplare (d. h. ab dem fünften Jahr) sollten ausreichend winterhart sein, um in Mitteleuropa an einem geschützten, vollsonnigen Standort in einem steinigen, gut durchlässigen Boden in den Garten gepflanzt werden zu können.
Kanarische Farnarten (Pflanzen/Rhizome) Kanaren Pflanzen Spanien
Es sind mehr als 50 verschiedene Farnarten von den Kanarischen Inseln bekannt, wovon einige auf diesem Archipel oder der Makaronesischen Region endemisch sind. Die drei hier angebotenen Arten wachsen in der Natur als Semi-Epiphyten auf Felsen oder sogar auf Bäumen und bilden recht kräftige, kriechende Rhizome mit sehr schönen, eleganten Blattwedeln während des Winters, während der sommerlichen Hitze ruhen sie. Ende des Sommers beginnt der neue Blattaustrieb. Alle Arten sind einfach als Topflanzen in jeder guten, durchlässigen Erde an einem sonnigen bis halbschattigen Standort zu kultivieren. Die Pflanzung erfolgt waagerecht auf jede gute, durchlässige Erde bis zur Hälfte des Durchmessers der Rhizome. Solange die Pflanzen Blätter haben (von Ende des Sommers bis ins Spätfrühjahr) frostfrei bei einem Minimum von 5°C und von unten stets leicht feucht halten. Mit Beginn der Gelbfärbung des Laubs zu Beginn des Sommers die Erde fast vollkommen trocken halten bis zum neuen Blattaustrieb und die Töpfe bis dahin an einen schattigen Ort stellen. Davallia canariensis 30cm (Rhizom bis zu einer Länge von 100cm), wunderschöne, frisch grüne, stark eingeschnittene Blattwedel entspringen einem recht breiten und fleischigen, mit fuchsbraunen Haaren besetzten Rhizom. Heimisch in der Makaronesischen Region und dem Südwesten Spaniens und Portugals, wächst in der Natur auf Felsen und (besonders auf den Kanarischen Inseln) als Epiphyt in Bäumen. Sehr einfach zu kultivieren und im Sommer sehr hitze- und trockenheitsunempfindlich. Das Rhizomstück waagerecht auf ein humusreiches, durchlässiges Substrat legen. Das Rhizom nicht mit Erde bedecken. Die Pflanzen im Winter bei Minimum von etwa 5°C und etwas eingeschränkten Wassergaben halten.
Lactuca (Wilder Lattich) Kanaren Pflanzen Spanien
Wilder Lattich ist eine artenreiche Gattung mit einjährigen, zweijährigen bis ausdauernden Arten, die hauptsächlich in der gemäßigten Zone vertreten sind. Die meisten Arten zeigen ein leicht unkrautartiges Wuchsverhalten, wohingegen Lactuca palmensis, die in den oberen Regionen auf der Insel La Palma heimisch ist, eine nicht invasive, zwergartige, sich stark verzweigende Staude mit wunderschönen, kleinen, leuchtend violett-rosa Blüten ist. Für jedes gute, sehr durchlässige Substrat an einem ganzjährig vollsonnigen Standort. Die Pflanzen während der Wintermonate trockener halten bei einem Minimum von knapp 10°C. Flache Aussat der feinen Samen auf jedes gute, durchlässige, sandig-steinige Substrat. Die Saat nur flach mit Erde bedecken und die Aussaattöpfe sonnig aufstellen. Die Sämlingspflanzen nur sehr leicht feucht von unten halten und diese vorsichtig nach dem Erscheinen des zweiten Blattpaares vereinzeln. Lactuca palmensis Exclusiv 20cm, eine halb verholzende, sich stark verzweigende, nicht invasive, ausdauernde Zwergstaude aus Hochlagen auf La Palma. Si bildet schmale Blättern und endständige, einzeln stehende, leuchtend bläulich-rosa Blüten. Für jedes gute, sehr durchlässige Substrat an einem ganzjährig sonnigen Standort. Während des Winters trockener halten bei etwa 10°C an einem vollsonnigen Standort.
Laurus (Kanaren Lorbeer) Kanaren Pflanzen Spanien
Lorbeer sind immergrüne hoch werdende Sträucher bis Bäume mit aromatischen, glänzenden dunkel grünen Blättern, die weit verbreitet in der Küche verwendet werden (hier besonders Laurus nobilis aus dem Mittelmeergebiet). Sie wachsen in reichen, stets leicht feuchten Humusböden in der Wolkenzone im subtropisch-temperierten Bereich mit einer hohen Luftfeuchtigkeit. Vor einigen Millionen Jahren war diese und verwandte Familien weit verbreitet auf allen Kontinenten, als das Klima ausgeglichener und insgesamt feuchter war. Heutzutage sind Lorbeerwälder nur noch in sehr kleinen, isolierten Restbeständen an wenigen Orten auf der Welt anzutreffen, z. B. im Westen Portugals, auf den Kanarischen Inseln und in Japan. Einer der eindrucksvollsten und intaktesten Lorbeerwälder der Erde wird auf der Insel La Gomera im Nationalpark Garajonay geschützt. Aussaat der kleinen, Avocadokern ähnlichen Samen in jedes humose, etwas feuchte Substrat bei ca. 20°C bis 25°C. Die Keimung erfolgt nach ca. 4 bis 6 Wochen. Im Winter die Sämlingspflanzen kühler und frostfrei bei reduzierten Wassergaben an einem sonnigen Standort halten. Sie vertragen im Herbst mäßige, vorübergehende Fröste. Laurus novocanariensis (Kanarischer Lorbeer) Exclusiv 3 (20)m, Kanarischer Lorbeer ist ein hoch werdender Strauch bis imposanter Baum an zusagenden Standorten in der Natur. Blütenstände aus duftenden, creme-weißen Blüten an adulten Exemplaren, die gefolgt werden von glänzenden, schwarzen olivenähnlichen Früchten mit einem einzelnen, Avocadokern ähnlichen Samen. Große, glänzend dunkel grüne, eiförmig bis breit-lanzettliche Blätter. Diese besitzen einen viel feineres, exquisites Aroma im Gegensatz zum eher derb-aromatischen gewöhnlichen Lorbeer (Laurus nobilis). Aufgrund von kürzlich vorgenommen taxonomischen Änderungen ist Laurus azorica nun auf das Archipel der Azoren beschränkt, wohingegen die ehemaligen Populationen sowohl auf den westlichen Inseln der Kanaren inklusive Gran Canaria als auch dem Madeira Archipel als eine neue Art beschrieben wurden, namentlich Laurus novocanariensis. Einfach zu pflegen in jedem humusreichen, durchlässigen Substrat an einem sonnigen (Winter) bis halbschattigen (Sommer) Standort. Die Pflanzen den Winter über trockener halten bei einem Minimum von etwa 5°C.
