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Nachrichten Juli 2009 Maspalomas
Die Kreation des Cho Manuel Nachrichten Dienstes erfolgt auch auf Wunsch unserer Gäste
Wenn Ihr wichtige Informationen weitergeben möchtet, schickt einfach eine Mail
Essen Service für Cho Manuel Kunden Gran Canaria
Gran Canaria Kanaren

Hallo an Alle, für viele von Euch haben wir zum Anfang des Jahres tolle Neuigkeiten. Endlich wurde die langersehnte Gourmet Ecke ins Leben gerufen. Die ersten Reaktionen könnt Ihr bereits im Gästebuch finden. Was sagt Ihr dazu, meldet Euch doch bitte zu diesem Thema. Bis bald

“Einfach himmlisch, köstlich und lecker diese vielseitige Küche von Chomanuel mit seinen perfekten Kombinationen und dem ausgewogenen Geschmack. Und alles besonders liebevoll angerichtet und serviert, dazu dann auch noch die auserlesenen Weine“, so das Zitat in einem Dankschreiben unserer Gäste Heim.

“Endlich ist es soweit, Chomanuel kocht auf Bestellung für seine Gäste. Man wird in seiner Ferienwohnung exklusiv mit den auserwählten Köstlichkeiten verwöhnt, und dies ganz individuell nach eigenem Geschmack , dazu frisch, gesund, vitaminreich, immer al dente und mit erstklassigen Olivenölen angereichert“, so die Worte unserer Gäste Bofferding.

Ja, es ist so, seit Kurzem haben wir die vielen Bitten unserer Gäste und Freunde mit der Eröffnung der Chomanuel Gourmet Ecke beantwortet, unsere für Sie massgeschneiderte Qualitätsküche.

Unsere Speisen sind alle nur aus frischen und sorgfältig auserwählten Zutaten hergestellt. Wir lagern keine Produkte, sondern besorgen erst nach Ihrer Bestellung alles frisch für Ihr individuelles Menue.

Sie haben die Wahl zwischen Mittagessen und Abendessen. Nennen Sie uns einfach Ihre Lieblingszutaten und wir kreieren Ihr perfektes Mahl. Sei es Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte, Gemüse, Reispfannen, Suppen, Eintöpfe, Salate, Rohkost, Käseauswahl, Iberischer Schinken und Aufschnitt, Tapas oder Gourmetfleisch vom heissen Stein, alles was das Herz begehrt.

Ein erstklassiger Tropfen ist auch dabei. Fragen Sie uns. Wir informieren Sie gern über alle Details und wünschen schon jetzt “Guten Appetit“ !

Wir empfehlen: Typisch kanarisches Restaurant Gran Canaria
Fleischkarte Fischkarte
Vegetarisch Typisch Kanarisches Essen
Reisgerichte, Salate und Suppen  
Auserlesene Rumkarte
Weinkarte & Getränke
Nachrichten Gran Canaria Kanaren Maspalomas
Nachrichten Juli 2009/Gran Canaria

Die Grippe A auf Gran Canaria gemäss Dr. Hohenstein

Playa del Inglés Gran Canaria: Information zur Grippe A Auf Empfehlung von Dr. Hohenstein gehen Sie bei Anzeichen auf Grippe nicht zu Ihrem Arzt in die Praxis sondern begeben Sie sich direkt ins Krankenhaus. Schweinegrippe-Symptom: Fieber Das Fieber ist ein allgemeines Symptom der Grippe-Erkrankung, der abrupte Beginn mit einem fiebrigen Gefühl und richtiges Fieber. Nach einer Untersuchung von Arnold S. Monto aus dem Jahr 2000 tritt bei Grippe-Erkrankungen Fieber über 37,8 Grad Celsius bei knapp 70 Prozent aller Grippe-Patienten auf. Dagegen tritt Fieber über 37,8 Grad Celsius bei einer normalen Erkältung nur bei etwa 40 Prozent aller Patienten auf. Ein fiebriges Gefühl wie Schüttelfrost tritt bei Grippe und Erkältung dagegen bei etwa 90 Prozent aller Patienten gleich häufig auf. Nach der Falldefinition des RKI für Schweinegrippe vom Typ Influenza-A-H1N1 muss Fieber mindestens einmal höher oder gleich 38 Grad Celsius als Schweinegrippe-Symptom gemessen worden sein. Zusätzlich müssen noch mindestens zwei weitere Schweinegrippe-Symptome einer akuten Atemwegsinfektion vorliegen: •Entweder Schnupfen oder verstopfte Nase, •oder Halsschmerzen, •oder Husten oder Atemnot (Dyspnoe). Das klinische Bild von 642 bestätigten Schweinegrippe-Fällen aus den USA finden Sie im Beitrag: "Schweinegrippe-Symptome S-OIV-Influenza-A-H1N1". Schweinegrippe-Symptome: Schnupfen oder verstopfte Nase Ein weiteres Grippe-Symptom ist die verstopfte Nase, die aber auch bei der normalen Erkältung Schnupfen als laufende Nase läuft. Das Symptom verstopfte Nase dient auch nicht zur sicheren Entscheidung. Nach Monto et al. tritt die verstopfte Nase als Grippe-Symptom und Erkältungs-Symptom bei etwa 90 Prozent aller Patienten auf. Eine laufende Nase muss auch bei älteren Menschen nicht unbedingt als Grippe-Symptom laufen. Ältere Patienten zeigen eher eine allgemeine Müdigkeit und manchmal Verwirrtheit. Schweinegrippe-Symptom: Halsschmerzen Halsschmerzen können auch nicht zur sicheren Unterscheidung zwischen einer Grippe, Schweinegrippe oder Erkältung herangezogen werden. Halsschmerzen dienen jedoch als zusätzliches Diagnose-Kriterium. Nach Monto et al. treten Halsschmerzen als Grippe-Symptom und Erkältungs-Symptom bei etwa 84 Prozent aller Patienten auf. Schweinegrippe-Symptome: Husten oder Atemnot (Dyspnoe) Husten dient auch nicht zur sicheren Unterscheidung zwischen einer Grippe, Schweinegrippe oder Erkältung. Zu den typischen Grippe-Symptomen gehören auch Heiserkeit und ein trockener Hals. Als zusätzliches Diagnose-Kriterium tritt Husten als Grippe-Symptom nach Monto et al. bei 93 Prozent aller Grippe-Patienten und als Erkältungs-Symptom bei etwa 80 Prozent aller Patienten auf. Bei Kindern kann auch Krupp-Husten auftreten. Auch Atemnot oder Kurzatmigkeit sind keine sicheren Kriterien für eine Grippe. Weitere allgemeine Grippesymptome: Kopfschmerz & Co. Fieber dient dem Arzt also am Anfang einer Untersuchung als wichtigstes Unterscheidungskriterium, ob eine normale Erkältung oder eine Grippe vorliegt. Tritt es nach der Falldefinition des RKI mit zwei weiteren der vorher genannten Symptomen auf, folgt eine weitere abgesicherte Diagnose durch die Labordiagnostik. Weitere allgemeine Grippe-Symptome die aber auch bei einer Erkältung auftreten können sind: Kopfschmerz, Muskelschmerz an Rücken, Beinen oder Armen (Myalgien), Erschöpfungszustände und Schwäche, Unwohlsein und Appetitlosigkeit. Nachrichten Gran Canaria Kanaren

Von Hof nach Nürnberg Gran Canaria

Neuer Teil des Jakobswegs Pilger können künftig auf einem neuen Teilstück des Jakobswegs von Hof über Bayreuth nach Nürnberg wandern. Am 25. Juli, dem Jakobustag, soll der oberfränkische Pilgerweg in Marktschorgast eingeweiht werden. Dies teilt die Handwerkskammer für Oberfranken mit. Auf den neun Etappen der 183 Kilometer langen Strecke durchwandern Pilger unter anderem den Frankenwald und die Fränkische Schweiz. Bei der Routenwahl hatte man sich an dem Verlauf der ehemaligen "Via imperii" (Reichsstraße) orientiert, einer bedeutenden römischen Handelsstraße. Der Abschnitt Hof-Nürnberg schafft den Angaben zufolge zugleich den Lückenschluss im europäischen Jakobswegenetz nach Thüringen und Sachsen. Im vergangenen Jahr kamen rund 125.000 Menschen in Santiago de Compostela an, dem Ziel des Jakobswegs im nordspanischen Galicien. Dort ist der Legende nach der Apostel Jakobus begraben.

Nachrichten Gran Canaria Kanaren Haus wird teurer als geplant

Die Bemusterungs-Falle Wer ein Haus bauen will, sollte möglichst früh wissen, wie es am Ende aussehen soll. Das scheint selbstverständlich, ist aber längst nicht immer der Fall. Viele Bauherren zahlen bei der Bemusterung auf einmal zwischen 2500 und 7500 Euro mehr, als eigentlich im Bauvertrag vorgesehen war. Das zeigt eine Umfrage des Bauherren-Schutzbundes. Doch was ist die "Bemusterung" überhaupt und warum kann nur schwer kalkuliert werden, was sie kostet? Die Bemusterung findet zumeist nach Abschluss des Bauvertrags statt. In Musterhäusern oder Bemusterungszentren muss sich der Bauherr innerhalb von einem oder maximal zwei Tagen für die endgültige Ausstattung entscheiden. "Alle Materialien, die in der Baubeschreibung nur oberflächlich definiert sind, werden bemustert", sagt Reimund Stewen vom Verband Privater Bauherren (VPB). Steht also in der Baubeschreibung: "Dieser Bereich wird gefliest", so wird bei der Bemusterung festgelegt, welche Fliesen genau für diesen Bereich verwendet werden. Dieser Prozess geht weit über die Wahl der Fliesen hinaus. Von der Fassadengestaltung bis zu den Dachziegeln, von der Heizung über Sanitärobjekte bis hin zu Bodenbelägen: All das wird dem Bauherrn vorgeführt und er kann wählen. Frei? Nun ja, solange er den Standard einhält schon. Ansonsten kann mit der italienischen Designer-Fliese das vorgesehene Budget recht schnell überschritten werden. "Generell sollte man sich bei Bemusterungen nicht all die tollen Möglichkeiten vorführen lassen, die es gibt", sagt Bauexperte Reimund Stewen vom VPB. "Vielmehr sollte der Bauherr sich den Standard zeigen lassen. Die Fliese zu dem Preis also, der auch schon in der Baubeschreibung angegeben wurde." Die Gefahr sich zu verkalkulieren könne dadurch verringert werden. Mehrkosten von 7500 Euro nach einer Bemusterung sind für Rainer Huhle vom Bauherren-Schutzbund unverständlich. "Wenn der Bauherr mitarbeitet und schon früh konkret formuliert, was er will, kann so etwas eigentlich nicht passieren." Im Klartext heißt das: Schon im Bauvertrag muss all das festgeschrieben werden, was viel Geld kostet oder planerische Konsequenzen hat. "Wenn der Rohbau bereits steht, kann ich keine Fußbodenheizung mehr verlangen. Das muss künftigen Hauseigentümern klar sein." Alles, was ungeklärt und offen bleibt, birgt Vertragsrisiken und eventuelle finanzielle Überraschungen. Wichtig seien daher konkrete Leistungsbeschreibungen als Bestandteil des Bauvertrags. Bereits vor Vertragsabschluss sollte überprüft werden, ob die angebotenen Materialien und Ausstattungsstandards akzeptiert werden können oder nicht. "Im Zweifelsfall kann man sich da auch in einem Fachhandel erkundigen. Der Bauherr hat eine gewisse Mitwirkungspflicht und muss sich schon eine ganze Zeit lang vor der Bemusterung Gedanken über die konkrete Ausstattung machen." Um Missverständnisse komplett auszuräumen, rät Helga Bächle von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg, das Bauangebot in jedem Fall von einer unabhängigen Stelle prüfen zu lassen. "Es sollte genau geschaut werden: Was beinhaltet der Vertrag und was nicht? Oft ist nur eine Grundausstattung definiert." Und das könne zu einer Menge Extrakosten führen. Bei Fertighäusern sei die Besichtigung eines Musterhauses unverzichtbar. "Dabei sollte unbedingt geklärt werden, welche Materialien zur Grundausstattung gehören und wofür Mehrkosten entstehen können." Auf den Tag der Bemusterung gilt es sich gut vorzubereiten. "Eine Auflistung aller Wünsche und aller Themen, die es noch mit dem Bauberater zu bereden gilt, kann ungemein helfen", sagt Rainer Huhle. Seiner Ansicht nach ist die Hälfte aller Baukostenüberschreitungen von den Bauherren selbst verschuldet. "Die wussten dann einfach nicht, was sie wollten. Jedes mal mit einer neuen Idee auf den Bau kommen, kann teuer werden." Das muss aber nicht sein. Wer an seinem Traum vom eigenen Haus mitarbeitet, lässt sich auch bei der Bemusterung nichts andrehen und kann Mehrkosten verhindern. "Und der Bauherr kann wieder beruhigt schlafen. Nachrichten Gran Canaria Kanaren

Nachrichten Gran Canaria Kanaren, Regen auf dem Weg nach unten

Tropfen platzen in der Luft Die Größe von Regentropfen hängt nicht nur von ihrer Bildung in den Wolken ab, sondern auch von den Umständen beim Fall nach unten. Wie französische Wissenschaftler im Magazin "Nature Physics" berichteten, zerplatzen die Tropfen während ihres Falls in Richtung Erde, noch bevor sie auftreffen. Bilder mit einer hochauflösenden Videokamera zeigten demnach, dass sie zunächst die Form einer Kugel hätten und dann flach wie ein Pfannkuchen würden. Durch den Luftwiderstand würden sie dann wie eine umgestülpte Tasche ausgehöhlt und aufgeblasen. Ab einem gewissen Punkt zerplatzten sie dann in kleinere Tropfen. Letztlich ist die Größe der Regentropen damit von Faktoren wie Fallhöhe, Luftdruck und Windgeschwindigkeit abhängig. Die Entstehung und Verteilung von Regentropfen zu verstehen, könne auch beim Sprühen von Pflanzenschutzmitteln "sehr wichtig" sein, schreiben die Forscher der südfranzösischen Universität Aix-Marseille. Denn bislang genüge oft schon "eine leichte Brise, und die Hälfte des Pestizids landet im Nachbarfeld". Nachrichten Gran Canaria Kanaren

Nachrichten Gran Canaria Kanaren, Umfrage: Stern im Sinken

Obama unter Druck Ein halbes Jahr nach Einzug ins Weiße Haus sinkt die Popularität von US-Präsident Barack Obama deutlich. Vor dem Hintergrund der anhaltenden Wirtschaftskrise und steigender Arbeitslosigkeit fällt die Popularität des ersten schwarzen US-Präsidenten im Juli erstmals unter 60 Prozent. Nach einer Umfrage der "Washington Post" und des TV-Senders ABC stehen nur noch 59 Prozent der Amerikaner hinter Obama, 37 Prozent lehnen seine Politik ab. Beim Amtsantritt im Januar gaben noch 72 Prozent Obama gute Noten. "Obama steht vor Problemen beim Konjunkturprogramm und in Sachen Defizit", kommentierte ABC. Ein weiterer Grund der Unzufriedenheit sei Obamas geplante Gesundheitsreform, die auf immer größere Skepsis stoße. Mehr als drei Viertel der Amerikaner machen sich der Umfrage zufolge Sorgen über die wirtschaftliche Entwicklung in den kommenden Jahren. Anlass zur Sorge für Obama sind auch die Umfrageergebnisse in Sachen Finanzen: Fast jeder zweite Befragte lehnt die Ausweitung des Defizits im Staatshaushalt ab, lediglich 43 Prozent stehen hinter seiner Finanzpolitik. Gleichwohl betrachten noch sieben von zehn Amerikanern Obama als einen starken politischen Führer. 60 Prozent meinen, er erfülle seine wichtigsten Wahlversprechen. Auch liege Obama in der Popularität weit vor seien politischen Gegnern im Lager der Republikaner. Allerdings gerät Obama vor allem wegen seiner geplanten Gesundheitsreform unter Druck. Nicht einmal mehr jeder zweite Amerikaner unterstützt die Reform. Zugleich wächst auch in den eigenen Reihen die Skepsis. Demokratische Senatoren und Abgeordnete verweisen auf die gigantischen Kosten von einer Billion Dollar (702 Milliarden Euro) für die nächsten zehn Jahre und drohen, das Reformwerk zu kippen. Dagegen beharrt Obama auf seinen Plänen und rief das Parlament auf, die Reform zügig voranzutreiben. Der Umbau des US-Gesundheitssystems gilt als wichtigstes innenpolitisches Vorhaben Obamas und war sein zentrales Wahlversprechen. Wie die Umfrage ergab, stimmten im Juli lediglich 49 Prozent der Amerikaner Obamas Plänen zu, noch im April waren es 57 Prozent. Dagegen erhöhte sich die Rate der Kritiker in dieser Zeit von 29 auf 44 Prozent. Hauptziel der Gesundheitsreform ist es, dass alle Amerikaner in den Genuss einer Krankenversicherung kommen - derzeit sind 46 Millionen von 300 Millionen Amerikanern nicht krankenversichert. Außerdem geht es darum, die galoppierenden Kosten einzudämmen: Das US-Gesundheitssystem gilt mit Abstand als weltweit teuerstes, die Ausgaben pro Kopf sind rund doppelt so hoch wie in Deutschland. Doch die Qualität lässt zu wünschen: Die Kindersterblichkeit und die Todesrate durch Schlaganfälle etwa liegt über dem Durchschnitt der OECD-Länder. Nachrichten Gran Canaria Kanaren

Nachrichten Gran Canaria Kanaren, Hitler-Attentäter gewürdigt

Rekruten geloben Tapferkeit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat das Grauen des Nationalsozialismus als Verpflichtung Deutschlands für eine Politik der Menschenwürde bezeichnet. In ihrer Rede zum traditionellen Gelöbnis von Bundeswehrrekruten vor dem Reichstagsgebäude in Berlin sagte sie: "Es waren leider nicht viele, die Männer und Frauen des deutschen Widerstands (...), die sich gegen den Nationalsozialismus aufgelehnt haben, aber diese wenigen haben unserem Land Würde und Ehre bewahrt." Sie seien "Vorbild, Leitbild und Verpflichtung". Merkel: "Der Respekt vor der Würde des Menschen überall auf der Welt bleibt für mich Kern unserer Politik." Traditionell legen Rekruten der Bundeswehr im Gedenken an den militärischen Widerstand im Zweiten Weltkrieg ihr Gelöbnis am Jahrestag des missglückten Attentats auf Adolf Hitler vom 20. Juli 1944 ab. Zum zweiten Mal wurde dafür der Platz vor dem Reichstagsgebäude genutzt, um die Verbindung von Bundestag und Bundeswehr zu symbolisieren. Weil in Deutschland die Volksvertreter die Mandate für Einsätze erteilen, wird die Bundeswehr auch Parlamentsarmee genannt. Merkel sagte: "Die Erinnerung an den Zivilisationsbruch durch die Schoah muss Deutschland immerwährend wachhalten." Die Kanzlerin forderte das Engagement aller Bürger, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit zu wahren und zu verteidigen. Die Bundeswehrrekruten stellten sich der Verantwortung. Die deutschen Soldaten leisteten ihren Dienst an vielen Orten der Welt - "vorbildlich und auf tapfere Weise und oft unter schwierigen Bedingungen und hohen Risiken", sagte Merkel. Sicherheit sei aber nicht mehr nur militärisch zu begreifen. Rund 200 Demonstranten protestierten friedlich gegen die weiträumig abgeriegelte Veranstaltung. Die Berliner Grünen kritisierten die "hermetische Absperrung des Gelöbnisses von der Außenwelt". Damit sei es nicht öffentlich. Der Protest fand in einem Kilometer Entfernung von der Veranstaltung statt. Alles sei friedlich verlaufen, sagte ein Polizeisprecher zum Abschluss der Demonstration. Ein Protestzug in Richtung der Gelöbnisfeier war untersagt worden. Erlaubt war lediglich die Kundgebung am Potsdamer Platz - außer Sicht- und Hörweite vom Reichstagsgebäude. 1500 Polizisten waren im Einsatz. Auf den Afghanistan-Einsatz ging die Kanzlerin nicht näher ein. Wegen der versehentlichen Erschießung eines Jugendlichen durch die Bundeswehr am Sonntag in Nord-Afghanistan prüft nun die zuständige Staatsanwaltschaft Potsdam, ob gegen die beteiligten Soldaten Ermittlungen eingeleitet werden. Das Verteidigungsministerium rechtfertigte die Schüsse mit den Einsatzregeln. "Nach derzeit vorliegenden Informationen mussten die Soldaten von einem Angriff ausgehen, so dass der Schusswaffengebrauch auf der Grundlage bestehender Einsatzregeln rechtmäßig erfolgte", sagte ein Sprecher. Die Linke-Bundestagsabgeordnete Inge Höger fragte: "Wie kann es sein, dass der erste Kommentar zur Tötung von Zivilisten durch Bundeswehrsoldaten darin besteht hervorzuheben, dass die Soldaten dazu ein Recht hatten? Wo bleiben das Bedauern und das Überdenken des militärischen Vorgehens (...)?" Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) sagte, der militärische Widerstand gegen Adolf Hitler sei Vorbild für die Bundeswehr. "Wir bekennen uns öffentlich zur Tradition des militärischen Widerstands - eine Tradition, auf die wir zu Recht stolz sein können" Jung sagte: "Die Bundeswehr und der 20. Juli sind untrennbar miteinander verbunden." Die Rekruten sprachen: "Ich gelobe, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen." Vor dem Gelöbnis gedachten Regierung, Abgeordnete und Soldaten mit Kranzniederlegungen im Ehrenhof des Bendlerblocks beim Verteidigungsministerium und einer Feierstunde in der ehemaligen Hinrichtungsstätte Plötzensee der Opfer des Nationalsozialismus. Im Hof des Bendlerblocks waren die Offiziere um Claus Schenk Graf von Stauffenberg nach dem missglückten Bombenanschlag auf Hitler in Ostpreußen am 20. Juli 1944 noch in der Nacht erschossen worden. In Plötzensee wurden zwischen 1933 und 1945 mehr als 2500 Menschen hingerichtet. Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) erinnerte in Plötzensee auch an Widerständler wie die Geschwister Scholl und Georg Elsner. Dieser hatte bereits 1939 versucht, Hitler umzubringen. Auch Elser wurde hingerichtet. Der 20. Juli 1944 ... ist ein Symbol des militärischen Widerstands gegen den Nationalsozialismus. An diesem Tag versuchte der 36 Jahre alte Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg Adolf Hitler mit einem Anschlag zu töten. Nach dem Tod des Diktators sollte mit den Westalliierten über ein Ende des Zweiten Weltkrieges verhandelt werden. Stauffenberg stellte im ostpreußischen Führerhauptquartier "Wolfsschanze" eine Aktentasche mit einer Zeitbombe ab und reiste nach Berlin zurück. Bei der Explosion starben fünf von 24 Anwesenden, Hitler wurde nur leicht verletzt. Von Hitlers Tod überzeugt, setzte Stauffenberg in Berlin die "Operation Walküre" in Gang. Sie war ursprünglich ein Plan der Wehrmacht zur Unterdrückung eines möglichen Aufstandes im Krieg, der von den Offizieren umfunktioniert wurde. Am späten Abend des 20. Juli wurde klar, dass der Anschlag gescheitert war. Noch in der Nacht wurden Stauffenberg und weitere Beteiligte in Berlin im Bendlerblock - damals Sitz des Heeresamtes - hingerichtet. Insgesamt fielen rund 200 Mitverschwörer der Nazi-Justiz zum Opfer. Seit 1999 wird am 20. Juli mit einem Gelöbnis an den Widerstand der Offiziere gegen Hitler erinnert. Ihr Streben nach Frieden und für Menschenrechte soll als Traditionslinie für die Bundeswehr bewahrt werden. Nachrichten Gran Canaria Kanaren

Nachrichten Gran Canaria Kanaren, Chinesen mischen doch mit

Drei Angebote für Opel Der Bieterwettstreit um Opel bleibt bis zuletzt ein Dreikampf. Zum Ende der Frist der bisherigen US-Mutter General Motors (GM) am Montagnachmittag reichten der kanadisch-österreichische Zulieferer Magna, der Finanzinvestor RHJ International mit Sitz in Belgien und der chinesische Hersteller BAIC unterschriftsreife Vertragsentwürfe bei GM ein. BAIC werden jedoch nur wenig Chancen eingeräumt. Die Angebote werden laut Regierungssprecher Ulrich Wilhelm parallel der Bundesregierung zur Kenntnis gegeben. "Wir werden dann in den nächsten Tagen die Angebote bewerten und gemeinsam über das weitere Vorgehen entscheiden", sagte Wilhelm. Dabei werde die Bundesregierung einen engen Kontakt zu GM Europe und zur Opel-Treuhand halten, die im Moment 65 Prozent der Opel-Anteile hält. Wegen der von allen Bietern angestrebten Staatsgarantien können GM und die Opel-Treuhand den Autobauer nicht ohne Zustimmung der Bundesregierung und der Landesregierungen mit Opel-Standorten an einen Investor verkaufen. Opel bekommt von der Regierung und den Bundesländern mit Opel-Standort einen staatlichen Kredit in Höhe von 1,5 Mrd. Euro, um den Betrieb in den kommenden Monaten zu gewährleisten. Für bis zu drei Mrd. Euro Kredit will Deutschland bürgen. Parallel zur Insolvenz des Mutterkonzerns General Motors war Opel von der Bundesregierung in eine Treuhand-Gesellschaft ausgelagert worden. In einem zweiten Schritt soll ein Investor den Autobauer übernehmen. Die Entscheidung über Opel dürfte nicht einfach werden: Zuletzt hatte sich in dem Gezerre ein Konflikt zwischen der deutschen Politik und GM abgezeichnet. Während die Ministerpräsidenten der vier Opel-Bundesländer und Teile der Bundesregierung Magna als neuen Opel-Eigner bevorzugen, präferiert GM Kreisen zufolge den Finanzinvestor RHJ. Noch bevor die Angebote eingereicht wurden, sickerten erste Informationen durch: Der Autozulieferer Magna strebt Kreisen zufolge einen höheren Anteil an Opel an, als zunächst vorgesehen. Das finale Angebot für einen Einstieg bei dem Rüsselsheimer Autozulieferer sehe sowohl für Magna als auch für den russischen Partner Sberbank eine Beteiligung von je 27,5 Prozent vor, sagte eine mit den Plänen des Konsortiums vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters. Zusammen kommen beide damit unverändert auf eine Mehrheit von 55 Prozent. Ursprünglich sollte Magna lediglich 20 Prozent und die Sberbank 35 Prozent halten. Mit der Entscheidung will Magna offenbar auch nach außen hin für mehr Stabilität in dem Konsortium sorgen. Der Zulieferkonzern hatte zwar von Beginn an die industrielle Führung in der Bietergruppe. Im Vorfeld waren aber Befürchtungen aufgekommen, die Sberbank könnte ihren Anteil rasch weiterverkaufen und damit für Instabilität in dem neuen Unternehmen sorgen. Der Magna-Aufsichtsrat hat am frühen Montagmorgen dem Übernahmeangebot für Opel zugestimmt. Trotz der Abgabe der finalen Offerten sind in den Verhandlungen mit GM Kreisen zufolge noch nicht alle Punkte geklärt. Zwischen Magna und GM sei noch offen, inwieweit das neue Opel-Unternehmen Schlüsselkomponenten wie Motoren und Getriebe von anderen Herstellern beziehen könne, heißt es aus Verhandlungskreisen. Während Magna hier auf mehr Entscheidungsfreiheit dringt, möchte GM den Einfluss auf die ehemalige Tochter nicht gänzlich aus der Hand geben und verlangt auch bei fremd entwickelten Komponenten Lizenzzahlungen. Ein weiterer Konfliktpunkt sei die Entscheidung darüber, wo Opel künftig Fahrzeuge entwickeln lässt. GM wolle hier ein Mitspracherecht, während Magna sich nicht von vornherein festlegen möchte. Offen ist auch noch, ob sich GM und Magna darauf einigen, wer künftig Vertrieb und Produktion für die GM-Marke Chevrolet in Russland übernimmt und die Markenrechte hält. Nach den Plänen von Magna soll die Produktion in Russland künftig von Opel übernommen werden, während die Markenrechte weiter bei GM liegen und der Vertrieb gemeinsam erfolgt. Der Finanzinvestor RHJ International will bei einem Zuschlag für Opel offenbar auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten. Die auch an deutschen Standorten notwendigen Personalanpassungen sollten in enger Abstimmung mit den Arbeitnehmervertretern sozialverträglich gestaltet werden, heißt es in einem Brief von RHJ-Chef Leonhard Fischer an den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers. Alle Opel-Standorte in Deutschland blieben erhalten, bekräftigte der Investor. Ein Opel-Werk ist in Bochum. Rüttgers hatte gefordert, dass ein Opel-Käufer keine betriebsbedingten Kündigungen aussprechen dürfe. RHJI verlange 700 Mio. Euro weniger Staatsgarantien als Magna, zitierte die "Rheinische Post" aus dem Konzept des Investors. Zudem garantiere das Unternehmen die komplette Rückzahlung der angebotenen Unterstützungsgelder bis 2014 und verzichte bis dahin auch auf Dividenden. Der RHJ-Chef trat erneut Befürchtungen entgegen, die Beteiligungsfirma wolle Opel nach einem Zuschlag so schnell wie möglich an die bisherige Mutter GM zurückverkaufen. Es gebe mit GM weder schriftlich noch mündlich eine Rückkaufsoption, betonte Fischer. Opel solle wieder zu einer erfolgreichen europäischen Marke mit Stammsitz in Deutschland werden. "Zur Erreichung dieses Ziels werden wir uns langfristig aktiv engagieren." Opel macht in Deutschland seit Jahren nur Verluste. Von 2003 bis 2007 summiert sich das Minus hierzulande auf knapp 1,9 Mrd. Euro, wie aus der Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der FDP im Bundestag bekannt wurde. Die Adam Opel GmbH konnte in den vergangenen zehn Jahren einzig 2001 einen Gewinn von 386 Mio. Euro und 2002 einen Gewinn von rund 1,6 Mrd. Euro einfahren, heißt es in der Antwort der Bundesregierung an die FDP. 1999 und 2000 habe das Unternehmen ebenfalls rote Zahlen geschrieben. Für 2008 liegen demnach noch keine Angaben vor. Die Bundesregierung beruft sich auf die Jahresabschlüsse der Adam Opel GmbH. Ein Opel-Sprecher wies darauf hin, dass es sich bei den Verlusten lediglich um das deutsche Opel-Geschäft handle. In den Zahlen seien die Geschäfte aus den anderen europäischen Ländern nicht enthalten. Würden auch die Zahlen aus dem Ausland hinzugerechnet, habe Opel in den Jahren von 2006 bis 2008 jeweils einen Betriebsgewinn in dreistelliger Millionenhöhe eingefahren. Nachrichten Gran Canaria Kanaren

Nachrichten Gran Canaria Kanaren, Haus rutscht in Tagebau-See

Kaum noch Hoffnung in Nachterstedt Einen Tag nach dem massiven Erdrutsch in Nachterstedt im sachsen-anhaltischen Salzlandkreis besteht für die drei Vermissten kaum noch Hoffnung. Hubschrauber überflögen weiterhin die Gegend und suchten nach einer Möglichkeit, Bergungstechnik einzusetzen, sagte Polizeisprecherin Bettina Moosbauer. Die Einsturzgefahr sei für die Retter bisher zu groß, um direkt nach den Verunglückten zu suchen. Der Sprecher des Salzlandkreises, Tommi Mansfeld, sagte, zwar schwinde die Hoffnung immer mehr. Ein Wunder könne jedoch nicht ausgeschlossen werden, da man nicht wisse, in welchem Zustand das abgerutschte Doppelhaus sei. Vielleicht sei es in Teilen unter der Erde noch erhalten. Derzeit werde versucht, es unter dem Schlamm zu lokalisieren. Zudem würden Gespräche mit der Bundeswehr geführt, mit ihrer Technik zu helfen. Der sonst so beschauliche Ort in der Nähe von Quedlinburg wurde von den Behörden zum Katastrophengebiet erklärt. Hunderte Helfer sind vor Ort: Polizei, Feuerwehr, Technisches Hilfswerk, Bergamt. Am Abend konnten die mehr als 40 Einwohner, deren Häuser evakuiert wurden, für kurze Zeit in ihre Wohnungen zurück. Das entschied der Krisenstab. Die Anwohner sollen sich wichtige Gegenstände holen können, ehe sie wieder in Ferienwohnungen oder bei Bekannten unterkommen. "Wir konnten den Betroffenen aber nur eine knappe halbe Stunde gewähren", sagte die Polizeisprecherin. "Die Menschen wurden vorher psychologisch betreut. Es ist nicht leicht das zu verkraften, wenn sie in ihre Wohnungen kommen und Abschied nehmen müssen." Mansfeld zufolge wird vermutlich erst am Montag entschieden, ob überhaupt Bergungsarbeiten stattfinden können. Der Betreiber des Tagebaus, die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LBMV), erstelle derzeit ein Gutachten. Moosbauer sagte, zudem würden die Fotoaufnahmen aus der Luft ausgewertet. Die LBMV erklärte unterdessen, dass sie die Ursachen für das Unglück derzeit nicht benennen könne. Die zuständige Bergbehörde Sachsen-Anhalts werde dies untersuchen. Die LBMV schloss aus, dass die zurückliegenden Regenfälle für den Erdrutsch verantwortlich seien. Ministerpräsident Wolfgang Böhmer sagte den Betroffenen die volle Unterstützung der Landesregierung zu. Er zeigte sich pessimistisch hinsichtlich der Überlebenschancen der drei Vermissten. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass man in einem völlig zerborstenen Haus unter Wasser überleben kann", sagte der CDU-Politiker. Und: "Es ist derzeit nicht erkennbar, dass der Teil des Ortes in absehbarer Zeit wieder bewohnt werden kann." Aber der Sonntag brachte auch eine gute Nachricht. Der am Vortag vermisste 22-jährige gehörlose Manuel meldete sich bei der Polizei. Er habe sich zum Unglückszeitpunkt nicht im Haus seiner Eltern befunden, sagte Moosbauer. In der Nacht zu Samstag hatte ein gewaltiger Erdrutsch Häuser und Straßen in Nachterstedt in den Concordia-See gerissen, einen künstlichen See, der durch den Braunkohle-Tagebau entstanden ist. Bei den drei Vermissten handelt es sich um einen 51-Jährigen und seine 48-Jährige Ehefrau sowie um ihren 50-jährigen Nachbarn. Der 22-Jährige ist der Sohn dieses Mannes; seine Stiefmutter überlebte, weil sie bei der Nachtschicht war. Bei dem Unglück rutschte ein zweistöckiges Doppelhaus komplett in den See. Ein weiteres Doppelhaus zerbrach in der Mitte. Eine Hälfte verschwand ebenfalls in dem See. Über die Ursache des verheerenden Erdrutsches gibt es bislang nur Spekulationen. "Es war ein gravierendes, in dieser Form einmaliges Ereignis, dass keiner eindeutig erklären kann", sagte Uwe Steinhuber, von der Gesellschaft, die für die Nachnutzung von rund 50 früheren Tagebaulöchern die Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt zuständig ist. Auch Frank Esters vom Landesbergamt hat noch keine Erklärung: "Wir müssen dem ernsthaft nachgehen, das braucht sicherlich noch etwas Zeit." Klar ist, dass die betroffene Siedlung für Bergleute in den 30er Jahren auf einem Tagebaugelände errichtet wurde, das schon im 19. Jahrhundert zugeschüttet worden war. "Heute würde so etwas sicher nicht mehr genehmigt", sagt Steinhuber. Nachrichten Gran Canaria Kanaren

Nachrichten Gran Canaria Kanaren, Die besten landwirtschaftlichen Produkte aus San Bartolome de Tirajana

Käse, Wein und Honig. Die Gemeinde San Bartolome de Tirajana ehrt ihre besten landwirtschaftlichen Produkte.Bürgermeisterin Mari Pino Torres, Tourismus-Stadträtin Conchi Narvaez (PSOE) und der für die Landwirtschaft in San Bartolome de Tirajana zuständige Stadtrat Eulogio Hernandez, hatten am vergangenen Donnerstag einen ihrer beliebteren Termine. Anstatt sich mit Problemen innerhalb der Gemeinde beschäftigen zu müssen, konnte man im Garten des Übergangs-Rathauses ‘Casa Condal’ fünf Landwirte auszeichnen, die ihrerseits in diesem Jahr Ausgezeichnetes produziert haben. “Wir sind stolz darauf, heute 5 Top-Produkte der Gemeinde prämieren zu können”, so Bürgermeisterin Mari Pino Torres. In Sachen Wein hatte die Bodega Las Tirajanas (Pedro Pablo Mejías) die Nase vorn. Gleich 2 Preise für die besten trockenen Weissweine räumte der Winzer ab. Den besten süssen Wein der touristischen Gemeinde produzierte in 2009 nach Meinung der Jury die Bodega Viña Tabaiba (Manuel García Pérez). Beim Käse überzeugte die Käserei La Gloria (José Miguel Ortega Suárez), die ‘Semi-Curados’ waren allesamt von einer Top-Qualität. Last but not least, wurde noch der beste Honig des Jahres prämiert. Roberto Pérez González holte nicht nur den Titel “bester Honig in der Kategorie Costa”, sondern holte mit diesem Produkt auch den Titel “bester Gran Canaria-Honig 2009″. Nachrichten Gran Canaria Kanaren

Nachrichten Gran Canaria Kanaren, Katastrophenschützer aus Maspalomas lernen Tauchen

Taucher-Einheit bei der Proteccion Civil Die Chancen bei einem Badeunfall demnächst von der Proteccion Civil geborgen zu werden, steigen. Insgesamt 7 Freiwillige des Katastrophenschutz bewegen sich nach einem 1-wöchigen Tauchkurs unter Leitung von Profi-Taucher Heriberto Sarmiento, nun auch unter Wasser. Nach einem Tag Theorie folgte das praktische Eintauchen der Gruppe in den Pool des Colorado Golf Resort. Erst an den letzten 3 Tagen tauchten die Katastrophenschützer von San Bartolome de Tirajana im Atlantik ab. Ulises Sanchez, Leiter des Katastrophenschutzes in San Bartolome de Tirajana: “Der erste Kurs war zugleich der erste Schritt zur Schaffung einer Taucher-Einheit bei der Proteccion Civil.” Nachrichten Gran Canaria Kanaren