Lavandula (Kanarischer Lavendel) Kanaren Pflanzen Spanien
Adenocarpus oder Kanarischer Drüsenginster sind reichblütige, ginsterähnliche, verholzenden, immergrüne Büsche mit zahlreichen achselständigen oder terminalen leuchtend goldgelben Blüten an Zweigen, die mit kleinen, dunkel grünen, drüsig-klebrigen Blättern besetzt sind. Sie sind einfach zu kultivierende Topf- oder Containerpflanzen für jedes gute, humose, durchlässige Substrat an einem sonnigen Standort. Im Winter frostfrei halten bei einem Minimum von 10°C und einem vollsonnigen Standort bei auf ein Mindestmaß reduzierten Wassergaben. Flache,. ganzjährige Aussaat in jedes gute, durchlässig-sandige Substrat bei etwas 20°C. Die Sämlingspflanzen sehr sonnig stellen, besonders in ihrem ersten Winter. Lavandula canariensis 50cm, stark gefiederte, silbrig-grau-grüne, aromatische Blätter und hellblaue Blütenständen. Für einen ganzjährig vollsonnigen Stand. Nicht winterhart, für den kühlen aber frostfreien Wintergarten. Lange Blütezeit. Nicht winterharte Art. Im Winter bei einem Minimum von 10°C etwas trockener und vollsonnig halten. Lavandula canariensis ssp. fagundensis subsp. nov. ined. Exclusiv 50 (100)cm, ein halb verholzender, sich stark verzweigender Lavendel mit mittelgrünen, gefiederten, fast sukkulenten Blättern und langen endständigen Rispen mit leuchtend blauen Blüten. Weicht von anderen La Palma Populationen durch die sehr breiten, halb sukkulenten Blattfieder ab. Sie ist heimisch an Felsstandorten in küstennahen Regionen im Norden von La Palma (vor allem im Barranco Fagundo). Für jedes gute, sehr durchlässige Substrat an einem ganzjährig sonnigen Standort. Während des Winters trockener halten bei etwa 10°C an einem vollsonnigen Standort. Lavandula canariensis ssp. hierrense Exclusiv 70 (110)cm, halb verholzender, sich stark verzweigender Lavendel mit mittelgrünen, gefiederten Blättern und endständigen langstieligen Rispen mit leuchtend blauen Blüten. Eine Unterart, die an Felsstandorten auf El Hierro heimisch ist. Für jedes gute, sehr durchlässige Substrat an einem ganzjährig sonnigen Standort. Während des Winters trockener halten bei etwa 10°C an einem vollsonnigen Standort. Lavandula canariensis ssp. palmense Exclusiv 60 (110)cm, eine halb verholzender, sich stark verzweigender Lavendel mit mittelgrünen, gefiederten Blättern und endständigen langstieligen Rispen mit leuchtend blauen Blüten. Eine Unterart, die an Feslstandorten im Zentrum und Spden von La Palma heimisch ist. Für jedes gute, sehr durchlässige Substrat an einem ganzjährig sonnigen Standort. Während des Winters trockener halten bei etwa 10°C an einem vollsonnigen Standort. Lavandula minutolii 50 (100)cm, ein recht hoch werdender Lavendel mit schönen, fiedrigen, silber-grauen Blättern und aufrechten Infloreszenzen mit kräftig violett-blauen Blüten. Heimisch an exponierten, steinigen Hängen im Zentrum von Gran Canaria. Selten in Kultur anzutreffen, gut zu kultivierein in jedem mineralischen Substrat an einem vollsonnigen Standort. Die Art ist nicht winterhart, im Winter bei einem Minimum von 10°C etwas trockener und vollsonnig halten. Lavandula pinnata 20 (30)cm, eine wunderschöne Zwergart mit sehr zierenden, silbrig-weiß gefiederten Blättern und kurzen Rispen mit himmelblauen Blüten. Heimisch in Felshängen auf Lanzarote. Für jedes gute, sehr durchlässige Substrat an einem ganzjährig sonnigen Standort. Während des Winters trockener halten bei etwa 10°C an einem vollsonnigen Standort. Lavandula stoechas ssp. stoechas (Schopflavendel) 20 (30)cm, Schopflavendel ist eine wunderschöne Erinnerung an Ihren letzten Mittelmeerurlaub. Es ist ein niederliegend bis halb aufrecht wachsender, verholzender Zwerglavendel aus dem Mittelmeergebiet, der auf den Kanarischen Inseln verwildert ist. Bildet hoch aromatisches, grau-grünes Laub und typisch eiförmige Blütenstände mit einer Krone aus größeren Blütenblättern in tiefem Violett. Für einen etwas vor Feuchtigkeit geschützten, vollsonnigen Standort in jedem gut wasserdurchlässigen Boden. Exzellent auch als dekorative Topfpflanze im ungeheizten Gewächshaus oder Wintergarten. USDA Klimazone
Lavatera (Kanaren und Mittelmeer Strauchmalven) Kanaren Pflanzen Spanien
Kanaren Strauchmalven und Mittelmeer Strauchmalven sind ausdauernde, verholzende und einfach zu kultivierende Blütensträucher für jeden wasserdurchlässigen, leicht humosen Boden an einem ganzjährig sonnigen Standort. Im Winter Wassergaben auf ein Minimum reduzieren bei mindestens 10°C. Beide kanarische Arten sind sehr schöne, robuste und sehr langlebige, aber langsamwüchsige Topfpflanzen. Flache Aussaat der Samen ganzjährig bei 15°C bis 20°C in jedes humose, gut wassdurchlässige Substrat. Die Töpfe sonnig aufstellen und die Erde stets mäßig feucht halten. Bei den meisten Arten erfolgt die Keimung recht schnell in ca. 2 bis 6 Wochen bei Zimmertemperatur, Lavatera phoenica keimt unregelmäßig über mehre (bis zu sechs) Monate. Nach der Keimung besonders im Winter die Jungpflanzen sehr sonnig halten. Lavatera acerifolia (Rosa Ahornblättrige Kanarische Strauchmalve) 150 (220)cm, Rosa Ahornblättrige Kanarische Strauchmalve ist eine ausdauernde, verholzende Art, die in geschützten Felsspalten in der Zone des Sukkulentenbuschs auf allen westlichen Inseln, Gran Canaria und Lanzarote (Lavatera acerifolia var. hariensis) auf einer Höhelage von 200m bis 700m lokal vorkommt. Sie bildet sehr zierende, große, blass rosa Blüten mit einem dekorativen dunkel violetten Schlund. Die Pflanzen legen in der Regel während des Sommers eine Ruhezeit ein, während der sie fast alle Blätter abwerfen. Mit sinkenden Temperaturen im Herbst und Winter beginnen die Pflanzen ihr neues Wachstum. Während des Winter etwas trockener und eher kühl halten bei einem Minimum von knapp 10°C. Eine pflegeleichte und anspruchslose Art. Lavatera phoenicea (Lachsrote Kanarische Buschmalve) Exclusiv 150 (300)cm, Lachsrote Kanarische Buschmalve ist eine sehr seltene und bedrohte Art mit großen, äußerst farbenprächtigen lachs-orange Blüten. Sie wächst als ausdauernder, verholzender, sich verzweigender Strauch. Bedingt durch verwilderte Ziegen existieren in der Natur nur noch wenige Exemplare in entlegenen Populationen in der Anaga und Teno Region. Sie wachsen für gewöhnlich an unzugänglichen Felsstandorten in tiefgründigen Böden im oberen Sukkulentenbusch im Norden von Tenerife. Die Pflanzen legen in der Regel während des Sommers eine Ruhezeit ein, während der sie fast alle Blätter abwerfen. Zur Blütezeit sind erwachsene Exemplare mit zahlreichen Blüten während des mehr oder minder blattlosen Zustands geziert. Mit sinkenden Temperaturen im Herbst und Winter beginnen die Pflanzen ihr neues Wachstum. Während des Winter etwas trockener und eher kühl halten bei einem Minimum von knapp 10°C. Eine sehr langlebig Art. Saatgut dieser Art ist äußerst selten erhältlich, da die in Kultur befindlichen Pflanzen trotz regelmäßiger sommerlicher verschwenderischer Blüte kaum Samen ausbilden.
Lithodora & Onosma (Mediterrane Arten) Kanaren Pflanzen Spanien
Mediterrane Lithodora & Onosma Arten gehören sehr heterogenen Gattungen aus einjährigen Vertretern bis ausdauernden verholzenden Halbsträuchern an. Sie sind für gewöhnlich heimisch an felsigen, offenen Standorten und bilden auffällige, leuchtend gefärbte Blüten oberhalb von rauborstig behaarten Blättern. Vorzugsweise als Topfpflanzen in jedem guten, sehr durchlässigen Boden unter frostfreien Bedingungen bei einem Minimum von knapp 5°C an einem ganzjährig sonnigen Standort kultivieren. Flache Aussaat der Samen auf jeden nährstoffreichen, sehr durchlässigen Boden. Die Aussaattöpfe an einem sonnigen Standort bei einem ganzjährigen Minimum von knapp 15°C halten mit stets vorsichtigen Wassergaben von unten. Lithodora hispidula ssp. versicolor Exclusive 40 (70)cm, ein halbverholzender Zwergstrauch aus der Familie die Borretschgewächse (Boraginaceae) mit glänzenden, ledrigen, dunkel grünen, steif borstig behaarten Blättern und hängenden weißen Blüten, die sich mit dem Alter rosa und blass violett färben. Heimisch in felsigen Böden an sonnigen Standorten auf Zypern, in Griechenland und der Türkei. Für jedes gute, durchlässige Substrat in Töpfen. Nicht winterhart, die Pflanzen während des Winters vollsonnig aufstellen bei einem Minimum von knapp 10°C.
Lotus (Hornklee) Kanaren Pflanzen Spanien
Hornklee ist eine artenreiche Gattung aus einjährigen, zweijährigen bis ausdauernden Arten, die auf der gesamten Welt verbreitet sind. Die meisten Arte besitzen ein unkraurtartiges Wuchsverhalten und werden als Futterpflanzen für Vieh verwendet. Einige ausdauernde Arten von den Kanaren und dem Kap Verde Archipel besitzen auffällige, recht große, leuchten gefärbte Blüten und werden als Gartenzierpflanzen in wärmeren Region gehalten. Für jedes gute, sehr durchlässige Substrat an einem ganzjährig vollsonnigen Standort. Die Pflanzen während der Wintermonate trockener halten bei einem Minimum von knapp 15°C. Flache Aussat der feinen Samen auf jedes gute, durchlässige, sandig-steinige Substrat. Die Saat nur flach mit Erde bedecken und die Aussaattöpfe sonnig aufstellen. Die Sämlingspflanzen nur sehr leicht feucht von unten halten und diese vorsichtig nach dem Erscheinen des zweiten Blattpaares vereinzeln. Lotus jacobaeus 30 (50)cm, eine zweijährige bis halb ausdauernde, staudige Art aus felsigen Standorten auf den Kap Verdischen Inseln. Sie bildet sich lose verzweigende Triebe mit schmalen, bläulich-grünen Blättern und herausstechende, dunkel weinrote, fast schwarz erscheinenden Blüten. Für jedes gute, sehr durchlässige Substrat an einem ganzjährig sonnigen Standort. Während des Winters trockener halten bei etwa 15°C an einem vollsonnigen Standort.
Marcetella (Mittelmeer Flora) Kanaren Pflanzen Spanien
Marcetella ist eine aus nur zwei Arten bestehende Gattung innerhalb der Rosenfamilie (Rosaceae), die auf Tenerife (Kanarische Inseln) und Madeira endemisch sind. Beide Arten bilden verholzende, sich verzweigende Büsche mit zierenden, gefiederten, bläulich-grünen Blättern und dicht stehenden, hängenden Blütenrispen mit kleinen Blüten, nach denen sich die dekorativen, geflügelten Samenkapseln bilden. Sie eigne sich gut als Topf– oder Kübelpflanzen in einem gut wasserdurchlässigen, steinigen Substrat und einem ganzjährig vollsonnigen Stand zu kultivieren. Im Winter die Pflanzen trockener halten bei einem Minimum von etwa 10°C. Wenn die Pflanzen zu groß geworden sind, können sie gut im Frühjahr zurück geschnitten werden. Flache Aussaat in ein gut durchlässiges, steinig-sandiges Substrat. Kulturtöpfe vorzugsweise sonnig bis halbschattig stellen. Die Sämlingspflanzen stets nur mäßig von unten feucht halten. Pikieren nach Erscheinen des zweiten gefiederten Blattpaares. Rechtlicher Hinweis: In Übereinstimmung mit nationalen deutschen Gesetzen (BNatSchG und BArtSchV), als auch europäischen (Berner Konvention) und internationalen Übereinkünften (Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora - CITES) bieten wir kein wildgesammeltes Material wie z.B. Samen von geschützten Pflanzen an. Saatgut von geschützen Pflanzen stammt ausschließlich von gärtnerisch künstlich vermehrten Pflanzen in Deutschland bzw. dem Libanon ab, wo die Pflanzen Ende der 70er und Anfang der 80er des vergangenen Jahrhunderts in Kultur genommen wurden. Marcetella moquiniana 200 (250)cm, verholzende, immergrüner, sich verzweigende Strauch mit auffälligen bläulich-grünen Fiederblättern und dicht stehenden, hängenden Blütenständen mit kleinen Blüten, die gefolgt werden von dichte stehenden, dekorativen, geflügelten Samenkapseln. Einfach in Kübeln zu kultivieren in einen guten, etwas steinigen, durchlässigen Substrat an einem ganzjährig vollsonnigen Standort. Die Pflanzen im Winter trockener halten bei einem Minimum von etwa 10°C.
Matthiola (Kanaren, Madeira und Mittelmeer Levkoje) Kanaren Pflanzen Spanien
Levkojen aus Madeira und dem Mittelmeergebiet sind ein- bis zweijährige oder mehrjährige Stauden aus trockenen, steinigen Böden und sonnigen Standorten der oberen litoralen (=küstennahen) Zone. Sie bilden aus einer bodenständigen bis kurzstämmigen Blattrosette hohe Blütenstände mit Rispen aus zahlreichen, betörend süßlich duftenden Blüten Ausgezeichnete Topfpflanzen für jedes mineralisch-steinige Substrat an einem sonnigen Standort. Im Winter trockener und sonnig bei mindestens 10°C halten. Flache Aussaat der dünnen Samen auf jedes mineralische, bis zum Auflaufen der Sämlinge etwas feucht zu haltende Substrat, Töpfe sonnig stellen. Matthiola tricuspidata (Küsten Levkoje) 10 (15)cm, Küsten Levkoje ist eine ein- bis zweijährige Zwergart aus sandigen Böden in Küstennähe im gesamten Mittelmeerraum. Sie bildet eine basale Rosette aus graufilzigen Blättern und eine zentrale Infloreszenz aus blass rosa Blüten mit einem weißen Schlund. Für jedes gute, durchlässige, steinige Substrat un einem Minimum von knapp 10°C an einem vollsonnigen Standort. Vorzugsweise einjährig kultivieren mit einer zeitigen Frühjahrsaausst. Das Auspflanzen erfolgt nach den letzten Frösten gegen Ende des Frühjahres.