Nachrichten Gran Canaria Kanaren, Gran Canaria Grand Slam

Youngster Philip Köster holt sich den Wave-Gesamtsieg in Pozo Letzter Tag des Gran Canaria Grand Slam 2009 - Youngster Philip Köster setzt sich auch im Finale der Double Elimination gegen Victor Fernandez durch und gewinnt die Kategorie Wave in Pozo Izquierdo. Der 17. Juli 2009 war ein historischer Tag in der Windsurf-Welt. Der gerade mal 15 Jahre alte Philip Köster (G44) setzt sich am letzten Tag des Gran Canaria Grand Slam 2009 in der Doppelausscheidung in der Welle gegen den Routinier Victor Fernandez (E42) durch und sichert sich den Gesamtsieg in der Disziplin Wave. “Ich fühlte mich einfach sicher”, so Köster nach seinem finalen Ritt über die Wellen in Pozo. “Alle Manöver gelangen und im Hinterkopf hatte ich ja die Tatsache, den Victor bereits in der Single-Elimination schon einmal geschlagen zu haben.” Hinter dem auf Gran Canaria lebenden Deutschen Philip Köster und dem Spanier Victor Fernandez beendete der Venezolaner Ricardo Campello als Dritter den Wave-Wettbewerb. Bei den Frauen stand am letzten Tag in Pozo das Finale zwischen den Schwestern Ruano Moreno auf dem Programm. Iballa setzte sich diesmal gegen ihre Zwillingsschwester Daida durch und sorgte so zumindest für eine klitzekleine Überraschung. Als Dritte beendete die Schweizerin Karin Jaggi den Wave-Wettbewerb, sie verwies die Spanierin Nayra Alonso in einem sehenswerten Kampf auf Platz 4. Im Slalom bei den Männern setzte sich der Franzose Antoine Albeau (FRA 192) vor dem Amerikaner Kevin Pritchard (US 3) und dem Franzosen Cyril Moussilmani durch. Im Gloria Palace liessen die PWA-Stars rund um ihren neuen Liebling Philip Köster den Gran Canaria Grand Slam bei einem Gala-Dinner und den Siegerehrungen ausklingen. Nächster Stopp Fuerteventura - Vom 22. Juli bis zum 01. August stehen in Sotavento der Freestyle für Männer und Frauen, sowie ein weiterer Slalom der Männer auf dem Programm. Nachrichten Gran Canaria Kanaren

Nachrichten Gran Canaria Kanaren, Nationalpolizei verhaftet Amerikas meistgesuchten Betrüger in Marbella

Der 400 Millionen Dollar Mann Julian Tzolov war am 09. Mai in New York unter Auflagen und Zahlung einer Kaution von 3 Millionen Dollar bis zum Prozessbeginn auf freien Fuss gesetzt worden. Die spanische Polizei stellte den 36-Jährigen, dem 33 Jahre Haft in den Staaten drohen, nun im sonnigen Marbella. Untergetaucht bei den Reichen und Schönen- Die FBI-Zielfahnder vermuteten den untergetauchten Wallstreet-Broker Julian Tzolov eigentlich in seiner Heimat Bulgarien. Doch der smarte 36-Jährige zog den Süden Spaniens vor- Der Mann, dem vorgeworfen wird, in seiner Eigenschaft als Geschäftsführer der Credit Suisse in New York Anleger um 400 Millionen Dollar geprellt zu haben, versteckte sich unter falschem Namen in Marbella, wo ihn Beamte der Policia Nacional Sondereinheit UDYCO am Donnerstag (16. Juli) festnehmen konnten. Julian Tzolov hatte die falsche Identität ‘Ivan Stefanov Ivanov’ angenommen und liess sich rund um die Uhr von Bodyguards bewachen. In seinem gemieteten Luxus-Haus an der Costa del Sol fanden die Ermittler einen Antrag auf ERteilung der spanischen Staatsbürgerschaft. Inzwischen sind schon FBI Ermittler auf dem Weg, um Julian Tzolov wieder in Empfang zu nehmen. Nochmals wird Amerikas meistgesuchter Betrüger wohl nicht auf Kaution aus der U-Haft entlassen. Alleine für das Nichterscheinen vor Gericht drohen ein paar Jahre Knast, weitere Straftaten wie Dokumentenfälschung kommen dann auch noch auf die zu erwartenden 33 Jahre oben drauf. Nachrichten Gran Canaria Kanaren

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Justus Frantz erneut in Geldnot Nach einem aktuellen Bericht in der Online-Ausgabe des “Hamburger Abendblatt” droht Gläubiger Michael Urban mit der zwangsweisen Einziehung von 880.000 Euro. Der im Süden der Sonneninsel Gran Canaria lebende Pianist und Dirigent Justus Frantz (65) hat nach Angaben des “Hamburger Abendblatt” rund 880.000 Euro Schulden beim Gründer des Online-Portals Buch.de, Michael Urban. Laut Angaben in der Online-Ausgabe der renommierten Tageszeitung aus Hamburg, hat sich Justus Frantz seit Mitte 2007 immer wieder Geld bei Klassik-Fan Urban geliehen und bislang nichts davon zurück gezahlt. Anfangs fühlte sich der Internet-Unternehmer gebauchpinselt, dass er einer Berühmtheit wie Justus Frantz Geld leihen dürfe. Erst als nichts zurück kam, zog Urban die Notbremse. Justus Frantz unterzeichnete ein notariell beglaubigtes Schuldanerkenntnis, welches belegt, dass der Pianist und Dirigent dem Unternehmer 880.000 Euro schuldet. Dieses Geld möchte Urban, der pikanter Weise auch der zweite Vorsitzende des Fördervereins Philharmonie der Nationen ist, nun eintreiben lassen. Wenn nötig auch durch eine Pfändung am Besitz von Justus Frantz auf dem Monte Leon im Süden Gran Canarias. Nachrichten Gran Canaria Kanaren

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Die Kanarischen Inseln, Schwimmende" Sandfische
Nachrichten Juli 2009/Gran Canaria

Sinusförmig durch die Wüste Sandfische – kleine Eidechsen mit sehr glatten Schuppen – schwimmen durch den Sand der Sahara wie Schlangen durchs Wasser. Die Eidechsen legen dafür ihren Beine eng an den Körper und treiben sich mit einer schlängelnden Wellenbewegung voran. Das berichtet eine Gruppe um Daniel Goldman vom Georgia Institute of Technology in Atlanta (USA) im Magazin "Science". Die Reptilien verschwinden binnen einer halben Sekunde unter der Oberfläche, ergänzt Goldman in einer Mitteilung. In den Experimenten ließen er und seine Kollegen einige Exemplare der Art Scinus scinus durch eine Kiste mit winzigen Glaskügelchen gleiten. Dabei durchleuchteten sie die Konstruktion mit Röntgenstrahlen. Aus den Bildern und Daten leiteten die Forscher dann ein Bewegungsmodell ab, das sie nun präsentieren. Die Tiere sind rund zehn Zentimeter lang und leben in der Sahara. Ihre Schnauze ist abgeflacht und gleitet daher schnell in und durch den lockeren Sand. Die Beine sind kurz und kräftig, der Schwanz läuft sehr schmal aus. Die Konstruktion erinnert an einen langgestreckten Torpedo. Aber wie treibt sich das Tier voran? Von oben betrachtet erinnert die Eidechse fast an eine Schlange. Wie sie legt auch die Echse ihren Körper seitlich in Kurven und schlängelt sich voran. Dabei ist es egal, wie dicht die Kugeln gepackt waren – die Bewegung war immer die gleiche. In einer starken Packungsdichte kamen die Tiere sogar besonders schnell voran. Dabei formt sich ihr Körper zu einer Sinuswelle, die sich vom Kopf entlang des Körpers ausbreitet. Je nach Lage dieser Welle üben einige Teile des Körpers zu einer bestimmten Zeit einen Druck oder einen Zug auf das umgebende Medium aus. Damit schaffen die Reptilien etwa 15 Zentimeter in der Sekunde. Diese Fähigkeit hilft ihnen sowohl bei der Flucht als auch beim Jagen von Insekten, die sie unterhalb der Sandoberfläche durch deren Vibrationen erspüren. Mitunter liegen die auch Sandskinke genannten Tiere dicht unter der Oberfläche und warten, dass die Beute vorbeikrabbelt. Bereits vor einigen Jahren hatten Forscher der TU Berlin die Gleitfähigkeit der Echsenhaut analysiert und sich dafür eine Art Rutsche mit verstellbarem Neigungswinkel gebaut. Damit lässt sich genau feststellen, bei welcher Steigung der Konstruktion Sandfische oder Objekte ins Rutschen kommen. Für die Haut der Sandfische ergab sich ein sogenannter "Gleitreibungswinkel" von 20 Grad. Für hoch polierten Stahl ergaben sich 25 Grad, für Glas 28 und für eine Nylon-Oberfläche 30 Grad Neigung – die feinen Schuppen erwiesen sich in diesem Vergleich als das rutschigste, glatteste Material. Nachrichten Gran Canaria Kanaren

Nachrichten Gran Canaria Kanaren, Streit um Baupläne in Jerusalem

Israel empört über die USA Zwischen den USA und Israel ist neuer Streit entbrannt: Die Regierung in Washington forderte am Wochenende nachdrücklich den Stopp eines Siedlungsbau-Projektes in Ost-Jerusalem, was von Israel empört zurückgewiesen wurde. Nach Angaben aus dem israelischen Außenministerium wurde in der Angelegenheit der israelische Botschafter Michael Oren in Washington ins US-Außenministerium einbestellt. Oren sei im US-Außenministerium um Erklärungen gebeten worden zum Bau eines ersten Kontingents von 20 Wohnungen im arabischen Viertel Scheich Dscharrah, verlautete aus dem israelischen Außenministerium. Von US-Seite wurde das Treffen zunächst nicht bestätigt. Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu wies die Forderung der US-Regierung vehement zurück: "Wir können es nicht akzeptieren, dass Juden nicht das Recht haben sollen, wo auch immer in Ost-Jerusalem zu leben oder zu bauen." Ein "vereinigtes Jerusalem" sei die Hauptstadt des jüdischen Volkes und des Staates Israel. Israels Souveränität über die Stadt sei "unbestreitbar", fügte Netanjahu zu Beginn einer Kabinettssitzung hinzu. "Israelischen Arabern ist es nicht verboten, Häuser in West-Jerusalem zu kaufen", sagte Netanjahu nach Angaben der Zeitung "Haaretz" weiter, "und Juden müssen dasselbe Recht im östlichen Teil der Stadt haben." Er habe dies gegenüber US-Präsident Barack Obama klar gemacht. Bauvorhaben in Jerusalem könnten mit der Debatte über Siedlungen nicht verknüpft werden. Auch der israelische Informationsminister Juli Edelstein lehnte das Anliegen Washingtons ab. "Diese amerikanische Intervention bezüglich eines Geländes in Jerusalem, nur zwei Schritte von der Hebräischen Universität entfernt, zeigt, wie gefährlich es ist, über einen Stopp des Siedlungsbaus zu diskutieren", sagte Edelstein vor Journalisten. Edelstein gehört ebenso wie Netanjahu der rechtsgerichteten Likud-Partei an. Der stellvertretende Regierungschef und Innenminister Elie Jischai von der ultraorthodoxen Schas-Partei sagte, "wir haben in Israel gebaut, wir müssen in Jerusalem bauen und wir werden damit fortfahren, in Jerusalem zu bauen". Die Jerusalemer Stadtverwaltung hatte dem Bau der neuen Siedlung zugestimmt. Das Grundstück war 1968 von Israel annektiert worden. Die Bauarbeiten werden von dem jüdischen US-Millionär Irving Moskowitz finanziert, der bereits den Bau von 133 Wohnungen im Jerusalemer Palästinenser-Viertel Ras el Amud bezahlte. Der Siedlungsbau in Ost-Jerusalem läuft den Bestrebungen zuwider, das Gebiet in einem künftigen Palästinenserstaat zu dessen Hauptstadt zu machen. Derzeit leben in Ost-Jerusalem rund 190.000 Israelis und 270.000 Palästinenser. Nachrichten Gran Canaria Kanaren

Nachrichten Gran Canaria Kanaren, Noch alles offen

Keine Entscheidung bei Opel Kurz vor Abgabe der Gebote für Opel ist das Rennen um den Rüsselsheimer Autobauer nach Aussage von Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg weiter offen. Eine Entscheidung für den kanadisch-österreichischen Zulieferer Magna sei noch nicht gefallen, sagte der CSU-Politiker der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Er warnte vor einer Festlegung der Bundesregierung auf Magna als Retter für den angeschlagenen Autobauer. "Es ist ein ganz normaler Prozess, dass Gespräche mit mehreren Bietern geführt werden." Der einstige Opel-Mutterkonzern General Motors hat den Interessenten, zu denen neben Magna der Finanzinvestor RHJ sowie der chinesische Hersteller BAIC zählen, für die Abgabe ihrer Gebote eine Frist bis Montagabend (MESZ) gesetzt. Bereits Anfang kommender Woche will GM dann einen Favoriten auswählen. In der letzten Juliwoche solle dann dem GM-Aufsichtsgremium und der US-Regierung als GM-Hauptaktionär eine Empfehlung präsentiert werden. Danach soll die deutsche Opel-Treuhandgesellschaft - sie hält die Mehrheit an Opel - über die Konzepte entscheiden. Nach einem Bericht des "Spiegel" hat sich die Bundesregierung auf die Seite Magnas geschlagen, nachdem der Zulieferer jüngst sein Konzept erläutert hatte. Regierungssprecher Ulrich Wilhelm hatte am Freitag gesagt, die Bundesregierung habe eine "gewisse Präferenz" für Magna. Ernsthafte Chancen werden auch RHJ eingeräumt, den Kreisen zufolge GM favorisiert. Ein Geschäft mit dem belgischen Investor sei aus GM-Sicht einfacher, da er den Interessen von GM eher entgegenkomme. Zudem wolle RHJ mit 3,8 Milliarden Euro an staatlicher Hilfe auskommen, während Magna 4,5 Milliarden Euro fordere. Die Opel-Belegschaft sowie die Länder fürchten dagegen ein kurzfristiges Engagements RHJs sowie einen möglichen Verkauf von Opel zurück an GM. Eine Rückkaufoption auf Opel für GM lehnte Guttenberg ab. "Das ist mit unseren Vorstellungen nicht vereinbar und darf auch nicht kommen." Guttenberg machte zudem deutlich, dass das Versprechen des Standorterhalts nicht alleine zum maßgeblichen Kriterium für den Zuschlag für Bürgschaften gemacht werden dürfe. Notwendig sei, einen wettbewerbsfähigen Konzern zu schaffen, "der zwingend auch Konsolidierungsmaßnahmen in Angriff nimmt", sagte er. Ein Konzept müsse so tragfähig sein, "dass eine hohe Wahrscheinlichkeit besteht, dass Zinsen und Gebühren gezahlt werden und die öffentlichen Mittel wieder zurückkommen." Guttenberg sieht bei allen potenziellen Investoren noch viele Fragezeichen. "Die Bieter müssen zum Beispiel daran mitarbeiten, dass die neue Opel-Gesellschaft mit einer tragfähigen Kapitalstruktur starten kann. Das bedeutet, dass die Bieter bereit sein müssen, ein höheres Risiko zu übernehmen," forderte der Minister. Dazu müssten die Bieter mehr Eigenkapital mitbringen. "Es könnte mehr sein, um das drohende Missverhältnis zwischen Eigen- und Fremdkapital zu verbessern." Unterdessen sind die deutschen Opel-Händler weiterhin bereit, sich im Rahmen des europäischen Händlerverbunds an dem Rüsselsheimer Autobauer zu beteiligen. "Wir stehen bereit, wenn wir gefragt werden", sagte der Vorsitzende des deutschen Opelhändler-Verbands Kurt Kröger der "Rheinischen Post". Nachrichten Gran Canaria Kanaren

Nachrichten Gran Canaria Kanaren, Durch die Alpen wird es teurer

Tunnelgebühren gestiegen Die Tunnelgebühren in den Alpen sind deutlich gestiegen. Anstelle einer teueren Durchfahrt empfiehlt der Auto Club Europa ein Ausweichen auf landschaftlich schöne Strecken - allerdings nicht ohne vorher gegenzurechnen. Urlauber müssen bei Fahrten durch die Alpen in diesem Jahr mit zum Teil deutlich höheren Tunnelgebühren rechnen. Dies teilt der Auto Club Europa (ACE) in Stuttgart mit. Zum Beispiel werden für die einfache Fahrt durch den Tunnel am Großen St. Bernhard zwischen der Schweiz und Italien 30,50 Euro fällig. Das seien 8,10 Euro mehr als noch vor zwei Jahren. Die Fahrt durch den Lötschbergtunnel habe sich für ein Pkw-Wohnwagen-Gespann um 12,60Euro auf 35 Euro verteuert. Die nach wie vor höchste Gebühr hat der ACE für die Nutzung des Montblanc-Tunnels zwischen Italien und Frankreich ermittelt: Für einen Pkw plus Wohnwagen werden 42,70 Euro fällig. Die Gebühren für die meisten anderen Tunneldurchfahrten wurden nach ACE-Angaben nur geringfügig erhöht oder blieben unverändert. Der Club empfiehlt, anstelle einer teuren Tunneldurchfahrt auf landschaftlich schöne Strecken auszuweichen. Das sei in der Regel günstiger. Allerdings lohnt sich in jedem Fall die Gegenrechnung, denn in einzelnen Fällen könnte die Straßennutzung auch teurer werden. So koste etwa der Weg über die Großglockner-Hochalpenstraße für Pkw 28 Euro, die Fahrt durch den Felbertauerntunnel zwischen Mittersill und Lienz in Osttirol dagegen nur 10 Euro. Nachrichten Gran Canaria Kanaren

Nachrichten Gran Canaria Kanaren, Das billigste Auto der Welt

Erster Nano ausgeliefert Eineinhalb Jahre nach der Präsentation des billigsten Autos der Welt ist der erste Tata Nano ausgeliefert worden. Tata-Chef Ratan Tata habe den Wagen dem ersten Kunden in der westindischen Finanzmetropole Mumbai persönlich übergeben, teilte Tata Motors mit. Der Preis für das Basismodell ab Werk und ohne Steuern liegt bei 100.000 Rupien (gut 1450 Euro). Mit Transportkosten und Mehrwertsteuer ist der günstigste Nano nach Angaben des indischen Konzerns ab 112.735 Rupien zu haben. Die Nachfrage nach dem günstigen Wagen in Indien übersteigt die begrenzten Produktionskapazitäten deutlich. Die ersten 100.000 Nanos würden unter den Vorbestellern ausgelost. Marktforscher schätzen, dass der Nano für 14 Millionen indische Familien finanzierbar sein dürfte. Die offizielle Einführung auf dem indischen Markt war im März. Sie war ursprünglich bereits für Oktober vergangenen Jahres vorgesehen gewesen. Nach Protesten von Bauern, die Tata vorwarfen, sie beim Kauf des Landes für die Nano-Fabrik im ostindischen Bundesstaat West-Bengalen unterbezahlt zu haben, verlagerte das Unternehmen die Produktion. Derzeit nutzt Tata eine Fabrik im nordindischen Bundesstaat Uttarakhand, die aber nur begrenzte Stückzahlen herstellen kann. Das Nano-Werk im westindischen Bundesstaat Gujarat soll 2010 mit einer Jahreskapazität von 350.000 Autos die Arbeit aufnehmen. Die Vorstellung des Nano im Januar vergangenen Jahres bei der Automesse in Neu Delhi hatte weltweit große Beachtung gefunden. Tata will den Nano in einer modifizierten Version von 2011 an in Europa und später auch in den USA anbieten. Nachrichten Gran Canaria Kanaren

Nachrichten Gran Canaria Kanaren, Hitler-Gartenzwerge

Streit löst große Nachfrage aus Der Streit um die sogenannten Hitler-Zwerge des Nürnberger Kunstprofessors Ottmar Hörl hat geradezu einen Nachfrage-Boom nach den Skulpturen ausgelöst. Seit zwei Tagen bekomme er Anfragen von Kaufinteressenten aus aller Welt, berichtete der Künstler. Darunter seien auch viele renommierte jüdische Kunstsammler in den USA. "Die haben die Ironie genau verstanden", sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Auch aus anderen Teilen der Welt erhalte er per E-Mail Anfragen von interessierten Kunstkäufern. Nazis sind unter den Kaufinteressenten nach seiner Einschätzung nicht. "Nazis sehen sich doch selbst als groß, blond und heldenhaft. Diese Eigenschaften hat doch kein Gartenzwerg", sagte der Leiter der Akademie für Bildende Künste Nürnberg. Auch der Kunstverein Aschaffenburg verzeichnet nach Angaben seiner Leiterin Elisabeth Claus ein großes Interesses an den Hörl-Skulpturen. "Die Nachfrage war schon während unserer Ausstellung groß, jetzt wurde sie erst noch richtig angeheizt", berichtete Claus. Die zweimonatige Ausstellung war bereits am vergangenen Wochenende zu Ende gegangen. In dieser Zeit habe es keine großen Diskussionen über die 400 gezeigten Hörl-Wichtel gegeben, berichtete Claus. Wegen des Gartenzwergs, der den rechten Arm zum Hitlergruß ausstreckt, ermittelt inzwischen die Nürnberger Staatsanwaltschaft. Möglicherweise sei ein Symbol einer verfassungswidrigen Organisationen verwendet worden. Ein Justizsprecher hatte am Vortag betont, die Verwendung solcher Symbole sei nur dann straffrei, wenn damit eine verfassungswidrige Organisationen kritisiert würde. "Wir prüfen jetzt, ob dies bei Gartenzwergen genauso eindeutig der Fall ist wie etwa bei Plakaten mit durchgestrichenen Hakenkreuzen." Zurückhaltend äußerste sich Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) in Stockholm zu den Ermittlungen: "Ich bewerte nicht einzelne Maßnahmen von einzelnen Staatsanwaltschaften. Klar ist aber, dass wir in Deutschland neonazistische Symbole verboten haben - und es von daher auch erstmal nicht abwegig ist, dass man sich das genau anschaut", sagte sie. "Das ist ja die üblich bekannte Abwägungsgeschichte zwischen Satire und Beleidigung - das werden die Gerichte schon machen." Ein Unbekannter hatte sich über die Präsentation der puppengroßen Skulptur in einer Nürnberger Galerie beschwert und sich mit einem anonymen Schreiben an die Öffentlichkeit gewandt. Hörl hatte den Gartenzwerg, den er selbst als Persiflage auf das "Herrenmenschentum" der Nazis betrachtet, für eine Ausstellung der Kunstmesse im belgischen Gent geschaffen. Im Foyer der Messe waren im Frühjahr 700 Exemplare des Nazi-Zwerges zu sehen. Kurz darauf waren die Wichtel in Bozen/Südtirol ausgestellt. Nachrichten Gran Canaria Kanaren

Nachrichten Gran Canaria Kanaren, Es geht um Fruchtfliegen

Sex macht Weibchen unattraktiv Männliche Fruchtfliegen "fliegen" nur auf Weibchen, die nicht nach Sex schmecken: Forscher der Universitäten Münster und Harvard haben ein Sexualpheromon entdeckt, das vom männlichen Geschlechtsteil auf das Weibchen übertragen wird. Dieser Botenstoff sorge dafür, dass das Weibchen dann für andere Männchen tagelang unattraktiv ist, teilte die Uni Münster mit. Damit werde das bereits bekannte abstinente Verhalten der weiblichen Fruchtfliegen nach dem Sex erklärt. Die Forscher berichten im Fachblatt "Current Biology" über ihre Arbeit. Bei dem entdeckten Stoff "CH503" handele es sich um eine Kohlenwasserstoff-Verbindung. Nach dem Paarungsakt bleibt der Stoff am Weibchen kleben. Die Fliegen haben Rezeptoren an den Beinen, die wie Geschmacksknospen auf der menschlichen Zunge funktionieren. Damit "schmecken" sich die Fliegen vor der Paarung gegenseitig ab. CH503 macht die Weibchen nach der Begattung quasi unappetitlich. Dies solle garantieren, dass die Eier ungestört mit den Erbanlagen nur eines Männchens befruchtet werden. Das Sexualpheromon bleibe rund zehn Tage am Weibchen, die Eiablage erfolge bereits nach drei bis vier, erklärte Mitautor Klaus Dreisewerd vom Institut für Medizinische Physik und Biophysik der Universität Münster. Die Forschungsergebnisse könnten nun weiterentwickelt werden, um beispielsweise die Verbreitung von Moskitos einzudämmen, die für Menschen gefährliche Krankheiten wie Malaria übertragen. Es sei davon auszugehen, dass auch andere Insekten ähnliche Pheromone produzierten. Diese könnten in weiteren Forschungsschritten künstlich hergestellt und dann als eine Art Anti-Aphrodisiakum eingesetzt werden, meint Dreisewerd. Nachrichten Gran Canaria Kanaren

Nachrichten Gran Canaria Kanaren, Viele Zahlen zu verdauen

Dow positiv ins Wochenende Nach durchwachsenen Quartalszahlen von Großunternehmen haben sich die US-Börsen am Freitag etwas fester präsentiert. Zum Wochenausklang drückten nach vier Handelstagen mit Kursgewinnen die Bilanzen des Mischkonzerns General Electric und der Bank of America auf die Stimmung. Für etwas Erleichterung sorgte die Nachricht, dass sich die Lage am US-Immobilienmarkt im Juni überraschend stark verbessert hat. Die Zahl der Wohnbaubeginne stieg aufs Jahr hochgerechnet um 3,6 Prozent. Bei Einfamilienhäusern lag das Plus sogar bei 14,4 Prozent, das war der größte Anstieg seit Dezember 2004. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss mit einem Plus von 0,4 Prozent bei 8744 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 verharrte dagegen mit 940 Zählern auf dem Stand des Vortages. Der Index der Technologiebörse Nasdaq stieg um 0,1 Prozent auf 1887 Punkte. Der Gewinn des Siemens-Konkurrenten General Electric brach im zweiten Quartal um fast die Hälfte ein, was der Aktie des Börsenschwergewichts ein Minus von 6,0 Prozent einbrockte. Der Konzern gilt wegen seiner breiten Geschäftspalette als Barometer für die Entwicklung der US-Wirtschaft. Neben dem Gewinneinbruch sorgte auch der Umsatzrückgang bei GE unter Analysten für Unruhe. Die geringeren Erlöse seien allgemein ein Zeichen dieser Berichtssaison, erklärte Peter Boockvar von Miller Tabak & Co. "Das zeigt, dass wir uns noch immer in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld bewegen." Im Gegensatz zu den Konkurrenten Goldman Sachs und JPMorgan musste die Bank of America im zweiten Quartal wegen gestiegener Kreditausfälle einen Gewinnrückgang um 25 Prozent einstecken. Die Citigroup konnte ihren Gewinn dank eines Einmalertrags aus der Auslagerung ihrer Broker-Tochter Smith Barney an Morgan Stanley auf 4,3 Mrd. Dollar steigern, nachdem im vergangenen Quartal noch ein Milliardenverlust zu Buche gestanden hatte. Die Bank-of-America-Aktie fiel um 2,1 Prozent, das Citigroup-Papier verbilligte sich um 0,3 Prozent. Google übertraf trotz des angespannten Marktumfeldes die Erwartungen bei Gewinn und Umsatz. Für das zweite Quartal gab der Internetgigant ein Gewinnplus von knapp 20 Prozent auf 1,48 Mrd. Dollar bekannt. Nachdem Intel in dieser Woche bereits überraschend starke Zahlen präsentiert hatte, waren die Erwartungen an der Wall Street aber noch höher gewesen. Die Anteilsscheine von Google gaben 2,9 Prozent nach.

Nachrichten Gran Canaria Kanaren, Gegen Lösegeldzahlung

Piraten lassen Frachter frei Somalische Piraten haben nach eigenen Angaben ein deutsches Frachtschiff und seine Besatzung gegen ein Lösegeld freigelassen. Sie hätten 1,8 Millionen Dollar (umgerechnet 1,3 Millionen Euro) erhalten, teilten die Entführer Journalisten mit. Bei dem Containerschiff handelt es sich offenbar um die Anfang April vor Somalia entführte "Hansa Stavanger". Die Piraten machten zunächst keine Angaben zum Namen des Schiffes. Seit Monaten versucht die internationale Gemeinschaft weiter südlich, am Horn von Afrika der steigenden Zahl von Piratenüberfällen Herr zu werden. Auch Deutschland ist mit zwei Fregatten an der Mission beteiligt. Insgesamt sind in dem Seegebiet mehr als 40 Kriegsschiffe gegen Piraten im Einsatz. Das deutsche Containerschiff "Hansa Stavanger" befindet sich seit mehr als drei Monaten in Piratenhand. An Bord waren auch fünf Bundesbürger, als das Schiff am 4. April rund 400 Seemeilen vor der Küste Somalias überfallen wurde. An dem Fall "Hansa Stavanger" war eine grundsätzliche Diskussion zwischen dem Auswärtigen Amt, dem Verteidigungs- sowie dem Bundesinnenministerium entbrannt. Weil die Bundesregierung sich sträubt, weiterhin mit hohen Millionenzahlungen Schiffe aus der Hand von Piraten freizukaufen, wurde ein Einsatz der Eliteeinheit GSG9 erwogen. Doch angesichts eines zu hohen Risikos für die 24-köpfige Besatzung und die Polizisten sowie wegen Sicherheitsbedenken der USA wurde der Einsatz der sich bereits in Kenia befindenden Elitetruppe abgeblasen. exto Nachrichten Gran Canaria Kanaren

Gran Canaria - Auf den Kanaren, Krise verdirbt Reiselaune nicht
Nachrichten Juli 2009/Gran Canaria

Deutsche fahren trotzdem weg Die Bundesbürger lassen sich ihre Lust auf den Sommerurlaub von der Wirtschaftskrise nicht verderben. Nach der Zurückhaltung zu Jahresbeginn sei der Buchungsmotor inzwischen angesprungen, teilte der Deutsche ReiseVerband (DRV)in Berlin mit. Die Touristik-Umsätze in den Reisebüros hätten im Juni nur noch ganz knapp unter Vorjahresniveau gelegen. "Es wird in diesem Jahr später als sonst gebucht und auf ein stimmiges Preis-Leistungsverhältnis geachtet", sagte DRV-Präsident Klaus Laepple. Das von Umsatzeinbußen gebeutelte Gastgewerbe in Deutschland hofft unterdessen auf eine Erholung in den Sommerferien. Hotels, Pensionen und Gaststätten setzten im Mai nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden preisbereinigt 6,9 Prozent weniger um als im Vorjahresmonat. Damit setzte sich der Negativtrend der vorangegangenen Monate erst einmal fort. Ein Boomland und einer der Gewinner des Jahres als Reiseziel ist nach Einschätzung des DRV Deutschland. Die Reiseveranstalter hätten ihr Angebot für den Urlaub im eigenen Land stark ausgeweitet. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) berichtete, während der Business-Sektor mit Umsatzeinbrüchen von bis zu 25 Prozent zu kämpfen habe, sei die Situation in der Ferienhotellerie etwa an Nord- und Ostseeküste erfreulicher: "Die Leute sparen nicht am Urlaub, sondern höchstens im Urlaub", sagte DEHOGA-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges. Die meisten Pauschalreisenden reisten in den Sommermonaten weiterhin an die Strände des Mittelmeers. Spanien bleibt dabei schon seit Jahren mit Abstand das beliebteste Auslandsreiseziel der Bundesbürger. Wegen günstiger Angebote und vielen Alles-inklusive-Hotels punkten aber auch Ägypten, Tunesien und die Türkei. Weitere Trends des bisherigen Reisejahres 2009 sind Städtereisen in die europäischen Metropolen, Kreuzfahrten und besonders die All-Inklusive-Angebote der Reiseveranstalter. Bei Fernreisezielen machen sich der Wegfall der Treibstoffzuschläge bei vielen Fluggesellschaften sowie der günstige US-Dollarkurs bemerkbar. Davon profitieren unter anderem die Ziele in Amerika und Asien, hier vor allem USA und Thailand. Viele Reiseveranstalter hatten Einbrüche bei den Buchungen hinnehmen müssen und ihr Angebot entsprechend reduziert. Der Markt für Urlaubsreisen ist nach früheren Expertenschätzungen im Sommer 2009 um rund fünf Prozent eingebrochen. Nachrichten Gran Canaria Kanaren

Nachrichten Gran Canaria Kanaren, Deutsche Lehrer besonders alt

EU schlägt Alarm In deutschen Klassenzimmern sitzen immer mehr ergraute Eminenzen. Fast nirgendwo in Europa gibt es so viele alte Lehrer wie in der Bundesrepublik. Fast jeder zweite Lehrer hierzulande ist über 50 und wird wohl in den kommenden 10 bis 15 Jahren in den Ruhestand gehen. Das geht aus einer neuen Studie hervor, die EU-Bildungskommissar Ján Figel in Brüssel vorstellte. "In einigen Bereichen ist mit einem Lehrermangel zu rechnen", sagte er. "Der Lehrerberuf ist in unserer Gesellschaft nicht gerade der attraktivste." Nach Angaben Figels hat das Alter von Lehrern Auswirkungen auf die Qualität des Unterrichtes. "Viele neue Lehr- und Lernmethoden werden nicht angewandt", ergänzte Stanislav Ranguelov von der EU-Kommission, der an der Studie mitarbeitete. Ein möglicher Lehrermangel sei aber nicht das größte Problem, weil die Schülerzahlen EU-weit in den kommenden Jahren ohnehin sinken würden. "Die Qualität der Lehrerausbildung ist grundlegend für die Bildung von Schülern", sagte Figel. Europaweit müsse es mehr schülerorientierten Unterricht geben. "Gerade Lehrer im fortgeschrittenen Alter brauchen mehr Weiterbildungsmöglichkeiten" sagte Ranguelov. Die deutschen Grundschullehrer sind innerhalb der Europäischen Union die ältesten, an weiterführenden Schulen läuft nur Italien der Bundesrepublik den Rang ab. Dort sind sogar mehr als 60 Prozent der Lehrer über 50. Die EU-Mitgliedsstaaten müssten mehr junge Menschen für den Beruf begeistern, forderte Figel. Er betonte, dass man trotz der derzeitigen Wirtschaftskrise nicht an der Bildung sparen dürfe. In der Studie wird kein Durchschnittsalter von Lehrern in den jeweiligen EU-Ländern genannt. Sie beruft sich unter anderem auf Angaben der Europäischen Statistikbehörde Eurostat in Luxemburg. Nachrichten Gran Canaria Kanaren

Nachrichten Gran Canaria Kanaren, Schwarze in den USA

Obama prangert Diskriminierung an Zum ersten Mal prangert Barack Obama als US-Präsident die andauernde Diskriminierung der Schwarzen in den USA an. Zugleich ruft er die Afro-Amerikaner aber dazu auf, ihr Leben selbst zu bestimmen und mehr dafür zu tun. US-Präsident Barack Obama hat die nach wie vor bestehenden Benachteiligungen von Schwarzen in den USA scharf verurteilt. Zugleich rief er die Afro-Amerikaner auf, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen, sich anzustrengen und gesellschaftlichen Aufstieg anzustreben. "Machen wir uns nichts vor: Die Schmerzen der Diskriminierung sind in Amerika noch immer zu spüren", sagte der erste schwarze US-Präsident zum 100-jährigen Bestehen der Bürgerrechtsorganisation NAACP. Es war die erste große Rede Obamas zum Thema Rassendiskriminierung in den USA seit seiner Amtsübernahme im Januar. Trotz zahlreicher Fortschritte "wissen wir, dass zu viele Barrieren nach wie vor bestehen", sagte Obama in New York. So hätten Afro-Amerikaner immer noch sehr viel härtere Lebensbedingungen als Weiße, hätten schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt, landeten häufiger im Gefängnis und hätten ein größeres Risiko, sich mit Aids zu infizieren. Vor allem seien aber die Bildungschancen von Schwarzen deutlich geringer als die der Weißen. Dies müsse überwunden werden. "Der amerikanische Traum muss für alle gelten", sagte Obama unter dem Jubel der Zuschauer. Am schlimmsten sei es aber, dass sich viele Schwarze mit ihrem Status als Bürger zweiter Klasse abgefunden und diese Rolle verinnerlicht hätten. "Wir brauche eine neue Mentalität, eine neue Haltung" der Afro-Amerikaner. Eltern müssten sich etwa darum kümmern, dass ihre Kinder in der Schule Erfolg hätten. "Niemand hat das Schicksal für Euch vorgezeichnet. Euer Schicksal liegt in Euren Händen, vergesst das nicht", sagte Obama. Der erste schwarze US-Präsident würdigte in seiner Rede zugleich Vorkämpfer der Bürgerrechtsbewegung wie Martin Luther King. Wegbereiter wie er hätten dazu beigetragen "den Makel der Sklaverei und die Sünde der Rassentrennung" zu überwinden. Er habe es aber auch dem Engagement vieler einfacher Leute zu verdanken, dass er vor zwei Jahren in Springfield die Reise begonnen habe, "die mich heute Abend als 44. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika hierher geführt hat", sagte Obama. In Springfield im US-Bundesstaat Illinois hatte Obama im Februar 2007 seine Bewerbung um den Einzug ins Weiße Haus verkündet. Nachrichten Gran Canaria Kanaren

Nachrichten Gran Canaria Kanaren, Erfolgreicher Konzernumbau

IBM verdient blendend Der IT-Konzern IBM hat der Wirtschaftskrise im zweiten Quartal mit einem unerwartet kräftigen Gewinnplus getrotzt. Der US-Riese erhöhte daraufhin seine Ergebnisprognose für das Gesamtjahr. Der Umsatz fiel zuletzt allerdings deutlich. Von April bis Juni verdiente IBM unterm Strich mit insgesamt 3,1 Mrd. US-Dollar (2,2 Mrd Euro) gut zwölf Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Beim Umsatz schlug die Wirtschaftskrise dagegen durch. Er fiel wie erwartet um mehr als 13 Prozent auf 23,3 Mrd. US-Dollar. Konzernchef Sam Palmisano begründete die Gewinnstärke des Unternehmens mit dessen Neuausrichtung. IBM geht immer mehr weg vom Hardware-Geschäft und setzt stattdessen auf margenträchtige IT-Dienstleistungen. Der Konzern hat zudem ein Sparprogramm aufgelegt, bei dem auch Stellen wegfallen oder verlagert werden. Die Aktie stieg in einer ersten Reaktion nachbörslich um drei Prozent. Im laufenden Jahr will der Konzern nun mindestens 9,70 US-Dollar je Aktie verdienen. Bislang hatte der Konzern 9,20 US-Dollar angepeilt nach 8,89 US-Dollar im Vorjahr. "Wir sind gut auf Kurs, 2010 unser Ziel eines Gewinns je Aktie von 10 bis 11 US-Dollar zu erreichen", sagte Palmisano. Bereits seit Jahren nimmt die Bedeutung des Hardware-Geschäfts für den Konzern ab. So hatte IBM die Fertigung von Heimrechnern an die chinesische Lenovo verkauft. Geblieben sind Server-Rechner, wie sie in Firmen und für den Datenverkehr im Internet eingesetzt werden. Bei Software und Beratung sind die Margen allgemein höher als bei Computern und Zubehör. Unter anderem deshalb war IBM auch nicht bereit, im jüngsten Bieterwettkampf um Sun Microsystems nachzulegen, einen Hersteller von Hochleistungsrechnern. Letztlich griff der Software-Konzern Oracle zu. IBM gilt wegen seiner breiten Angebotspalette als wichtiger Gradmesser für die gesamte IT-Branche. Ein weiteres Schwergewicht, der Prozessorenprimus Intel, hatte zu Wochenbeginn bereits vergleichsweise gute Zahlen vorgelegt und damit die Hoffnung auf eine baldige Erholung des gebeutelten Technologiesektors geschürt. In Anbetracht der Wirtschafts- und Finanzkrise seien dies unglaublich gute Zahlen, bewertete Mike Holland von der Investmentfirma Holland & Co die Ergebnisse. Analyst Kim Caughey von Fort Pitt Capital Group sagte, nach den guten Zahlen von IBM und des Chip-Giganten Intel blicke er nun optimistischer in die Zukunft. Insgesamt traue er dem Technologiesektor nun wieder mehr zu. IBM-Chef Samuel Palmisano sagte, die Zahlen seien ein Beleg für den Erfolg des Konzernumbaus. "Auf dem Weg zu unserem Ziel für 2010 von einem Gewinn von zehn bis elf US-Dollar je Aktie kommen wir schneller voran als geplant", sagte er. Finanzchef Mark Loughridge sagte, trotz des noch rauen wirtschaftlichen Umfelds sehe er noch weiteren Spielraum für eine Steigerung der Profitabilität. Zudem dürften das Konjunkturprogramm der Regierung und ein schwächerer US-Dollar dem Unternehmen weiteren Rückenwind geben. Nachrichten Gran Canaria Kanaren

Nachrichten Gran Canaria Kanaren, Mindestens 9 Tote und 42 Verletzte

Bombenanschläge auf Hotels in Jakarta Bei Bombenanschlägen auf zwei Luxushotels in Jakarta kommen mindestens neun Menschen ums Leben. Die Behörden sprechen zudem von 42 Verletzten, darunter auch mehrere Ausländer. Ob Deutsche unter den Opfern sind, ist noch nicht bekannt. Medien berichten zudem von einer dritten Explosion in der indonesischen Stadt. In der indonesischen Hauptstadt Jakarta ist am Freitag ein dritter Sprengsatz detoniert. Nach Polizei-Angaben wurde eine Autobombe auf einer Mautstraße im Norden der Stadt gezündet. Der Fernsehsender "Metro TV" berichtete von zwei Toten. Bei Anschlägen auf zwei Hotels waren zuvor neun Menschen getötet und 42 weitere verletzt worden. Es sei mit höheren Opferzahlen zu rechnen, sagte ein Polizeisprecher, weil viele Menschen lebensgefährlich verletzt wurden. Die Identifizierung sei im Gange. Unter den Toten sollen sich auch Ausländer befinden. Ob Deutsche unter ihnen waren, war zunächst unklar. Die deutsche Botschaft in Jakarta bemüht sich um Aufklärung. Die Sprengsätze detonierten im "Ritz-Carlton" und im nahegelegenen "Marriott"-Hotel. Wie der indonesische Sicherheitsminister Widodo Adi Sucipto mitteilte, waren die Bomben gegen 08.00 Uhr Ortszeit (03.00 Uhr MESZ) in den beiden Luxushotels im noblen Geschäftsviertel Kuningan in Jakarta explodiert. Wie ein Vertreter des Krisenzentrums im Gesundheitsministerium sagte, waren auch mehrere Ausländer unter den Opfern, darunter ein Neuseeländer. Nach Angaben eines Polizeisprechers wurden 14 Ausländer verletzt. In einer Klinik standen dagegen die Namen von 18 Ausländern auf einer Liste der Verwundeten. Ein Augenzeuge berichtete, er habe nach der Explosion blutüberströmte Ausländer am "Marriott"-Hotel gesehen. Die Polizei riegelte die beiden Hotels ab. Auf der Straße vor dem "Marriott" waren Blutflecken zu sehen, in einem Restaurant am "Ritz-Carlton" waren die Fensterscheiben zersprungen. Die Fassade des Hotels war weitgehend zerstört. Auf dem Rasen vor dem Gebäude lagen metergroße Teile der Fassadenverkleidung. Aus den Wänden ragten abgerissene Rohre. Teppichfetzen hingen aus den Löchern. Über dem Viertel hing eine dichte Rauchwolke. Ein Wachmann sagte, er habe zwei Detonationen gehört, dann seien Menschen aus dem Gebäude gerannt. Ein weiterer Augenzeuge sagte dem Radiosender El Schalit, mehrere Verletzte seien mit Autos aus dem "Ritz-Carlton" gebracht worden. Indonesiens Präsident Susilo Bambang Yudhoyono zeigte sich "tief besorgt" über die Vorfälle, wie ein Sprecher mitteilte. Die Bomben explodierten während der Frühstückszeit. Die beiden Hotels im Geschäftsbezirk gelten als besonders gut geschützt und werden deshalb häufig von Ausländern auch für Geschäftstreffen genutzt. "In der Lobby sah es aus wie im Krieg", sagte Augenzeuge Ikrar Nusa Bakti, der mit seiner Tochter im Marriott war, dem Sender "Channel News Asia". "Überall Rauch, und die Menschen rannten in Panik aus dem Gebäude." "Die einzige Gruppe, die die Fähigkeit zu solchen Anschlägen hat, ist Jemaah Islamiyah", sagte der Terrorismusexperte Rohan Gunaratna. "Sie verüben oft zwei Anschläge gleichzeitig und nehmen Ziele mit Ausländern ins Visier." Im August 2003 waren bei einem Bombenattentat auf das "Marriott"-Hotel in Jakarta zwölf Menschen ums Leben gekommen. Für den Anschlag wurde die radikalislamische Bewegung Jemaah Islamiyah (JI) verantwortlich gemacht, der enge Verbindungen zum Terrornetzwerk Al-Kaida nachgesagt werden und die auch für die Anschläge auf Diskotheken auf Bali mit über 200 Toten 2002 verantwortlich sein soll. Nachrichten Gran Canaria Kanaren

Nachrichten Gran Canaria Kanaren, Schmerzen auf langen Fahrten

Vier Übungen, die helfen Der beste Schutz gegen Rückenschmerzen bei langen Autofahrten bieten aktive Pausen mit kurzen Dehn- und Entspannungsübungen. Gegen Rückenschmerzen durch langes Sitzen während der Urlaubsfahrt helfen kurze Dehn- und Entspannungsübungen. Aktive Pausen böten den besten Schutz gegen Muskelverspannungen, empfiehlt die Aktion Gesunder Rücken (AGR) in Selsingen (Niedersachsen). Obwohl spätestens nach zwei Stunden eine Pause eingelegt werden sollte, sitzen viele Fahrer deutlich länger am Steuer. Nach spätestens vier Stunden Fahrt am Stück sei die Muskulatur durch die einseitige Belastung überbeansprucht. Außerdem lasse hohe Konzentration bei dichtem Verkehr die innere Anspannung und den Muskeltonus steigen. Auch das führt laut AGR zu verkrampften Muskeln. Besonders gefährdet sind die Bein- und Armmuskeln, der Schulter-Nacken-Gürtel und die Stützmuskeln der Lendenwirbelsäule. Die AGR rät, alle zwei Stunden eine kurze Pause einzulegen, um die Muskulatur wieder zu aktivieren. Dazu setzt sich der Fahrer im Auto gerade hin, streckt die Arme lang aus, legt die geraden Handflächen von innen gegen das Lenkrad und drückt nach außen. Zehn Sekunden werden die Muskeln angespannt, dann wieder entspannt. Bei der zweiten Übung legt der Fahrer die Hände von außen an die Knie und versucht, die Beine nach außen zu drücken, ohne die Stellung zu verändern. Auch hier gilt: zehn Sekunden anspannen, danach entspannen. Für die dritte Übung setzt sich der Fahrer gerade hin, greift mit den Händen unter den Sitz und versucht, sich in den Sitz zu ziehen. Auch hierbei werden die Muskeln wieder zehn Sekunden angespannt, danach entspannt. Anschließend versucht der Fahrer, sich zehn Sekunden lang aus dem Sitz herauszudrücken. Übung vier setzt einen gerade aufgerichteten Oberkörper voraus. Die Hände werden hinterm Kopf verschränkt, der Fahrer drückt dagegen, ohne die Stellung zu verändern. Nach zehn Sekunden Halten wird die Muskulatur wieder gelockert. Nach den vier Übungen empfiehlt die AGR, ein paar Schritte zu gehen, bevor es an die nächste Etappe geht. Nachrichten Gran Canaria Kanaren

Nachrichten Gran Canaria Kanaren, Tödliche Krankheit

Bilharziose-Erreger entziffert Wissenschaftlern aus sieben Ländern haben in vierjähriger Arbeit das Erbgut des Bilharziose-Erregers entziffert und zum Teil analysiert. Der Wurm (Pärchenegel/Schistosoma mansoni) habe rund 11.800 Gene, teilt die Universität Göttingen mit. 34 Gene könnten Ansatzpunkte für die Entwicklung neuer Medikamente gegen die Bilharziose bieten. Der Göttinger Bioinformatiker Mario Stanke war als einziger Deutscher an dem Team aus 50 Forschern beteiligt. Die Wissenschaftler präsentieren ihre Ergebnisse im Fachjournal "Nature". Weltweit erkrankten jährlich 210 Millionen Menschen an der tropischen Krankheit, die ohne Behandlung oft tödlich verläuft. Bilharziose wird von Würmern in Süßgewässern ausgelöst, die durch die Haut in den Körper eindringen. Sie befallen vor allem die Blase oder den Darm. Gegen Medikamente auf dem Markt sind die Würmer zunehmend resistent. Nachrichten Gran Canaria Kanaren

Nachrichten Gran Canaria Kanaren, Dürre plagt Kenia

Hotels fehlt Wasser Die Hotels an der kenianischen Küste befürchten nach anhaltender Dürre einen Wassermangel. Die Wasserwerke im Bezirk Mombasa, einem der beliebtesten Urlaubsorte am Indischen Ozean, könnten schon jetzt die Nachfrage nicht mehr bewältigen, berichtete die Zeitung "Daily Nation". Während täglich rund 200.000 Kubikmeter Wasser gebraucht werden, um die Stadt und die Urlauberhotels zu versorgen, könnten nur 130.000 Kubikmeter Wasser geliefert werden. Schon jetzt pumpten viele Privathaushalte und Hotelanlagen zusätzlich Wasser aus den Tiefenreservoirs. Wegen der Versorgungsprobleme erhalten die meisten Stadtteile nur jeden zweiten Tag Wasser, sagte eine Sprecherin der Wasserwerke. Viele Hotels bereiten sich nun mit Meerwasserentsalzungsanlagen und zusätzlichen Wassertanks auf die im Herbst beginnende Hochsaison vor. Schon jetzt müssten viele Hotels zusätzlich Wasser von privaten Lieferanten kaufen, damit ihre Gäste ausreichend duschen können und die Küchen genug Wasser haben. Auch in der Hauptstadt Nairobi macht sich der Wassermangel nach einer unzureichenden Regenzeit bemerkbar. Nachrichten Gran Canaria Kanaren

Nachrichten Gran Canaria Kanaren, Fed erwartet lange Erholungsphase

US-Rezession bald vorbei Die US-Notenbank rechnet in wenigen Monaten mit einem Ende der Rezession in den Vereinigten Staaten. Zwar bleibe die Wirtschaft weiterhin verwundbar und die Perspektiven für den Arbeitsmarkt seien noch für längere Zeit sehr schlecht, aber in der zweiten Jahreshälfte werde es langsam wieder aufwärtsgehen, heißt es in dem in Washington veröffentlichten Protokoll der Juni-Sitzung des geldpolitischen Komitees der Fed. "Die meisten (Sitzungsteilnehmer) glaubten, dass die Risiken für die Wirtschaft etwas abgenommen hatten seit dem Treffen im April, aber immer noch signifikant sind." Im kommenden Jahr werde die Wirtschaft dann zwar wieder wachsen, aber noch einige Jahre brauchen um sich von der schwersten Rezession seit Jahrzehnten zu erholen, hieß es weiter. Auf Grund von Zweifeln, wie weitere Schritte an den Märkten aufgefasst worden wären, entschieden sich die Notenbanker im Juni dagegen, ihre laufenden milliardenschweren Ankaufprogramme für Staatsanleihen und andere Wertpapiere zu erweitern. "Obwohl eine Erweiterung solcher Käufe zusätzliche Unterstützung für die Wirtschaft bringen dürfte, erschienen die Effekte weiterer Käufe, speziell von Staatsanleihen, für die Wirtschaft und die Inflationserwartungen unsicher." Eine Ausweitung der Programme hätte weitere Milliardensummen auf die Bilanz der Fed geladen und Spekulationen auf einen kräftigen Anstieg der Teuerung auf mittlere Sicht Nahrung gegeben. Am Anleihenmarkt waren im Juni die Renditen lang laufender Anleihen angezogen, ein Zeichen, dass Investoren mit langfristig höheren Inflationsraten rechneten. Die zusammen mit dem Sitzungsprotokoll veröffentlichten neuen Prognosen der Volkswirte der Fed lesen sich optimistischer als zuletzt: Die Notenbank rechnet nun damit, dass das BIP der USA in diesem Jahr um ein bis 1,5 Prozent schrumpfen wird. Noch im April hatte die Prognose bei minus 1,3 bis minus zwei Prozent gelegen. Im kommenden Jahr werde die US-Wirtschaft dann wieder kräftig wachsen - zwischen 2,1 und 3,3 Prozent. Düster sieht die Fed dagegen Lage und Perspektiven des Arbeitsmarktes. So werde die Arbeitslosenquote in diesem Jahr auf zwischen 9,7 und 10,1 Prozent steigen, erwarten die Experten. Noch bei ihrer jüngsten Schätzung vor drei Monaten waren sie davon ausgegangen, dass die Quote nicht über die Marke von zehn Prozent klettern wird. Auch 2010 dürfte sich die Lage nach Einschätzung der Zentralbank kaum entspannen. Hier erwarten die Zentralbanker, dass die Quote sich zwischen 9,5 und 9,8 Prozent einpendelt. In der Teuerung sehen die Notenbanker derzeit kein Problem. Nachrichten Gran Canaria Kanaren

Nachrichten Gran Canaria Kanaren, Es macht kräftig Bing

Microsoft gewinnt Marktanteile Microsoft hat rund sechs Wochen nach der Einführung seiner Suchmaschine Bing in den USA leicht Marktanteile gewonnen. Die Forschungsgruppe ComScore gab bekannt, der weltgrößte Softwarekonzern habe im Juni auf seinem Heimatmarkt den Anteil an den Suchen im Internet auf 8,4 Prozent gesteigert von zuletzt 8,0 Prozent. Dies sei insbesondere zu Lasten von Yahoo gegangen, dessen Anteil auf 19,6 Prozent von 20,1 Prozent gefallen sei. Marktführer Google blieb unverändert bei 65 Prozent. Experten bezeichneten es allerdings als noch zu früh, um über die Erfolgsaussichten von Bing zu urteilen. Für einen Trend würden die Daten von drei oder vier Monaten benötigt, sagte Mark Mahaney von der Citigroup. Der Softwareriese investiert kräftig in sein Verluste schreibendes Internetdienstleistungsgeschäft, um sich gegen die Dominanz von Google zu stemmen. Zudem ist Microsoft weiterhin an einer Kooperation mit Yahoo im Bereich der Internetsuche und Onlinewerbung interessiert. In beiden Bereichen ist Google bislang führend. Nachrichten Gran Canaria Kanaren

Nachrichten Gran Canaria Kanaren, US-Luftfahrt in der Krise

American Airlines tiefrot Der American-Airlines-Mutterkonzern AMR fliegt angesichts der schweren Branchenkrise weiter in den roten Zahlen. Der Verlust der zweitgrößten US-Fluggesellschaft lag im zweiten Quartal bei 390 Mio. Euro. Wie die Konkurrenz setzt American Airlines auf nochmals verschärfte Kürzungen im Flugplan. Nach AMR rechnen Analysten auch für die in den nächsten Tagen folgenden Bilanzen der Wettbewerber insgesamt mit Milliardenverlusten. Vor einem Jahr hatte AMR wegen hoher Belastungen durch die Verkleinerung der Flotte sogar ein Quartalsminus von 1,5 Mrd. Dollar verbucht. Der Umsatz brach von April bis Juni erneut um 21 Prozent auf 4,9 Mrd. Dollar ein. "Die Herausforderungen unserer Branche gehen auch 2009weiter", sagte AMR-Chef Gerard Arpey. Die großen US-Fluggesellschaften erleben in der Rezession gerade einen der steilsten Sinkflüge ihrer Geschichte: Die Passagierzahlen stürzen ab, Ticketpreise fallen, Kredite sind schwer zu bekommen. Selbst die zum Vorjahr stark gesunkenen Treibstoffpreise reichen nicht, um die Ausfälle auszugleichen. Einige suchten ihr Heil in Fusionen: So stieg Delta durch die Übernahme von Northwest zur neuen Nummer eins auf. Bei einer weiteren Verschlechterung befürchten Experten eine neue Pleitewelle in der Branche. Die meisten großen US-Fluglinien hatten erst in den vergangenen Jahren über Insolvenzen Altlasten abgeworfen und so einen Neustart geschafft. Mit am kritischsten sei die Lage bei den Lufthansa-Partnern United Airlines und US Airways. Gewinne sehen die Experten für das jüngste Quartal am ehesten bei den Billigfliegern - so etwa bei der Lufthansa-Beteiligung JetBlue oder beim Discount-Giganten Southwest. Im Sommer läuft das Geschäft von Fluggesellschaften normalerweise am besten. Die großen US-Airlines haben bereits mit der Streichung zehntausender Jobs reagiert, ihre Flotten drastisch verkleinert und massiv Verbindungen gestrichen. Im Inland sind die Kapazitäten nun nach Branchenangaben so niedrig wie seit einem Vierteljahrhundert nicht mehr - und noch immer sind die Maschinen nicht ausgelastet. Nachrichten Gran Canaria Kanaren

Nachrichten Gran Canaria Kanaren, Nach Ruhpolding oder Mallorca

Deutsche sind Reiseweltmeister Er ist 36 bis 45 Jahre alt, verreist ein- bis zweimal im Jahr und bevorzugt zwei Wochen Badeurlaub - am liebsten in Spanien oder auch in der Türkei. Das ist "Otto-Normalurlauber", wie ihn das Internet-Hotelbewertungsportal "Holidaycheck" sieht. Viele verbinden mit dem typisch deutschen Touristen noch ganz andere Eigenschaften. Fest aber steht: Die Deutschen haben sich in den vergangenen sechs Jahrzehnten zu Reiseweltmeistern entwickelt. "Buntes Hemd, weiße Socken in Sandalen, Sonnenbrand auf den Waden" - so beschrieb Fernsehmoderatorin Ulla Kock am Brink einmal humorvoll den deutschen Mann im Urlaub. Er hat sein Image, der deutsche Tourist. Er wird geliebt, aber mitunter auch mitleidig belächelt. Er gilt im Ausland zwar als geizig, doch der Urlaub ist ihm einiges wert: Nach Angaben des Deutschen ReiseVerbandes (DRV) gaben deutsche Urlauber 2008 für ihre Auslandsreisen fast 61 Milliarden Euro aus. Platz zwei auf der Liste der Reiseweltmeister belegen demnach die USA mit etwa 58 Milliarden Euro. Kurz nach dem Krieg ging es zuerst nur langsam bergauf mit der Lust auf Tapetenwechsel. "Es gab ja so gut wie gar keine Möglichkeiten", erinnert sich Wilhelm Grote, der in Deutsch-Evern bei Lüneburg wohnt. Der heute 88-Jährige arbeitete 1949, als die Bundesrepublik gegründet wurde, bei einer Versicherung und war frisch verheiratet. "Kaum jemand besaß ein Auto. Wer Geld hatte, konnte sich gerade eine Bahnfahrt leisten." Den ersten Familienurlaub gab es für Grote Anfang der 50er Jahre. Die erste größere Tour führte im VW-Käfer von Hannover nach Scharbeutz an die Ostsee. Andere begnügten sich mit einem Kabinenroller, damals liebevoll Knutschkugel genannt. Oder sie fuhren mit der Bahn - zum Beispiel ins Gebirge nach Ruhpolding. Einige schafften es auch weiter in den Süden - zum Beispiel an die italienische Adria nach Rimini. Wilhelm Grote aber lag mit seinem Reiseziel im Trend: 85 Prozent aller Deutschen, die damals verreisten, blieben im Inland, wie der Deutsche Tourismusverband (DTV) feststellte. Wer sich 1954 - als zum ersten Mal touristische Daten erhoben wurden - eine Auslandsreise leisten konnte, fuhr hauptsächlich nach Österreich (sechs Prozent) oder nach Italien (vier Prozent). Als Verkehrsmittel lag laut DTV die Bahn (54 Prozent) vorn, 19 Prozent reisten mit dem eigenen Auto, 17 Prozent per Bus. Seit Mitte der 50er Jahre wurden den Westdeutschen auch Flugreisen angeboten. Fliegen war aber umständlich und teuer. Erst in den 60er Jahren änderte sich der Trend vom Inland zum Ausland. 1969 reisten nach DTV-Angaben erstmals mehr westdeutsche Urlauber ins Ausland als zu Zielen im Inland. Beliebteste Auslandsziele waren - und sind bis heute - in wechselnder Reihenfolge Spanien, Italien und Österreich. Der Aufschwung führte auch zur "Erfindung" des Pauschalurlaubs. Als Pionier gilt Gustav Schickedanz mit seinem Quelle-Versandhaus ("Quelle-Reisen") 1962, kurz darauf kam Josef Neckermann mit eigenem Reiseangebot auf den Markt. Am 1. Dezember 1968 gründeten dann die Reiseanbieter Touropa, Scharnow, Hummel, die schon seit Anfang der 50er Jahre existierten, und Dr. Tigges (1928 gegründet) die Touristik Union International (TUI). Das Unternehmen entwickelte sich zum weltweit größten Reisekonzern. Vom "Bettenbuch" zum Computer Mallorca wurde bereits in den 1960er Jahren ein beliebtes Reiseziel für Bundesbürger. Die Deutschen wurden von Jahr zu Jahr reisefreudiger. Mallorca wurde zum Renner, auch wenn vor 40 Jahren der Flug noch gut vier Stunden dauerte. Und die Buchung einer Reise war in den 60ern recht umständlich. Peter Wächtler, damals Mitarbeiter in einem Reisebüro und heute TUI-Verkaufsleiter für Norddeutschland, schmunzelt, wenn er an so genannte Bettenbücher denkt: "Es gab ja noch keine Computer wie heute, und so musste die Bettenbelegung in den Hotels per Hand in Bücher eingetragen werden. Mit Bleistift, versteht sich, wegen möglicher Umbuchungen. Ähnlich war es mit den Plätzen in Flugzeugen. Und der Luftverkehr nahm von Jahr zu Jahr zu. Oft musste man vom Reisebüro aus stundenlang wählen, bis man beim Veranstalter durchkam und etwas fest buchen konnte." 1970 wurden zum ersten Mal Computer für touristische Zwecke eingesetzt. Trotz technischer Hemmnisse: Das Angebot aller Veranstalter wurde immer vielseitiger. Neben Fernreisen unter anderem nach Thailand und Ostafrika bot zum Beispiel Neckermann schon Ende der 60er Jahre Reisen in die damalige Sowjetunion an - getreu dem 1964 geborenen Slogan "Neckermann macht's möglich". Wenig später wurde Cluburlaub zum neuen Erfolgsmodell. Die TUI und Steigenberger gründeten auf Fuerteventura den ersten Robinson-Club, Neckermann eröffnete in Senegal den ersten Club "Aldiana". Nicht nur die Flugangebote wurden immer ausgefallener. Die Bahn versuchte Anschluss zu halten und stellte Reisebüro-Sonderzüge zusammen. Schon 1951 ging es mit der Bundesbahn und Touropa in den Urlaub. Die TUI entwickelte einen eigenen "Ferienexpress" mit besonders komfortabel gestalteten Waggons, der 1988 noch eine Premiere erlebte: Statt nach Italien oder in die Alpen ging es erstmals zu einer Sonderfahrt in die DDR. Zu dieser Zeit - ein Jahr vor der Wende - galten für die Menschen dort noch neben dem Thüringer Wald und der Sächsischen Schweiz vor allem die Ostseeinseln Rügen und Usedom als beliebte Reiseziele im Inland. Für Auslandsreisen mussten sich die Ostdeutschen überwiegend mit dem - wie es damals hieß - befreundeten sozialistischen Ausland zufrieden geben. Dazu gehörten vor allem Polen und die CSSR. Mit Genehmigung konnten auch Ungarn, Rumänien, Bulgarien und die UdSSR besucht werden. Auch Kuba wurde angeboten. Der Plattensee in Ungarn wurde damals für viele Urlauber zum Treffpunkt zwischen Ost und West. Der Wunsch nach Reisen sprengte die Grenzen. 1989 wurde nach dem Fall der Mauer und des Eisernen Vorhangs "Reisefreiheit" das Wort des Jahres. "Die Reiseintensität der West- und schließlich auch der Ostdeutschen stieg stetig", betont der DTV in einem Rückblick auf die 90er Jahre. Aber auch für die kommenden Jahre sind die Experten optimistisch. Die Urlaubswünsche werden dabei immer vielfältiger, sagt Professor Karl Born, Professor für Tourismusmanagement an der Hochschule Harz in Wernigerode. "Das Besondere im Tourismus ist: Es fallen nie Urlaubsformen weg." Die Wünsche ändern sich: Der Urlaub soll in erster Linie guttun. Nur einen Unterschied sieht Born im Vergleich zwischen Urlaub früher und Urlaub heute: "Die Leute haben nicht mehr das Motiv: "Ich muss meinen Nachbarn übertrumpfen". Ausschlaggebend ist der Wunsch: "Der Urlaub muss mir persönlich guttun"." Der "Megatrend" sei Wellnessurlaub. Born ist sich sicher: "Der Urlaub ist im Kopf der Menschen quasi als Grundrecht verankert." Nachrichten Gran Canaria Kanaren

Nachrichten Gran Canaria Kanaren, Die Wirkungen von Tönen und Gesang

Musik ist die beste Medizin Einfach einmal die Werke Johann Sebastian Bach statt einer Spritze verschreiben: Ärzte wollen die heilsame Wirkung von Musik häufiger therapeutisch einsetzen. Bislang komme Singen und Musizieren vor allem nach einem Herzinfarkt oder Schlaganfall zum Einsatz, berichteten in Münster Initiatoren des Projekts "Musik und Medizin", darunter die Ärztekammer Westfalen-Lippe. Ärzte könnten aber auf Jahrtausende altes Wissen zurückgreifen, um das Gehirn und damit den ganzen Körper mit Rhythmik und Melodie zu beeinflussen, sagte der Neurophysiologe Prof. Erwin-Josef Speckmann. "Es gibt eine Gruppe von Medikamenten mit der Aufschrift 'Musik'". Schnelle Rhythmen seien zum Beispiel hilfreich bei niedrigem Blutdruck, erläuterte Speckmann. Diese sogenannte Hypotonie sei mit der klassischen Medikamentenmedizin nur schwer zu behandeln. Musik könne da viel besser helfen. Denn: "Das Gehirn bestimmt, wie hoch der Blutdruck ist", wie der der Neuromediziner betonte. Auch bei anderen chronischen Krankheiten sei der Effekt von Gesang und Noten spürbar. "Es ist nicht so, dass wir sagen: 'Macht Musik und alles ist gut'", betonte Kammerpräsident Theodor Windhorst. In den Wartezimmern und Operationssälen sei jetzt auch keinesfalls eine nervige Dauer-Berieselung wie im Supermarkt geplant. "Aber wir müssen mehr Musik in unseren Alltag bringen." Die Wirkung auf die Neuro-Transmitter gehöre bereits zum Lehrstoff, werde aber viel zu sehr vernachlässigt. "Wir haben bisher keine Fachrichtung, die auf die Balance der Seele zielt außer Psychiatrie und Psychotherapie", so Windhorst. Als Startschuss ist ein medizinisch-musikalischer Kongress am 20. August in Münster geplant. Die Ärzte erhoffen sich regen Zulauf auch von Patienten. Jürgen Bleibel, ein gefragter Jazzpianist, gehört auch zu der Initiative. Sein Rezept: "Um den Blutdruck zu senken, würde ich die Brandenburgischen Konzerte von Bach oder Mozarts Klavierkonzerte empfehlen." Die klassischen Künste Musik und Medizin seien im griechischen Altertum noch verbunden gewesen. Seit zehn Jahren werde das Therapeutikum Musik etwa bei Demenzpatienten wiederentdeckt. Für Bleibel ist das erst der Anfang: "Es geht darum, ein Gleichgewicht herzustellen. Das Ziel ist, dass die Menschen gar nicht erst krank werden. Wer täglich singt, hat ein stärkeres Selbstvertrauen und bleibt eher gesund." Branchengrößen schwören drauf. Als Jazzlegende Paul Kuhn einmal nach einer schweren Herzoperation entlassen wurde, war sein erstes tapferes Statement: "Musik ist die beste Medizin." Nachrichten Gran Canaria Kanaren

Nachrichten Gran Canaria Kanaren, Für das Gehirn und die Leber

Kaffee ist gut Kaffee hat eine positive Wirkung auf den menschlichen Organsimus. Besonders das Gehirn und die Leber profitieren von dem Getränk aus gerösteten Bohnen. Er beschleunigt die Reizverarbeitung und schützt vor Altersdiabetes, Alzheimer und Leberzirrhose. Darauf weist das Deutsche Grüne Kreuz (DGK) in Marburg in einer neuen Broschüre hin. Kaffee habe einen überwiegend positiven Einfluss auf Gesundheit und Wohlbefinden. Eine wichtige Rolle spiele dabei das Koffein. Es verbessere nicht nur die Konzentrationsfähigkeit, sondern senke auch das Risiko einer Leberzirrhose um bis zu 80 Prozent, wenn man mindestens vier Tassen pro Tag trinkt. Daneben enthält Kaffee den Angaben zufolge eine Reihe weiterer gesundheitlich förderlicher Wirkstoffe wie Chlorogensäure. Diese wirke antioxidativ und könne das Risiko einer Altersdiabetes fast halbieren. Dafür müssten allerdings dauerhaft vier bis sechs Tassen Kaffee täglich getrunken werden. Drei bis fünf Tassen am Tag reichten aus, um das Risiko von Alzheimer zu verringern. Die Informationsbroschüre «Kaffee: Wirkungen auf die Gesundheit», die Ergebnisse mehrerer Studien zusammenfasst, kann kostenlos beim DGK bestellt werden. Dafür müssen Interessierte einen mit 1,45 Euro frankierten Rückumschlag im Format DIN A5 einsenden. Die Adresse lautet Deutsches Grünes Kreuz, Stichwort Kaffee und Gesundheit, Schuhmarkt 4, 35037 Marburg. Nachrichten Gran Canaria Kanaren

Gran Canaria: "Schwarze Liste" vorgestellt
Nachrichten Juli 2009/Gran Canaria

EU sperrt unsichere Airlines Die EU hat ihre Liste der Fluglinien aktualisiert, die innerhalb der Gemeinschaft Flugverbot haben. Betroffen sind lediglich exotische Airlines aus Sambia oder Sierra Leone. Die vor zwei Wochen von einem Flugzeugabsturz mit 152 Toten betroffene Gesellschaft Yemenia steht nicht auf der neuen "Schwarzen Liste" gesperrter Fluglinien der Europäischen Union. Die Europäische Kommission arbeite im Fall Yemenia weiter daran, "die Situation zu verstehen", teilte ein Sprecher von Verkehrskommissar Antonio Tajani bei der Präsentation der Liste in Brüssel mit. "Es ist nicht ein Unfall, der darüber entscheidet, ob eine Gesellschaft auf die Liste kommt", hatte Tajani vergangene Woche gesagt. Der Yemenia-Airbus war am 30. Juni beim Landeanflug vor den Komoren ins Meer gestürzt, als einziger Passagier überlebte ein 12-jähriges Mädchen. Die neue Liste verfügt hingegen ein Flugverbot für alle Fluggesellschaften aus Sambia für die Europäische Union, aus Kasachstan darf nur noch eine Linie in der EU landen oder starten. Damit sind in insgesamt elf Fällen jeweils alle oder fast alle Unternehmen eines ganzen Landes gesperrt. Insgesamt verzeichnet die EU nun rund 250 Unternehmen, die auf ihren Flughäfen nicht operieren dürfen. Sie stammen hauptsächlich aus Afrika und Asien. Einige Gesellschaften dürfen in der Union nur unter besonderen Auflagen starten und landen. Gestrichen wurden von der Schwarzen Liste vier indonesische Gesellschaften, da Indonesiens Flugaufsicht "gewährleistet, dass sie die internationalen Sicherheitsstandards einhalten". Die EU-Liste verzeichnet Unternehmen, deren Sicherheitsstandards generell als ungenügend angesehen werden. Sie müssen nicht notwendig aktuell Verbindungen in die EU anbieten. Bei den Kontrollen arbeitet die EU mit Partnern wie der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO) zusammen. Nachrichten Gran Canaria Kanaren

Nachrichten Gran Canaria Kanaren, Rückschlag für britische Regierung

Noch ein Rücktritt für Brown In Großbritannien hat der Gesundheits-Staatssekretär Darzi seinen Rücktritt eingereicht. Er wolle sich künftig mehr um seine Patienten und die Forschung kümmern, hieß es in dem Rücktrittsschreiben des Chirurgen. Die Serie der Rücktritte aus der Regierung des britischen Premierministers Gordon Brown reißt nicht ab. Gesundheits-Staatssekretär Ara Darzi erklärte, in der kommenden Woche sein Amt abzugeben, um sich wieder seiner Arbeit als Mediziner und der Forschung widmen zu können. Der renommierte Chirurg wird der Regierung aber weiter als Berater zur Verfügung stehen, wie ein Sprecher von Downing Street Nummer 10 mitteilte. Darzi gehörte zu den Kabinettsmitgliedern ohne politische Karriere, die 2007 als Experten zu der Regierungsmannschaft gestoßen waren. Im vergangenen Jahr hatte Darzi einen Bericht zum staatlichen Gesundheitsdienst in Großbritannien vorgelegt. Premierminister Brown dankte Darzi für seine "herausragende" Arbeit. Im Zuge eines Spesenskandals britischer Politiker waren in den vergangenen Wochen bereits mehrere Regierungsmitglieder und zahlreiche Abgeordnete zurückgetreten. Brown steht auch wegen der schlechten Ergebnisse seiner Labour-Partei bei den Europa- und Kommunalwahlen unter Druck. Die Lage hatte sich mittlerweile wieder etwas beruhigt; Mitte vergangener Woche hatte jedoch auch Außenstaatssekretär Mark Malloch-Brown seinen Rücktritt angekündigt. Nachrichten Gran Canaria Kanaren

Nachrichten Gran Canaria Kanaren, GM zahlt Rente satt

Der US-Autobauer General Motors zahlt seinem ehemaligen Chef Rick Wagoner in den nächsten Jahren Rentenbezüge von über elf Mio. Dollar. Wagoner erhalte in den nächsten fünf Jahren Pensionszahlungen über 8,6 Mio. US-Dollar und zudem eine Lebensversicherung im Wert von rund 2,6 Mio. US-Dollar, die er sich bar auszahlen lassen könne, teilte GM in Detroit mit. Wagoner, der im März von der US-Regierung aus dem Amt gedrängt worden war, geht offiziell am 1. August in Rente. Er arbeitete insgesamt 32 Jahre beim größten amerikanischen Autobauer - zuletzt für das symbolische Jahresgehalt von einem US-Dollar. Seine Rentenansprüche sind durch GMs Insolvenzverfahren, das Wagoner bis zuletzt mit allen Mittel verhindern wollte, um rund 60 Prozent gesunken. Ende 2008 hätten Wagoner alleine Pensionszahlungen in Höhe von 23 Mio. US-Dollar zugestanden. Kritiker werfen Wagoner vor, dass GM unter seiner Führung den Trend hin zu spritsparenden Autos verschlafen habe. Wagoner habe zu lange auf hochmotorisierte Geländewagen gesetzt und so den Niedergang des einst weltgrößten Autobauer eingeleitet. Nachrichten Gran Canaria Kanaren