Medicago (Kanarischer Baumklee) Kanaren Pflanzen Spanien
Baumklee sind Ginster ähnliche, verholzende, immergrüne Büsche, die im gesamten Mittelmeergebiet heimisch sind, wo sie in felsigen Böden an sonnenexponierten bis halbschattigen Standorten vorkommen. Sie bilden endständige, dichte Trauben aus blass zitronengelben bis kräftig orange gelben Blüten, aus denen sich schöne Samenkapseln bilden, die in sich wie ein Mond gerollt sind. Die dreilappigen Blätter sind auf der Unterseite fein silbrig-grün behaart. Alle sind einfach als Kübelpflanzen in einem humosen, durchlässigen Substrat an einem ganzjährig sonnigen Standort zu kultivieren. In kälteren Gebieten die halbwinterharten Arten am besten ganzjährig frostfrei mit im Winter reduzierten Wassergaben und einem Minimum von etwa 3°C halten. Flache Aussaat in ein gutes, durchlässiges, etwas steiniges Substrat an einem sonnigen Standort bei ganzjährig 20°C bis 25°C. Die Sämlingspflanzen besonders in ihrem ersten Winter sehr sonnig kultivieren. Rechtlicher Hinweis: Alles Material stammt ausschließlich von gärtnerisch künstlich in Deutschland bzw. dem Libanon vermehrten Pflanzen. Wir verkaufen kein an den Naturstandorten gesammeltes Material und nehmen davon ausdrücklich Abstand, um zahlreiche an den Naturstandorten gefährdete Pflanzenarten zu schützen und um nationales wie internationales Recht zum Schutz von gefährdeten Pflanzen oder Teilen davon, wie z.B. Samen, einzuhalten. Medicago citrina (Zitronengelber Baumklee) Exclusiv 150 (250)cm, Zitronengelber Baumklee ist heimisch auf den balearischen Inseln Ibiza und La Cabrera (südlich von Mallorca) und ist in der Natur sehr selten geworden, wahrscheinlich aufgrund von unkontrolliertem Verbiss durch verwilderte Ziegen. Er is ein ausdauernder, verholzender Strauch mit dekorativen, dichten, endständigen Trauben aus blass zitronengelben Blüten gefolgt von großen, Mond ähnlichen Samenkapseln und dreifiedrigen Blättern. Für jedes gute, durchlässige Substrat an einem ganzjährig sonnigen Standort. Im Winter die Pflanzen trockener halten bei einem Minimum von etwa 5°C.
Mentha (Kanarische Minze) Kanaren Pflanzen Spanien
Kanarische Minze, aromatisch duftende, ausdauernde Kräuterpflanze für jeden durchlässig-steinigen, etwas feuchten Boden an einem vollsonnigen Standort. Robuste, einfach zu kultivierende Staude mit schönen, dichten, endständigen rosa Blütenähren. Flache Aussaat der staubfeinen Samen auf jedes durchlässige Substrat an einem sonnigen Standort. Samen nicht mit Erde bedecken. Auspflanzung der Sämlinge Ende des Sommers oder im Spätfrühjahr. Mentha aff. longifolia 100cm, die auf den Kanaren vorkommenden Populationen dieser mit dem Mentha longifolia Komplex verwandten Art. Die Pflanzen auf La Palma (östlicher Rand der Caldera de Taburiente, 1500m) zeigen kürzere und eher blass rosa Blütenstände, wohingegen diejenigen aus Gran Canaria (östlich des Roque Grande, Los Marteles, 950m) höher werden und längere, kräftig violett-rosa Blütenstände ausbilden. Einfach zu kultivieren in jedem guten, durchlässigen Boden an einem sonnigen Standort. Pflanzen aus beiden Populationen sind in Mitteleuropa vollkommen winterhart. Mentha longifolia var. teydea (Teide Minze) Exclusiv 30cm, Teide Minze, eine duftende Varietät heimisch an feuchteren Standorten im Cañadas Krater auf Tenerife. Bildet kürzere Stiele und stark silbrig behaarte Blätter. Kompakte Ähren mit hell-rosa Blüten. Für einen durchlässigen, steinigen, stets etwas Feuchtigkeit zurückhaltenden Boden, vollsonnig setzen. Winterhart in Mitteleuropa an einem geschützten Standort, oder auch eine ausgezeichnete Topfpflanze für das kalte Gewächshaus oder den ungeheizten Wintergarten.
Micromeria (Bergthymian der Kanarischen Inseln) Kanaren Pflanzen Spanien
Bergthymiane der Kanarischen Inseln und des Mittelmeergebietes sind zumeist stark aromatische Pflanzen und eng mit dem echten Thymian (Thymus spp.) verwandt. Sie werden in einigen der berühmtesten Gerichte der Kanarischen und Mediterranen Küche verwendet. Alle bilden niedrig bleibende, verholzende ausdauernde Zwergsträucher mit für gewöhnlich schmalen, langen Blättern und kleinen weißen bis rosa Blüten den gesamten Sommer über. Für einen gut wasserdurchlässiges, eher mineralisches Substrat an einem vollsonnigen bis halbschattigen Standort. Die Kanarischen Arten im Winter vollsonnig, etwas trockener und frostfrei halten bei einem Minimum von etwa 5°C. Winterharte Micromeria Arten in jeden guten, durchlässigen Boden an einem sonnigen und geschützten Standort auspflanzen. Die sehr feinen Samen auf jede gut durchlässige Erde aussäen. Saat nicht mit Erde bedecken. Töpfe an einem sonnigen Ort halten und stets von unten (Untersetzer) mäßig feucht halten. Micromeria benthamii (Benthams Bergthymian) Exclusiv 20 (30)cm, Benthams Bergthymian bildet verholzende, aufrecht wachsende Zweige, die dicht besetzt sind mit schmalen, grau-grünen Blättern mit einem intensiven Menthol-Limonen-Duft und kleinen rosa bis violetten Blüten. Heimisch an sonnenexponierten, felsigen Stellen im Zentralteil Gran Canarias. Ganzjährig vollsonnig halten, im Winter bei reduzierten Wassergaben und einem Minimum von etwa 7°C. Micromeria bolleana (Bolls Bergthymian) Exclusiv 10 (20)cm, Bolls Bergthymian ist eine ausdauernde Staude mit schmalen, fein behaarten, grau-grünen Blättern mit einem starken Thymianduft und zahlreichen weißen bis blass rosa Blüten. Heimisch an sonnigen Standorten im Südwesten von La Gomera. Für jedes gute, durchlässige Substrat an einem ganzjährig vollsonnigen Standort. Im Winter trockener halten bei einem Minimum von etwa 15°C. Micromeria helianthemifolia ssp. helianthemifolia Exclusiv 25 (40)cm, sehr seltener, verholzender, niedriger bleibender Strauch, der an wenigen felsigen, halbschattigen Stellen im Zentrum von Gran Canaria angetroffen werden kann. Die Art bildet recht große, ovale, aromatische Blätter und sehr zierende und ungewöhnlich große, leuchtend rosa Blüten in dichten endständigen Rispen während des Sommers. Für jedes gute, sehr durchlässige Substrat an einem sonnigen Standort. Im Winter kühler stellen bei einem Minimum von etwa 10°C.
Monanthes (Kanarischer Monanthes anagensis) Kanaren Pflanzen Spanien
Monanthes ist eine kleine Gattung aus hoch sukkulenten Zwergarten innerhalb der Familie der Crassulaceae und hauptsächlich auf den Kanarischen Inseln, dem Madeira und Kap Verde Archipel und in Gebirgen im Südwesten von Marokko vertreten. Die meisten Arten bilden stammlose bis kurzstämmige Rosetten aus winzigen, stark sukkulenten Blättern und erreichen selten mehr als 1cm im Durchmesser. Sie sind einfach zu kultivieren in jedem guten, sehr durchlässigen, sandig-steinigen Substrat an einem sonnigen Standort. Während des Winters die Pflanzen trockener halten bei einem Minimum von knapp 10°C. Die Aussaat der staubfeinen Samen erfolgt auf jedes gut wasserdurchlässige, steinig-sandige Substrat. Die Saat nicht mit Erde bedecken und die Sämlingspflanzen nur mäßig feucht von unten halten. Nach der Aussaat nicht umpflanzen, sondern sich dichte Teppiche aus kleinen Rosetten bilden lassen. Monanthes adenoscepes Exclusiv 2cm, eine Zwergart mit dichten sukkulenten Blattrosetten auf einem kurzen Stamm mit achselständigen Ausläufern und einzelnstehenden, gelblich-grünen Blüten, die nur knapp 2mm groß werden. Die Art ist heimisch in Felsspalten im Osten von Tenerife (Spanien). Für jeden guten, durchlässigen Boden an einem ganzjährig sonnigen Standort. Die Pflanzen während des Winters etwas trockener halten bei einem Minimum von etwa 10°C. Monanthes anagensis Exclusiv 10 (15)cm, ist eine ausdauernde Staude mit stark sukkulenten, eleganten eiförmigen Blättern an hängenden Stielen und Monanthes laxiflora sehr ähnlich. Die Art ist heimisch in Felswänden im Osten von Tenerife. Für jeden guten, durchlässigen Boden an einem ganzjährig sonnigen Standort. Die Pflanzen während des Winters etwas trockener halten bei einem Minimum von etwa 10°C. Monanthes brachycaulos Exclusiv 1cm, eine Zwergsukkulente aus Felsspalten auf Gran Canaria und Tenerife mit einer Miniaturrosette aus kleinen Blättern und unscheinbaren, einzeln erscheinenden Blüten. Die Pflanzen bildet mit der Zeit ein dichtes Polster. Einfach zu kultivieren in jedem guten, sehr gut wasserdurchlässigen Substrat an einem ganzjährig sonnigen Standort. Während des Winters trockener halten bei etwa 10°C an einem vollsonnigen Standort.
Musschia (Madeira Riesenglockenblume) Kanaren Pflanzen Spanien
Die Gattung Musschia ist endemisch auf Madeira und besteht aus nur drei Arten, Musschia aurea (gelbe Blüten), Musschia wollastonii (braun-rote Blüten), sowie die erst kürzlich im Jahr 2007 neu entdeckte Art Musschia isambertoi (grünlich-gelbe Blüten) von der Insel Deserta Grande (Selvagens Archipel). Alle drei sind in ihrem Wuchs und Ansprüchen recht unterschiedlich und absolute Raritäten innerhalb der Familie der Glockenblumen, und mit Azorina vidalli von den Azoren verwandt, die wir ebenfalls anbieten. Das Winterminimum für die beiden angebotenen Arten ist 10°C an einem sonnigen Standort. Da diese beiden Arten vollständig unterschiedliche Naturstandorte besetzen, so ist auch die Aussaat der staubfeinen Samen voneinander abweichend. Musschia aurea: Flache Aussaat auf eine mineralisch-steinige Erde, die bis zum Auflaufen der Sämlinge von unten immer leicht feucht gehalten werden sollte. Jungpflanzen etwas trockener und stets sonnig bis halbschattig halten. Musschia wollastonii: Flache Aussaat auf ein humoses, durchlässiges Substrat, das von unten stets leicht feucht gehalten werden sollte. Jungpflanzen immer stets feucht an einem halbschattigen Ort halten. Musschia aurea Exclusiv 40 (100)cm, seltener Endemit aus vertikalen, meerzugewandten Felsabstürzen in niedrigen Höhelagen. Nur von wenigen Standorten der Nordseite Madeiras bekannt. Bildet massive, verholzende, braun-graue Stämme und dichte Rosetten aus frisch-grünen, lang lanzettlichen glänzenden, gezähnten Blättern. Zentral gebildete, hohe Infloreszenz aus lose angeordneten, aufrecht zeigenden, großen gelben Blüten. In Kultur bisher unbekannt, kann diese Art das erste Mal öffentlich angeboten werden. Im Gegensatz zur unten genannten zweiten Art, bevorzugt diese einen gut durchlässigen, eher mineralisch-steinigen, etwas trockeneren Boden an einem besonders im Winter sonnigen Standort bei mindestens 10°C. Musschia wollastonii (Madeira Riesenglockenblume) Exclusiv 180 (350)cm, Madeira Riesenglockenblume ist eine äußerst eindrucksvolle Art mit einem verholzenden, bis zu 200cm hohen, unverzweigten Stamm und einer endständigen Rosette aus bis zu 70cm langen, frisch-grünen, leicht behaarten, gezähnten Blättern und einem beeindruckenden, zentral emporsteigenden, lose pyramidal aufgebauten, bis zu 150cm hohen (!) Blütenstand aus braun-roten, nach oben gewendeten Blüten. Eine alleine durch ihre Größe und Wuchsform spektakuläre Pflanze, die an den Naturstandorten (vertikale, immerfeuchte Felsabhänge im Lorbeerwald Zentralmadeiras) eine echt Rarität ist. Bevorzugt im Gegensatz zur vorstehenden Art einen eher humosen, stets leicht feucht bleibenden Boden an einem halbschattigen Standort. Im Winter sonniger bei einem Minimum von etwa 10°C halten.
Myosotis (Kanaren Vergissmeinnicht) Kanaren Pflanzen Spanien
Vergissmeinnicht sind weltweit in gemäßigten Regionen vertreten. Es sind entweder einjährige oder ausdauernde Arten mit für gewöhnlich blass bis intensiv bläulichen Blüten mit einem gelben Schlund an lose aufgebauten Rispen oberhalb einer basalen Rosette mit leicht borstig behaarten Blättern. Einfach zu kultivieren in jedem humosen, leicht feucht bleibende Boden an einem halbschattigen Standort. Das Kanaren Vergissmeinnicht ist eine Zwergart aus der Lorbeerwaldzone und sollte ganzjährig frostfrei, im Winter bei einem Minimum von etwa 10°C, gehalten werden. Aussaat in jedes humusreiche, gut durchlässige, stets mäßig feuchte Substrat bei etwa 20°C. Die Saat nicht mit Erde bedecken. Die Aussaattöpfe an einem ganzjährig sonnigen Standort aufstellen. Im Winter trockener halten bei einem Minimum von knapp 5°C. Myosotis latifolia (Kanarisches Vergissmeinnicht) Exclusiv 10 (20)cm, Kanarisches Vergissmeinnicht ist eine Zwergstaude mit einer kurzstieligen Rosette aus immergrünen, breit lanzettlichen Blättern und einer sich verzweigenden, lose aufgebauten Infloreszenz mit zahlreichen kleinen, blass himmelblauen Blüten mit einem gelben Herz. Heimisch an sonnigen Standorten in der Lorbeerwaldzone auf allen der Kanarischen Inseln. Für jedes gute, durchlässige Substrat an einem ganzjährig vollsonnigen Standort. Im Winter trockener halten bei einem Minimum von etwa 5°C.
Myrica (Kanarischer Gagelstrauch) Kanaren Pflanzen Spanien
Myrica oder Gagelstrauch sind verholzende Büsche bis Bäume heimisch im Mittelmeerraum, den Kanarischen Inseln, Madeira und den Azoren, wo sie in der oberen termophilen Zone vorkommen. Es sind zweihäusige, immergrüne Pflanzen (weibliche und männliche Blüten werden auf unterschiedlichen Pflanzen gebildet) mit ledrigen, lorbeerähnlichen, dunkel grünen, gezähnten Blättern und achselständigen Trauben kleiner wei0lich-gelber Blüten, nach denen sich die essbaren, schwarzen Beeren bilden. Für einen humosen, durchlässigen Boden an einem sonnigen Standort. Winterminimum 5°C mit reduzierten Wassergaben. Aussaat in jedes gute, durchlässige Substrat bei 20°C bis 27°C. Die Keimung erfolgt unregelmäßig über einige Wochen bis Monaten. Myrica faya 4 (10)m, hoher Strauch bis kleiner Baum mit dekorativen, immergrünen, ledrigen Blättern und schwarzen Beeren an weiblichen Pflanzen im Spätsommer. Für jeden guten, durchlässigen Boden und einem sonnigen Standort, im Winter frostfrei und kühl stellen. Einfach zu kultivieren, sehr robuste Grünpflanze.