Nachrichten Gran Canaria Kanaren, Marodes Atommüllager

Erneut radioaktive Lauge in Asse In dem ehemaligen Atomlager ist erneut radioaktiv belastete Lauge an zwei Stellen gefunden wurden. Die verstrahlten Salzlösungen sind wahrscheinlich durch Bewegungen in dem ehemaligen Bergwerk herausgepresst worden. Derweil werden neue Details vom Störfall im AKW Krümmel bekannt: Der Zwischenfall hat das mögliche Endlager in Gorleben für drei Tage lahmgelegt. Im maroden Atomlager Asse in Niedersachsen ist erneut radioaktiv belastete Lauge gefunden worden. Wie das Bundesamt für Strahlenschutz in Salzgitter mitteilte, ist durch die Kontamination eine Gefährdung des Betriebspersonals und der Umgebung der Asse aber ausgeschlossen. Bei einem Kontrollgang der Schachtanlage Asse II sei an der tiefsten Stelle des Schachtes 2 in 950 Meter Tiefe eine Ansammlung von neuen Salzlösungen festgestellt worden. Eine weitere Stelle wurde auf der 925-Meter-Sohle gefunden. Die verseuchten Laugen stammt wahrscheinlich aus dem so genannten Tiefenaufschluss. "Die Lösungen sind ausgepresst worden, weil die Hohlräume im Gebirge zusammengedrückt werden", teilte das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) mit. Nach Angaben des BfS wurden in den Lösungen Werte für Cäsium 137 von 121 Becquerel pro Liter festgestellt und für Tritium von 27.000 Becquerel pro Liter. Beide Werte lägen unterhalb der Freigrenzen der Strahlenschutzverordnung. Das Bundesamt habe Strahlenschutzmaßnahmen veranlasst. Bis 1978 wurden 126.000 Behälter mit schwach- und 1300 mit mittelradioaktivem Müll unter die Erde gebracht. Was genau eingelagert wurde, ist bis heute unklar. Die Asse war das weltweit erste unterirdische Lager für Atommüll. Die Genehmigung verlief problemlos, ein Planfeststellungsverfahren war gesetzlich damals noch nicht vorgeschrieben. Das alte Salzbergwerk wurde nach dem weniger strengen Bergrecht betrieben. Nach etlichen Pannen und Versäumnissen ist dem ehemaligen Betreiber, der Gesellschaft für Strahlen- und Umweltforschung (GSF), die später im Helmholtz-Zentrum München aufging, zum Jahresbeginn 2009 die Verantwortung entzogen worden. Seit Januar ist das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS/Salzgitter) zuständig, das direkt dem Bundesumweltministerium untersteht. Mit dem Betreiberwechsel ging einher, dass die Schachtanlage Asse nun auch unter Atomrecht fällt. Unterdessen wurde bekannt, dass der Störfall im Atomkraftwerk Krümmel auch den Betrieb im Endlager-Erkundungsbergwerk Gorleben erheblich gestört hat. Die Panne in dem schleswig-holsteinischen AKW habe die Arbeit in dem Bergwerk ganze drei Tage lang lahm gelegt, berichtete die "Frankfurter Rundschau". Durch den Stromausfall wurden demnach für den Betrieb notwendige Daten gelöscht. Das Erkundungsbergwerk ist als Endlager für Atommüll im Gespräch. Im benachbarten Zwischenlager Gorleben, in dem - anders als im Endlagerbergwerk - bereits hochradioaktiver Müll deponiert ist, fiel der Strom dem Bericht zufolge hingegen nicht aus. Es sei nachträglich zwar ein minimaler Spannungsrückgang registriert worden, der habe aber "keinerlei Auswirkungen" gehabt, sagte ein Sprecher des Zwischenlagerbetreibers der Zeitung. Nachrichten Gran Canaria Kanaren

Nachrichten Gran Canaria Kanaren, Reisen in Griechenland erschwert

Zugverkehr wird bestreikt Zugreisende in Griechenland müssen in den nächsten Tagen wegen Arbeitsniederlegungen mit erheblichen Problemen rechnen. Es würden von heute an nur die internationalen Fahrten ausgeführt, keine im Inland, berichtete der staatliche Rundfunk. Probleme gebe es auch bei der Athener Vorstadtbahn, die den Flughafen Athens mit dem Stadtzentrum verbindet. Nur die Hälfte der Verbindungen bleibe bestehen. Auch in den kommenden Tagen soll es Arbeitsniederlegungen geben, hieß es weiter. Reisende sollen auf die Überlandbusse des Landes ausweichen. Die griechischen Eisenbahner protestieren gegen Sparmaßnahmen der Regierung, die Einsparungen von rund einem Drittel des Personals vorsehen. Sie wenden sich zudem gegen Privatisierungspläne. Die griechische Bahn (OSE) schreibt nach offiziellen Angaben jeden Tag ein Defizit von rund einer Million Euro. Nachrichten Gran Canaria Kanaren

Nachrichten Gran Canaria Kanaren, Flughäfen machen Landungen teurer

Steigende Flugpreise drohen Der Deutsche Reiseverband (DRV) rechnet mit einem Anstieg der Flugpreise in den kommenden Monaten. Zahlreiche Flughafenbetreiber in Deutschland wollten die Lande-Entgelte massiv anheben, die Reisebranche fürchte daher neue Kostenbelastungen für die Fluggesellschaften und steigende Ticketpreise, teilte der DRV in Berlin mit. Gerade in "dieser wirtschaftlich schwierigen Zeit" müssten die Flugpreise aber stabil gehalten oder sogar gesenkt werden, forderte DRV-Präsident Klaus Laepple. Der internationale Branchenverband IATA habe für Mai einen Rückgang der Passagierzahlen an den deutschen Flughäfen um 20 Prozent im Vergleich zum April gemeldet. Ein weiterer Rückgang werde alle treffen, warnte Laepple: die Reisenden, die Touristik- und die Luftfahrtbranche und auch die Flughafenbetreiber. Sie sollten die geplanten Erhöhungen der Lande-Entgelte noch einmal überdenken, erklärte der DRV-Präsident. Nachrichten Gran Canaria Kanaren

Nachrichten Gran Canaria Kanaren, Generationenvertrag

Generationenkonflikt Deutschland altert. Weil nur noch jeder 14. bis zum Erreichen des Rentenalters arbeitet, musste jetzt eine so genannte Rentengarantie her. Aber was ist schon eine Garantie ohne Garantieschein? Auch wenn die große Mehrheit des Bundestages diese Garantie in Gesetzesform gegossen hat, ist sie weniger wert, als jede Urkunde, die einem neuen Haarföhn beiliegt. Deshalb darf man wohl getrost von Taktik statt von langfristiger Perspektive reden. 20 Millionen Wähler sind eben ein starkes Argument. Wie kann die Alterssicherung der Zukunft aussehen? Die meisten jungen Menschen haben sich jedenfalls längst von der Idee verabschiedet, im Alter von der staatlichen Rente leben zu können. Im Gegensatz dazu geht es der heutigen Rentnergeneration so gut wie keiner vor ihr. Wird der Generationenvertrag der Adenauer-Ära zum Generationenkonflikt mit den künftigen Beitragszahlern? Nachfolgend stellen wir brennende Fragen und liefern zugleich die Antworten, um vielleicht doch Erhellendes zur eher vernebelten Debatte über die Generationengerechtigkeit beizutragen. Deutschland hat einen dynamischen Übergang zur "Rente mit 67" beschlossen. Heißt das, dass wir wirklich bis 67 arbeiten müssen? Kaum ein Arbeitnehmer in Deutschland bleibt bis zum 65. Geburtstag im Job. Nur jeder 14. im Alter von 63 bis 65 Jahre hat noch eine sozialversicherungspflichtige Vollzeitstelle. Demnach sinkt die Beschäftigungsquote, also der Anteil der Menschen mit einem Vollzeitjob, rapide ab Mitte 50. In der Altersklasse 55 bis 58 stehen 39,4 Prozent voll im Berufsleben. Bei den 58- bis 63-Jährigen sinkt die Quote auf 26,6 Prozent, in der Altersklasse darüber auf nur noch 7,4 Prozent. Diese Daten stammen vom August 2008, also aus einer Zeit, in der die Krise am Arbeitsmarkt noch kaum zu spüren war. Seitdem verschärft sich die Situation. Also doch ein klarer Fall von versteckter Rentenkürzung? Im Prinzip schon. Das Renteneintrittsalter wird vom Jahre 2012 an bis zum Jahre 2029 stufenweise erhöht. Faktisch findet hiermit eine Rentenkürzung statt, die aufgrund der gestiegenen Lebenserwartung der Rentner als unvermeidbar gilt. Die Rente mit 67 Jahren beginnt für alle Personen, die 1964 oder später geboren wurden. Wer früher in Rente geht, muss Abschläge akzeptieren von 0,3 Prozent je Monat des Rentenbezugs. Nur wer mindestens 45 Jahre lang in die Rentenkasse eingezahlt hat, darf auch weiterhin mit 65 Jahren die volle Rentenzahlung kassieren. Wer aber mit 60 Jahren in Rente geht, muss Abschläge von 18 Prozent hinnehmen, mit 62 Jahren sind es 10,8 Prozent und mit 63 Jahren noch 7,2 Prozent. Zudem muss der Verlust von Beitragspunkten hinzuaddiert werden, die der (Früh-)Rentner noch erwerben würde, wenn er weitergearbeitet und damit Beiträge gezahlt hätte. Sonderregelungen gelten für Bergleute, Schwerbehinderte und vermindert Erwerbsfähige. Heißt das, dass die Finanzierungsgrundlagen unseres sozialen Sicherungssystems verschwunden sind? Verschwunden vielleicht nicht gerade, wohl aber nachhaltig gestört. Sicher ist, dass wir einer demographischen Entwicklung ausgesetzt sind, die sich schwerlich und vor allem auch schnell umkehren lässt. Drei Faktoren wirken sich stark auf die Finanzierungsgrundlagen unseres sozialen Sicherungssystems aus. Das ist das spätere Berufseintrittsalter, die kürzere Lebensarbeitszeit und die längere Lebenserwartung. Das gesetzliche Rentensystem wird auf Dauer allein die Last nicht ausreichend tragen können. Schon heute fließen 80 Milliarden des 260 Milliarden Euro umfassenden Bundeshaushalts in die Rentenkasse. Jeder vierte Steuer-Euro wird also direkt an die Rentner gezahlt. Das heißt, andere Finanzierungsmodelle müssen her? Denkbar wäre auch eine Fortschreibung des jetzigen Rentensystems – allerdings mit Anpassungen. Denkbar sind auch andere Finanzierungsmodelle, wie kapitalgedeckte Formen. Diese sind allerdings sehr inflationsanfällig, wie die gegenwärtige Krise zeigt. Deshalb ist eine zumindest teilweise Umlagefinanzierung der Rentenversicherung sinnvoll. Der Umstieg ist nicht möglich, ohne eine Generation doppelt zu belasten. Die jüngere Generation müsste einerseits die Renten für die heutige Rentnergeneration aufbringen, andererseits müsste sie sich ihre eigenen Renten selbst ansparen. Welche Partei will das der heutigen Jugend glaubhaft vermitteln, ohne nachhaltig Schaden zu nehmen? Dieser Umstand reicht also aus, um den Vorschlag abzulehnen. Zudem enthält das Kapitaldeckungsverfahren überhaupt keine sozialen Elemente. Da jeder für sich selber spart, entfällt jede Umverteilung zwischen Reich und Arm und zwischen Männern und Frauen, die eine deutlich höhere Lebenserwartung haben. Ein Systemwechsel würde also die Generationengerechtigkeit des Rentensystems nicht erhöhen. Gilt die Generationengerechtigkeit überhaupt noch, wenn jeder sein eigenes Süppchen kocht? Das ist gerade der Knackpunkt. Über Gerechtigkeit zu reden, heißt Gerechtigkeit empfinden. Weil Empfindungen aber unterschiedlich wahrgenommen werden, musste ein Vertrag her: Der so genannte "Generationenvertrag", der aber leider nicht mehr reibungslos funktioniert. Kurz gesagt: Die Jungen finanzieren die Alten. Das funktionierte bislang nach einem einfachen Prinzip – dem Umlageverfahren. Das heißt: Die erwerbstätigen Arbeiter und Angestellten zahlen in die Rentenkasse Beiträge ein. Das Geld wird aber keineswegs angespart, sondern sofort wieder an die Rentner ausgeschüttet. Die Beitragszahler erwerben aber für ihr Alter Rentenansprüche, die dann von der nächsten Generation der Erwerbstätigen eingelöst werden sollen. Das klingt reichlich verstaubt. Die junge Generation diskutiert heftig über die Zukunft des Landes. Viele haben keine Lust, eines Tages kinderlose Rentner durchzufüttern. Genau hier steckt ein weiteres Kernproblem: Dieses System funktionierte nur so lange reibungslos, wie genügend Junge nachwachsen. Konrad Adenauer setzte noch auf die Stabilität des Generationenvertrages, weil er glaubte: "Kinder kriegen die Leute sowieso." Zu Adenauers Zeit stimmte das, heute aber nicht mehr. Deshalb hat Deutschland ein demographisches Problem, das sich in den nächsten Jahrzehnten gravierend verschärfen wird: Immer weniger Junge werden künftig die Renten von immer mehr Älteren finanzieren müssen. 1995 kamen auf 100 Beitragszahler gut 40 Rentner, im Jahre 2005 waren es bereits 55 und 2035 werden es etwa 80 sein. Wenn wir schon bei Zahlen sind: Wie lange werden im Schnitt Renten gezahlt? In Deutschland nimmt die Lebenserwartung zu. Deshalb beziehen ältere Menschen auch länger Rente. 1960 betrug die durchschnittliche Rentenbezugszeit etwa zehn Jahre. Bereits 1996 waren es im Schnitt 15,9 Jahre, heute sind es 17. Da die Lebenserwartung weiter steigt, wird sich aller Voraussicht nach auch die Rentenbezugsdauer in den nächsten Jahrzehnten noch um einige Jahre erhöhen. Bereits in 30 Jahren droht Millionen Menschen Altersarmut, weil sich die Zahl der Rentner im Verhältnis zu den Arbeitenden fast verdoppelt. Eine Gesellschaft, die nicht spart und keine Kinder hat, muss im Alter hungern. Und wie geht es den Rentnern heute? Immer wieder wird behauptet, dass es noch keiner Rentnergeneration besser ging als der heutigen. Ja das stimmt. Den rund 20 Millionen Rentnern geht es offenbar deutlich besser als vielfach behauptet. Wissenschaftler vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung haben ermittelt, dass die Senioren von heute mehr Geld ausgeben können als viele Ehepaare und Alleinerziehende. Im Vergleich zu Alleinerziehenden mit Kindern sind es mehrere tausend Euro im Jahr. Das verfügbare Einkommen eines Rentnerpaares beträgt im Schnitt 20.218 Euro jährlich. Das sind 4,6 Prozent mehr als der Durchschnitt hat. Nur 11,6 Prozent der Rentner gelten als arm, das ist deutlich weniger als der Durchschnitt der anderen Bürger (17,4 Prozent in West- und 22,4 Prozent in Ostdeutschland). Den Ruheständlern geht es demnach erheblich besser als Familien mit Kindern und Alleinerziehenden. Die Senioren haben bis zu 10.621 Euro pro Jahr mehr zur Verfügung. Und schließlich verfügen die über 65-Jährigen über ein durchschnittliches Netto-Vermögen von rund 100.000 Euro. Man ist versucht, von einer Generationenungerechtigkeit zu sprechen. Wie funktioniert die Rente eigentlich in anderen Ländern? Bei genauerem Hinsehen sind die Lebenssituationen der Rentner doch sehr unterschiedlich. Es gibt viele Rentner, die keineswegs knapp bei Kasse sind, und es gibt viele, die jeden Euro zweimal umdrehen müssen. Entsprechend unterschiedlich ist auch die Positionierung, wenn man Rentner nach ihrem Lebensstandard befragt. Es gibt einige gute Rentenreformansätze in anderen Ländern, dennoch ist es schwierig, Modelle eines Landes auf ein anderes zu übertragen. Auch kann es gerade bei einem so komplexen Vorsorgesystem wie der Alterssicherung Jahrzehnte brauchen, bis eine Umstellung abgeschlossen ist. In den meisten OECD-Ländern (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) liegt die Regelaltersgrenze bei 65 Jahren. In Island und Norwegen beträgt das Regelrentenalter bereits 67 Jahre und in den Vereinigten Staaten wird sie auf 67 Jahre angehoben. Eine sehr familienfreundliche Idee in der Rentenpolitik kommt aus Frankreich. Hier erfolgt eine Rentenerhöhung um 10 Prozent bei Erziehungszeiten ab dem dritten Kind, wodurch eine starke Familienförderung stattfindet. Aus den Niederlanden kommt eine "Stärkung mindestsichernder Elemente" wie einer Grundrente, die allen Einwohnern, unabhängig von ihrem Einkommen aus der Pflichtversicherung zukommt. Zusätzlich sind alle Rentenleistungen in den Niederlanden voll steuerpflichtig. Soll das ein Aufruf an die junge Generation sein, das Land zu verlassen und sich in jene Länder niederzulassen, die eine bessere Familienpolitik fahren? Unter vielen Jüngeren ist die Stimmung verbreitet: Was wollen wir noch in Deutschland? Auf jeden Fall sollte man dies nicht auf die leichte Schulter nehmen. Einen "Krieg der Generationen" will niemand, nicht in der Politik noch in der Öffentlichkeit. Nur sieben Prozent der Deutschen sind der Auffassung, dass die Rentner zu viel Einfluss auf Politik und Gesellschaft haben. Das ergab eine repräsentative Umfrage von Infratest dimap. Müssen die Jungen die Rentner-Demokratie fürchten und könnte es bald soweit sein, dass die Alten die Jungen schröpfen? Unstrittig ist, dass der politische Einfluss der Älteren allein durch die demographische Entwicklung zunehmen wird. Schon bei der Bundestagswahl im September werden mehr als die Hälfte der Wahlberechtigten über 60 Jahre sein. Diese Gruppe hat auch noch eine deutlich höhere Wahlbeteiligung als die Jüngeren. Damit sind die Alten eine doppelte Macht. Ihre Anzahl nimmt zu und sie wählen öfter. Ja das ist richtig. Auch die Zusammensetzung des Bundestags ist letztlich ein Abbild der Gesellschaft. In der CDU ist der Anteil der über 60-Jährigen von 29,2 Prozent im Jahr 1990 auf heute 48 Prozent gewachsen. In der SPD liegt diese Altergruppe jetzt bei 46,7 Prozent. Noch älter sind im Schnitt nur die Mitglieder der Linkspartei. Im Bundestag gibt es deshalb eine kleine, aber wachsende Gruppe, die für ein so genanntes Eltern- oder Kinderwahlrecht plädiert. Zur Umsetzung des Elternwahlrechtes gibt es mehrere Modelle. Eines davon sieht vor, dass die Eltern für ihre Kinder abstimmen können, ein anderes gibt Jugendlichen über 15 Jahren ein Teilwahlrecht. Wichtiger als die genaue Ausgestaltung ist aber die Grundsatzentscheidung, dass Kinder in unserer Demokratie auch ein Wahlrecht haben und ihre Stimmen in die Waagschale werfen können. Dazu müsste theoretisch noch nicht einmal das Grundgesetz geändert werden. Eine einfache Mehrheit im Parlament reicht. Nachrichten Gran Canaria Kanaren

Nachrichten Gran Canaria Kanaren, Die Altlasten der Regierung Bush holen Obama ein

Der lange Schatten des George W. Ein halbes Jahr nach dem Regierungswechsel in Washington kommen immer mehr Details über die zweifelhaften Methoden der Bush-Regierung im Anti-Terror-Kampf ans Licht. Präsident Obama sieht sich mit immer neuen Baustellen konfrontiert. US-Präsident Barack Obama lässt Vorwürfe prüfen, wonach die Vorgängerregierung unter George W. Bush die Untersuchung von Menschenrechtsverletzungen eines berüchtigten afghanischen Kriegsherrn verhindert hat. "Die Hinweise, dass dies nicht ordnungsgemäß untersucht wurde, wurden mir erst kürzlich zur Kenntnis gebracht", sagte Obama dem US-Nachrichtensender CNN. "Ich habe mein nationales Sicherheitsteam gebeten, die bekannten Fakten für mich zusammenzusuchen." Die "New York Times" hatte am berichtet, dass die Bush-Regierung "wiederholt Bemühungen verhinderte, den Vorfall zu untersuchen". Usbeken-Warlord Abdul Rashid Dostum hatte sich nach dem Einmarsch der US-geführten Truppen in Afghanistan Ende 2001 mit seiner Usbeken-Miliz auf die Seite der Amerikaner gestellt. Seiner Miliz wird vorgeworfen, Ende 2001 mindestens 1000 Taliban-Kämpfer getötet zu haben, die sich ergeben hatten. CNN berichtete, er habe im Kampf gegen die Taliban militärische Unterstützung und Hilfe des US- Geheimdienstes CIA bekommen. Auf die Frage, ob Obama eine Untersuchung unterstützen würde, sagte der US-Präsident: "Alle Nationen haben Verantwortungen, auch im Krieg." Sollte sich herausstellen, dass die USA Verletzungen des Kriegsrechts unterstützt hätten, "dann müssen wir darüber Bescheid wissen". Zuvor hatten US-Medien enthüllt, dass der US-Geheimdienst CIA jahrelang an einem Plan zur Tötung von El-Kaida-Mitgliedern arbeitete, ohne den Kongress zu informieren. Das "Wall Street Journal" berichtete, die CIA habe auf Grundlage einer Anweisung des früheren Präsidenten George W. Bush an einem geheimen Programm gearbeitet, das nicht nur die Gefangennahme, sondern auch die gezielte Tötung von El-Kaida-Mitgliedern in Betracht gezogen habe. Der Plan sei aber nicht vollständig umgesetzt worden, schrieb die Zeitung unter Berufung auf anonyme, mit dem Vorhaben vertraute Ex-Geheimdienstmitarbeiter. Der neue CIA-Chef Leon Panetta habe das Programm beendet, nachdem er am 23. Juni davon erfahren habe. Als Verantwortlicher für die Geheimhaltung wurde der damalige Vizepräsident Dick Cheney genannt. Er habe angewiesen, das Programm vor dem Parlament zu verheimlichen. Die Demokraten fordern eine Untersuchung des Vorganges. Cheney habe offensichtlich gesetzeswidrig gehandelt, sagte die Vorsitzende des Geheimdienstausschusses des US-Senats, Dianne Feinstein. Präsident Obama ließ über seinen Sprecher verlauten, er sei der Auffassung, dass der Kongress stets vollständig und rechtzeitig informiert werden soll, wie es gesetzlich vorgeschrieben ist. Dies gelte für jede Art von Regierungsprogramm. Unterdessen wurde bekannt, dass Justizminister Eric Holder strafrechtliche Ermittlungen gegen die CIA wegen möglicher Folterungen erwägt. Holder prüfe die Berufung eines Sonderermittlers, der untersuchen soll, ob CIA-Agenten Terrorverdächtige gefoltert hätten, berichtete die "Washington Post". Dies könnte zu einem offenen Konflikt mit Präsident Barack Obama führen, schreibt das Blatt. Obama hatte mehrfach signalisiert, dass er eine juristische Untersuchung brutaler Verhörmethoden unter Bush ablehne. Holder werde vermutlich bereits in den kommenden Wochen entscheiden, ob er Ermittlungen aufnehme. Untersucht werden sollten solche Verhörmethoden, die über die von der Regierung damals erlaubten Praktiken hinausgingen. Falls es zu einer Untersuchung komme, wolle Holder einen Ermittler aus seinem Ministerium und keinen Juristen von außerhalb berufen, hieß es. Grund für Holders Überlegungen seien Berichte über Misshandlungen von Gefangenen wie etwa simuliertes Ertränken, Schläge und Schlafentzug, etwa im Gefangenenlager Guantánamo. Obama hatte im April durch die Veröffentlichung von Memoranden über brutale Verhöre aus der Bush-Zeit scharfe Kritik auch innerhalb der CIA ausgelöst. Daraufhin machte Obama klar, dass er CIA-Verhörbeamte, die im Rahmen vorgegebener Richtlinien gehandelt hätten, keinem Strafverfahren aussetzen wolle. Das Vorgehen gegen die Verantwortlichen für solche brutalen Verhörpraktiken sei aber Sache des Justizministers. Dem wolle er nicht vorgreifen. Bush selbst hatte mehrfach gesagt, es sei nicht zu Folterungen gekommen. Das harsche Vorgehen bei Verhören von Terrorverdächtigen sei aber notwendig, um Informationen zu bekommen. Kritiker wenden hingegen ein, dass auf diese Weise gewonnene Informationen häufig unbrauchbar seien. Nachrichten Gran Canaria Kanaren

Nachrichten Gran Canaria Kanaren, Statistik mit Rekordtief

Deutsche so selten krank wie noch nie In der Wirtschaftskrise fallen die Krankmeldungen in deutschen Unternehmen auf den niedrigsten Stand seit Einführung der Statistik. Ursache ist laut Experten die steigende Angst vor dem Jobverlust. Der Krankenstand in den deutschen Betrieben ist laut einem Zeitungsbericht in den ersten sechs Monaten dieses Jahres auf ein historisches Tief gefallen. Die Arbeitnehmer hätten im ersten Halbjahr 2009 im Durchschnitt 3,24 Prozent der Sollarbeitszeit gefehlt, berichtete die Zeitung "Die Welt" unter Berufung auf neue Statistiken des Bundesgesundheitsministeriums. Dies sei der niedrigste Stand in einem ersten Halbjahr seit Einführung der Krankenstand-Statistik im Jahr 1970. Die Fehlzeiten entsprechen demnach 3,5 Arbeitstagen. Die Statistik des Ministeriums erfasst die Krankenstände aller gesetzlich versicherten Arbeitnehmer. Der Statistik zufolge fehlten Frauen mit 3,44 Prozent der Sollarbeitszeit häufiger als Männer (3,06 Prozent). Die höchsten Krankenstände wurden im Februar (3,70 Prozent) verzeichnet, die niedrigsten im Januar (2,72 Prozent). Die Krankenstände sind dem Bericht zufolge in diesem Jahrzehnt gegenüber den 90er und 80er Jahren spürbar zurückgegangen. So lagen demnach vor zehn Jahren, also im ersten Halbjahr 1999, die Fehlzeiten bei 4,24 Prozent der Sollarbeitszeit - dies sei 23 Prozent mehr als in den ersten sechs Monaten dieses Jahres. Arbeitsmarktexperten machen der Zeitung zufolge für die weiter sinkenden Fehlzeiten vor allem die Angst verantwortlich, in Zeiten der schweren Wirtschaftskrise im Krankheitsfall den Arbeitsplatz zu gefährden. Nachrichten Gran Canaria Kanaren

Nachrichten Gran Canaria Kanaren, Geheimes Anti-Terror-Programm

CIA hatte Lizenz zum Töten Nach Enthüllungen über ein vor dem Kongress verheimlichten Anti-Terror-Programm des Geheimdienstes CIA ist in den USA eine Debatte über die Methoden der früheren Regierung von George W. Bush entbrannt. Das "Wall Street Journal" berichtete, die CIA habe auf Grundlage einer Anweisung von Bush an einem Plan zur Tötung von Mitgliedern von Al Kaida gearbeitet. US-Demokraten forderten eine unabhängige Untersuchung. Die CIA habe Geld in die Ausarbeitung des Plans gesteckt und möglicherweise auch Mitarbeiter dafür geschult, berichtete das "Wall Street Journal" unter Berufung auf anonyme mit dem Vorhaben vertraute Ex-Geheimdienstmitarbeiter. Grundlage für den Plan sei ein Präsidialbeschluss von 2001 gewesen. Das Vorhaben sei aber nicht vollständig umgesetzt worden. Die CIA erörterte laut WSJ nicht nur die Gefangennahme, sondern auch die gezielte Tötung von Al-Kaida-Mitgliedern. Nach einem halben Jahr sei dies aber offenbar kein Thema mehr gewesen. Der neue CIA-Chef Leon Panetta habe das Programm beendet, nachdem er am 23. Juni davon erfahren habe. Bereits am Samstag hatte die "New York Times" offenbar über das gleiche Programm berichtet, denn auch in ihrem Bericht war von einem vor acht Jahren gestarteten Anti-Terror-Programm der CIA die Rede, von dem Panetta am 23. Juni erfahren habe. Demnach enthielt der ehemalige US-Vizepräsident Dick Cheney während seiner Amtszeit dem US-Kongress acht Jahre lang Informationen über das Geheimprogramm vor und verstieß damit gegen das Gesetz. Nähere Angaben zum Inhalt des Programms machte die Zeitung nicht. Laut NYT erfuhr der seit Februar amtierende Panetta am 23. Juni von dem Programm und stellte es sofort ein. Am folgenden Tag habe er die Geheimdienstausschüsse des Kongresses über das Programm, das dem Bericht zufolge nie voll zum Einsatz kam, und die Rolle Cheneys unterrichtet. Die Vorsitzende des Geheimdienstausschusses des US-Senats, Dianne Feinstein, warf Cheney im Interview mit dem Sender Fox News vor, ungesetzlich gehandelt zu haben. Die demokratische Abgeordnete Anna Eshoo, die dem Geheimdienstausschuss des Repräsentantenhauses angehört, forderte in der "Washington Post" eine unabhängige Untersuchung der Vorgänge. Diese Forderung unterstützte auch der demokratische Vorsitzende des einflussreichen Justizausschusses des Senats, Patrick Leahy. Schließlich müsse auch ein Vizepräsident dem Gesetz gehorchen, sagte Leahy dem Sender CBS. Der republikanische Senator Judd Gregg sagte auf CNN, die CIA von der angemessenen Unterrichtung des Kongresses abzubringen, sei zwar "falsch". Dies sei aber "kein Grund, die CIA zu demontieren". Die anhaltende Kritik "untergräbt die Moral und die Fähigkeiten" der Geheimdienste, monierte Gregg. Das republikanische Mitglied im Geheimdienstaussuss des Repräsentantenhauses, Pete Hoekstra, sagte dem "Wall Street Journal", für das umstrittene Programm sei "eher eine Million als 50 Millionen Dollar" ausgegeben worden. Noch mehr Zündstoff in der Debatte könnte demnächst die Einsetzung eines Sonderermittlers zur Überprüfung von Foltervorwürfen gegen die CIA liefern. US-Justizminister Eric Holder prüft dies laut einem Bericht der "Washington Post". Hochrangige Mitarbeiter von US-Präsident Barack Obama äußerten demnach die Befürchtung, eine solche Untersuchung könne die US-Regierung im Kongress wichtige Stimmen für ihre Gesetzesvorhaben kosten. Nachrichten Gran Canaria Kanaren

Nachrichten Gran Canaria Kanaren, Rente mit 67

Nicht einmal 65 wird erreicht Nach Zahlen der Bundesregierung arbeitet kaum ein Arbeitnehmer in Deutschland bis zum 65. Lebensjahr. Für Union und SPD ist dieser Befund heikel - was soll eine "Rente mit 67", wenn nur 7,4 Prozent der über 63-Jährigen einen Vollzeitjob haben? Kaum ein Arbeitnehmer in Deutschland arbeitet bis zum 65. Lebensjahr. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linkspartei hervor, über die die "Frankfurter Rundschau" berichtet. Nur jeder Vierzehnte im Alter von 63 bis 65 Jahre habe eine sozialversicherungspflichtige Vollzeitstelle. Ab einem Alter von Mitte 50 sinke die Beschäftigungsquote - das ist der Anteil der Menschen mit einem Vollzeitjob - rapide ab. In der Altersklasse 55 bis 58 Jahre stehen den Angaben zufolge noch 39,4 Prozent voll im Berufsleben. Bei den 58- bis 63-Jährigen sinkt die Quote auf 26,6 Prozent, in der Altersklasse darüber auf 7,4 Prozent. Die Daten stammen laut FR vom August 2008, also aus einer Zeit, in der die Krise am Arbeitsmarkt noch kaum zu spüren war. Seitdem habe sich die Situation verschärft, obwohl sich die Beschäftigungslage insgesamt noch als relativ stabil erweise. So sei laut Bundesregierung die Zahl der 55- bis 65-jährigen Arbeitslosen zwischen Mai 2007 und Mai 2008 um 14 Prozent (67.000) gesunken. In den zwölf Monaten danach habe sie aber um 17 Prozent (74.000) zugenommen. Dramatisch stelle sich die Lage für die über 58-Jährigen dar. Ihre Arbeitslosenzahl schnellte den Angaben zufolge binnen eines Jahres um 96 Prozent hoch, verdoppelte sich also fast. Diese Bestandsaufnahme ist für Union und SPD politisch heikel, weil sie die Kritiker der Rente ab 67 Jahre bestärkt. Die Koalition selbst hat erklärt, dass ein späterer Beginn für die reguläre Rente nur sinnvoll sei, wenn die Menschen tatsächlich länger arbeiten könnten. Das Gesetz schreibt daher vor, diese Voraussetzung für die Rente ab 67 erstmals 2010 zu überprüfen. Nachrichten Gran Canaria Kanaren

Nachrichten Gran Canaria Kanaren, Noch fünf Jahre

Kim Jong Il angeblich todkrank Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Il soll an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt sein. Die Erkrankung des 67-Jährigen sei lebensbedrohlich, berichtete der südkoreanische Nachrichtensender YTN unter Berufung auf Geheimdienstkreise in Südkorea und China. Kim werde vermutlich nicht mehr länger als fünf Jahre leben. Der bösartige Tumor soll bei ihm im Sommer des vergangenen Jahres gefunden worden sein, als er einen Schlaganfall erlitten haben soll. Er habe dazu bisher keine Informationen, sagte ein Sprecher des Vereinigungsministeriums in Seoul zu dem Bericht. Kims Gesundheitszustand gibt seit Monaten Anlass zu Spekulationen. In den jüngsten Bilder des nordkoreanischen Staatsfernsehens von ihm wirkte der Diktator stark abgemagert und zunehmend gebrechlich. Bei seinem ersten öffentlichen Auftritt seit drei Monaten hatte der Diktator am vergangenen Mittwoch an einer Gedenkfeier zum 15. Todestag seines Vaters und "ewigen Präsidenten" Kim Il Sung teilgenommen. Die angeschlagene Gesundheit Kims hat auch die Sorge in der Region ausgelöst, dass sich die Lage in dem abgeschotteten kommunistischen Land wegen möglicher Machtkämpfe um seine Nachfolge destabilisieren könne. Zuletzt hatte Nordkorea durch eine Reihe von Raketentests und einen zweiten Atomtest die Spannungen im Streit um seine Waffenprogramme weiter angeheizt. Beobachter vermuten, dass Nordkoreas Aktionen auch Teil der Pläne Kim Jong Ils sein könnten, die Machtübertragung an seinen jüngsten Sohn Jong Un abzusichern. Dieser ist erst Mitte Zwanzig. Südkoreanische Medien hatten Anfang Juni berichtet, Kim habe kurz nach dem weltweit verurteilten Nukleartest in Nordkorea am 25. Mai die wichtigsten Institutionen davon informiert, dass er Jong Un zu seinem Nachfolger bestimmt habe. Nachrichten Gran Canaria Kanaren

Nachrichten Gran Canaria Kanaren, Kunsthandwerker und Messe am Leuchtturm Maspalomas auf Gran Canaria

II Feria de Artesanía Gran Canaria 2009. Kunsthandwerker-Messe in der ‘Explanada’ am Leuchtturm von Maspalomas . Bis zum 09. August erwartet die Besucher Leuchtturm (Faro) in Maspalomas ein Kunst-Handwerkermarkt der Ausstellung und Verkauf miteinander kombiniert. Die Messe hat täglich von 18:00 bis 24:00 Uhr geöffnet. Organisiert wird die Veranstaltung von der FEDAC-Stiftung (Fundación para la Etnografía y el desarrollo de la Artesanía Canaria), eine Organisation zur Erhaltung und Pflege des kanarischen Brauchtums. Nachrichten Gran Canaria Kanaren

Nachrichten Gran Canaria Kanaren, Eolica - Internationales Festival für erneuerbare Energien auf der Kanaren Insel Teneriffa

Open-Air-Veranstaltung - Auf der Kanaren Insel Teneriffa findet am 18. Juli die Eólica 2009 statt. Das Internationale Festival für erneuerbare Energien. Workshops in denen Aball recyclet wird, Ausstellungen, Gespräche, Shows und Multimedia warten auf die Besucher des Festivals, welches im ITER Windpark in Granadilla de Abona zum siebten Mal statt findet. Bereits zum 7. Mal findet in diesem Jahr auf der Kanareninsel Teneriffa die ‘Eólica 2009’, ein Internationales Festival für erneuerbare Energien statt. Eólica ist eine kollektive Veranstaltung mit Vertretern der verschiedensten Kunstrichtungen – ein Aufruf zur Teilnahme aus dem Bewusstsein heraus. Ein in seinem Stil einzigartiges multikulturelles Festival, das sich ausschließlich aus den natürlichen Energien speist, Abfall recyclet und Workshops, Ausstellungen, Gespräche, Besuche und Ausflüge mit Performances, Theater, Tanz, Zirkus, Shows, Multimedia und einer Auswahl von Musikern und Musikgruppen wie Catpeople, Teenage Fanclub, Dennis Ferrer, Mathias Kaden, Telephunken DJ oder Oblique kombiniert… Nachrichten Gran Canaria Kanaren

Nachrichten Gran Canaria Kanaren, Weltmeisterliche Unterwasserfotografie auf El Hierro

Weltmeisterliche Unterwasserfotografie auf der westlichsten und kleinsten der Kanarischen Inseln - 12 Fototeams - Preise im Wert von 21.000 Euro - ICN Kanaren Portal IslaCanaria.Net - Nur einen Klick weit entfernt - Schneller als eine Zeitung, informativer als das Radio und immer auf Draht - ICN täglich aktuelle lokale und nationale Nachrichten und Informationen für Touristen und Residenten - ICN Kanaren Portal das informative Magazin Spanienweit und Kanarennah - Auf El Hierro findet noch bis Samstag die Ausgabe des internationalen Wettbewerbs der Unterwasserfotografie, die ‘Open Fotosub 2009 statt. Was Qualität- und vor allem die Preisgelder angeht, gilt die Veranstaltung auf El Hierro als bestes europäisches Open dieser Kategorie. Der erste Platz ist mit 7.000 Euro dotiert, die zweitbeste Fotosammlung wird mit 5.000 Euro prämiiert, auf den/die Drittplatzierte wartet zusätzlich zum obligatorischen Pokal ein Geldpreis von 3.500 Euro. Sogar der dritte und vierte Platz ist noch Bargeld wert (1.500 bzw. 1.000 Euro). Weiterhin werden in diesem Jahr Sonderpreise für die beste Stimmungsfotografie, die beste Makrofotografie, das beste Modell und den besten Helfer vergeben. Das Open Fotosub ‘Isla de El Hierro’, so die Tourismusbeauftragte, sei von Anfang an eine gute und innovative Idee gewesen, die vielerseits auf anderen Inseln nachgeahmt wurde. Sie wies aber darauf hin, dass an anderen Orten das Naturpotential, das der Meeresgrund bei El Hierro im Mar de las Calmas zu bieten habe, nicht übertroffen werden könne. Die Tourismusbeauftragte erklärte weiter, die Inselregierung von El Hierro habe beschlossen, das Open noch innovativer zu machen, weil es eine solche Tragweite erreicht hat. Nachrichten Gran Canaria Kanaren

Nachrichten Gran Canaria Kanaren, Weitere Festnahmen und Details zum Mord an deutschem Obdachlosen in Playa del Ingles

Aufgrund weiterer Zeugen- Beobachtungen und Aussagen konnte die Nationalpolizei in Playa del Ingles zwei weitere Männer verhaften, die im Zusammenhang mit dem Mord an einem deutschen Obdachlosen in Playa del Ingles verhört werden sollen. Gran Canaria, Playa del Ingles: Nachdem am vergangenen Mittwoch (08. Juli) ein deutscher Obdachloser auf den Stufen vor dem Tourismusbüro der Gemeinde San Bartolome de Tirajana zu Tode geprügelt wurde, verhafteten Beamte der Policia Nacional einen Tag später zwei weitere Männer, die am heutigen Freitag (10. Juli) vom zuständigen Ermittlungsrichter beim Gericht in Maspalomas vernommen werden sollen. Bei dem mutmasslichen Haupttäter, der schon kurz nach der Tat verhaftet werden konnte, handelt es sich um einem Polen, der bei den Stadtstreichern in Playa del Ingles unter dem Namen “El Polaco” bekannt und gefürchtet ist. Der gebürtige Pole trieb sich nach Zeugenaussagen bereits mehrere Monate in der Nähe des ANEXO II in Playa del Ingles herum und gilt als äusserst gewaltbereit. Der Polizei liegen Hinweise einer früheren, paramilitärischen Ausbildung von “El Polaco” vor. Die beiden anderen Männer, die nun aufgrund von Zeugenaussagen verhaftet wurden, sollen sich in unmittelbarer Nähe des Tatortes befunden haben, als “El Polaco”, der mutmassliche Mörder dem Deutschen final noch einmal mit voller Wucht einen Stein gegen den Kopf geschlagen hat. Im Polizeibericht ist von einem “golpe de gracia” (Gnadenstoss) die Rede Nachrichten Gran Canaria Kanaren

Nachrichten Gran Canaria Kanaren, 41-jähriger Mann stirbt auf Gran Canaria an multiplem Organversagen

 

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Gran Canaria, Las Palmas: Der 41 Jahre alte Mann, der am vergangenen Sonntag (05. Juli) mit einer Influenza-A-(N1H1) Infektion in das Krankenhaus Doctor Negrin eingeliefert wurde, ist tot. Bei dem Mann wurde erst eine fortgeschrittene Lungenentzündung und ein septischer Schock diagnostiziert, später wurde eine Stichprobe auf den N1H1-Virus ins “Centro Nacional de Microbiologia Majadahonda” geschickt- Das Testergebnis war positiv. Nach Angaben der Ärzte soll der Mann, dessen Identität bislang nicht öffentlich bekannt gegeben wurde, an weiteren chronischen Krankheiten gelitten haben. Mercedes Roldos, die Ministerin für das Gesundheitswesen auf den Kanarischen Inseln bat auf einer Pressekonferenz darum, jetzt nicht in Panik zu verfallen. “In der übwiegenden Zahl der Fälle, in denen ein Patient mit dem N1H1 Virus infiziert ist, kann dieser nach zwei Wochen Klinikaufenhalt wieder entlassen werden und ein ganz normales Leben führen”, so die Ministerin. Offizielle Todesursache ist nach Angaben der Klinikleitung das Versagen mehrerer Organe (muliples Organversagen). Die Klinik erklärte in einem TV-Interwiev “dass der sowieso geschwächte Körper des Patienten nicht in der Lage war, gegen den Influenza-A-(N1H1) Virus anzukämpfen”. Der Mann, der in Las Palmas de Gran Canaria an dem sogenannten Schweinegrippe-Virus starb, ist seit Ausbruch des Virus der zweite Tode in Spanien. Ende Juni verstarb eine 20 Jahre alte, schwangere Marokkanerin im Hospital Gregorio Marañón in Madrid. Nachrichten Gran Canaria Kanaren

Nachrichten Gran Canaria Kanaren, Der Strand von Maspalomas im Sommer

Einige halten Maspalomas für den schönsten aller Strände Gran Canarias. Und wir verstehen warum! Lange Strände mit feinem, weißem Sand und goldene, mit dem blauen Meer kontrastierende, vom Wind skulptierte Dünen warten auf Sie das ganze Jahr über. Der Strand von Maspalomas gliedert sich eigentlich in vier Bereiche: der erste wird vorwiegend von Familien mit Kindern besucht, der zweite und vierte Bereich ist hauptsächlich Nudisten vorbehalten und der dritte ist sehr beliebt bei Homosexuellen. Genauso wie Playa del Inglés, bietet dieser Strand alle notwendigen Einrichtungen für einen abwechslungsreichen Strandtag inklusive aller Sport- und Spaßaktivitäten, die man sich nur vorstellen kann, sowie unzählige Strandbars, Restaurants und Geschäfte. Der Strand von Maspalomas ist ein echtes Paradies für Strand und Spaß liebende Leute, für Familien oder Paare mit und ohne Kindern genauso wie für Singles, sowohl im Sommer als auch im Winter. Der breite, ca. 5 Kilometer lange, hellsandige Strand zieht sich vom Leuchtturm in Maspalomas bis nach Playa del Ingles hin. Am Strand beginnt auch das über 400 Hektar große, unter Naturschutz stehende Dünnengebiet "Dunas de Maspalomas". Mit bis zu 10 Meter hohen Sanddünen gleicht es einer Wüstenlandschaft. Nachrichten Gran Canaria Kanaren

Nachrichten Gran Canaria Kanaren, Maspalomas Gran Canaria Kanaren: 24 Stunden Streik am Samstag

Griechischer Luftraum dicht Wegen eines Streiks der Fluglotsen wird der Flugverkehr von und nach Griechenland am Samstag vollständig eingestellt. Der Ausstand soll heute 23.00 Uhr (MESZ) beginnen und 24 Stunden später enden. Der griechische Luftraum werde vollständig geschlossen bleiben, berichtete das Staatsradio (NET) weiter. Die Fluglotsen fordern bessere Arbeitsbedingungen und mehr Geld. "Es ist eine schlimme Entwicklung für unseren Tourismus," sagte der Präsident des griechischen Hotelierverbandes Gerasimos Fokas. Der Ausfall hunderter Flüge werde den ohnehin unter der Wirtschaftskrise leidenden griechischen Tourismus schwer treffen. Die griechische Luftfahrtsbehörde forderte das zuständige Schiedsgericht auf, den Streik für illegal zu erklären. Unklar blieb, wann das Gericht eine Entscheidung treffen wird. Wegen des Streiks sollen mehr als 300 Flüge auf den Sonntag verschoben werden.

Nachrichten Gran Canaria Kanaren, Die Entstehung des Universums

Erste Sterne mit Geschwistern Auch unter den ersten Sternen gab es bereits Zwillinge. "Bisher haben wir angenommen, dass diese Sterne sich allein formten", erläuterte Astrophysiker Matthew Turk vom Kavli-Institut im kalifornischen Menlo Park. "Aber in unseren Computersimulationen sehen wir nun, dass sie manchmal Geschwister hatten." Turk hatte mit Kollegen am Computer eine extrem detaillierte Modellrechnung des jungen Universums laufen lassen. Die Forscher simulierten die Entwicklung der ersten Sterne in einem kleinen Ausschnitt des Alls. Dort hinein streuten sie Gas und Dunkle Materie in einer Menge und Verteilung, wie sie sich noch heute aus der sogenannten kosmischen Hintergrundstrahlung ableiten lässt. Dieses "Echo des Urknalls" spiegelt die nahezu gleichförmige Materieverteilung im frühen Universum wider. Aus winzigen Schwankungen in dieser Verteilung waren die ersten Sterne und Galaxien entstanden. In ihren fünf Modellrechnungen, die jeweils 64 Computerprozessoren drei Wochen lang beschäftigten, konnten die Forscher verfolgen, wie sich Gas zu Sternen zusammenballte. In einer von fünf Simulationen entstand dabei ein Doppelstern. Diese Embryonen der Sternenzwillinge besaßen bereits 10 und 6,3 Mal soviel Masse wie unsere Sonne und wären sehr wahrscheinlich zu einem Vielfachen davon herangewachsen. Frühere kosmologische Simulationsrechnungen hatten darauf hingedeutet, dass die ersten Sterne jeweils isoliert entstanden waren, schreiben die Forscher im US-Fachjournal "Science", wo sie über ihre Arbeit berichten. "Das Verständnis der ersten Sterne hilft uns zu verstehen, was wir heute sehen", erläuterte Turk. So lasse sich damit die Entstehung und Entwicklung der Struktur des Universums detaillierter verfolgen. "Diese Sterne bilden die Saat für die Sternentstehung der folgenden Generation, wenn wir also diese Sterne verstehen, können wir auch besser verstehen wie sich andere Sterne und Galaxien gebildet haben." Derzeit sind Zwillingssterne häufig. Nach Astronomenschätzungen ist etwa jeder zweite Stern in unserer Galaxie Teil eines Zwillingssystems.

Nachrichten Gran Canaria Kanaren, Handwerkerleistungen im Ausland

Steuerbonus auch für Finca Handwerkerleistungen werden mit einem Steuerbonus gefördert. Ein Fünftel der Aufwendungen von maximal 20.000 Euro im Jahr können in der Einkommensteuererklärung geltend gemacht werden. Diese Regel gilt neuerdings auch für solche Handwerkerleistungen, die innerhalb der Europäischen Union oder des Europäischen Wirtschaftsraums erbracht werden, teilt der Bund der Steuerzahler mit. Bislang wurden nur in Deutschland ausgeführte Tätigkeiten anerkannt. Damit können nun auch Aufwendungen, die zum Beispiel in einem Ferienhaus im Ausland erbracht werden, bei der Einkommensteuer geltend gemacht werden. Die neue Regel könne in allen Fällen angewendet werden, in denen die Einkommensteuer noch nicht bestandskräftig festgesetzt wurde.

Nachrichten Gran Canaria Kanaren, Hält Geist fit und Krankheiten fern

Schmale Kost verlängert Leben Kaloriensparen verlängert nicht nur das Leben, sondern hält auch den Geist im Alter auf Trab. Das hat eine 20-jährige Studie an Rhesusaffen im Primatenforschungszentrum der Universität von Wisconsin in Madison ergeben. Demnach kann eine schmale Kost nicht nur den Alterungsprozess bremsen, sondern auch Krankheiten wie Krebs, Alters-Diabetes und Herz-Kreislaufleiden hinauszögern. Neu ist vor allem aber die Entdeckung, dass die Hirnregionen für Bewegung, für das Erinnerungsvermögen und zur Lösung kniffliger Aufgaben, bis ins hohe Alter besser erhalten bleiben. Die Erkenntnisse zu den Auswirkungen der Kostreduzierung, die weit entfernt war von echter Unterernährung, werden im Journal "Science" vorgestellt. "Wir haben entdeckt, dass Kaloriensparen das Risiko für altersbedingte Krankheiten um das Dreifache reduziert und für ein längeres Leben sorgt", merkte der federführende Autor der Studie, Richard Weinbruch von der Medizinischen Fakultät der Universität an. Rhesus-Affen, die zu einer Schmalhans-Kost von etwa 30 Prozent weniger Kalorien verurteilt waren, hatten im Vergleich zu den anderen Äffchen ohne Kaloriensperre nicht einmal die Hälfte an Tumor- und Kreislauf-Erkrankungen. Die bei dieser Primatenart häufig vorkommenden Diabetes-Erkrankungen blieben bei den Tieren unter Kalorienkontrolle völlig aus. "Bisher sehen wir eine komplette Diabetes-Prävention", freute sich Weinbruch. Der an der Studie beteiligte US-Neurowissenschaftler Sterling Johnson fügte hinzu, dass die kalorienarme Ernährung einige, aber nicht alle Hirnregionen von dem altersüblichen Verlust von Nervenzellen verschont. An der Untersuchung waren über die Jahre hinweg insgesamt 76 Äffchen beteiligt. Alle bekamen den Autoren zufolge die gleiche Kost. Der Unterschied lag lediglich darin, dass eine Gruppe ihre Portionen zugeteilt bekam, während die andere sich nach Belieben den Magen füllen konnte. Nach der Studie lebten 80 Prozent der Affen mit begrenzter Kost aber nur 50 Prozent der frei schlemmenden Tiere noch. Die Erkenntnis, dass leicht reduzierte Kost gar nicht so schlecht ist, hatten schon frühere Studien unter anderen an Nagern gezeigt. Unbekannt sei bisher die Auswirkung aufs Hirn gewesen, schreiben die US-Wissenschaftler.

Nachrichten Gran Canaria Kanaren, Gebäude in Flammen

Feuer im Ausgehviertel Soho Im belebten Londoner Stadtteil Soho ist ein Feuer ausgebrochen. Ein Gebäude sei in Flammen aufgegangen, teilte die Feuerwehr mit. Zwei Feuerwehrmänner seien leicht verletzt worden. Mittlerweile sei der Brand unter Kontrolle. In dem Gebäude waren Büros untergebracht. Das Haus wurde evakuiert. Die Feuerwehr war mit zwölf Löschzügen in den engen Straßen des Touristenviertels im Einsatz. Das Fernsehen zeigte Bilder von einer riesigen schwarzen Wolke über den Dächern. In Soho, einem Viertel mit zahlreichen Restaurants und Bars, halten sich stets massenweise Touristen und Londoner auf. Die Brandursache war zunächst unklar. Erst am vergangenen Wochenende war es in der britischen Hauptstadt zu einem Großbrand gekommen. Dabei kamen sechs Menschen ums Leben.

Nachrichten Gran Canaria Kanaren, Ankündigungs weltmeisterschaft

Gipfel ohne großen Durchbruch Das Treffen der G8 in L'Aquila ist beendet. Auch wenn Gastgeber Silvio Berlusconi das Treffen der sieben Industrienationen und Russlands im Erdbebengebiet der Abruzzen als "großen Erfolg" bewertet, blieb der Durchbruch aus. Allenfalls werden von den Beteiligten "Zeichen der Vertrauens und der Hoffnung" erkannt. Diese werden in der Finanz- und Wirtschaftskrise und der Vereinbarung bei den Klimazielen ausgemacht. Ob es ein "wichtiger Gipfel" war, wie Kanzlerin Angela Merkel frühzeitig betonte, wird umstritten bleiben. Die Grünen-Politikerin Claudia Roth kritisierte das Treffen als "Ankündigungsweltmeisterschaft". Der Erfolg: Die Ergebnisse des Gipfels im Klimaschutz stellen sich auf zwei Ebenen dar. Nicht nur stellten sich nun alle Mitglieder einschließlich die USA, hinter das Ziel, die Erderwärmung auf zwei Grad zu begrenzen. Alle Acht versammelten sich auch hinter dem Ziel, die Schadstoffemissionen bis 2050 weltweit zu halbieren, wobei die Industrieländer sogar Kürzungen um 80 Prozent oder mehr - je nach Basisjahr - erbringen wollen. Ebenfalls auf der Habenseite kann der Gipfel verbuchen, dass es in Verhandlungen mit den wichtigsten Schwellenländern - China, Brasilien, Indien, Südafrika und Mexiko - gelang, erstmals auch diesen größeren Kreis auf das Zwei-Grad-Ziel festzulegen. Als Plus sah Merkel zudem das Signal der Schwellenländer, sich einem Beitrag zum Klimaschutz nicht verschließen zu wollen. Das Manko: Die G8 zeigten sich noch nicht in der Lage, auch weil sich die USA hier noch überfordert fühlten, konkrete mittelfristige Ziele zur Schadstoffminderung zu nennen. Das brachte die Schwellenländer dazu, zunächst nicht auf das langfristige G8-Reduktionsziel, den Schadstoffausstoß weltweit bis 2050 zu halbieren, einzusteigen. Der Erfolg: Alle wesentlichen Streitparteien, von den großen Industrieländern bis zu den wichtigen Schwellenländern China, Indien oder Brasilien, waren sich einig, die jahrelangen Verhandlungen über den Abbau von Handelshürden - die sogenannte Doha-Runde - 2010 zum Erfolg führen zu wollen. Mit Obama gebe es wohl mehr Spielräume, hieß es in G8-Kreisen. Zudem wollen alle gemeinsam dem Protektionismus auch in der Krise keine Chance lassen und sich keinen Abwertungswettbewerb bei ihren Währungen liefern, um Exportvorteile zu erlangen. Das Manko: Erklärungen, die auf einen Erfolg der Doha-Runde drängen, gibt es inzwischen bei Gipfeln wie Sand am Meer. Bei früheren Treffen dieser Art war sogar schon die Rede davon, dass sich die Staats- und Regierungschefs direkt einschalten. Das Ziel, die Doha-Runde 2010 abzuschließen, halten Beobachter zudem für wenig ambitioniert. Und der Protektionismus ist trotz aller Bekundungen nach WTO-Untersuchungen auf dem Vormarsch. Der Erfolg: Einig waren sich alle, dass die Krise noch nicht vorbei ist. Sowohl im G8-Kreis als auch in der Runde mit den großen Schwellenländern wird dennoch die Notwendigkeit gesehen, sich auch Gedanken über eine Rückkehr zu einer sparsameren Haushaltsführung nach der Krise zu machen. Über derartige "Exit-Strategien" soll beim Weltfinanzgipfel in Pittsburgh im September weiter gesprochen werden. Der IWF und andere Experten sollen sich der Frage widmen, wie solche Strategien aussehen könnten und wann sie greifen sollten. Das Manko: Noch kann keiner sagen, wann diese Strategien greifen, wie sie aussehen und vor allem, wie sie koordiniert vollzogen werden könnten, um schwerwiegende Verzerrungen im Welt-Wirtschaftsgefüge zu vermeiden. Die Dringlichkeit dieser Diskussion wird zurzeit sehr unterschiedlich bewertet. Der Erfolg: Inklusive Russland, wo Obama vor dem Gipfel "Vorarbeiten" geleistet hatte, waren sich die G8 einig, dem Iran eine Frist bis zur UN-Vollversammlung im September zu geben, um auf das Gesprächsangebot über sein hochumstrittenes Atomprogramm einzugehen. Tut die Regierung in Teheran dies nicht, drohen schärfere Sanktionen. Das Manko: Bislang hat sich der Iran nicht sehr beeindruckt von Worten gezeigt, mit denen er international kritisiert und unter Druck gesetzt wurde. Ob das Land auf verschärfte Sanktionen mit einem Einlenken reagieren würde, gilt zumindest als fraglich. Der Erfolg: US-Präsident Barack Obama will im nächsten Jahr zu einer internationalen Konferenz über Probleme beim Umgang mit nuklearem Material einladen. Kanzlerin Merkel bewertet das als eine bedeutsame Initiative und hofft auf Verbindliches. Das Manko: das Problem schlummert schon seit Jahren vor sich hin, auch wenn es immer wieder auf der Gipfel-Agenda auftaucht. Der Erfolg: Bauern in den ärmsten Ländern der Welt wird mit praktischer Hilfe unter die Arme gegriffen. Die G8 leiteten damit einen Strategienwechsel im Kampf gegen den dramatisch um sich greifenden Hunger auf der Welt ein. Statt Nahrungsmittel in Hungergebiete vor allem in Afrika zu liefern und so lokale Märkte kaputt zu machen, soll die einheimische Landwirtschaft wieder in Schwung gebracht und wettbewerbsfähig gemacht werden. Das Manko: Allerdings handelt es sich bei den versprochenen 20 Milliarden Dollar nur zum Teil um "frisches Geld". Basis war der G8-Gipfel 2005 im schottischen Gleneagles, wo beschlossen wurde, die Entwicklungshilfe allein für Afrika bis 2010 um 25 Milliarden Dollar im Jahr zu erhöhen.

Nachrichten Gran Canaria Kanaren, Der Kredit ist da

Aufatmen bei Quelle Die wochenlange Zitterpartie um die Zukunft des insolventen Versandhauses Quelle mit seinen 5200 Mitarbeitern in Deutschland hat vorerst ein Ende. Am Freitag wurde mit der Unterzeichnung der Kreditverträge die letzte Hürde genommen, um den gestoppten Zahlungsverkehr bei der Arcandor-Tochter wieder aufnehmen zu können. Quelle kann damit seine Rechnungen an die Drucker und Lieferanten zahlen: die vor einigen Tagen gestoppte Auslieferung des neuen Winter-Katalogs kann damit ebenso aufgenommen werden wie das Auffüllen der Läger mit Neuware. Alle Verträge seien unterzeichnet, teilte das Versandhaus mit Sitz im fränkischen Fürth hat am Freitag mit. "Quelle verfügt jetzt über die notwendige Liquidität, um die Geschäfte zu stabilisieren und fortzuführen." Mitte nächster Woche dürfte der normale Geschäftsbetrieb wiederhergestellt sein. In den kommenden Wochen solle ein Sanierungskonzept erarbeitet werden. Quelle hatte zuletzt von der Großzügigkeit seiner Geschäftspartner gelebt. Der Staat hatte zwar einen Massekredit über 50 Millionen Euro an Quelle bewilligt, der als Sicherheit für die gestoppte Zwischenfinanzierung des Versenders dienen soll. Doch die Ausarbeitung der 700-seitigen Kreditverträge zog sich tagelang hin. Seit einigen Tagen gingen die Bestellungen spürbar zurück. Der Druckkonzern Schlott hatte die Produktion und Auslieferung des Katalogs gestoppt. Bayerns Finanzminister Georg Fahrenschon (CSU) und Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) zeigten sich erleichtert, dass Quelle nun eine Chance erhalte. "Uns ist bewusst, dass Quelle noch schwierige Hausaufgaben vor sich hat", teilten sie in einer gemeinsamen Erklärung mit. "Jetzt kommt es darauf an, die durch den Massekredit gewonnene Zeit zu nutzen und ein Geschäftsmodell für Quelle zu entwickeln, das dem Unternehmen eine erfolgreiche Zukunft ermöglicht." Der Massekredit - den Bund und die Länder Bayern und Sachsen gemeinsam tragen - ist auf sechs Monate begrenzt. Der vorläufige Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg will noch diesen Monat erste Eckpunkte vorlegen, hatte sein Mitarbeiter Jörg Nerlich gesagt. Der Insolvenzverwalter wolle vor allem bei den Kosten ansetzen, um das Unternehmen verkaufsfähig zu machen. Das werde auch Arbeitsplätze kosten.

Maspalomas Gran Canaria Kanaren: Saubere, ordentliche, ruhige Deutsche
Nachrichten Juli 2009/Gran Canaria

Als Urlauber sehr beliebt Die Deutschen sind als Urlauber im Ausland gern gesehen: Bei einer internationalen Umfrage nach den beliebtesten Touristen landeten sie auf Platz 4 von 16 Rängen. An der Befragung durch die Marktforschungsfirma TNS Infratest in München nahmen mehr als 4500 Hotelmanager in 27 Ländern teil. Besonders schätzen die Hoteliers demnach den Ordnungssinn deutscher Urlauber: In der Kategorie Sauberkeit/Ordnung landeten sie auf Platz 2. Außerdem gelten die Bundesbürger als recht ruhig und geben großzügig Trinkgeld - in beiden Punkten belegten sie Rang 3. Auch meckern deutsche Urlauber relativ wenig: Sie liegen auf dem viertletzten Platz, wenn es um die Häufigkeit von Beschwerden geht. Auf den ersten Plätzen sind die USA, Großbritannien und Frankreich vertreten. Insgesamt sind Deutsche aber etwas weniger gern gesehen als im Vorjahr: Sie rutschten um zwei Plätze nach unten, ergab die Umfrage im Auftrag des Online-Reiseportals Expedia in München. Die beliebtesten Touristen sind demnach Japaner - sie schnitten besonders bei den Punkten Benehmen und Höflichkeit gut ab. Dahinter folgen Briten und Kanadier. Erstere punkten ebenso wie die US-Amerikaner beim Trinkgeld. Franzosen und Spanier sind die von den Hoteliers am wenigsten gern gesehenen Gäste.

Nachrichten Gran Canaria Kanaren Dramatische Entwicklung

Arktis-Eis wird immer dünner Das Eis in der Arktis wird nach einer Studie der US-Weltraumbehörde NASA "dramatisch" dünner. Allein in den vergangenen vier Jahren habe die Dicke des Eises insgesamt um mehr als 60 Zentimeter abgenommen, berichtet die NASA in Washington über neue Messungen mit dem Spezialsatelliten "Icesat". Im selben Zeitraum (2004 bis 2008) ging die von Alteis bedeckte Fläche um 42 Prozent zurück. Alteis ist solches, das einen oder mehrere Sommer überlebt hat. Sorgen bereitet den Forschern vor allem die Zunahme des saisonalen "dünnen" Eises, das jedes Jahr während der Sommerzeit am Nordpol abschmilzt. Die Studie sei ein weiterer Hinweis auf "anhaltende Veränderungen der arktischen Eisdecke", die als Folge der Erderwärmung gelten. "Sogar in Jahren, in denen die Ausdehnung des Eises alles in allem stabil bleibt oder gar leicht zunimmt, schrumpfen Dicke und Volumen der Eismassen weiterhin", sagte der NASA-Experte Ron Kwok. Die Folge sei, dass das Eis immer "verletzlicher" und immer anfälliger für weiteres Abschmelzen werde. So habe in den vergangenen Jahren die Eisfläche, die alljährlich im Winter hinzukomme, die Verluste durch die saisonale, sommerliche Schmelze nicht mehr wettmachen können. Folge seien immer größere, eisfreie Wasserflächen im Sommer, die mehr Sonnenwärme aufnehmen und dadurch zur weiteren Erwärmung der Ozeane beitragen. So sei allein in den vergangenen vier Jahren die Ausdehnung des Alteises um 1,5 Millionen Quadratkilometer zurückgegangen, was in etwa der Fläche Alaskas entspreche. Besonderes Kopfzerbrechen bereite die Tatsache, dass sich das Verhältnis von Alteis und saisonalem Eis, das in jedem Sommer wieder weg schmilzt, in den vergangenen Jahren völlig verändert habe: Noch im Jahr 2003 bestanden 62 Prozent der arktischen Eisdecke aus Alteis, 2008 dagegen bestanden 68 Prozent der Eisdecke aus saisonalem Eis.

Nachrichten Gran Canaria Kanaren Menschen in glücklichen Beziehungen

Demenzrisiko wesentlich geringer Eine liebevolle und lebendige Paarbeziehung vermindert das Risiko für Altersdemenz erheblich. Wie die Osloer Zeitung "Aftenposten" berichtete, hat der Mediziner Krister Håkansson vom schwedischen Karolinska Institut knapp 1500 Menschen aus einer Bevölkerungsstudie der 60er und 70er Jahre auf Faktoren für das Auftreten von Alzheimer oder andere Demenzleiden untersucht. Dabei ergab sich nach seinen Angaben unter anderem eine Halbierung des generellen Durchschnittsrisikos, falls die Betroffenen bis ins Alter als glückliches Paar zusammengelebt hatten. Im Fall der Scheidung konstatierte Håkansson dagegen eine Verdreifachung des Demenzrisikos. Sogar eine Versiebenfachung wurde für den überlebenden Teil eines Paares ermittelt, wenn der jeweilige Partner in mittleren Jahren verstorben war. Lebenslange Singles schnitten deutlich besser ab als geschiedene oder durch Tod getrennte Paare, aber schlechter als bis ins Alter zusammenlebende Paare. Håkansson, der seine Ergebnisse beim europäischen Psychologenkongress in Oslo vorlegen wollte, meinte über weitere Hintergründe, die Heirat allein reiche nicht zur Verminderung des Risikos für Demenzerkrankungen: "Es sollte schon

Nachrichten Gran Canaria Kanaren Unverständliche Finanzprodukte

Hälfte der Deutschen ahnungslos Fast die Hälfte der Deutschen fühlt sich einer Umfrage zufolge mit Finanzprodukten überfordert. Rund 43 Prozent der Anleger verstünden die Produkte nicht ausreichend, teilte die Commerzbank-Tochter Comdirect mit. Auch bei vergleichsweise einfachen Finanzprodukten wie Riester-Sparplänen oder Aktienfonds hätten viele Anleger nur eingeschränkt Überblick über mögliche Risiken oder Gewinnaussichten. So habe zwar ein Viertel der Deutschen in Aktienfonds investiert, von diesem Viertel könnten aber 26 Prozent nichts über mögliche Risiken, Gewinne oder Kosten der Produkte sagen. Ähnlich sehe es bei Riester-Sparplänen aus. Jeder vierte Deutsche habe einen entsprechenden Vertrag abgeschlossen, 19 Prozent davon verstünden die Produkte aber nicht. Für die Umfrage wurden 1060 Anleger befragt.

Nachrichten Gran Canaria Kanaren Weniger Übernachtungen

Viele Hotelbetten leer Viele Betten in deutschen Hotels und Pensionen bleiben zur Zeit wegen der schlechten Wirtschaftslage leer. Die Zahl der Übernachtungen in deutschen Hotels und anderen größeren Beherbergungsbetrieben sank im Mai im Vergleich zum Vorjahresmonat um drei Prozent auf 36 Millionen. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, ging die Zahl der inländischen Gäste um drei Prozent auf 31 Millionen, die der ausländischen Gäste um vier Prozent auf fünf Millionen zurück. Gegenüber April 2009 stiegen die Übernachtungszahlen im Mai kalender- und saisonbereinigt um zwei Prozent. Am stärksten fiel der Rückgang im Jahresvergleich mit vier Prozent bei Ferienunterkünften aus. Die Hotels verbuchten binnen Jahresfrist drei Prozent weniger Übernachtungen. In den ersten fünf Monaten des Jahres lag die Übernachtungszahl mit 126,9 Millionen rund drei Prozent unter dem Ergebnis des Vorjahreszeitraumes.

Nachrichten Gran Canaria Kanaren Freispruch für Ex-WestLB-Chef wackelt

Sengera droht neuer Prozess Der Freispruch des früheren WestLB-Chefs Jürgen Sengera von der Verantwortung für einen geplatzten Milliardenkredit der Landesbank wackelt. Der 3. Strafsenat des Bundesgerichtshofs (BGH) kritisierte "Schwächen und Lücken" im Urteil des Landgerichts Düsseldorf vom Juni 2008. Beweisaufnahme und Urteilsbegründung seien fehlerhaft gewesen, der Richterspruch in dem Untreueprozess erzeuge viele Fragen, sagte der Vorsitzende Richter Jörg-Peter Becker. Am 13. August will der BGH verkünden, ob er dem Antrag der Bundesanwaltschaft folgt und den Prozess vor einer anderen Kammer des Landgerichts neu verhandeln lässt. Der damals drittgrößten Landesbank in Deutschland war durch den geplatzten 1,35-Mrd.-Euro-Kredit an den britischen Fernsehverleiher Boxclever ein Schaden von 400 Mio. Euro entstanden. Boxclever ging in Insolvenz. Sengera hatte deswegen 2003 seinen Hut nehmen müssen. Das Landgericht hatte den 66-Jährigen freigesprochen, weil er 1999 bei der Vergabe des Boxclever-Kredits zwar pflichtwidrig gehandelt habe, ihm aber kein Vorsatz nachgewiesen werden könne. Der Manager selbst hatte seine Unschuld beteuert. Die Staatsanwaltschaft hatte eine zweijährige Freiheitsstrafe zur Bewährung gefordert. Auch vor dem BGH blieb strittig, ob Sengera persönlich für den Milliardenkredit verantwortlich gemacht werden kann. Staatsanwältin Claudia Gorf sagte, das Risiko für die WestLB habe weit über dem Durchschnitt gelegen. Aus Sicht der Bundesanwaltschaft hat Sengera weder den damals bereits seit zehn Jahren schrumpfenden britischen Verleih-Markt analysieren lassen noch für ausreichende Sicherheiten gesorgt: "Die WestLB trug bei diesem Geschäft das volle geschäftliche Risiko", so Gorf. Verteidiger Eberhard Kempf hielt entgegen, der Bank habe eine aktuelle Marktanalyse von 1998 vorgelegen ebenso wie die Daten von Granada und Thorn, die je 40 Prozent des britischen Marktes abgedeckt hätten. Zudem sei vor der Unterzeichnung des Kreditvertrags Ende Juni 2000 eine umfangreiche Überprüfung des Geschäfts vorgenommen worden. Allerdings stellte auch Kempf die Defizite des Urteils nicht in Abrede: "Die Verteidigung befindet sich in der Tat in einem Dilemma. Wir verteidigen den Tenor des Landgerichtsurteils, nicht die Begründung."

Nachrichten Gran Canaria Kanaren Finanzwerte fester

Gewinne an der Wall Street Die US-Aktienmärkte haben mit leichten Gewinnen geschlossen. Gefragt waren zuletzt gebeutelte Technologie- und Rohstoffwerte. Positive Analystenkommentare von Goldman Sachs gaben einigen Finanzaktien Auftrieb. Belastend wirkten sich dagegen Spekulationen über den Pharmakonzern Merck & Co aus, wonach ein Umsatztreiber des Unternehmens bei Tests schlecht abgeschnitten haben könnte. Generell konzentriert sich der Markt zunehmend auf die Berichtssaison großer US-Unternehmen. Diese wurde traditionell vom Aluminiumkonzern Alcoa eingeleitet. Der Konzern verbuchte im zweiten Quartal erneut einen Verlust. Der Fehlbetrag fiel aber geringer aus als von Analysten befürchtet. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte beendete den Handel mit einem Plus von 0,1 Prozent bei 8183 Punkten, nachdem er im Handelsverlauf zwischen 8145 und 8228 Zählern gependelt war. Der breiter gefasste S&P-500 gewann 0,4 Prozent auf 882 Zähler. Der Composite der Nasdaq stieg um 0,3 Prozent auf 1752 Punkte. Zu den Gewinnern zählten Finanztitel wie Morgan Stanley mit einem Plus von 1,5 Prozent oder die Goldman-Sachs-Aktie, die 3,4 Prozent fester schloss. Der Aktienkurs von Alcoa drehte im Handelsverlauf ins Minus und schloss 2,4 Prozent schwächer. Zu den Verlierern gehörte auch Merck & Co. Die Aktie rutschte 3,7 Prozent ins Minus. Anleger spekulierten, dass der Cholesterinsenker Zetia bei einem Vergleichstest mit einem Mittel des Konkurrenten Abbott Laboratories schwach abgeschnitten haben könnte. Viele US-Einzelhändler verbuchten einer Umfrage zufolge im Juni fallende Umsätze. Die schwache Konjunktur und das relativ nasskühle Wetter verdarben den Verbrauchern die Kauflaune. Die Aktie des Modehauses Gap fiel um knapp zwei Prozent. Die Aktie des Einzelhändlers Target stieg dagegen um drei Prozent, nachdem das Unternehmen einen Quartalsgewinn im Rahmen oder über den Erwartungen in Aussicht gestellt hatte.

Nachrichten Gran Canaria Kanaren Wieder Ärger um den Neubau des Mega-Knastes in Juan Grande - Eigenes Klärwerk geplant

Gran Canaria - Neuer Ärger um den Neubau des Mega-Knastes in Juan Grande. Die Trägergesellschaft SIEP hat den Bau einer riesigen Kläranlage für die neue Strafvollzugsanstalt im Süden Gran Canarias beantragt. Anwohner von Castillo del Romeral kündigen weitere Proteste an. Gran Canaria, Juan Grande: Den Kampf gegen den Bau des sogenannten “Macro-Carcel”, einer riesigen, neuen Strafvollzugsanstalt am Rande des touristischen Gemeindegebietes San Bartolome de Tirajana, haben die Anwohner von Castillo del Romeral, Juan Grande und Aldea Blanca wohl verloren. In rasender Geschwindigkeit arbeitet die Baugesellschaft (auch Sonntags und in der Nacht) an der Fertigstellung des neuen Knastes. Jetzt droht neuer Ärger, der die Gegner des Projektes erneut auf die Barrikaden treibt- Die Gesellschaft zur Aussatttung und Instandhaltung von Vollzugsanstalten (Sociedad Estatal de Infraestructura y Equipamiento Penitenciario, S.A. kurz: SIEP) hat nun den Neubau eines Klärwerkes für die neue Strafanstalt beantragt. Hierbei handelt es sich um ein Projekt von Ausmassen, welche die Bürger von Castillo del Romeral und Umgebung direkt betreffen könnten. In nur 300 Metern Entfernung zum Stadion Municipal von Castillo del Romeral und nur 360 Meter entfernt von den ersten Häusern des Ortes, in dem zahlreiche Lokalpolitiker ihre Eigenheime haben, soll ein Klärwerk mit einer Kapazität von 1.850 Kubikmeter pro Tag entstehen, um den neuen Mega-Knast autark zu versorgen. Die Anwohner erfuhren aus dem Offiziellen Boletin von dem Projekt und bereiten sich auf Proteste gegen den Bau vor. Haupt-Kritikpunkt schon im Vorfeld der Genehmigung: Laut Gesetz müssen Installationen mit gefährlichen- und/oder potentiell gesundheitsschädlichen Tätigkeiten mindestens 2.000 Meter vom nächsten Wohnhaus entfernt sein.

Nachrichten Gran Canaria Kanaren Kritik und Verständnis für Teneriffas Werbeaktionen auf Gran Canaria

Kritik und Verständnis für die Werbeaktion von Teneriffa auf der Kanareninsel Gran Canaria. Rund 80.000 Euro investiert die grösste Insel der Kanaren in die Werbung um die Gunst der Sommergäste. Gran Canaria, Las Palmas: Während sich die Stadträte in Las Palmas über den Sinn- oder Unsinn der Teneriffa-Werbeaktion am Las Canteras Strand streiten (IslaCanaria.Net berichtete), kommt von den Besuchern an der Las Canteras Promenade in vielen Fällen ein durchweg positives Feedback. “Die Promoter waren sehr freundlich, unseren Kindern haben die Hostessen kleine Magnetspiele geschenkt, mein Mann und ich erhielten Prospekte zu Sehenswürdigkeiten der Insel Teneriffa und am Ende noch zwei Kugekschreiber”, so eine Passantin nach dem Besuch des Teneriffa-Info-Standes am Las Canteras Strand zu IslaCanaria.Net - In der Tat wurden die vom Turismo de Tenerife gesandten Promoter nicht müde, jeden einzelnen Passanten abzufangen und von den Vorzügen eines Teneriffa-(Kurz)Urlaubs zu überzeugen. Wir konnten uns während unserer Recherche am Las Canteras davon überzeugen, dass auch an die vielen Urlauber in Las Palmas gedacht wurde, ausser auf Spanisch, konnten die Hostessen ihre Botschaften auch perfekt in Deutsch oder Englisch an den jeweiligen Empfänger bringen. Die aus traditioneller Sicht merkwürdige Marketing-Aktion der grössten Kanareninsel steht mit dem Verteilen von Flugblättern und kleinen Geschenken am Las Canteras Strand gerade erst am Anfang. In den nächsten Tagen starten Spots bei TV- und Radiosendern der Kanareninsel Gran Canaria, weiterhin werden Anzeigen in Zeitungen und im Internet versuchen, die Menschen auf Gran Canaria für die Nachbarinsel zu gewinnen. Rund 80.000 Euro hat sich WEBTENERIFE die Aktion kosten lassen, so wird klar, dass auch einige “grancanariatreue” Medien ein unmoralisches Angebot erhielten und positiv über die Aktion berichten, bzw. in den nächsten Tagen offen für die Aktion “Tenerife, Has estado aquí?” (Teneriffa, waren sie schon mal hier?) werben werden.