Myrtus (Myrte Kanarischer) Kanaren Pflanzen Spanien
Myrte ist eine wunderschöner, verholzender mediterraner Strauch mit ledrigen, dunkel grünen, glänzenden, ovalen, aromatisch duftenden Blättern und endständigen Trauben aus weißen bis rosa Blüten, aus denen sich im Herbst und Winter zierende, essbare, dunkel blaue Früchte bilden. Sie kann einfach als Topf- oder Kübelpflanze in jedem guten, durchlässigen Substrat an einem sonnigen Standort gezogen werden. Während des Winters die Pflanzen kühler, aber frostfrei an einem vollsonigen Platz mit verminderten Wassergaben halten. In wärmeren Regionen (Mittelmeergebiet und Atlantikküste) können sie an einem geschützten Ort im Freien im Garten ausgepflanzt werden. Flache Aussaat der feinen Samen in jedes humose, gut durchlässige Substrat an einem sonnigen Standort bei 20°C bis 30°C. Das Substrat immer mäßig feucht, aber nicht nass halten. Nach Auflaufen der Sämlinge diese sehr sonnig aufstellen. Myrtus communis (Myrte) 150 (300)cm, Myrte ist ein sehr schöner, verholzender, mediterraner Strauch mit ledrigen, angenehm würzig duftenden, dunkel grünen, glänzenden, ovalen Blättern und endständigen Trauben aus weißen bis rosa Blüten. Die dekorativen, Blaubeer ähnlichen Früchte sind essbar und besitzen einen aromatischen, bitteren Geschmack und können in geringer Menge z.B. Fruchtsalaten zugegeben werden. Eine sehr leicht zu pflegende Kübelpflanze für jedes gute, durchlässige Substrat an einem ganzjährig sonnigen Standort. Während des Winters die Pflanzen kühler halten bei reduzierten Wassergaben und einem Minimum von etwa 5°C. In wärmeren Regionen (z. B. Rheintal oder Küstenregionen) können die Pflanzen im Freilund an einen geschützten Ort mit leichten zusätzlichem Winterschutz ausgepflanzt werden. Saatgut von Wildsammlungen auf Mallorca (Spanien): im Westen bei Son Bunyola auf knapp 70m Höhe und östlich von Artà in der Sierra de Llevant auf knapp 200m Höhe.
Neochamaelea (Kanarischer Neochamaelea pulverulenta) Kanaren Pflanzen Spanien
Neochamaelea ist eine wenige Arten umfassende Gattung mit zumeist immergrünen, xerophytischen (d.h. trockenheitsertragenden) verholzenden Sträuchern und sehr dekorativen silbrig behaarten schmalen Blättern und achselständigen Blüten, aus denen sich einsamige Beerenfrüchte bilden. Gut zu pflegen in jeder humosen, gut durchlässigen, steinigen Erde an einem vollsonnigen Standort. Während der Wintermonate Pflanzen kühler bei 10°C to 15°C mit reduzierten Wassergaben halten. Aussaat der großen Samen in jedes humose, gut durchlässige Substart bei 20°C to 25°C. Die Sämlingspflanzen besonders im Winter vollsonnig halten, damit sie die Blätter die typische weißliche Färbung ausbilden. Neochamaelea pulverulenta Exclusiv 100 (150)cm, ein xerophytischer, ausdauernder, endemischer Strauch heimisch in der oberen Sukkulentenzone im Süden aller Kanarischen Inseln. Besitzt sehr zierende, lineare, silbrig-graue Blätter und kleine, goldgelbe Blüten in den Blattachseln, gefolgt von einsamigen, dunkel orange sich färbenden Früchte. Für jeden guten, steinig-durchlässigen Boden an einem stets vollsonnigen Standort. Im Winter Wassergaben auf ein Minimum
Nepeta (Kanarische Katzenminze) Kanaren Pflanzen Spanien
Die Teide Katzenminze ist ein stark ätherisch duftender, am Grunde verholzender, ausdauernder Strauch. Sie bildet schöne, lange violett-blaue Blütenstände über dicht weiß behaarten, gezähnten Blättern. Heimisch in felsigen Böden in subalpinen Regionen auf Tenerife und La Palma, wo sie auf 2.000 - 2.300m Höhe anzutreffen ist. In kühleren Regionen ist diese Art ausreichend winterhart, sofern sie an einen geschützten Ort in einen steinigen, gut durchlässigen Boden im Garten gepflanzt wird. Aussaat der Samen auf jedes gut durchlässige, eher mineralische Substrat. Samen nur leicht mit Erde bedecken. Aussaattöpfe sehr sonnig stellen und unregelmäsig von unten wässern. Nepeta teydea (Kanarenkatzenminze) 50 (100)cm, Kanarenkatzenminze ist ein verholzender Zwergstrauch mit stark aromatisch duftenden, dicht weißlich-behaarten, grau-grünen, ovalen Blättern und hohe Blütenstände mit violett-blauen Lippenblüten. Aus der subalpinen Zone Tenerifes und La Palmas. Für jeden steinigen oder sandigen, gut durchlässigen Boden an einem geschützten, sonnigen Standort im Freiland oder im ungeheizten Gewächshaus bzw. Wintergarten geeignet.
Nerium (Oleander Kanarischer) Kanaren Pflanzen Spanien
Oleander ist ein mittelhoch werdender, verholzender Strauch bis kleiner Baum aus felsigen Stellen am Rande von Wasserläufen im gesamten Mittelmeergebiet bis Indien und Südchina. Die Art bildet ledrige, dunkel grüne, schmal lanzettliche Blätter und endständige Büschel aus rosa (selten weißen oder roten) Blüten. In Mitteleuropa und kälteren Regionen vorzugsweise als Kübelpflanze in jedem guten, gut durchlässigen Boden unter frostfreien Bedingungen bei einem Minimum von knapp 5°C an einem ganzjährig sonnigen Standort kultivieren. Flache Aussaat der Samen auf jeden nährstoffreichen, gut durchlässigen Boden. Die Aussaattöpfe an einem sonnigen Standort bei einem ganzjährigen Minimum von knapp 15°C aufstellen. Nerium oleander (Wilder Oleander) 200 (350)cm, Wilder Oleander ist ein zierender, immergrüner verholzender Strauch aus dem Mittelmeergebiet. Er hat schmale, ledrige Blätter und große, leuchtend rosa bis weiße Blüten den ganzen Sommer über. Für jeden guten, durchlässigen Boden an einem ganzjährig sonnigen Standort. Die Pflanzen während des Winters etwas trockener halten bei einem Minimum von etwa 5°C. Saatgut von Wildpflanzen aus der Chapotami Schlucht auf Zypern.