Nachrichten Gran Canaria Kanaren Spanien - Nacktdemo gegen traditionelles Stiertreiben im spanischen Pamplona

In Spanien demonstrierten nackte Tierschützer gegen die am morgigen Dienstag stattfindende Stierhatz von Pamplona - ‘Blut, Folter und Tod’ stand auf den Plakaten der PETA-Demonstranten (People for the Ethical Treatment of Animals) Spanien - Jeder der von der spanischen Stadt Pamplona spricht, assoziiert diese sofort mit Stierkampf und dem traditionellen Stierlaufen. Seit 1591 findet alljährlich in Pamplona vom 6. bis zum 14. Juli die Sanfermines (Fiesta zu Ehren des Heiligen Fermín) statt. Im Mittelpunkt steht hier der Encierro, der weltweit bekannte Stierlauf von Pamplona. Weltweit kritisieren Tierschützer, dass die Tiere beim Encierro große Angst, Panik und Schmerzen durch Schläge, Stürze und die angeheizte Atmosphäre erleiden. Die Befürworter der Stierhatz halten dagegen, dass bisher keine wissenschaftlichen Untersuchungen erfolgt sei, in welchem Ausmaß das Stiergehirn tatsächlich Schmerz oder Angst empfindet. Die Bilanz des alljährlichen Stierlaufens in Pamplona lautet jährlich hunderte von Verletzten in den Krankenhäusern in Pamplona. Pamplona - Nach dem Stiertreiben werden die Tiere in die Arena getrieben und verbleiben dort noch einige Stunden, bevor sie am Abend von den Toreros getötet werden. Das Fleisch wird im Anschluss verkauft und die Köpfe werden oft ausgestopft und als Trophäen an die Wand gehängt.

Nachrichten Gran Canaria Kanaren Operation “Verano 2009″ - Mehr Sicherheit in den Urlauberhochburgen der Kanaren

Urlaubszeit, Achtung Kontrolle! - Zusätzlich zu den Beamten, die von den Gemeinden Las Palmas, Telde, San Bartolome de Tirajana und Mogan für die Sicherheit an den Stränden abkommandiert wurden, werden auf allen Kanarischen Inseln 4.500 zusätzliche Polizisten für mehr Sicherheit in den Touristengebieten sorgen. Gran Canaria, Las Palmas: In- und um die Touristenhochburgen der Kanaren hat Anfang Juli die sogenannte Operation Sommer (Operacion Verano) begonnen. Insgesamt 4.500 Beamte der Policia Nacional, Policia Local und der Guardia Civil sollen im Sommer 2009 für mehr Sicherheit in den touristischen Zonen der Kanarischen Inseln sorgen. Neben den Kontrollen an den Stränden, Märkten und touristischen Zonen der Urlaubsgebiete, bei denen es vor allem um die Verhinderung von Taschendiebstählen, PKW-Aufbrüchen und Betrugsdelikten geht, sollen verstärkte Routinekontrollen in den Urlauberhochburgen für eine Verringerung der Einbruchsdelikte sorgen. Ein weiterer Fokus liegt auf der Bekämpfung der Drogenkriminalität- Vor allem im Sommer steigt die Anzahl der Drogendealer in den Urlaubergebieten der Kanaren rapide an. Gezielte Fahrzeug- und Personenlontrollen sollen dem Drogenverkauf entgegen wirken. Last but not least geht es Promille-Sündern, Rasern und Dränglern in der Operacion Verano 2009 verstärkt an den Kragen, die Trafico-Einheit der Guardia Civil kontrolliert verstärkt die Autobahnen und auch die An- und Abfahrten in den touristischen Gebieten.

Nachrichten Gran Canaria Kanaren Condor lädt zur nächsten Runde Fliegenpreise

Condor lädt ein zur nächsten Runde Fliegenjagd. Ab Donnerstag (09. Juli) tummeln sich wieder 100.000 Eintagsfliegen auf der Webseite der Fluggesellschaft, die Fliegen liebt. Gran Canaria, Las Palmas: Sommerurlaub noch immer nicht gebucht? Na, vieleicht hat es sich ja gelohnt, bis jetzt damit zu warten. Ab Donnerstag bietet die Fluggesellschaft Condor den Urlaubern in Lauerstellung die Möglichkeit, zumindest die Flüge in die bevorzugte Urlaubs-Region zum Schnäppchenpreis ab 49 Euro (one-way inklusive sämtlicher Zuschläge) zu ergattern. Am Donnerstag, 09. Juli, pünktlich um 10:00 Uhr, lässt Condor 100.000 Kurz- und Langfliegen auf die urlaubshungrige Kundschaft los. Spanien bietet mit den Kanaren, den Balearen, sowie zahlreichen Zielen auf dem Festland eine Sonnengarantie für die schönsten Wochen des Jahres. Info: Gran Canaria, Teneriffa, Fuerteventura, Lanzarote und auch La Palma werden von Condor direkt ab Deutschland angeflogen. Die Kurzfliegen (ab 49 Euro, one-way inklusive sämtlicher Zuschläge) nehmen diesmal Kurs auf Spanien (Balearen, Kanaren, Malaga, etc.) und die Türkei (Antalya). Die Langfliegen bringen sie schon ab mageren 149 Euro (ebenfalls one-way inklusive sämtlicher Zuschläge) nach Salvador da Bahia, Santo Domingo, Porlamar, Halifax, oder auf die Seychellen.

Nachrichten Gran Canaria Kanaren Maue Feriensaison

Krise trifft Reisebranche deutlich Die deutschen Reisebüros und Urlaubsveranstalter bekommen die Wirtschaftskrise in der laufenden Feriensaison deutlich zu spüren. Ende Mai hätten die Buchungsumsätze knapp fünf Prozent unter Vorjahresniveau gelegen, sagte eine Sprecherin des Deutschen Reiseverbandes (DRV) in Berlin. Einer Studie zufolge verzeichnen deutlich mehr als die Hälfte der Reisebüros einen Rückgang bei Flugreisen, im Trend liegt dagegen Campingurlaub. Der Rückgang bei den Buchungen habe sich in den vergangenen Monaten gegenüber dem Jahresanfang zwar verringert, sagte die DRV-Sprecherin der Nachrichtenagentur AFP. Damals habe das Umsatzminus noch bei sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr gelegen. Jedoch sei nach wie vor klar festzustellen, dass angesichts der Krise in diesem Jahr "zögerlicher gebucht" werde. Insbesondere Familien hielten sich zurück. Dennoch hoffe die Branche auf einen kurzfristigen Anstieg der Buchungen in den kommenden Wochen, etwa bei Last-Minute-Reisen, sagte die DRV-Sprecherin. "Es ist Potenzial da. Viele Umfragen zeigen, dass die Deutsche reisen wollen." Bereits am Montag die Touristiksparte der Handelsgruppe Rewe mitgeteilt, dass sie im Juni ein Buchungsplus von 20 Prozent verzeichnete. Last-Minute-Urlauber könnten in diesem Jahr jedoch trotz allgemein niedrigerer Buchungszahlen nicht mit einem breiteren Angebot rechnen, sagte die DRV-Sprecherin. Die Reisenanbieter hätten sich in Folge der Krise auf eine geringere Nachfrage eingestellt und weniger Hotel- und Flugkapazitäten eingekauft. Deswegen werde es "nicht mehr Schnäppchen geben als in den Jahren zuvor". Einer Branchenumfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) zufolge schätzen derzeit knapp zwei Drittel der Reisbüros ihre Situation schlechter ein als noch vor einem Jahr. Für rund 29 Prozent scheint demnach die Lage unverändert, sieben Prozent bewerten ihre Situation besser als 2008. Rückgänge hätten die Reisebüros insbesondere bei Flugreisen verkraften müssen, teilte der DIHK mit. Ebenfalls deutlich weniger gefragt seien Busreisen. Angesichts der rückläufigen Buchungszahlen rechne rund ein Viertel der Reisebüros mit fallenden Reisepreisen, teilte der DIHK mit. Es gebe erste Anzeichen, dass Reiseveranstalter noch im Sommer versuchten, "mit vorzeitigen Preissenkungen die noch fehlenden Buchungen" wieder wettzumachen. Der Großteil der Tourismusunternehmen jedoch wolle die Preise auf Vorjahresniveau halten. Branchenführer TUI hatte kürzlich aber bereits angekündigt, seine Winterreisen um fünf Prozent billiger anzubieten. Angesichts der Krise sei in diesem Jahr mit einem Trend in Richtung Campingurlaub zu rechnen, erklärte der DIHK. Im Gegensatz zum Rest der Branche seien einzig bei den Campingplatzbetreibern die Geschäftserwartungen auf Vorjahresniveau geblieben. Auch die Urlaubsregionen in Deutschland mussten in diesem Jahr noch keinen massiven Einbruch verkraften. "Die deutschen Ziele sind auch in diesem Jahr gut gebucht", sagte eine Sprecherin des Deutschen Tourismusverbandes (DTV). Jedoch buchten die Urlauber mittlerweile auch bei Ferien in der Heimat immer kurzfristiger. "Der Trend geht dahin, dass die Deutschen ihre Koffer packen, wenn das Wetter schön ist", sagte die DTV-Sprecherin. Deutschland ist für die Deutschen nach wie vor Reiseziel Nummer eins.

Nachrichten Gran Canaria Kanaren Mit Hilfe moderner Technik

Schizophrenie vorhersagbar Das Auftreten von Schizophrenie lässt sich mit einem neuen Diagnoseverfahren schon früh vorhersagen. Nach Angaben des Klinikums der Universität München werden dabei bestimmte Nervenmuster mit Hilfe der Kernspintomographie aufgenommen und mit computergestützten Verfahren ausgewertet. Die Gehirnmuster von Menschen, die später mit hoher Wahrscheinlichkeit einmal an Schizophrenie erkranken, unterscheiden sich demnach von anderen. Bislang werden schizophrene Psychosen nach Auskunft der Universität erst drei bis fünf Jahre nach dem Einsetzen erster Symptome diagnostiziert. Dadurch gehe wertvolle Zeit verloren. Wenn die Behandlung früher und bereits im Vorstadium der Erkrankung einsetzen könne, lasse sich der spätere Ausbruch des klinischen Vollbildes mit Wahnerlebnissen, Halluzinationen und Denkstörungen verhindern oder zumindest abzumildern. Die neue Diagnosemethode wurde von einem internationalen Forscherteam entwickelt. Beteiligt waren Wissenschaftler der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität (LMU), der Friedrich-Schiller- Universität in Jena und der University of Pennsylvania in den USA. Der beteiligte Münchner Psychiater Prof. Hans-Jürgen Möller sprach von einem "großen Erfolg für die psychiatrische Hirnforschung". Weltweit leidet den Angaben zufolge rund ein Prozent der Bevölkerung an Schizophrenie. Allein in Deutschland sind 800 000 Menschen betroffen. Die Arbeit ist im Journal "Archives of General Psychiatry"

Nachrichten Gran Canaria Kanaren 21 Verletzte in Pamplona

Stierhatz mit der Zeitung Schon am ersten Tag der quälerischen Tierhatz in Pamplona werden 21 Menschen verletzt. Das mörderische Spektaktel dauert eine Woche lang an. der ersten Stierhatz dieses Sommers in Pamplona sind 21 Menschen - zumeist leicht - verletzt worden. Für vier der Teilnehmer endete das lebensgefährliche Spektakel allerdings im Krankenhaus, unter ihnen auch ein 27-jähriger Tourist aus den USA und ein 28 Jahre alter Schotte. Sie erlitten Prellungen und Platzwunden, wie die Rettungskräfte der nordspanischen Stadt mitteilten. Die Hatz dauerte nur zweieinhalb Minuten. Da die Straßen aber mit Menschen überfüllt waren, stolperten mehrere Teilnehmer und stürzten. Andere wurden von den bis zu 600 Kilogramm schweren Stieren überrannt. Verletzte durch Hornstöße gab es nicht. Bei der Hatz ("encierro") werden noch bis zum 14. Juli jeden Morgen sechs Kampfstiere durch die Gassen der Altstadt bis in die Arena gejagt, wo sie abends von Toreros getötet werden. Hunderte wagemutige Männer, die "mozos", rennen auf der 825 Meter langen Strecke vor den Tieren her, die von mehreren zahmen Leitochsen begleitet werden. Als einzige "Waffe", um die Bullen von sich fernzuhalten, ist eine zusammengerollte Zeitung erlaubt. Das Spektakel war durch Ernest Hemingways Roman "Fiesta" (1926) weltbekannt geworden. Seit 1924 sind dabei 14 Läufer ums Leben gekommen - zuletzt 2003 ein 62-jähriger Spanier. Tierschützer kritisieren die Veranstaltung schon seit Jahren als Tortur für die Stiere. Sie geht auf einen alten Brauch zurück: Im Mittelalter wurden die Rinder von den Weiden auf den Markt oder in den Schlachthof getrieben.

Nachrichten Gran Canaria Kanaren Staatsanwaltschaft erhebt Anklage

Millionenbetrug in Solarbranche Ein slowenischer Bauunternehmer aus dem Rhein-Main-Gebiet soll gemeinsam mit anderen Tätern Solarfirmen und Lieferanten von Baumaschinen aus ganz Deutschland im großen Stil betrogen haben. Der Schaden betrage über fünf Millionen Euro, teilte die Staatsanwaltschaft in Frankfurt mit. Die Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen die acht mutmaßlichen Haupttäter erhoben. Die insgesamt etwa 20-köpfige Bande soll unter anderem ehemals renommierte Firmen aufgekauft und in deren Namen Maschinen bestellt haben, die an Scheinadressen geliefert wurden. Die Maschinen wurden nicht bezahlt und unter anderem nach Serbien gebracht. Zu den Angeklagten gehören neben dem 57-jährigen Bauunternehmer auch ein Bosnier, den er als seinen Sohn ausgegeben hatte. Angeklagt sind weiterhin ein Hausmeister und ein ehemaliger Rechtsanwalt. Sie wurden kurz vor Weihnachten festgenommen. Ein Grafiker aus Frankfurt wurde gegen Kaution von der Untersuchungshaft verschont, er ist seitdem flüchtig. Mehrere Mitglieder der Gruppe sind bereits rechtskräftig verurteilt, die mutmaßlichen Haupttäter haben sich zu den Vorwürfen bislang nicht geäußert. Ihnen drohen wegen Bandenbetrugs mehrjährige Haftstrafen. Wann der Prozess beginnt, stand zunächst nicht fest. Nach Mitteilung der Staatsanwaltschaft hat der Millionenbetrug Teile der Solarbranche in eine schwere Krise gestürzt. Einige auf die Einrichtung von Solarparks spezialisierte Firmen seien in die Insolvenz getrieben worden, anderen hätten Mitarbeiter entlassen müssen.

Nachrichten Gran Canaria Kanaren Bachelor und Master überprüfen

Korrekturen an Studiengängen Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) hat sich für Korrekturen bei den Bachelor- und Masterstudiengängen ausgesprochen. So sei bei der Länge des Bachelor-Studiums mehr Flexibilität nötig, erklärte Schavan nach einem Gespräch mit Studenten und Vertretern der Hochschulen in Berlin. Es könne erforderlich sein, statt sechs auch sieben oder acht Semester zu studieren. Schavan stellte sich aber zugleich grundsätzlich hinter die neuen Studiengänge. Niemand wolle deren Abschaffung, betonte die Bildungsministerin. Das Treffen war eine Reaktion auf die massiven Studentenproteste Mitte Juni im Rahmen der Aktion "Bildungsstreik". Eine der zentralen Forderungen der Studenten war die Abschaffung der neuen kürzeren Studiengänge in ihrer derzeitigen Form. Eingeführt wurden Master und Bachelor im Rahmen des sogenannten Bologna-Prozesses, mit dem ein gemeinsamer europäischer Hochschulraum geschaffen werden soll. An dem runden Tisch nahmen neben Schavan und Vertretern des Aktionsbündnisses "Bildungsstreik" auch Sachsen-Anhalts Kultusminister Jan-Hendrik Olbertz (parteilos) für die Kultusministerkonferenz (KMK) sowie die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Margret Wintermantel, teil. Es habe Konsens darüber bestanden, dass niemand in die Zeit vor Bologna zurück wolle, sagte Schavan. Neben mehr Flexibilität forderte Schavan aber unter anderem, dass der Übergang vom Bachelor zum Master problemlos möglich sein müsse. Studierende sollten selbst entscheiden können, ob sie einen Master machen wollten oder nicht. Sie sei dabei gegen eine Quote. HRK-Präsidentin Wintermantel verteidigte die Reform grundsätzlich, zeigte aber Verständnis für Proteste von Studenten. Die Hochschulen wüssten gut, dass die Situation vielfach schwierig sei, dass überfüllte Lehrveranstaltungen nicht der Vergangenheit angehörten und dass mancherorts die Prüfungslast zu hoch oder Studienpläne zu eng seien, erklärte Wintermantel. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) forderte einen Kurswechsel im Bologna-Prozess. Drei Wochen nach dem bundesweiten "Bildungsstreik" dürfe es kein "Weiter so" geben, erklärte GEW-Vorstandsmitglied Andreas Keller. Die stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Ingrid Sehrbrock, erklärte, wenn Bologna nicht scheitern solle, werde eine "grundlegende Kehrtwende" gebraucht. Die Umsetzung der Reform laufe schlecht. Überfrachtete Stundenpläne, teils gestiegene Abbrecherquoten und hohe Hürden auf dem Weg ins Ausland prägten den Alltag an den Hochschulen, kritisierte Sehrbrock.

Nachrichten Gran Canaria Kanaren Konjunktursorgen belasten

Wall Street rutscht ab Die US-Börsen sind auf den tiefsten Stand seit mehr als zwei Monaten eingebrochen. Grund war die aufkeimende Debatte über die Notwendigkeit eines zweiten Konjunkturpakets. Die US-Börsen sind auf den tiefsten Stand seit mehr als zwei Monaten eingebrochen. Eine aufkeimende Debatte über die Notwendigkeit eines zweiten Konjunkturpakets der Regierung schürte erneut Sorgen über die Lage der US-Wirtschaft. Zudem äußerten sich viele Anleger vor Beginn der Berichtssaison am Mittwoch skeptisch über die anstehenden Konzernergebnisse. Energietitel wurden vom fallenden Ölpreis nach unten gezogen. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte verlor bis zum Handelsschluss 1,9 Prozent auf 8.163 Punkte. Im Verlauf pendelte er zwischen 8.154 und 8.326 Zählern. Der breiter gefasste S&P-500 fiel zwei Prozent auf 881 Punkte, den tiefsten Stand seit dem 1. Mai. Der Index der Technologiebörse Nasdaq fiel um 2,3 Prozent auf 1.746 Punkte. Die Spekulationen über neue Konjunkturmaßnahmen und die wachsende Nervosität vor Beginn der US-Bilanzsaison belasteten auch die Kurse in Frankfurt: Der Dax schloss 1,2 Prozent schwächer bei 4598 Punkten. Eine Beraterin von Präsident Barack Obama heizte die Debatte über weitere Staatshilfen im Kampf gegen die Krise an. Laura D'Andrea Tyson schlug bei einem Seminar in Singapur ein zweites Konjunkturprogramm vor. Die USA sollten für den Notfall weitere Schritte zum Ankurbeln der lahmenden Wirtschaft planen, zumal die Wirtschaft in einem schlechteren Zustand sei als von der Regierung zunächst angenommen. Das Gerede über ein neues Konjunkturprogramm sei ein Vertrauenskiller, sagte Joseph Battipaglia von Stifel Nicolaus. "Das würde bedeuten, dass wir eine Billion Dollar zusätzliche Schulden haben, ohne dass wir dafür etwas vorweisen können." Die Sorgen der Anleger über einen wachsenden Schuldenberg wurden zudem durch neue Zahlen verstärkt, wonach wegen der stark steigenden Arbeitslosigkeit so viele Amerikaner wie noch nie ihre Kreditkartenschulden nicht rechtzeitig begleichen können. Nach Angaben des US-Bankenverbandes ABA stieg die Ausfallquote im ersten Quartal auf das Rekordniveau von 3,23 Prozent und damit auf den höchsten Stand seit Einführung der Statistik 1974. Die Aktien des Kreditkartenanbieters American Express gaben daraufhin 3,8 Prozent nach. Der Vertrauensverlust in die konjunkturelle Erholung belastete auch den Ölpreis. Ein Fass US-Leichtöl wurde zu 62,51 Dollar und damit 2,4 Prozent tiefer gehandelt. Zu den größten Verlierern gehörten daher Energietitel: Die Aktien des Ölfelddienstleisters Schlumberger fielen 4,4 Prozent, die Titel von Exxon Mobil um 2,3 Prozent. Angesichts der bevorstehenden Berichtssaison blieben die Anleger zudem zurückhaltend. "Alle warten auf die Quartalsergebnisse", sagte Marktanalyst Dan Greenhaus von Miller Tabak & Co. "Die Leute wollen sehen, wie die Geschäfte gelaufen sind und was die Unternehmen vom zweiten Halbjahr erwarten." Der Aluminiumkonzern Alcoa wird am Mittwoch traditionell die vierteljährliche Berichtssaison eröffnen. Experten erwarten von dem Dow-Unternehmen den dritten Quartalsverlust in Folge. Die Alcoa-Zahlen würden voraussichtlich noch schlechter als erwartet ausfallen, sagte Battipaglia von Stifel Nicolaus. Die Hoffnungen auf eine schnelle Erholung gingen mangels entsprechender Wirtschaftsdaten zurück. Alcoa-Titel schlossen 1,6 Prozent höher.

Nachrichten Gran Canaria Kanaren Ankara hat Auflagen nicht erfüllt

Keine Hilfe für Ilisu-Damm Die europäischen Kreditversicherer ziehen sich aus dem umstrittenen Staudammprojekt Ilisu im Südosten der Türkei zurück. Die türkische Seite habe die Bedingungen für die Kreditvergabe nicht erfüllt, erklärte der deutsche Kreditversicherer Euler-Hermes in Hamburg. Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz wollten den Damm im Auftrag des türkischen Wasserbauamtes errichten. Die Kreditversicherer aus den drei westeuropäischen Ländern hatten ihre Unterstützung für das Projekt jedoch an mehr als 150 strenge Auflagen in den Bereichen Umwelt, Kultur und Umsiedlung geknüpft. Die Türkei habe diese Auflagen "trotz teilweise erheblicher Verbesserungen innerhalb der vertraglich festgelegten Frist nicht erfüllt", erklärte Euler-Hermes. "Daher sind die Grundlagen für eine Fortführung des Projekts mit staatlicher Absicherung aus den drei Ländern nicht mehr gegeben. Als Folge davon enden die Exportkreditgarantien." Die Entscheidung hatte sich seit Wochen abgezeichnet. Die türkische Regierung hatte erklärt, sie werde den Damm auch ohne europäische Unterstützung bauen. Deutschland hatte für das Bauprojekt rund 190 Millionen Euro über eine Export-Bürgschaft abgesichert. Im Dezember 2008 hatte die Bundesregierung die Kreditbürgschaften vorerst gestoppt und der in die Europäische Union strebenden Türkei eine Frist von 180 Tagen gegeben, um Auflagen zu erfüllen. Diese Frist war jetzt abgelaufen. In der Nacht war bereits in Österreich die Entscheidung gefallen, keine Staatshaftung für den Riesenstaudamm zu übernehmen. Für den österreichischen Turbinenhersteller Andritz geht es beim Projekt nach Angaben der Nachrichtenagentur APA um einen Auftrag im Wert von 235 Millionen Euro. Auch die Schweiz zieht sich aus dem Projekt zurück. Während sich Ankara durch das 1,2-Milliardenprojekt eine Verbesserung der Wasserversorgung und Stabilisierung seiner Energieversorgung in Südostanatolien erhofft, warnen Naturschützer und Menschenrechtsgruppen vor unvorhersehbaren Folgen für die Umwelt. Mit dem Stausee würden Wohnorte von mehr als 10.000 Menschen vernichtet. Die Jahrtausende alte Stadt Hasankeyf würde fast vollständig im Stausee versinken. Die Türkei hatte 2006 mit dem Projekt begonnen. Seitdem läuft eine Kampagne von Umweltschützern gegen das Vorhaben. Zuletzt hatten sich Prominente wie Literatur-Nobelpreisträger Orhan Pamuk und der Popstar Tarkan den Staudammgegnern angeschlossen. Der Damm ist Teil eines 23 Milliarden Euro umfassenden Plans der Regierung, den verarmten Osten und Südosten der Türkei zu industrialisieren. Umweltminister Veysel Eroglu sagte der türkischen Zeitung "Radikal", wenn es keine Kreditabsicherungen aus Europa gebe, "werden wir den Damm mit unseren eigenen Finanzmitteln bauen". Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan will laut "Radikal" am 30. Juli den Grundstein für die geplante Stadt "Neu-Hasankeyf" legen, in die die Bewohner von Hasankeyf umgesiedelt werden sollen.

Nachrichten Gran Canaria Kanaren Jetzt Vattenfall boykottieren

Politiker rufen zum Wechsel auf Nach den Störfällen im Atomkraftwerk Krümmel rufen Politiker von SPD und Grünen sowie Umweltverbände die Stromkunden dazu auf, dem Betreiber Vattenfall den Rücken zu kehren. Als erste personelle Konsequenz muss Chef des Kraftwerks seinen Posten räumen. Derweil fordert Baden-Württembergs Ministerpräsident Oettinger, trotz der neuen Vorkommnisse alle Laufzeitbeschränkungen für Akw aufzuheben. Das Aktionsbündnis "Atomausstieg selber machen" forderte in Berlin die Stromkunden auf, ihre Verträge mit Vattenfall zu kündigen und zu einem Ökostromanbieter zu wechseln. "Jetzt besteht die realistische Chance, den schwedischen Konzern zur Aufgabe seines deutschen Atom-Engagements in Krümmel und Brunsbüttel zu treiben", hieß es. "Die Kunden von Vattenfall sollten den Atomausstieg vorziehen und zu einem Ökostromanbieter wechseln", sagte auch Grünen-Spitzenkandidatin Renate Künast dem Berliner "Tagesspiegel". Ähnlich äußerte sich dort SPD-Fraktionsvize Ulrich Kelber. Vattenfall teilte in Hamburg mit, der bisherige Kraftwerksleiter Hans-Dieter Lucht sei auf seine Bitte hin von seinen Aufgaben als Leiter der Anlage entbunden worden. Vor dem Wiederanfahren des Akw Ende Juni sei eine Überwachungseinrichtung des Maschinentransformators nicht wie vorgesehen installiert worden. Mit diesem Versäumnis habe Lucht seinen Verzicht begründet. Mehrere norddeutsche Grünen-Politiker stellten Strafanzeige gegen die Akw-Verantwortlichen. Der frühere Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Grüne) nannte die Ablösung von Lucht ein "billiges Bauernopfer". Das Akw Krümmel war am Samstag nach einem Kurzschluss in einem Transformator und weiteren technischen Problemen wieder vom Netz gegangen. Vattenfall kündigte nun an, vor einem Weiterbetrieb sollten beide Maschinentransformatoren durch neue ersetzt werden. Dies werde mehrere Monate dauern. Die für die Atomaufsicht in Schleswig-Holstein zuständige Kieler Sozialministerin Gitta Trauernicht (SPD) begrüßte, dass Vattenfall damit der Forderung "erneuern statt reparieren" nachkomme. Sie brachte erneut auch eine Stilllegung von Krümmel ins Gespräch. Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) wies im "Hamburger Abendblatt" Zweifel an der Sicherheit deutscher Atomkraftwerke zurück. Zugleich bekräftigte er, dass eine schwarz-gelbe Bundesregierung vom Beschluss zum Atomausstieg abrücken werde: "Für alle Kernkraftwerke, die dem Stand der Technik entsprechen, werden wir die Laufzeitbeschränkungen aufheben." Langfristig schloss der CDU-Politiker auch den Neubau von Atomkraftwerken nicht aus. SPD-Fraktionschef Peter Struck warf der CDU und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ein "Einknicken" vor der Atomindustrie vor. Es sei absurd, so zu tun, als gingen ohne Atomkraftwerke die Lichter aus, sagte Struck der Hannoverschen "Neuen Presse". "Es geht um Profit und um sonst nichts." Nach der Pannenserie in Krümmel müssten "selbst die verbohrtesten Kernkraftbefürworter einsehen", dass Laufzeitverlängerungen der falsche Weg seien. Kritik an der Ausstiegsvereinbarung von SPD und Grünen äußerte der Energieexperte der Linken, Hans-Kurt Hill. Er wies darauf hin, dass sich die Stilllegung eines Akw verzögere, je mehr gefährliche Störfälle es dort gebe. Grund ist, dass die Laufzeit nach erzeugter Strommenge berechnet wird, so dass Ausfallzeiten nicht mitzählen. Hill forderte die unverzügliche Stilllegung aller Atomanlagen. Oettinger wies die Forderungen zurück, Krümmel nach den wiederholten Störfällen vom Netz zu nehmen. "Wenn die technischen Voraussetzungen stimmen, ist Krümmel ein Kraftwerk mit Zukunft." Nach Daten des Bundesamtes für Strahlenschutz, die Greenpeace veröffentlichte, gab es bis zum Ende des vergangenen Jahres 315 "meldepflichtige Ereignisse" in Krümmel. Greenpeace-Atomexperte Mathias Edler sagte, es sei zynische, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel an der Atomkraft festhalten wolle. "Merkel muss sich entscheiden, ob sie ihren Amtseid 'Schaden vom deutschen Volk zu wenden' ernst nimmt, oder ob es ihr weiter wichtiger ist, die Atomlobby zu unterstützen", erklärte er. "Atomkraft ist gefährlich, teuer, blockiert den Klimaschutz und die Schaffung neuer Jobs in den erneuerbaren Energien."

Nachrichten Gran Canaria Kanaren Reisezahlungsmittel

Der richtige Mix macht's Urlauber sollten sich vor Beginn der Reise Gedanken über ihre Reisekasse machen. Hier kommt es vor allem auf den richtigen Mix an: Auf ein Zahlungsmittel allein sollte sich niemand verlassen. Bargeld: Wichtiges Zahlungsmittel ist und bleibt Bargeld. Doch weil es bei Diebstahl nicht ersetzt wird, empfehlen Verbraucherschützer, möglichst wenig davon mitzunehmen. Das Bare sollte nur den Bedarf der ersten Tage decken, umgerechnet 100 bis 200 Euro reichen meist. Maestro-Karte: Die Maestro-Karte (früher ec-Karte) wird in weit über hundert Ländern an über einer Million Geldautomaten und gut zehn Millionen Restaurant- und Ladenkassen akzeptiert. Bargeld am Automaten fremder Institute kostet meist ein Prozent des abgehobenen Betrages, mindestens drei bis sechs Euro. Wer sich bei der Hausbank nach Partnerbanken erkundigt, kann dort oft kostenlos Geld abheben. Der Einkauf im Laden ist in der Euro-Zone gebührenfrei. Ansonsten fällt meist ein Prozent des Preises als Gebühr an. Kreditkarte: Bei der Akzeptanz im Ausland sind Kreditkarten unschlagbar. Die Anbieter kassieren beim Einkauf außerhalb der Euro-Zone eine Umrechnungsgebühr zwischen einem und zwei Prozent der Summe, manchmal schlagen die Händler vor Ort zusätzlich etwas auf. Beim Geldabheben fallen oft hohe Gebühren an: In der Regel werden zwei bis vier Prozent fällig, mindestens jedoch drei bis sieben Euro. Einige Banken bieten aber auch Kreditkarten an, die eine weltweite Bargeldbeschaffung an Geldautomaten ohne zusätzliche Automatengebühr ermöglichen. Wer im Geschäft in Frankreich oder Dänemark seine Kreditkarte zückt, sollte zudem seine Geheimnummer parat haben - die Unterschrift reicht oft nicht. Reiseschecks: Während Reiseschecks wie von American Express und Thomas Cook in Westeuropa wegen der Geldautomaten-Dichte kaum benötigt werden, gehören sie vor allem in Afrika, in Teilen Asiens oder Amerikas in die Urlaubskasse. Die Anbieter haben für jedes Reiseland eine Liste mit Akzeptanzstellen, die keine oder geringe Tauschgebühren verlangen. Das Ausstellen der Schecks kostet etwa ein Prozent des Betrags. Wichtig ist die Stückelung: In den USA, wo Traveler Cheques oft wie Bargeld behandelt werden, empfehlen sich Beträge von zehn oder 20 Dollar. Reiseschecks werden bei Verlust ersetzt. Verlust der Karte: Beim Verlust von Geldkarten sollten diese schnell gesperrt werden, damit Betrüger nicht das Konto abräumen. Dies ist rund um die Uhr unter der Telefonnummer +49-1805-021021 möglich. Für viele Bank- und Kreditkarten gibt es die einheitliche Sperrnummer +49-116116.

Nachrichten Gran Canaria Kanaren Ohne Schweiß kein Preis

Vom Sport für Karriere lernen Die Geschichte von dem übergewichtigen Schichtarbeiter aus Wolfsburg, der erst seinen Körper und dann noch einiges mehr in Bewegung setzt, klingt fesselnd. Das Thema interessiert Mitarbeiter und Manager, Vorstände und Geschäftsführer gleichermaßen, sagt Joachim Franz. Der Abenteurer erzählt in Vorträgen von seinem Entschluss, ein anderes Leben zu führen und berät in Motivations- und Karrieretrainings über den Weg dorthin. "Ich wog 123 Kilo, rauchte, trank. Kurz vor meinem 30. Geburtstag fing ich mit dem Laufen an." Ohne jegliche Vorbereitung war das zum Scheitern verurteilt, so der Hochleistungssportler rückblickend. Erst im zweiten Anlauf wagte Franz den Abschied von alten Gewohnheiten, Freunden und Ausreden: "Ab heute esse ich anders", erklärte er seiner Frau. Die konterte: "Dann kochst du auch selbst." Der gelernte Werkzeugmacher stellte sich an den Herd, trainierte gleichzeitig hart und nahm in weniger als vier Monaten fast 50 Kilo ab. Sport ist für den Motivationstrainer Vorbild und Motor für die Veränderung, auch im Berufsleben: "Wer es beruflich nicht schafft, Veränderungen herbeizuführen, muss es auf einer anderen Ebene probieren." Sport sei dafür das beste Mittel, weil er Werte wie Disziplin, Mut und Vertrauen voraussetze. "Eine Medaille nach dem Marathon schafft nicht nur Selbstvertrauen, sondern auch Glaubwürdigkeit", sagt Franz, der bei seinem Arbeitgeber VW über den Leistungssport den Aufstieg zum Gesundheitsberater schaffte. Solche Karrieren sind nicht die Regel, aber die Parallelen zum Sport werden in vielen Unternehmen gesehen. Das gilt auch für Reinhard K. Sprenger, der über Fußballstrategien für Manager ein Buch geschrieben hat. Der Trainer und Berater sieht den Volkssport als "ein Modell für modernes Management". Auch wenn Sprüche wie "Gewonnen wird im Kopf" oder "Leistung ist planbar, Erfolg nicht" nach Binsenweisheiten klingen, ist die Umsetzung harte Arbeit. Das weiß auch der Düsseldorfer Motivationstrainer Dirk Schmidt: "Spitzensportler sind zielstrebig, diszipliniert und leidenschaftlich. Sie kennen ihre Stärken und bauen diese konzentriert aus." Der Preis dafür sei aber hoch: "Was die Zuschauer nicht sehen, ist das jahrelange, tägliche Training. Der Verzicht auf Freundschaften, Urlaub und Auszeiten." Aber nur mit vollem Einsatz gelinge es, sein Berufsleben nachhaltig zu verändern, ist Schmidt überzeugt: "Der Besuch eines Seminars oder das Lesen eines Buches reichen nicht." Industriekaufmann Schmidt war Geschäftsführer eines Produktionsbetriebes, bevor er sich 2002 als Trainer, Referent und Autor selbstständig machte. "Viele Menschen haben mich für verrückt erklärt, weil ich einen gut bezahlten Job aufgab, um ganz neu anzufangen", sagt er. "Aber ich habe an mich geglaubt." Und das auch noch, als die Kunden zögerten und 25 Verlage sein Buchmanuskript ablehnten - inzwischen hat Schmidt schon sein zweites veröffentlicht. "Wer einmal Gold holt, hat das in 90 Prozent aller Wettkämpfe nicht geschafft", erklärt Jens Braak. Das vor allem lasse sich im Sport lernen. Der Hamburger Trainer hält viele Analogien zwischen Sport und Wirtschaft für überzogen: "Auf dem Trainingsplatz gibt es objektive Kriterien, wann gewonnen wird. Das ist im Management nicht so ganz einfach." Aber der Wettbewerbsgeist sei absolut managementtauglich: "Der Sportler fasst die Möglichkeit des Scheitern ins Auge." In der Wirtschaft geschehe das viel zu wenig - mit fatalen Folgen: Angst, und Verdrängung dominierten in der Krise, wo strategisches Handeln gefragt sei. Eine neue Kultur des Scheiterns fordert auch Eckart von Hirschhausen. Der Berliner "Referent für das Glücklichsein" nennt den Erkenntnisgewinn von ehemaligen Leistungssportlern für Führungskräfte bescheiden: "Anstrengung lohnt sich, Ziele setzen auch und Hartnäckigkeit. Das hätte ich auch von Dieter Thomas Heck lernen können, denn der Schnellsprecher der Nation war als Kind Stotterer." Wer auf dem Feld Spitzenleistungen vollbringe, sei deshalb noch lange nicht der bessere Unternehmer, meint der Kabarettist: "Wer hätte gerne Horst Hrubesch in der Strategischen Planung, oder Boris Becker in der Personalführung?" Die Führungskräfte, die bei Joachim Franz lernen wollen, den nächsten Marathon zu meistern, tun das in erster Linie für sich selbst. Sie müssen mindestens fünf Stunden pro Woche für das Training aufbringen, sich Gesundheitschecks unterziehen und Lebensgewohnheiten auf den Kopf stellen: "Wenn du erst einmal am Start stehst, hast du schon gewonnen", sagt Franz. Aber für mehr Teamfähigkeit, Konzentration, positive Grundstimmung und Mitgefühl allein muss man sich aber nicht die Lunge aus dem Leib laufen, so Eckart von Hirschhausen: "Es reicht, auf einem Kissen zu sitzen und atmend die Seele wieder in den Körper zu holen."