Olea ( Kanarischer Olivenbaum) Kanaren Pflanzen Spanien
Olivenbäume sind heimisch von der östlichen Mittelmeerregion über Südafrika bis nach Westasien hineinreichend. Olea europea wird seit mehreren tausend Jahren im Mittelmeergebiet angepflanzt und dessen zahlreiche Kultivare werde hoch geschätzt als Lieferanten für gesundheitsförderndes Öl und Früchte. Alle Arten und Kultivare können einfach in als Topf- oder Kübelpflanzen gezogen werden und besitzen schönes, immergrünes, auf der Oberseite grau-grünes, auf der Unterseite weisliches Laub. Sie wachsen in jeder humosen, gut durchlässigen Erde an einem im Sommer sonnigen Standort mit regelmäsigen Wassergaben. In den Wintermonaten können sie an einem kühlen (frostfreien), vorzugsweise sonnigen Ort mit reduzierten Wassergaben gestellt werden. In wärmeren Regionen (Atlantik Region und Mittelmeergebiet) können sie an einem geschützten, sonnigen Standort in den Garten ausgepflanzt werden. Aussaat der Samen ca. 1cm tief in jedes humose, gut durchlässiges Substrat an einem sonnigen Standort. Das Substrat stets nur mäßig feucht halten und die Töpfe recht warm bei 20°C bis 30°C aufstellen. Die Keimung verläuft unregelmäßig über mehrere Monate. Nach dem Auflaufen der Sämlinge diese sehr sonnig halten. Olea europea ssp. cerasiformis Exclusiv 2 (12)m, Wilder Kanarischer Olivenbaum, schmal lanzettliche, grau-grüne Blätter, auf der Unterseite silbrig-weiß. Der wilde Olivenbaum (auf den Kanaren "Acebuche" genannt) ist in der Natur recht selten geworden. Er bildet kleine, verlängert ovale Früchte, die sich zur Reifezeit hin bräunlich-schwarz färben. Für jede humose, gut durchlässige Erde an einem sonnigen Standort. Im Winter kühl aber frostfrei halten mit reduzierten Wassergaben. Auch im nicht-fruchtenden Alter eine sehr schöne Topfpflanze. Olea europea ssp. europea (Wilde Europäische Olive) 2 (5)m, Wilde Europäische Olive ist ein mittel hoch werdender verholzender Strauch bis niedrig bleibender immergrüner Baum mit lanzettlichen, grau-grünen, ledrigen Blättern und endständigen Rispen mit gelblich-weißen duftenden Blüten, die gefolgt werden von kleinen schwarzen Oliven Früchten. Heimisch in steinigen Böden im gesamten Mittelmeergebiet und Vorderasien. Für jedes gute, durchlässige Substrat an einem ganzjährig sonnigen Standort. Im Winter die Pflanzen trockener halten bei einem Minimum von etwa 5°C. Saatgut von Wildpopulationen auf Mallorca, Balearen, Spanien. Olea europea ssp. oleaster (Östlicher Wilder Olivenbaum) 150 (250)cm, Östlicher Wilder Olivenbaum ist ein zierender, immergrüner verholzender Strauch aus dem östlichen Mittelmeergebiet. Die Art hat sehr schmale, grau-grüne Blätter und recht große, glänzend schwarze Früchten im Spätsommer und Herbst. Für jeden guten, durchlässigen Boden an einem ganzjährig sonnigen Standort. Die Pflanzen während des Winters etwas trockener halten bei einem Minimum von etwa 5°C.
Pancratium (Kanarische Trichternarzissen) Kanaren Pflanzen Spanien
Kanarische Trichternarzissen besitzen große, weiße narzissenähnliche, stark duftende Blüten und blaugrünes amaryllisähnliches Laub. Für Topfkultur mit einer eher anorganisch-mineralischen, gut wasserdurchlässigen Erde an einem vollsonnigen Stand. Am besten geeignet für ein kaltes, frostfreies Gewächshaus oder kühlen Wintergarten. Pflanzen ziehen im Sommer ein und beginnen mit dem neuen Wachstum im Spätsommer bis Frühherbst. Im Winter sonnig halten und vorsichtig gießen. Aussaat der schwarzen Samen das ganze Jahr über in jedes mineralische, durchlässige Substrat bei 15 bis 22°C (bei einigen Pflanzen der Kanarischen Inseln verlangsamen oder verhindern sogar hohe Temperaturen die Keimung!). Erde immer mäßig feucht halten und Töpfe besonders im Winter sehr sonnig stellen. Einfach aus Samen zu ziehen. Die Kanarische Trichternarzisse (aff. Pancratium canariense) ist nicht winterhart. Pancratium canariense (Kanaren Trichternarzisse) Exclusiv 20 (30)cm, Kanaren Trichternarzisse ist ein narzissenähnliches Amaryllisgewächs, das auf den Kanarischen Inseln heimisch und durch fortschreitende Baumaßnahmen an den Naturstandorten im unteren Sukkulentenbusch aller Inseln selten geworden ist. Schmale, blau-grüne Blätter und große, weiße, leicht duftende sternenförmige Trompetenblüten. Für jeden durchlässigen, mineralischen Boden an einem im Winter sonnigen und immer frostfreien Standort. Pancratium spec. 001 (ex Fuerteventura) Exclusiv 25 (35)cm, eine sehr wahrscheinlich unbeschriebene, neue Art, die bis heute mit Pancratium maritimum (Mittelmeer Trichternarzisse) zusammen gefasst wird. Die Art weicht von der letzteren jedoch in einigen wesentlichen Punkten ab und sollte den Status einer eigenständigen Art erhalten. Sie unterscheidet sich hauptsächlich durch wesentlich breitere (bis zu 5cm), bläulich-grüne Blätter und kleinere Samen, die denen von Pancratium canariense (Kanaren Trichternarzisse) sehr ähnlich sind, da sie keine Styropor-artige Umhüllung besitzen. Sehr schöne, rein weiße Sternenblüten. Heimisch in Sanddünen in der Corralejo Region im Norden von Fuerteventura. Für ein sandiges oder steiniges Substrat an einem ganzjährig sonnigen Standort. Eine sommerruhende und wintergrüne Art. Im Winter trockener halten bei einem Minimum von knapp 5°C.
Pastinaca & Todaroa (Kanarische Riesenmohrrübe) Kanaren Pflanzen Spanien
Mediterrane Pastinaken und Kanarische Riesenkarotten bilden einen hoch und breit werdenden Blütenstand mit mehreren großen Dolden aus zahlreiche kleinen weißen oder grünlich-gelben Blüten über fein eingeschnittenen, fiedrigen oder großen glänzendne, gezähnten, dekorativen, aromatischen Blättern. Alle sind gute Topfpflanzen für ein humoses, durchlässiges Substrat an einem stets sonnigen Standort und einem Winterminimum von etwa 10°C bei gleichzeitig reduzierten Wassergaben. Flache Aussaat in jedes humose, gut durchlässige Substrat an einem sonnigen Standort. Die Sämlingspflanzen besonders im Winter sehr sonnig stellen. Die meisten Arten erreichen je nach Kulturbedingung die Blühfähigkeit nach 2 bis 3 Jahren. Pastinaca lucida (Mallorca Pastinake) 50 (100)cm, Mallorca Pastinake ist eine im Sommer einziehende und ruhende, ausdauernde Art mit großen glänzenden, fötiden Blättern und sich verwzeigenden Stielen die gekrönt werden von Dolden aus kleinen gelblich-grünen Blüten. Aus frischen Standorten am Fuße von Felswändern auf Mallorca (Balearen, Spanien). Für jedes humose, gut durchlässigen, etwas feucht bleibende Substrat an einem halbschattigen (Summer) bis sonnigen (Winter) Standort. Eine nicht winterharte Art, die Pflanzen im Winter trockener halten bei einem Minimum von knapp 5°C.
Peganum (Steppenraute Kanarischer) Kanaren Pflanzen Spanien
Steppenraute ist eine im Herbst einziehende, ausdauernde Staude, die aus sonnigen, offenen Standorten in wüstenähnlichen Regionen von Westasien bis Nordindien, selten im Mittelmeerraum, vorkommt. Sie bildet feines, grün-blaues Laub und blass elfenbeinfarbige Blüten, die gefolgt werden von Kapseln mit bräunlich-schwarzen, bitteren und giftigen Samen. Traditionell werden die Samen in der Türkei, dem Nahen Osten und Westasien wegen ihrer halluzinogenen Eigenschaften verwandt. Für jeden nährstoffreichen, sehr gut durchlässigen Boden an einem vollsonnigen Standort. Flache Aussaat der Samen in jedes nahrhafte, durchlässige Substrat. Die Töpfe an einem geschützten Standort im Freien aufstellen. Vorsichtiges Auspflanzen der Jungpflanzen an den endgültigen Standort im Garten, sobald sie ausreichend erstarkt sind. Peganum harmala (Steppenraute) 50 (100)cm, Steppenraute ist eine im Herbst einziehende, ausdauernde Staude aus Trockengebieten von Westasien bis Nordindien. Die Art hat feines Laub und blass weißlich-grüne bis elfenbeinfarbige, sternähnliche Blüten, aus denen sich Kapseln mit bräunlich-schwarzen, sehr bitteren und giftigen Samen bilden. Dieser werden traditionell wegen ihrer halluzinogenen Substanzen in der Türkei, dem Nahen Osten und Westasien verwandt. Für jeden guten, sehr wasserdurchlässigen Boden an einem vollsonnigen Standort. Pericallis aurita Exclusiv 70 (180)cm, die einzige auf Madeira endemische Pericallis Art, wo sie an frischen Standorten von der oberen Sukkulentenzone bis in die unteren subalpinen Gebirgslagen auf knapp 1.600m Höhe im Zentrum der Insel anzutreffen ist. Eine halbausdauernde Art mit einem sehr schönen, breiten, rosa-violetten Blütenstand oberhalb von dunkel-grünen Blättern, die kurz weißlich behaart sind. Einfach zu kultivieren in jedem guten, durchlässigen Substrat, halbschattig stellen. Im Winter sonniger halten bei mindestens 10°C. USDA Klimazone 10. Pericallis cruenta Exclusiv 80 (120)cm, halbausdauernde Staude mit breiten basalen Blättern, die auf der Unterseite rötlich-violett sind und einem hohen, sich verzweigenden Blütenstand mit zahlreichen leuchtend rosa Blüten mit einem violetten Zentrum. Heimisch an halbfeuchten Orten im Lorbeerwald auf der Nordseite von Tenerife. Einfach zu kultivieren in jedem humosen, durchlässigen Substrat an einem sonnigen (Winter) bis halbschattigen (Sommer) Standort. Im Winter die Pflanzen etwas trockener halten bei einem Minimum von etwa 12°C. Pericallis echinata Exclusiv 30 (50)cm, eine im Sommer einziehende ausdauernde Staude mit breiten basalen, frisch grünen, gezähnten Blättern und einem aufrecht wachsenden, sich verzweigenden Blütenstand mit zahlreichen leuchtend rosa Blüten mit einem gelblich-rosa Zentrum. Heimisch an halbfeuchten Orten von Meeresnähe bis in den Lorbeerwald auf der Nordwestseite von Tenerife. Einfach zu kultivieren in jedem humosen, durchlässigen Substrat an einem sonnigen (Winter) bis halbschattigen (Sommer) Standort. Im Winter die Pflanzen etwas trockener halten bei einem Minimum von etwa 12°C. Die Form aus Küstenkliffs bei Playa de Bollullo (50m) ist in allen Teilen kompakter und größer werdend als die Form vom El Palmar Tal in der Teno Region (450m). Pericallis lanata Exclusiv 15 (40)cm, eine ausdauernde, halbverholzende Art mit innerhalb der Gattung den größten violett-rosa Blüten über kleinen, grau-grünen, auf der Unterseite dicht weiß behaarten Blättern. Wächst in zeitweise trockenen, halbschattigen bis vollsonnigen Felsspalten in Zentral- und Südtenerife. Leicht zu ziehen in jedem guten, durchlässigen Substrat an einem halbschattigen, im Winter sehr sonnigen Standort bei einem Minimum von etwa 7°C. Pericallis malvifolia Exclusiv 80 (120)cm, stark bedrohte oder bereits ausgestorbene Art der Azoren, ehemals an offenen, Leicht feuchten Stellen der verbliebenen Resten des immergrünen Lorbeerwaldes auf diesem Archipel. Silbrig-weiße, große malvenähnliche Blätter und unzählige kleine, intensiv rosa bis blass violette Blüten in einem großen Blütenkopf. Kälte verträglich bis 5°C im Winter, sonnig halten.
Pericallis (Cinerarie Kanarischer) Kanaren Pflanzen Spanien
Kanarische Cinearien wachsen fast ausschließlich an feuchten, leicht sonnigen Standorten des Lorbeer- und Pinienwaldes auf den westlichen Inseln in einem humosen aber gut wasserdurchlässigen Boden mit mineralischen Anteilen (Lavagrus). Einige dieser Verwandten der Astern sind stark bedroht oder bereits ausgestorben bedingt durch ihre sehr dekorativen und auffälligen, rein leuchtend rosa bis hell-violetten Blüten in dichten Blütenköpfen über silbrig-grünem, weiß behaartem, herzförmigen Laub. Sie sind den südafrikanischen Greikräutern ähnlich. Flache Aussaat auf jedes humose Substrat. Die staubfeinen Samen nicht mit Erde bedecken und immer von unten gießen. Die Aussaattöpfe halbschattig stellen. Im Winter sonnig halten bei einem Minimum von etwa 12°C bei eingeschränkten Wassergaben. Die angebotenen Arten sind zumeist halbausdauernd mit leicht verholzenden Trieben und sterben in der Regel nach der Blüte ab. Bei einigen Arten kann vom oberen Teil des in der Erde liegenden Wurzelstocks ein Neuaustrieb erfolgen. Pericallis appendiculata Exclusiv 80 (150)cm, eine eher selten anzutreffende, weißblütige, ausdauernde Staude aus offenen, frischen, halbfeuchten Stellen im Lorbeerwald von Nordtenerife. Bildet sich mäßig verzweigende, halbverholzende, aufrecht wachsende Triebe mit silbrig-grünen, palmaten Blättern und endständigen, reichblütigen, weißen Blütenständen. Pflegeleicht in jedem humosen, durchlässigen Substrat an einem halbschattigen Standort. Im Winter trockener und sonniger stellen bei mindestens 5°C.
Adenocarpus (Kanarischer Drüsenginster) Kanaren Pflanzen Spanien
Adenocarpus oder Kanarischer Drüsenginster sind reichblütige, ginsterähnliche, verholzenden, immergrüne Büsche mit zahlreichen achselständigen oder terminalen leuchtend goldgelben Blüten an Zweigen, die mit kleinen, dunkel grünen, drüsig-klebrigen Blättern besetzt sind. Sie sind einfach zu kultivierende Topf- oder Containerpflanzen für jedes gute, humose, durchlässige Substrat an einem sonnigen Standort. Im Winter frostfrei halten bei einem Minimum von 10°C und einem vollsonnigen Standort bei auf ein Mindestmaß reduzierten Wassergaben. Flache,. ganzjährige Aussaat in jedes gute, durchlässig-sandige Substrat bei etwas 20°C. Die Sämlingspflanzen sehr sonnig stellen, besonders in ihrem ersten Winter.
 
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