Nachrichten Gran Canaria Kanaren An Mäusen erfolgreich getestet

Koffein stoppt Alzheimer Amerikanische Forscher haben in Tests mit Mäusen herausgefunden, dass Koffein den Gedächtnisverlust bei einer Alzheimer-Erkrankung stoppt. Die Substanz verminderte bei den Tieren sowohl im Gehirn als auch im Blut signifikant das für die Alzheimer-Krankheit verantwortliche Protein. Das berichten die Wissenschaftler vom Alheimers Disease Research Center der Universität von South Florida. "Die neuen Erkenntnisse zeigen, dass Koffein auch eine entwicklungsfähige Behandlung für bestehende Alzheimer-Erkrankungen sein könnte und nicht nur eine vorsorgliche Strategie", sagte Studienleiter Gary Arendash laut Mitteilung des Forschungszentrums. "Das ist wichtig, weil Koffein für die meisten Menschen ein sicheres Mittel ist. Es geht schnell ins Gehirn und scheint den Krankheitsprozess direkt zu beeinflussen." Bei dem Versuch wurde das Erbgut von 55 Mäusen so verändert, dass sie alle mit etwa 18 bis 19Monaten - vergleichbar etwa einem Lebensalter von 70 Jahren bei Menschen - Alzheimer-ähnliche Symptome zeigten. Die Hälfte der Tiere bekam daraufhin täglich so viel Koffein, wie in fünf Tassen amerikanischem Kaffee enthalten ist. Die anderen erhielten nur Wasser. Nach zwei Monaten schnitten die Kaffee-Mäuse bei Gedächtnistests sehr viel besser ab als die Wasser-Mäuse - ihre Erinnerungsleistung entsprach der von gleichaltrigen Tieren ohne Demenz, so die Forscher.

Nachrichten Gran Canaria Kanaren Unruhen in Westchina

Zahl der Toten steigt weiter Nach den blutigen Ausschreitungen in der von Uiguren bevölkerten chinesischen Provinz Xinjiang ist die Zahl der Toten auf mehr als 150 angestiegen. Hunderte Menschen wurden festgenommen. Bei schweren Auseinandersetzungen zwischen muslimischen Uiguren und Sicherheitskräften in der chinesischen Region Xinjiang sind nach offiziellen Angaben 156 Menschen ums Leben gekommen. Wie die Nachrichtenagentur Xinhua meldete, wurden gut 700 Menschen nach den Unruhen festgenommen, für die sich Uiguren und chinesische Führung gegenseitig die Schuld gaben. Aus einer zweiten Stadt in Xinjiang wurden Krawalle gemeldet. Das Staatsfernsehen CCTV strahlte Bilder von den Protesten am Sonntag aus, die blutend am Boden liegende Zivilisten und brennende Fahrzeuge zeigten. Nach offiziellen Angaben waren an den Ausschreitungen in Urumqi, der Hauptstadt der nordwestlichen Region Xinjiang, tausende Menschen beteiligt. Die Autoren des Berichts gaben Uiguren aus dem Ausland die Schuld: "Das war ein ferngesteuerter Vorfall, vom Ausland aus angeführt und angestiftet und hier im Land ausgeführt", sagte ein Kommentator, der damit die offizielle chinesische Position wiedergab. Die Uiguren in Urumqi hatten nach eigenen Angaben zunächst friedlich demonstriert und Informationen zum Tod zweier uigurischer Fabrikarbeiter gefordert, die Ende Juni in Südchina ums Leben gekommen waren. Nach uigurischen Angaben hatten chinesische Arbeiter ihre uigurischen Kollegen angegriffen. Der Weltkongress der Uiguren gab der chinesischen Führung die alleinige Schuld an den Krawallen und warf Peking Menschenrechtsverletzungen vor. Polizisten hätten mit ihren Fahrzeugen gezielt Demonstranten überrollt, sagte der Vize-Vorsitzende des Kongresses, Asgar Can. Die Han-Chinesen warfen ihrerseits den Uiguren vor, die Ausschreitungen provoziert zu haben. Die Uiguren hätten Motorradfahrer mit Steinen beworfen, Fahrzeuge umgestürzt und angezündet, sagte eine Han-Chinesin, die die Proteste beobachtete. Die Regionalregierung von Xinjiang erklärte die im Exil lebende Chefin des Uigurischen Weltkongresses, Rebiya Kadeer, zur Anstifterin. Wie ein Reporter der Agentur AFP in Urumqi beobachtete, riegelten die Sicherheitskräfte am Montag mehrere Viertel ab, in den Straßen waren Sicherheitskräfte mit Maschinengewehr zu sehen. Abends sollte eine Ausgangssperre gelten. Aus Polizeikreisen verlautete, mehr als 20.000 Polizisten, Soldaten und Feuerwehrleute seien nach Urumqi entsandt worden. Vor der wichtigsten Moschee der Stadt Kashgar in Xinjiang zerstreute die Polizei derweil "mehr als 200 Unruhestifter", die sich dort versammeln wollten wie Xinhua meldete. Die alten Seidenstraßen-Stadt Kashgar liegt etwa 1050 Kilometer südwestlich von Urumqi. Die US-Regierung äußerte ihr Bedauern über die zahlreichen Opfer der Unruhen. Ein Außenamtssprecher rief alle Seiten zu "Ruhe und Zurückhaltung" auf. Ähnlich hatte sich zuvor bereits UN-Generalsekretär Ban Ki Moon geäußert.

Nachrichten Gran Canaria Kanaren Abrüstungsvertrag

Neustart für Obama und Medwedew Misstrauen und alte Rivalität wollen sie über Bord werfen: US-Präsident Barack Obama und Russlands Präsident Dmitri Medwedew betonen einen Neuanfang in der Beziehung beider Länder. Die USA und Russland schlagen ein neues Kapitel in ihren Beziehungen auf: Eine Reihe von Vereinbarungen wie etwa über nukleare Abrüstung, US-Nachschubwege für den Afghanistankrieg sowie eine Wiederaufnahme militärischer Zusammenarbeit seien Belege für den "Neustart" zwischen beiden Staaten, betonten US-Präsident Barack Obama und sein russischer Kollege Dmitri Medwedew am Montag in Moskau. "Unsere Länder wollen eine Zusammenarbeit, die dem 21. Jahrhundert entspricht", sagte der russische Präsident. Der Neuanfang werde eine "bessere Zusammenarbeit auf vielen Feldern" und den Abschied von früherem "Misstrauen und Rivalität" ermöglichen, meinte Obama. Die beiden Staatschefs würdigten vor allem die Bedeutung eines Nachfolgeabkommens für den im Dezember auslaufenden START-Abrüstungsvertrag über strategische Atomwaffen. Beide Seiten streben nach einer gemeinsamen Erklärung eine Verringerung dieser Waffen von bisher maximal 2200 auf je 1500 bis 1675 an. Nach dem auslaufenden Vertrag konnten beide Seiten bisher über maximal 1600 Trägersysteme verfügen, diese Zahl soll jetzt auf 500 bis 1100 reduziert werden. Die USA und Russland wollten gemeinsam nuklear abrüsten, auch "um mit Vorbild zu führen", sagte Obama. Bei den Abrüstungsgesprächen soll auch ein Zusammenhang zwischen Angriffs- und Abwehrwaffen hergestellt werde. "Dieser direkte Bezug war noch vor kurzem völlig umstritten", sagte Medwedew. Das bedeutet, dass auch das umstrittene US-Raketenabwehrsystem in Polen und Tschechien in die Beratungen über START und über eine bilaterale Zusammenarbeit bei der Abwehr nuklearer Bedrohungen weltweit miteinbezogen werden kann. "Unsere amerikanischen Partner haben eine Pause eingelegt, um die Situation zu prüfen und ihr abschließendes Fazit zu ziehen", sah Medwedew Fortschritte mit Blick auf das Raketenabwehrsystem in Mitteleuropa. Diese Pause sei für Russland ein wichtiges Signal, da die US-Führung bislang immer verkündet habe, der Bau der Raketenabwehr sei beschlossene Sache. Aus US-Sicht berührt das geplante System zwar in keiner Weise russische Sicherheitsinteressen, aber er wisse "um die große Sensibilität" Moskaus in dieser Frage, sagte Obama. Die Raketenabwehr sei nicht als Schutz vor Russland, sondern vor Ländern wie dem Iran oder Nordkorea gedacht. Moskau hatte im Vorfeld des Obama-Besuchs einen Verzicht der USA auf die Raketenabwehr zur Voraussetzung für einen neuen Abrüstungsvertrag gemacht. Beide Seiten würden nun ihre Bemühungen intensivieren, einen "optimalen Weg für die strategischen Beziehungen auf der Basis von gegenseitigem Respekt und Interessen" zu finden, heißt es nun in der bilateralen Erklärung. In Expertengesprächen sollten alle Möglichkeiten der Zusammenarbeit geprüft werden, um die weltweiten Raketenprogramme zu beobachten. Dazu soll ein gemeinsames Zentrum für Datenaustausch geschaffen werden, das als Basis für ein multilaterales Benachrichtigungssystem über Raketenstarts fungieren soll. Die Präsidenten unterzeichneten auch ein Abkommen über Nachschubwege von US-Militärgütern für den Afghanistan-Einsatz über russisches Territorium. Er sei dafür besonders dankbar, sagte Obama. Man rufe andere Staaten auf, an der Stabilisierung Afghanistans mitzuwirken, heißt es in der gemeinsamen Erklärung. Das Weiße Haus hofft, mit dem Transit durch Russland rund 133 Millionen Dollar zu sparen. Russland fürchtet eine Zunahme von extremistischem Terror an seiner Südflanke und unterstützt deshalb das Vorgehen gegen die Taliban. Ein eigenes militärisches Engagement schließt Moskau aber mit Verweis auf den sowjetischen Einmarsch in Afghanistan 1979 aus. Auch wenn beide Seiten in manchen Bereichen - wie beispielsweise dem möglichen NATO-Beitritt Georgiens - nicht übereinstimmten, seien Moskau und Washington gleichermaßen bestrebt, zu konstruktiven Lösungen zu kommen, betonte Obama. Der US-Präsident kündigte einen weltweiten Nukleargipfel im kommenden Jahr in den USA an. An dieser Konferenz sollen alle Staaten teilnehmen, die mit dem Thema der nuklearen Aufrüstung konfrontiert sind. Russland könne sehr wohl Gastgeber eines Folgegipfels werden. Russland und die USA müssten bei der nuklearen Abrüstung und Begrenzung der Weiterverbreitung nuklearer Waffen gemeinsam die Führung übernehmen.

Nachrichten Gran Canaria Kanaren Qualität gegen Geld

Microsoft: Gratis-Angebote gehen zurück Der weltgrößte Softwarekonzern Microsoft erwartet, dass es immer weniger Gratis-Angebote im Internet geben wird. Achim Berg, Chef von Microsoft Deutschland, sagte der "Berliner Zeitung": "Die Kostenlos-Kultur im Internet geht dem Ende entgegen." Es werde zwar immer eine Reihe von Diensten geben, die umsonst seien. "Aber man kann nicht alles durch Werbung finanzieren. Daneben wird es einen Premiumbereich geben, für den die Kunden bereit sind zu zahlen, weil sie bestimmte Leistungen haben wollen oder die Werbung sie stört." Künftig werde mehr Geld im Internet ausgegeben. "Neben Diensten, die über Abonnements finanziert werden, werden sich auch andere Geschäftsmodelle entwickeln. Qualitätsinhalte sind der Treiber", sagte Berg.

Maspalomas Gran Canaria Kanaren: Nicht nur beim Käse läuft was falsch
Nachrichten Juli 2009/Gran Canaria

Schummel-Schinken auf der Pizza Nach Schummel-Käse nun Mogel-Schinken: Gaststätten in Hessen verwenden nach Erkenntnissen der Lebensmittelkontrolleure immer häufiger minderwertige Schinkenimitate. Diese werden statt echtem Kochschinken serviert, wie Verbraucherschutz-Staatssekretär Mark Weinmeister dem Radiosender hr-iNFO sagte. Seit 2006 wurden nach Mitteilung des Ministeriums in Hessen insgesamt 528 Proben bei Gastronomen, Herstellern und Händlern genommen. Dabei fanden die Lebensmittelkontrolleure heraus, dass in fast jedem dritten Fall Schinkenimitat verwendet wurde. Erst vor kurzem hatte es Kritik an Käse-Imitaten gegeben, die statt echtem Käse etwa auf Pizzen landen. Besonders häufig waren beim Schinken die Beanstandungen in Gaststätten, wo in zwei Drittel der Fälle nur das billige Imitat verwendet worden war. Vor allem auf Pizza oder in Nudelgerichten fand sich das Produkt aus schnittfestem Stärke-Gel, in das kleine Fleischstücke eingebettet sind. Der Fremdwassergehalt sei im Vergleich zu echtem Schinken sehr hoch, der von tierischem Eiweiß hingegen extrem niedrig, erklärte Weinmeister. "Das ist üble Verbrauchertäuschung." Getrickst werde auch bei der Bezeichnung. Ein Beispiel sei "Spalla Cotta - Vorderschinken nach italienischer Art aus Vorderschinkenteilen." Auch hier gelte: "Vorsicht Mogel-Schinken!" Wer die Imitate ohne ausreichende Kennzeichnung verwendet, begeht Weinmeister zufolge zumindest eine Ordnungswidrigkeit. "Bei nachgewiesenem Vorsatz liegt sogar eine Straftat vor", warnte der Staatssekretär. Er kündigte an, die Lebensmittelkontrolle werde hart durchgreifen. Jedem, der das Imitat wiederholt ohne korrekte Kennzeichnung verwende, drohe die Veröffentlichung seines Namens im Internet. Außerdem überprüfe Hessen in diesem Jahr im Rahmen eines nationalen Kontrollprogramms 302 Betriebe. Insgesamt seien bundesweit 882 Kontrollen vorgesehen. Erst vor wenigen Wochen hatte Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) ein strengeres Vorgehen gegen falschen Käse angekündigt. Das Käse-Imitat - auch Analog-Käse genannt - wird aus Wasser, Pflanzenfett, Milcheiweiß, Stärke, Aromen und Farbstoffen hergestellt. Die Kosteneinsparungen im Vergleich zu herkömmlichem Käse werden auf rund 40 Prozent geschätzt. Wer in Hessen zum zweiten Mal dabei erwischt wird, künstlichen Käse ohne korrekte Kennzeichnung zu verwenden, soll im Internet unter www.schummel-kaese.de angeprangert werden.

 

Nachrichten Gran Canaria Kanaren Deutschland bereitet sich vor

Rückkehr der Bären Bären in Deutschland? Die Behörden halten dies für möglich und bereiten sich auf eine Rückkehr von Meister Petz in unsere Gefilde vor. Das Bundesamt für Naturschutz bereitet sich auf die Rückkehr von Bären nach Deutschland vor. Unter anderem dafür hat die Bonner Behörde (BfN) einen Leitfaden zur Spurenanalyse veröffentlicht. "Großraubtiere sind sehr seltene, scheue Bewohner unserer Wälder und wenig besiedelten Regionen. Oft findet man nur Spuren, ohne die Tiere selbst zu sehen, und die müssen korrekt erfasst und interpretiert werden", erklärt BfN-Präsidentin Beate Jessel. Ihr Amt hat dazu das Handbuch für ein "Monitoring von Großraubtieren in Deutschland" veröffentlicht. Darin findet sich ein "umfangreiches Methoden-Spektrum zur systematischen Erfassung und Beobachtung von Wolf, Luchs und Bär". Fachmännisch ausgewertet, können Fotos, Überreste von Beutetieren, Kotreste, Haarproben oder Spuren aber wichtige Informationen sowohl über die Präsenz eines Großraubtieres als auch über die Anzahl der Individuen liefern.

Nachrichten Gran Canaria Kanaren Volkskunde

Die Sache mit dem Kuss Ein Küsschen hier, ein Küsschen da. Küssen ist eine der schönsten Beschäftigungen der Welt und ganz nebenbei eine wunderbare Art, seine Gefühle auszudrücken. Doch der Kuss hatte einst auch ganz andere Bedeutungen. Küssen tun zwar viele Menschen seit jeher gern, der Kuss selbst aber hat über die Jahrhunderte deutlich an Bedeutung verloren. Darauf weist die Münsteraner Volkskundlerin Christiane Cantauw anlässlich des Internationalen Tages des Kusses am 6. Juli hin. "Der Kuss hatte im Mittelalter oft sogar eine rechtsbindende Wirkung", sagte die Expertin vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa in Münster. "Zum Beispiel war eine Verlobung erst dann besiegelt, nachdem sich die Partner geküsst hatten." Nach Cantauws Worten bestand damit beim verfrühten Tod eines Partners schon vor der Hochzeit ein Anrecht auf die gegenseitig ausgetauschten Geschenke oder Besitztümer. Auch gingen die verschiedenen Kussformen früher weit über den Bereich der Partnerschaft hinaus. So gab es den sogenannten Lehenskuss, bei dem ein Untergebener das Schwert, die Hand oder das Gewand seines Gutsherrn als Zeichen seiner Unterwerfung küsste. "Auch Fehden und Kriege wurden durch Küsse beendet",erklärte Cantauw. "Das zeigt, wie wichtig Küsse im Rechtswesen waren." Darüber hinaus spielte der Kuss auch im religiösen Leben eine große Rolle zu. Bis heute habe sich das Küssen von sakralen Gegenständen wie Madonnen-Statuen, Tempeleingängen oder Kreuzen erhalten. "Küsse wurden auch als Zeichen christlich-brüderlicher Gemeinschaft ausgetauscht, selbst wenn sich Mitglieder zum ersten Mal trafen." In diesem Ritual sieht die Volkskundlerin auch den möglichen Ursprung der heutigen Begrüßungsküsschen. Neben der positiven Symbolik stehe mancher Kuss aber auch für Negatives, oder gar einen Missbrauch: "Der 'Judaskuss' ist ein biblisches Beispiel für den Verrat durch den Kuss, die simple Vortäuschung einer Unterwerfung", sagte Cantauw. Von den verschiedenen historischen Formen des Küssens und auch von mancher Bedeutungsschwere sei in der Gegenwart nicht mehr viel übrig geblieben. Dennoch hält die Expertin fest: "Seit der Antike gab es abgesehen von regionalen Unterschieden eigentlich keine Zeit, wo man sich nicht geküsst hat, und das ist bis heute so geblieben."

Nachrichten Gran Canaria Kanaren Airbus-Absturz vor den Komoren

Flugschreiber geortet Nach Tagen der Suche können die Suchtrupps vor den Komoren eine Erfolgsmeldung verbuchen: Die Signale der Flugschreiber sind geortet. Ob sie auch gefunden werden, ist aber offen. Fünf Tage nach dem Flugzeugabsturz vor den Komoren haben Suchtrupps akustische Signale der beiden Sender der Flugschreiber geortet. Angaben der französischen Flugunfallermittler in Le Bourget zufolge war jedoch zunächst unklar, ob die Sendegeräte noch an Flugdatenschreiber und Stimmenrekorder angebracht sind. Theoretisch können sie bei einem Absturz abgerissen werden. Von der Bergung der Flugschreiber erhoffen sich die Flugunfallermittler Hinweise auf die Ursache der Katastrophe. Bislang ist völlig unklar, warum der Airbus der jemenitischen Fluggesellschaft Yemenia in der Nacht zum Dienstag ins Meer stürzte. 152 Menschen kamen vermutlich bei dem Unglück ums Leben. Lediglich eine Zwölfjährige wurde lebend geborgen.

Nachrichten Gran Canaria Kanaren Kernkraft in der Kritik

Der Störfall ist der Normalfall Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat erhebliche Zweifel an der Sicherheit deutscher Kernkraftwerke geäußert. "Der Störfall ist der Normalfall", sagte der SPD-Politiker dem "Hamburger Abendblatt". Die Behauptung der Atomindustrie, in Deutschland stünden die sichersten Kraftwerke, sei falsch. "Auch deutsche Reaktoren sind anfällig", betonte der Minister. In den vergangenen Jahren habe es "eine ganze Reihe von Schwierigkeiten" gegeben. Ein Unfall oder ein Terroranschlag auf ein Atomkraftwerk könne in einem dicht besiedelten Industrieland wie Deutschland "eine Katastrophe auslösen", betonte der Minister. "Daher bin ich dafür, den Atomausstieg zu beschleunigen." Das Atomgesetz biete die Möglichkeit, die alten Atomkraftwerke schneller abzuschalten und die Laufzeiten auf jüngere, sicherere zu übertragen. Gabriel verschärfte seine Angriffe auf Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU). Es sei "fahrlässig", wie Merkel und zu Guttenberg über eine Laufzeitverlängerung für alte Atomkraftwerke zu diskutieren, kritisierte Gabriel. "Ich kann die CDU/CSU nur auffordern, endlich Schluss zu machen mit dieser Politik, die unsere Sicherheit gefährdet." Wegen der Pannenserie im Kernkraftwerk Krümmel ist vor allem der Energiekonzern Vattenfall noch stärker in die Kritik geraten. Grünen-Spitzenkandidatin Renate Künast sprach dem Konzern die Eignung ab, Atomkraftwerke zu betreiben. Das Atomkraftwerk Krümmel bei Hamburg hatte sich am Wochenende selbsttätig abgeschaltet, als es eigentlich wieder auf seine volle Leistung hochgefahren werden sollte. Es war nach zwei Jahren Stillstand erst vor zwei Wochen wieder ans Netz gegangen, aber nicht störungsfrei gelaufen. Ursache der neuen Abschaltung war ein Kurzschluss in einem Transformator, ähnlich wie bei dem Störfall vor zwei Jahren, der zu dem jahrelangen Ausfall des Kraftwerks geführt hatte. Das Unternehmen entschuldigte sich am Sonntag öffentlich dafür, entgegen den Bestimmungen nicht unverzüglich den zuständigen Einsatzstab des Kieler Innenministeriums informiert zu haben. Gabriel sagte der "Frankfurter Rundschau" zu dem neuen Störfall: "Ich nehme dies zum Anlass, anlagenübergreifend die elektrischen Systeme in den Atomreaktoren überprüfen zu lassen." Mit Schleswig-Holstein sei er sich einig, "dass ein Wiederanfahren des Reaktors Krümmel nur nach vorheriger Zustimmung der Bundesaufsicht erfolgen wird". Krümmel liegt in Schleswig-Holstein. Künast sagte dem "Tagesspiegel", es zeuge von "gefährlichem Dilettantismus, dass Vattenfall das AKW in nur zwei Wochen zweimal vom Netz nehmen muss". Bei der Bundestagswahl werde auch über die Zukunft der Kernenergie entschieden, sagte Künast weiter. "Wer will, dass alte Schrottreaktoren wie Krümmel abgeschaltet werden, muss mit uns gegen eine schwarz-gelbe Koalition im Bund kämpfen." Die stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Katherina Reiche, verlangte lückenlose Aufklärung von Vattenfall. "Akzeptanz für eine Technologie kann es nur geben, wenn der Umgang und Betrieb transparent gehandhabt wird", sagte sie. Gabriels Forderung an die Union nach einem Kurswechsel bei den AKW-Laufzeiten wies Reiche jedoch zurück. "Die Union bleibt bei ihrer Position - eine Laufzeitverkürzung der Kernkraftwerke steht auch mit Blick auf den Klimaschutz und eine stabile Energieversorgung nicht zur Diskussion", sagte sie der "Leipziger Volkszeitung". Sie warnte davor, die Pannen in einem AKW zu verallgemeinern.

Nachrichten Gran Canaria Kanaren Uiguren-Proteste

Viele Tote bei Unruhen in China Mindestens 140 Menschen sind bei Zusammenstößen zwischen muslimischen Uiguren und Chinesen in der nordwestchinesischen Provinz Xinjiang ums Leben gekommen. Die Zahl der Opfer steige, zitierten nationale Medien örtliche Polizeikräfte. Zudem soll es mehr als 800 Verletzte gegeben haben. Wie die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua weiter berichtete, wurden hunderte Menschen festgenommen. Am Sonntag hatten Demonstranten in Urumqi, der Hauptstadt der autonomen Region, Passanten angegriffen, Fahrzeuge in Brand gesetzt und den Verkehr an mehreren Kreuzungen blockiert. Augenzeugenberichten zufolge waren die rund 3000 Demonstranten mit Holzknüppeln und Messern bewaffnet. Die Polizei wurde laut Xinhua beordert, um Ruhe und Ordnung wieder herzustellen. Uigurische Rebellen kämpfen in Xinjiang für die Gründung eines eigenständigen Staats. Dort kommt es immer wieder zu Protesten gegen die Zentralregierung in Peking. Menschenrechtler werfen der Volksrepublik vor, die Uiguren unter dem Vorwand des Anti-Terror-Kampfs zu diskriminieren und zu unterdrücken. Xinhua hatte zuvor bereits berichtet, dass bei den Unruhen viele Autos und Geschäfte zerstört worden seien. Am Montagmorgen sei die Lage jedoch wieder unter Kontrolle gewesen. Die Internet- und Telefonverbindungen seien jedoch unterbrochen. Die Polizei patrouillierte in den Straßen, berichtete ein Hotelmitarbeiter der Deutschen Presse-Agentur in Peking. Die meisten Geschäfte seien geschlossen und viele Hotelgäste hätten ihre Reservierungen storniert. Die Menschen seien alle sehr vorsichtig, sagte der Hotelmitarbeiter. Augenzeugen sagten, uigurische Demonstranten seien mit Messern, Holzknüppel und Steinen bewaffnet durch die Provinzhauptstadt gezogen. Die Provinzregierung machte uigurische Separatisten für die Konfrontationen verantwortlich. Die organisierte Gewalt sei von außen gesteuert worden, hieß es. Xinhua zufolge war der Anlass für die Proteste am frühen Sonntagabend der Tod von mindestens zwei uigurischen Fabrikarbeitern in der südchinesischen Stadt Shaoguan Ende Juni. Bei dem Zwischenfall waren auch zahlreiche Menschen verletzt worden. Die Uiguren verlangen, dass die Regierung Maßnahmen ergreift, damit so etwas sich nicht wiederholt. Am 25. Juni waren Uiguren in einer großen Spielzeugfabrik in Shaoguan in Südchina angegriffen worden. Ausgelöst wurden die Übergriffe durch Gerüchte, dass Angehörige der muslimischen Minderheit zwei Chinesinnen vergewaltigt haben sollen

Nachrichten Gran Canaria Kanaren Heinneken Jazz Festival auf Gran Canaria, Fuerteventura, Lanzarote, Teneriffa und La Palma

Veranstaltungen Kanaren Im Rahmen des ‘Festival Internacional Canarias Jazz & Más Heineken’ findet auf den zu Spanien gehörenden Kanarischen Inseln die 18. Ausgabe des Musik Festivals statt - Festival Canarias Jazz & Más Heineken 2009 - Jazz Musik Event auf den Kanarische Inseln. Jazz Festival mit internationalen Stars aus der Jazzszene auf den Kanaren. Im Rahmen des ‘XVIII Festival Internacional Canarias Jazz & Mas Heineken’ finden vom 03. bis 12. Juli 2009 ingesamt 22 Konzerte mit nationalen und internationalen Jazz-Größen auf 5 Kanarischen Inseln (Gran Canaria, Fuerteventura, Lanzarote, Teneriffa und La Palma) statt. Fans von guter Jazzmusik und Liebhaber von Freiluftkonzerten haben beim Internationalen Jazzfestival auf den Kanaren haben einen guten Grund zur Freude. Beim Heineken Jazz Festival 2009 auf den Kanarischen Inseln treten Jazzlegenden und Newcomer in vielen verschiedenen Location zum Teil kostenlos auf. Kanaren Festival Jazz & Más Heineken: Nach 17 Jahren seit der ersten Veranstaltung hat sich dieses Festival zu einem klassischen Treffen der Jazzfans entwickelt, die hier in den Genuss der Musik vieler namhafter Künstler kommen können. Künstler wie der Saxophonist Chris Potter, die brasilianische Sängerin Luciana Sousa, der Gitarrist Steve Lukather, die Isländer Mezzoforte, das Quartett von James Taylor nehmen am Jazz Festival auf den Kanaren teil.

Nachrichten Gran Canaria Kanaren Gran Canaria - Fischsterben in der Meerwasserlagune “La Charca” am Rande der Dünen von Maspalomas

Gran Canaria - Fischsterben in der Meerwasserlagune “La Charca” am Rand der weltbekannten Dünen von Maspalomas. In den letzten Wochen trieben immer mehr Fische leblos an der Oberfläche- Eine Folge massiven Sauerstoffmangels in dem heiklen Ökosystem. Gran Canaria, Maspalomas: Die Meerwasserlagune “La Charca”, die nur durch einen schmalen Sandstreifen vom Atlantik getrennt ist, ist gleichzeitig die Heimat vieler Fischarten. Die Charca ist ein eigenes Ökosystem, welches innerhalb eines Jahres mehrmals den eigenen Salz- und Sauerstoffgehalt ändert. Seit einigen Wochen nimmt man als Strandbesucher in der Nähe der Meerwasserlagune einen durchdringend fauligen Geruch wahr, welcher vom sogenannten ‘Umschlagen’ des Wassers in der Charca herrührt. Der kleine See bietet derzeit kaum noch genügend Sauerstoff für die darin lebenden Fische. Als Folge starben in der Vergangenheit rund 70 Prozent des Fischbestands der Charca an Sauerstoffmangel. Während Forscher und Wissenschaftler noch dabei sind, die Wasserproben der vergangenen 14 Tage auszuwerten, um dem schleichenden Prozess der Anoxie in der Meerwasserlagune am Rande der Dünen von Maspalomas auf die Spur zu kommen, brachten Helfer massenweise tote Fische zur Mülldeponie nach Juan Grande. Weitere verendete Charca-Bewohner wurden eingefroren, um später von den Wissenschaftlern untersucht zu werden. Bereits im Jahr 1995 kam es aufgrund von massivem Sauerstoffmangel schon einmal zu einem derartigen Fischsterben in der Charca. Damals waren nach den Ergebnissen der Wissenschaft große Mengen organischer Substanzen in den kleinen See geraten und sorgten für eine Überdüngung des Wassers, welche mit ihren Stickstoff-Verbindungen zu einem, für die Fische tödlichen, Sauerstoffmangel führten.

Nachrichten Gran Canaria Kanaren Das weisse Krokodil im Freizeitpark Sioux City hat einen Namen - Cristiano Ronaldo

Gran Canaria Freizeitpark Seit Anfang des Jahres kann man im Themenpark “Sioux City” in San Agustin auf der Kanaren Insel Gran Canaria ein Albino Krokodil bewundern. Weltweit existiertern rund 50 Exemplare dieser Art. In der Freiheit wurde im Übrigen seit dem Hurrikan Katrina, im August 2005, kein weisses Krokodil mehr gesehen. Gran Canaria, San Agustin: Der Themenpark “Sioux City” in San Agustin ist seit Anfang des Jahres das neue Zuhause vom einzigen weissen Krokodil Europas (IslaCanaria.Net berichtete). Seitdem teilt sich das Albino-Krokodil, welchem Hautpigmente fehlen, die Aufmerksamkeit der Besucher des Themenparks “Sioux City” (bei San Agustin, im Süden Gran Canarias) mit rund 50 Reptilien-Arten. Zwischen Klapperschlangen, Riesenschildkröten, Boas und zwei der giftigsten Eidechsenarten der Welt wird der Albino Alligator wohl zum neuen Star der rund 80.000 Besucher pro Jahr avancieren. Einen Namen hat das Exemplar, welches von einer Farm im US-Bundesstaat Louisiana stammt nun auch. Das Albino-Krokodil wurde nun nach Real Madrids neuem Stürmerstar Cristiano Ronaldo getauft.

Nachrichten Gran Canaria Kanaren Spanienweiter Rückgang der Arbeitslosenzahlen, 1.336 weniger Arbeitslose auf den Kanaren

Spanien Statistik Leichte Entspannung auf dem spanischen Arbeitsmarkt. Ausser in Madrid waren sanken die Arbeitslosenzahlen im Monat Juni in allen autonomen Regionen. Die Kanaren verzeichnen mit 0,54 Prozent einen geringen Rückgang. Spanien, Madrid: Das Datenmaterial, welches am Mittwoch (01. Juli) vom spanischen Ministerium für Arbeit und Einwanderung veröffentlciht wurde, weist auch für den Monat Juni wieder einen Rückgang der Arbeitslosenzahlen aus. Waren im Mai in Spanien insgesamt 3.620.139 Menschen ohne Arbeit, so gingen die Zahlen im Monat Juni auf 3.564.889 zurück. Auch auf Gran Canaria, Teneriffa, Fuerteventura, Lanzarote, La Palma, La Gomera und El Hierro konnte man einen (wenn auch geringen) Rückgang verbuchen. Insgesamt verringerte sich die Anzahl der Menschen ohne Arbeit auf dem Archipel um 1.336 auf 248.325 Im Juni 2009 ging die Arbeitslosigkeit in allen autonomen Regionen Spaniens zurück- Ausser in Madrid, dort musste man imJuni einen Anstieg um 0,24 Prozent verbuchen. Spanienweit waren im Juni 55.250 Menschen bei den Arbeitsämtern gemeldet, ein landesweites Minus von immerhin 1,53 Prozent. Die Balearen konnten den grössten Rückgang verbuchen, ausgelöst durch den Saisonbeginn am Ballermann ind Co., gab es im Juni auf den spanischen Mittelmeer-Inseln knapp 4 % weniger Arbeitslose, als noch im Mai 2009.

Nachrichten Gran Canaria Kanaren Michael Ballack wirbt für das größte Online-Reisebüro Deutschlands

Michael Ballack ist das neue Gesicht von ab-in-den-urlaub.de Sommerzeit ist Urlaubszeit und jedes Jahr aufs Neue stellt sich die Frage: Wohin? ab-in-n-urlaub.de, das größte Online-Reisebüro Deutschlands (AGOF I/2009), weiß hier Rat. Gemeinsam mit Michael Ballack startet das erfolgreiche Portal im Juli 2009 eine großangelegte Fernsehkampagne und unterstützt die Zuschauer aktiv bei der Entscheidungsfindung für die schönsten Wochen des Jahres. Für viele Deutsche, Österreicher und Schweizer das Urlaubsziel in den Sommerferien die Kanarischen Inseln (Gran Canaria, Teneriffa, Lanzarote, Fuerteventura, La Palma, El Hierro und La Gomera) - ICN Kanaren Portal nur einen Klick entfernt bietet täglich aktuelle lokale und nationale Informationen und Nachrichten - IslaCanaria.Net das Online Magazin Spanienweit und Kanarennah - Thomas Wagner, Chef des Online-Reisebüros, sagt hierzu: “Michael gehört als Kapitän der deutschen Nationalmannschaft zu den Top-Fußballern Deutschlands und wir von ab-in-den-urlaub.de spielen als das Top-Internetreisebüro Deutschlands ganz oben in der ersten Liga. Das passt perfekt.”Mit Witz und auf sympathische Art und Weise veranschaulicht Ballack in dem Spot die klassischen Stärken von ab-in-den-urlaub.de: Die günstigsten Reisen mit Tiefpreisgarantie, ein unabhängiger Preisvergleich, kompetente Beratung und ein nahezu unvergleichliches Vollsortiment an Pauschal-, Spezial- und Lastminute-Reisen mit täglich mehr als 100 Millionen Angeboten von allen namhaften Veranstaltern ermöglichen es wirklich jedem, bei ab-in-den-urlaub.de seinen Traumurlaub zu buchen. Egal ob Familienurlaub in Spanien oder eine individuelle Reise zu den Spielstätten der deutschen Nationalmannschaft rund um Michael Ballack bei der WM 2010 in Südafrika - ab-in-den-urlaub findet garantiert das passende Angebot. Die Dreharbeiten zu dem Fernsehspot fanden in einer eigens angemieteten Villa in London statt, ganz in der Nähe des Stadions von Michael Ballacks Fußballverein, dem FC Chelsea.

Nachrichten Gran Canaria Kanaren Die Windmaschine Pozo erwartet die PWA-Stars zum Gran Canaria Grand Slam 2009

Windsurf-Stars der PWA World Tour heiss auf Pozo Die besten Windsurfer der Welt treffen sich vom 10. bis 17. Juli am Strand von Pozo Izquierdo, im Südosten Gran Canarias zum Gran Canaria Grand Slam 2009. Gran Canaria, Pozo Izquierdo: Zum zwanzigsten Mal trifft sich vom 10. bis 17. Juli die Windsurf-Elite an der Windmaschine Gran Canarias. Eine Woche lang wird Pozo Izquierdo dann wieder zum Mekka der Windsurfing-Szene. Unterstüzt vom Tourismusverband Inselregierung Gran Canarias, der Kanaren-Regierung und der Gemeinde Santa Lucia, begannen jetzt die Vorbereitungen am Veranstaltungsort. Neu in diesem Jahr- Am 09. Juli beginnt der Gran Canaria Grand Slam 2009 mit der PRO-AM,einer Möglichkeit für drei nicht gesetzte Windsufer, am Haupt-Event teilzunehmen. Kick-Off des Haupt-Wettbewerbs in Pozo ist am Samstag, den 11. Juli. Mit bereits 20 Austragungen, einer Summe von 90.000 Euro Preisgeldern und der größten Anzahl der Teilnehmern aus mehr als 20 Ländern der Welt (42 Männer in der Diziplin Wave, 50 beim Slalom, sowie 13 Frauen in der Diziplin Wave), hat sich Pozo wohl endgültig als Highlight der jährlichen PWA World Tour etabliert. Vom 10. bis 17. Juli wird Pozo Izquierdo zum Mekka der Windsurf-Szene. 90.000 Euro Preisgeld warten auf die 32 weiblichen- und 64 männlichen- Protagonisten aus 20 Ländern der Welt. Nach Pozo Izquierdo geht es direkt weiter nach Fuerteventura. Der Windsurfing & Kiteboarding World Cup findet vom 17.Juli bis zum 01. August in Sotavento (Costa Calma, Esquinzo und Jandia) statt. Am 22. August greifen dann die PWA-Stars ins Geschehen ein- Diziplinen: Freestyle Männer und Frauen, sowie Slalom Männer beendet die PWA ihre diesjährigen Kanaren-Auftritte.

Nachrichten Gran Canaria Kanaren Fiesta del Carmen - Gran Canarias Fischer feiern ihre Schutzpatronin

Kulturfeste auf den Kanaren Gemeinde Mogan kündigt die Fiestas del Carmen in Arguineguin und Playa de Mogan an. Bei den Feierlichkeiten zu Ehren der der Schutzpatronin der Fischer und Seefahrer erwartet die Besucher ein buntes und vielfältiges Programm. Gran Canaria, Mogan: Die westliche Gemeinde der Kanareninsel Gran Canaria befindet sich ab dem kommenden Freitag (10. Juli) im feierlichen Ausnahmezustand. Auf einer Pressekonferenz gaben Mogans Bürgermeister Francisco Gonzalez, und Vanessa Sabina, die Stadträtin für Kultur und Fiestas, die Termine für die diesjährigen “Fiestas del Carmen” in den Orten Arguineguin und Playa de Mogan bekannt. Vom 10. bis 19. Juli verwandelt sich das ehemalige Fischerdorf Arguineguin in eine bunt geschmückte Stadt und einen riesigen Anziehungsmagneten für Besucher von nah und fern. Höhepunkte der Mega-Fiesta sind die Wahl der Fiesta-Königin am 10. Juli und die Prozession der Fischerboote entlang der Küste von Mogan am 19. Juli. Knapp 80.000 Euro steuert die kanarische Regierung zu den Feierlichkeiten in Mogan bei, 4.500 Euro kommen von der Inselregierung Gran Canarias hinzu, 4.000 macht die Gemeinde Mogan locker und nochmals 2.500 Euro gibt der “Club de la Tercera Edad ” der Fischer von Arguineguin für die Riesen-Fiesta aus. Fünf Tage nach dem Ende der Fiesta in Arguineguin legt Playa de Mogan nach. Vom 24. Juli bis einschliesslich 02. August wird die Schutzpatronin der Fischer und Seefahrer dort dann noch einmal gefeiert. Das komplette Programm der Fiesta del Carmen in Arguineguin (vom 10. bis 19. Juli) kann an dieser Stelle als PDF-Dokument heruntergeladen werden.

Nachrichten Gran Canaria Kanaren Sichere Ferien

Spanien erhöht Polizei-Präsenz Spanien hat für die Reisesaison die Polizei-Präsenz in den Urlauberhochburgen verstärkt. Wie das Madrider Innenministerium am Donnerstag mitteilte, wurden 4500 Beamte in die Feriengebiete abkommandiert. Sie sollen dort die Überwachung von Fernstraßen, Bahnhöfen, Flughäfen und Hotelzentren verstärken. Die Polizeibeamten sollen nicht nur im Kampf gegen das gewöhnliche Verbrechen, sondern auch gegen den Terrorismus eingesetzt werden. In den vergangenen Jahren hatte die baskische Untergrundorganisation ETA wiederholt Bombenanschläge in Feriengebieten verübt, um der spanischen Tourismuswirtschaft zu schaden. Die zusätzlich aufgebotenen Beamten sollen auch dafür sorgen, dass ausländische Besucher, die Opfer von Straftaten wurden, rasch und unbürokratisch Anzeige erstatten können. Spanien lockt pro Jahr fast 60 Millionen ausländische Touristen an und ist damit weltweit das drittwichtigste Reiseziel, hinter Frankreich und den USA. Die Sonderaktion der Polizei soll bis Ende September dauern.

Nachrichten Gran Canaria Kanaren Badeverbote in Italien

Erste Strände gesperrt In einigen Regionen Italiens sind wegen bedenklicher Wasserqualität erste Strände gesperrt worden. Das teilt der ADAC in München mit. Mit einzelnen Badeverboten müssten Urlauber derzeit in Teilen der Toskana, in Ligurien und der Region Marken rechnen. Auch in der Region Abruzzen gebe es an einigen Stränden derzeit die Empfehlung, nicht ins Wasser zu gehen. Der Automobilclub weist zugleich darauf hin, dass in Italien strengere Anforderungen an die Wasserqualität herrschten als in anderen Ländern Europas, was im Vergleich zu anderen Reisezielen häufiger Badeverbote zur Folge habe. In der Region Marken sind nach ADAC-Angaben einige Strände für die gesamte Dauer der Saison 2009 gesperrt worden. Häufig liegen sie nahe an Flussmündungen - zum Beispiel in der Nähe von Ancona - oder in der Nähe von Kläranlageneinleitungen. In der Toskana gebe es gesperrte Strände derzeit zum Beispiel bei Grosseto, Livorno und Piombino. Eine Übersicht zur aktuellen Wasserqualität in mehreren Ländern gibt der ADAC in seinem "Sommerservice" im Internet. Nach Angaben einer Sprecherin ist das Angebot unter "adac.de/sommerservice" noch bis zum 27. Juli auch für Nichtmitglieder kostenlos zugänglich.

Nachrichten Gran Canaria Kanaren Nach Alkohol-Tod eines 16-Jährigen

Koma-Wirt verurteilt Nach dem tödlichen Wetttrinken mit einem 16-jährigen Schüler hat das Berliner Landgericht einen Gastwirt zu einer Haftstrafe von drei Jahren und fünf Monaten verurteilt. Der 28-Jährige wurde der Körperverletzung mit Todesfolge sowie des vorsätzlichen Alkoholausschanks an Jugendliche schuldig gesprochen. Der Angeklagte hatte gestanden, im Februar 2007 mit dem Schüler ein Tequila-Wetttrinken veranstaltet zu haben. Der Junge war nach etwa 45 Schnäpsen und 4,4 Promille Alkohol im Blut ins Koma gefallen. Er verstarb einen Monat später. Der Fall hatte bundesweit für Aufsehen gesorgt und eine politische Debatte über Alkoholmissbrauch von Jugendlichen ausgelöst. Vor dem Trink-Duell in seiner damaligen Kneipe im Berliner Stadtteil Charlottenburg hatte der Angeklagte einen Hilfskellner heimlich angewiesen, ihm zunächst nur Wasser einzuschenken. Nach etwa einer Stunde war der Schüler zusammengebrochen. Während der Wirt im Ermittlungsverfahren noch von einem "tragischen Unglück" gesprochen hatte, übernahm er im Prozess die Verantwortung für den Tod des Jungen. Er räumte zudem ein, in seinem Lokal ohne große Bedenken auch hochprozentigen Alkohol auch an Minderjährige ausgeschenkt zu haben. Die Staatsanwaltschaft hatte dem Gastwirt vorgeworfen, aus "Gewinnsucht" gezielt junge Kunden mit niedrigen Preisen für Alkoholika angelockt zu haben. Der Ankläger hatte auf eine vierjährige Haftstrafe plädiert, die Verteidiger auf ein mildes Urteil. Das Lokal des Angeklagten war wenige Wochen nach dem Tod des Jungen vom zuständigen Wirtschaftsamt wegen "fortwährend grober Verstöße gegen den Jugendschutz" geschlossen worden. Bereits im Vorjahr wurden zwei damals 18 und 21 Jahre alte Hilfskellner, die bei dem Wetttrinken 38-prozentigen Tequila servierten und eine Strichliste geführt hatten, der Beihilfe zur Körperverletzung schuldig gesprochen. Sie sollten jeweils zehn Monate an einem sozialen Trainingskurs teilnehmen. Damals befanden die Richter, dass der Wirt der Hauptverantwortliche gewesen sei. Das Urteil hat der Bundesgerichtshof (BGH) inzwischen bestätigt.

Nachrichten Gran Canaria Kanaren Jungen besonders gefährdet

Online-Sucht steigt drastisch Weil die Fälle von Spiel- und Internetsucht besonders bei Jugendlichen drastisch ansteigen, will die Bundesdrogenbeauftragte mehr Therapiemöglichkeiten schaffen und das Thema besser erforschen lassen. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing, fordert eine bessere Erforschung der Computerspielsucht und einen Ausbau der Therapiemöglichkeiten für die oftmals jugendlichen Onlinesüchtigen. "Wir müssen Eltern und Lehrer unterstützen, eine Mediensucht im Frühstadium zu erkennen und wirksam zu verhindern", erklärte Bätzing anlässlich einer Fachtagung zu dem Thema in Berlin. Medienpädagogische Hilfsangebote seien besonders wichtig. "Neue Medien sind eigentlich eine feine Sache und die mediale Zukunft", erklärte die Drogenbeauftragte der Bundesregierung. "Exzessiv Computer spielende Jugendliche laufen aber Gefahr, Schule, Beruf und Beziehungen zu vernachlässigen und in ihrer psychischen und sozialen Entwicklung zurückzubleiben", warnte Bätzing unter Berufung auf eine bereits im März vorgelegte Studie im Auftrag des Bundesinnenministeriums. In der "Mitteldeutschen Zeitung" sagte sie, angesichts des wachsenden Problems der Onlinesucht nehme auch der Bedarf an Therapieplätzen für die Betroffenen zu. Bätzing forderte, die Medienkompetenz von Eltern und Kindern zu stärken. Es gehe um die Fähigkeit, "zwischen der virtuellen und der realen Welt zu unterscheiden". Es sei unverständlich, warum Spiele wie "World of Warcraft" mit einem hohen Abhängigkeitspotenzial für Kinder ab zwölf Jahren freigegeben seien, sagte Bätzing. Die Bundesländer rief sie auf, eine Freigabe des Spiels erst ab 18 zu prüfen. Das Spiel erzielt weltweit mehr als eine Milliarde Dollar Umsatz und kann von mehreren Personen zusammen über das Internet gespielt werden. Der Studie zufolge spielt jeder zehnte Jugendliche - 15,8 Prozent der Jungen und 4,3 Prozent der Mädchen - in der Freizeit exzessiv am Computer, das heißt über viereinhalb Stunden täglich. Drei Prozent der Jungen sowie 0,3 Prozent der Mädchen sind demnach gar computerspielabhängig, weitere 4,7 Prozent der Jungen und 0,5 Prozent der Mädchen gelten als gefährdet. Bätzing betonte, die Studie habe gezeigt, dass computerspielsüchtige Jungen unter anderem deutlich schlechtere Schulnoten hätten und häufiger schwänzten. Jeder fünfte Spieler von "World of Warcraft" (WoW) sei abhängig oder suchtgefährdet. Der Hannoveraner Suchtforscher und Psychotherapeut Bert te Wildt sagte im ZDF, entscheidend für eine Abhängigkeit sei das Spielen im Internet. Das interaktive miteinander Spielen mache süchtig: "Wir haben ganz wenige Spieler, die abhängig werden, weil sie Konsolenspiele spielen. Das abhängig Machende scheint also die Beziehungsdimension im Netz mit anderen Spielern zu sein." Die Spieler tauschten dort reale soziale Kontakte gegen Online-Kontakte aus. Besonders bedroht von einer Onlinesucht seien "junge Männer, die auf dem Weg ins Erwachsenwerden gescheitert sind", sagte te Wildt. Sie zögen sich häufiger ängstlich oder gekränkt aus der realen Welt zurück. Die Stundenzahl allein sei kein Warnsignal - ein Indiz sei vielmehr, wenn jemand beim Spiele-Entzug "aggressiv oder depressiv" werde.

Nachrichten Gran Canaria Kanaren Drastische Maßnahmen

Jobabbau bei Quelle Der insolvente Versandhauskonzern Quelle steht vor einem massiven Umbau, der auch zahlreiche Arbeitsplätze kosten wird. "Es wird drastische Maßnahmen geben müssen, die auch Arbeitsplätze kosten werden", sagte Insolvenzverwalter Jörg Nerlich der "Süddeutschen Zeitung". Er ist im Team des Insolvenzverwalters für den Quelle-Mutterkonzern Arcandor, Klaus Hubert Görg, für die Versandsparte Primondo und damit auch für Quelle zuständig. Laut Nerlich werden noch im Juli erste Eckpunkte für einen Sanierungsplan vorgelegt. Demnach gibt es bereits "erste Interessenten" für eine Übernahme von Quelle. Allen Beteiligten müsse jedoch klar sein, "dass die Quelle so wie sie ist nicht erhalten werden kann". Nerlich zufolge lässt sich noch nicht beziffern, wie viele der fast 10.000 Arbeitsplätze bei Quelle und in Schwesterfirmen wegfallen werden. "Wir spielen derzeit die unterschiedlichsten Szenarien durch und schauen uns an, wo sich bei Quelle wie dauerhaft Rendite erzielen lässt und wo wir schneiden müssen", sagte der Insolvenzverwalter. Nerlich zeigte sich überzeugt, dass der Kern des Fürther Traditionsunternehmens gerettet werden kann. "Wir werden durch eine Restrukturierung auf der Kostenseite die Quelle wieder zum Laufen bringen und sie so in den sicheren Hafen fahren, dass ein Investor sie übernehmen kann", sagte er. Voraussetzung dafür sei allerdings, "dass unsere Sparringspartner wie Banken oder Betriebsrat mitspielen". Unterdessen sollen die Drucker des neuen Quelle-Katalogs Ende nächster Woche ihr Geld bekommen. Ein Sprecher von Arcandor-Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg sagte, der Fürther Versandhändler werde am kommenden Donnerstag dank eines Massekredits wieder zahlungsfähig sein. Einer der beiden Katalogdrucker, der Schwarzwälder Druckkonzern Schlott, hatte die Auslieferung gestoppt, weil er zuerst Geld sehen will. Prinovis, wo zwei Drittel der Auflage gedruckt werden, liefert dagegen nach eigener Aussage bereits aus. Der Sprecher sagte weiter, der Insolvenzverwalter habe Schlott schon am Donnerstag die Zahlung avisiert und zugleich in einem Brief vor den Schäden infolge der Verzögerung gewarnt. Diese gefährde die Überlebensfähigkeit von Quelle. "Wir haben vorproduziert, wegen der Zahlungsschwierigkeiten aber noch keinen einzigen Katalog an den Kunden ausgeliefert", sagte ein Schlott-Sprecher am Freitag. "Die fertigen Produkte stehen auf dem Hof, derzeit stehen die Maschinen. Wir würden wieder anfahren, wenn die Bezahlung sicher ist." Der Staat hatte einen Massekredit über 50 Mio. Euro an Quelle bewilligt, die Kreditverträge sind aber noch in Arbeit. Den Staatskredit hatte die Valovis Bank, die die Forderungen von Quelle an ihre Kunden zwischenfinanziert, als Sicherheit gefordert. Die Bank hatte die Zahlungen nach dem Insolvenzantrag von Quelle und des Mutterkonzerns Arcandor eingestellt. Prinovis reicht bereits die Zusage zur Übernahme der Produktionskosten. Der Druck und Versand des Katalogs kostet mehr als 20 Mio. Euro.

Nachrichten Gran Canaria Kanaren Genug vom Gouverneurs-Amt

Sarah Palin tritt zurück Die ehemalige Kandidatin für das Amt des US-Vizepräsidenten tritt als Gouverneurin von Alaska zurück. Die Republikanerin strebt eventuell eine Karriere in der US-Bundespolitik oder der Privatwirtschaft an. Sarah Palin, republikanische Vizepräsidentschafts-Kandidatin bei den US-Wahlen im vergangenen November, tritt völlig überraschend als Gouverneurin des US-Bundesstaates Alaska zurück. Sie werde das Amt Ende des Monats ihren Vize-Gouverneur Sean Parnell übergeben, kündigte die 45-Jährige in ihrer Heimatstadt Wasilla an. Sie wolle "positiven politischen Wandel außerhalb der Regierung bewirken", sagte sie zur Begründung. Einzelheiten nannte sie nicht. Frau Palin ist seit 2006 Gouverneurin im nördlichsten US-Bundesstaat. Die Motive des Rückzugs seien völlig unklar, meinten US-Kommentatoren in ersten Reaktionen. Möglicherweise wolle sie sich freie Hand verschaffen, um sich auf eine Präsidentschaftskandidatur der Republikaner bei den Wahlen 2012 vorzubereiten. Palin gilt im republikanischen Lager trotz der Niederlage im vergangenen November als überaus populär. Sie war im vergangenen November Vizekandidatin des republikanischen Senators John McCain. Allerdings hieß es auch, möglicherweise wolle Palin einen hoch bezahlten Job in der Privatwirtschaft übernehmen. Als eine weitere Möglichkeit wurde genannt, dass sie sich bei den Wahlen im kommenden Jahr um einen Sitz im Senat in Washington bewerben könnte. Eine Kommentatorin des TV-Senders CNN verwies auch darauf, dass angesichts fallender Ölpreise das Regieren in Alaska schwieriger für sie werden könnte. Als eine persönliche Begründung gab Palin an, mehr Zeit mit ihrem jüngsten Kind verbringen zu wollen, das 2008 mit Down-Syndrom geboren wurde. "Ich bin entschlossen, den richtigen Weg für Alaska zu wählen, auch wenn dieser nicht üblich ist", sagte sie. Während ihrer Erklärung, die im TV übertragen wurde, waren standen ihr Ehemann und ihre fünf Kinder neben ihr. In US-Medien wird bereit seit längerem über eine mögliche Präsidentschaftskandidatur Palins bei den Präsidentenwahlen 2012 spekuliert. Palin ist vor allem im religiös-konservativen Flügel der Republikaner populär. Zugleich wurde sie aber wegen ungeschickter Äußerungen auch zur Zielscheibe beißender Kritik in den Medien. Zugleich stellte sich heraus, dass Palin im Wahlkampf über 150 000 Dollar für Kleidung ausgegeben hatte, was ihr Image als bodenständige, volksnahe Frau und Mutter erhebliche schadete.

Nachrichten Gran Canaria Kanaren 30 Menschen eingeschlossen

Londoner Hochhaus brennt Bei einem Großbrand in einem Wohnblock im Bezirk Camberwell im Süden Londons sind nach Angaben der Feuerwehr mindestens zwei Kinder ums Leben gekommen. 25 bis 30 Menschen seien in dem zwölfstöckigen Gebäude eingeschlossen, sagte Feuerwehrsprecher. Das Gebäude werde durchsucht. Das Feuer war demnach in der vierten Etage ausgebrochen und hatte sich bis in die elfte Etage ausgebreitet. Zehn Brandopfer wurden nach Angaben von Rettungskräften ins Krankenhaus gebracht, drei von ihnen waren in einem ernsten Zustand. Die Ursache des Brandes war zunächst unklar. Etwa 100 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

Nachrichten Gran Canaria Kanaren Porös und aus Titan

Neues Bandscheibenimplantat Ein neues Bandscheibenimplantat erspart Patienten die bei herkömmlichen Implantaten notwendige Entnahme von Knochensubstanz. Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich haben mit einem Schweizer Unternehmen ein poröses Implantat aus Titan entwickelt, das die Bandscheibe ersetzt. Zwei kleine Quader verwachsen mit den beiden Rückenwirbeln und stabilisieren sie, teilte das Forschungszentrum Jülich mit. Die Helmholtz-Gemeinschaft und der Stifterverband zeichnen die junge Entwicklung, die schon in der Anwendung ist, am 17September mit dem mit 50.000 Euro dotierten Schrödinger-Preis aus. Das Implantat werde nur bei schweren Bandscheibenschäden eingesetzt. Bei dem Eingriff platzieren die Ärzte zwei quaderförmige Implantate horizontal anstelle der defekten Bandscheibe zwischen den Wirbeln. Durch die poröse Oberfläche wächst das Implantat an die benachbarten Wirbel an und sorgt für die notwendige Stabilität. Trotz der hohen Porosität bleibe das Implantat auch unter starker dauerhafter und wiederholter Belastung intakt. Bisherige Implantate bestünden aus einer Gitterstruktur, die mit knocheneigener Substanz gefüllt werden mussten. Dafür wurde Knochen aus dem Becken des Patienten genommen. Viele Patienten litten nach diesem Eingriff lange unter Schmerzen. Das bleibe ihnen mit dem neuen Implantat erspart. Die Jülicher Material-Forscher entwickelten ein patentiertes Herstellungsverfahren, um maßgeschneiderte Poren in Werkstoffen zu erzeugen, wie sie etwa bei Hochtemperatur-Brennstoffzellen in der Energietechnik eingesetzt werden. In enger Zusammenarbeit mit der Schweizer Medizintechnikfirma Synthes sei das Verfahren für den Werkstoff Titan und damit für das Implantat optimiert worden.

Nachrichten Gran Canaria Kanaren Schutz vor Essstörungen

Selbstbewusstsein stärken Ein intaktes Selbstbewusstsein senkt das Risiko für die Entwicklung einer Essstörung wie z.B. Magersucht. "Das Selbstwertgefühl von magersüchtigen Jugendlichen ist oft sehr niedrig, weil sie das subjektive Gefühl haben, nicht den Anforderungen zu genügen, die die Gesellschaft an sie stellt. Verstärkt wird die negative Selbsteinschätzung durch einen meist ausgeprägten Hang zur Perfektion. Entsprechend kann ein gesundes Selbstwertgefühl vor dieser schweren Essstörung schützen", erklärt Prof. Johannes Hebebrand, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie e.V. (DGKJP). Jugendliche, speziell Mädchen, betrachten ihren Körper oft zu kritisch, weil sie dem heutigen Schönheitsideal aus der allgegenwärtigen Medienwelt nacheifern. "Niemand ist perfekt, jeder hat Schwächen, aber auch liebenswerte Eigenschaften. Jugendliche brauchen Komplimente, die ehrlich gemeint sind. So lernen sie, sich und ihren Körper, auch mit scheinbaren Makeln, anzunehmen", empfiehlt Prof. Hebebrand. Eltern können das Selbstbewusstsein ihres Kindes fördern, indem sie ihr Kind keinem zu großen Leistungsdruck aussetzen und keine Vergleiche zu anderen anstellen. "Sie sollten ihrem Kind was zutrauen und es in seinem Selbstständigwerden sowie der Entwicklung einer eigenen Persönlichkeit unterstützen", rät der Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters an der Universität Duisburg- Essen weiter. Die Stärkung des Selbstbewusstseins wirkt nicht nur vorbeugend, sondern ist auch ein wesentlicher Bestandteil in der Therapie von Patienten mit Magersucht. Beim Blick in den Spiegel lernen Betroffene, ihre Körperhaltung zu verbessern, sich selbst in die Augen zu schauen und im stummen Zwiegespräch mit sich eine positive Grundhaltung zu entwickeln. "Sich klar zu werden über die eigenen Stärken, etwa in Form eines Tagebuchs für schöne Erlebnisse und Erfolge oder einer Art Bewerbungsschreiben, ist eine weitere Grundlage zur Steigerung des Selbstbewusstseins", erläutert der DGKJP-Präsident. An Magersucht erkranken jährlich 0,5 bis 1% aller Frauen in Deutschland, die meisten im Alter zwischen 14 und 18. Männer sind weit weniger häufig betroffen. Risikogruppen sind insbesondere Sportlerinnen, vor allem Ballettschülerinnen und Models, die allein aufgrund ihrer Tätigkeit einem gewissen Schlankheitsdruck ausgesetzt sind. In der Regel beginnt das Leiden allmählich, mit gesteigertem Interesse an Diäten und Inhaltsstoffen der Nahrung, mit immer wählerischem Essverhalten, bevor ganze Mahlzeiten ausgelassen werden. Mit der äußerlich sichtbaren Abmagerung und dem sinkenden Körpergewicht können Schäden an den inneren Organen einhergehen. Es steigt die Anfälligkeit für lebensbedrohliche Komplikationen; 5% aller Betroffenen versterben im Verlauf an der Essstörung.

Nachrichten Gran Canaria Kanaren Tierische Fette für Skelettaufbau nötig?

Veganer, die auf alle tierischen Produkte verzichten, haben laut einer australischen Studie schwächere Knochen als Fleischesser und Milch-Ei-Vegetarier. Ein australisch-vietnamesisches Wissenschaftlerteam untersuchte für seine veröffentlichten Studie Knochendichte und Ernährungsgewohnheiten von mehr als 2700 Probanden. Dabei fanden sie heraus, dass Veganer eine um sechs Prozent niedrigere Knochendichte haben als Fleischesser. Zwischen Fleischessern und Ovo-Lakto-Vegetariern gebe es dagegen "nahezu keine Unterschiede", sagte Forschungsleiter Tuan Nguyen. Ob mit der geringeren Knochendichte bei Veganern auch ein höheres Risiko von Knochenbrüchen einhergehe, müsse noch untersucht werden.

Nachrichten Gran Canaria Kanaren Krise vernichtete sechs Mio. Jobs

Verschärfte Lage in den USA Die Krise am US-Arbeitsmarkt hat sich im Juni spürbar verschärft. Insgesamt fielen 467.000 Stellen weg, wie das Arbeitsministerium in Washington mitteilte. Damit wurden 100.000 Arbeitsplätze mehr vernichtet als von Analysten erwartet. Im Mai fielen der Rezession lediglich 322.000 Jobs zum Opfer. Die Arbeitslosenquote stieg auf 9,5 von 9,4 Prozent und damit auf den höchsten Stand seit August 1983. Stellen wurden in allen großen Branchen gestrichen, die meisten bei den Dienstleistern: Sie bauten 244.000 Arbeitsplätze ab - mehr als doppelt so viel wie im Mai. Dagegen verlangsamte sich der Abwärtstrend in der Industrie. Hier fielen 136.000 Jobs weg und damit 20.000 weniger als im Vormonat. US-Präsident Barack Obama äußerte sich schwer enttäuscht über die immer schlechtere Lage auf dem Arbeitsmarkt. Die neusten Zahlen seien "ernüchternd", sagte er in Washington. "Unsere Wirtschaft tut sich immer noch schwer, in Gang zu kommen", fügte er hinzu. Der Sprecher des Weißen Hauses, Robert Gibbs, sagte sogar eine weitere Verschlechterung voraus. Man gehe davon aus, dass die Arbeitslosenrate in den nächsten Monaten über die Zehn-Prozentmarke steige, so Gibbs. Der Abschwung verlangsame sich aber. Nachdem die Krise in den vergangenen Jahren verursacht worden sei, werde es noch einige Monate dauern, bis sich die US-Wirtschaft erhole. Gibbs wies Kritik zurück, das von der US-Regierung im Januar verabschiedete milliardenschwere Konjunkturpaket wirke nicht. Es gebe "offensichtliche Hinweise" darauf, dass die Maßnahmen wirkten, sagte er. Die Entwicklung am Arbeitsmarkt ist entscheidend für die Konsumausgaben, die wiederum rund zwei Drittel der Wirtschaftsleistung in den USA ausmachen. Seit Ausbruch der Rezession in den USA Ende 2007 sind der Krise rund sechs Mio. Arbeitsplätze zum Opfer gefallen.

Nachrichten Gran Canaria Kanaren Digitalisierung der Buchwelt

US-Justiz knöpft sich Google vor Das US-Justizministerium hat eine Untersuchung gegen Google eingeleitet. Die Einigung im Urheberrechtsstreit zwischen der Google Inc und den Verlegern und Autorenverbänden in den USA über das Buch-Digitalisierungsprojekt des Internetkonzerns werfe kartellrechtliche Fragen auf, erklärte die Behörde in einem Schreiben an ein US-Bezirksgericht. Damit wurde die Kartelluntersuchung erstmals öffentlich. Seit 2004 digitalisiert Google Bücher aus teilnehmenden Bibliotheken. Daraufhin hatten die US-Autoren und Verlage eine Sammelklage gegen den Konzern aus Mountain View wegen der Verletzung ihrer Urheberrechte eingereicht. Im Oktober 2008 einigten sich beide Seiten darauf, dass Google die seit 2004 eingelesenen Bücher künftig in digitaler Form verkaufen und die Suche darin mit Hilfe der Google-Buchsuche ermöglichen darf. Im Gegenzug zahlt Google 125 Mio. US-Dollar und jedem Verfasser eines digitalisierten Werkes einen festen Geldbetrag. Zudem sollen die Autoren an den Einnahmen aus dem Vertrieb beteiligt werden. Seit der Einigung schaltet Google weltweit Anzeigen, um auch ausländische Autoren zur Zustimmung zu bewegen. Die Einigung muss noch vom US-Bezirksgericht genehmigt werden. Kritiker hatten der Einigung haben gegenüber dem Gericht argumentiert, dass die Vereinbarung den Zugang der Google-Wettbewerber zum digitalen Büchermarkt verhindert. Google könne de facto exklusiven Online-Zugang zu Büchern bekommen, bei denen die Eigentümer der Urheberrechte nicht bekannt sind. Die Einigung mit den Autoren und Verlagen sei keine exklusive Vereinbarung, betonte Google-Sprecher Gabriel Stricker. Sollte das Gericht ihr zustimmen, werde der Zugang zu Millionen von Büchern in den USA verbessert. Beobachter bewerten das Schreiben des US-Justizministeriums an das Gericht unterschiedlich. "Das ist reine Routine. Sie wollen das Gericht nur informieren", sagte David Balto, ehemaliger Policy Director der US-Kartellbehörde FTC. Samuel Miller, Kartellrechtler bei der Anwaltskanzlei Sidley Austin LLP, erwartet hingegen, dass "der Richter die Einigung nun genauer untersuchen wird". Vertreter der Autoren und Verlage hoffen, dass das US-Bezirksgericht die Einigung genehmigen wird. Der Nutzen für Leser, Büchereien und Universitäten sei sehr hoch, sagte Allan Adler vom Verlegerverband Association of American Publishers. Auch Paul Aiken, Executive Director der Autorenvereinigung Authors Guild, teilt diese Auffassung

Nachrichten Gran Canaria Kanaren Verbot seit 150 Jahren

Homosexualität wird legal Trotz Vorbehalte in vielen Bevölkerungsgruppen und Parteien ist in Indien das Verbot der Homosexualität nach fast 150 Jahren vom Obersten Gericht aufgehoben worden. Mit einem historischen Grundsatzurteil hat der Oberste Gerichtshof in Neu Delhi das seit fast 150 Jahren geltende offizielle Verbot der Homosexualität in Indien aufgehoben. Die Regel verstoße gegen den Grundsatz der Gleichheit vor dem Gesetz, hieß es in der Begründung der Richter. Der in der Praxis selten angewandte Paragraf 377 des indischen Strafgesetzbuches, dem zufolge Homosexualität mit Gefängnis von zehn Jahren geahndet wird, sei daher nicht verfassungskonform. Die Vereinten Nationen begrüßten die Entscheidung. Das Urteil kann vor dem Verfassungsgericht angefochten werden. Schwule hatten in Indien lange für ein Ende der Kriminalisierung von Homosexuellen gekämpft. Sie sahen in dem Paragrafen 377 eine Verletzung ihrer Grundrechte. Das Gesetz aus der britischen Kolonialzeit stammt aus dem Jahr 1861 und besagt, dass es sich bei Homosexualität um "unnatürliche Liebe" handele. Das Grundsatzurteil wurde von Schwulen und Lesben in ganz Indien mit großer Freude aufgenommen. Hinduistische, muslimische und christliche Gruppierungen in dem traditionell konservativen Land kritisierten die Entscheidung des Gerichts dagegen scharf. Die hindu-nationalistische BJP-Partei meinte, die Aufhebung des Paragrafen 377 werde zu Anarchie führen. Der Sprecher der Katholischen Bischofskonferenz in Indien, Reverend Babu Joseph, sagte: "Obwohl das Gesetz einer Novellierung bedarf und Homosexuelle nicht als Kriminelle behandelt werden sollen, können wir es nicht befürworten, dass Homosexualität als normal und sozial akzeptabel angesehen wird." Muslimische Gruppen kritisierten, Homosexualität führe zu AIDS und dürfe nicht legalisiert werden. In der Begründung des Gerichtes hieß es: "Die in der indischen Gesellschaft tief verankerte Gleichbehandlung aller Menschen sieht einen Platz für jeden vor. Solche, die von der Mehrheit als "andersartig" gesehen werden, dürfen nicht ausgeschlossen werden." UNAIDS - die Arbeitsgruppe für HIV/AIDS bei den Vereinten Nationen - teilte mit, mit der Grundsatzentscheidung habe das Gericht "die Würde und die Menschenrechte" Homosexueller in Indien wieder hergestellt. Nach Schätzungen indischer Medien sind rund 2,5 Millionen der 1,1 Milliarden Inder homosexuell. Dem Urteil waren Gesuche von Betroffenen und Hilfsorganisationen - unter anderem von der Naz Foundation, einer Vereinigung homosexueller Rechtsanwälte - vorausgegangen, die ein Ende der Kriminalisierung von Homosexuellen forderten. Vor dem Gericht in der indischen Hauptstadt feierten zahlreiche Menschen das Urteil. Leslie Ashley, eine der Aktivistinnen, sagte: "Das ist ein sehr emotionaler Tag für uns, weil unser Land damit einen weiteren Schritt hin zu einer liberalen Demokratie gemacht hat, in der Minderheiten respektiert werden."

Nachrichten Gran Canaria Kanaren Hildegard Hahn-Ausstellung im Museum Elder in Las Palmas- Ein Dialog zwischen Wissenschaft und Kunst

Ein Dialog zwischen Wissenschaft und Kunst Die in Las Palmas lebende deutsche Künstlerin Hildegard Hahn stellt im Museum für Wissenschaft und Technologie in Las Palmas de Gran Canaria aus. Gran Canaria, Las Palmas: Im Museum Elder, in der Hauptstadt der Kanareninsel Las Palmas, läuft derzeit eine Ausstellung unter dem Namen “Ondas-Reflejos-Fragmentos” (wellen, Reflexionen und Fragmente). Die deutsche Künstlerin Hildegard Hahn, die seit 34 Jahren in Las Palmas de Gran Canaria lebt und arbeitet, will mit dieser Ausstellung die Quantenphysik aus Sicht einer Künstlerin darstellen. Die Ausstellung, bestehend aus Skulpturen, Fotografien, Bildern und Videos beschäftigt sich mit Wellen, Teilchen und Schwingungen im Bereich der Quantenmechanik und Astrophysik. Die Ausstellung im Museum “Elder” für Wissenschaft und Technologie in Las Palmas de Gran Canaria läuft seit dem 26. Juni und ist bis einschliesslich 16. August geöffnet. Museum Elder der Wissenschaft und der Technologie Parque de Santa Catalina s/n 35007 Las Palmas de Gran Canaria Tel: 828 011 828 - Fax: 828 011 001 Öffnungszeiten: Dienstags bis Sonntags von 10:00 bis 20:00 Uhr (Sommer 11:00 Uhr bis 21:00 Uhr) Eintritt: Normal: 5 Euro/Person Ermässigt: 3,50 Euro/Person Info’s zu Arbeiten von Hildegard Hahn: Hildegard Hahn studierte von 1957 bis 1961 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und Philosophie an der Universität Stuttgart u. a. bei Max Bense. Sie heiratete einen Geologen und arbeitete als Kunsterzieherin im Schuldienst. Nach dem Unfalltod ihres Mannes siedelte sie 1975 mit ihren Kindern auf die Kanareninsel Gran Canaria um, wo sie sich auch in der spanischen Kunstszene behaupten konnte. Sie brach den Kontakt zu Galerien und Museen in Deutschland, wo sie bereits 1960 an einer Ausstellung des Kunstvereins Stuttgart teilgenommen hatte, allerdings nicht ab, so dass ihre Werke sowohl in deutschen als auch in spanischen Sammlungen zu finden sind. Sie lebt und arbeitet heute weiterhin in Las Palmas.

Nachrichten Gran Canaria Kanaren Dünen-Feeling am Las Canteras Strand, tausende Sonnenanbeter geniessen das Traumwetter an der Copacabana Europas

Ein Wochenende ganz ohne “Eselsbauch” - Traumwetter und Dünen-Feeleing am weltbekannten Las Canteras Strand in Las Palmas. Gran Canaria, Las Palmas: Ein wahrhaft karibisches Wochenende erlebten die Besucher der “Copacabana Europas” am vergangenen Wochenende. Bei Temperaturen um die 28 Grad und ohne den bekannt-berüchtigten Panza de Burro (ein Wolkenband, welches idR. Las palmas umspannt) fühlten sich tausende Besucher des Las Canteras Strandes in Las Palmas pudelwohl. Die 3 km lange Bucht mit dem goldbraunem Sand war am gesamten Wochenende bis zum Bersten gefüllt. Den Kleinen gefiel besonders die neue, wenngleich auch nur temporäre Attraktion am Las canteras Strand- Die Dünen von Las Canteras! Der Las Canteras Strand hat Dünen?- Ja, derzeit gibt es zwei gewaltige Dünen an dem Stadtstrand von Las Palmas. Im Zuge des Sandabbaus am Las Canateras (IslaCanaria.Net berichtete) wurden diese von den Planierraupen aufgehäuft. Wenngleich die beiden Dünen am Mittwoch mit LKW’s in den Süden verbracht werden sollen und dort die Strände von El Veril (auch bekannt unter dem Namen Playa del Cochino) und Las Burras verschönern sollen, liessen sich die Kinder am vergangenen Wochenende nicht davon abhalten, mit Förmchen Eimer und Sandschaufel bewaffnet, Besitz von den künstlich aufgehäuften Dünen zu ergreifen. Die “europäische Copacabana” gewinnt zwischen den Hotels “Reina Isabel” und “Cristina” Jahr für Jahr 0,6 bis 0,8 Meter Sand hinzu. Diese Tatsache rief nun das Umweltministerium der Kanarischen Inseln auf den Plan, welches im Rahmen der “Demarcación de Costas de Canarias” beschlossen hat, 40.000 Kubikmeter Sand abzutragen.

Nachrichten Gran Canaria Kanaren Erstes Todesopfer der Schweinegrippe in Spanien

Erstes Todesopfer auf europäischem Festland Im Hospital Gregorio Marañón in Madrid ist eine 20-jährige Marokkanerin an dem H1N1-Virus gestorben. ICN Kanaren Portal nur einen Klick entfernt - ICN täglich aktuelle lokale und nationale Informationen und Nachrichten - IslaCanaria.Net das Online Magazin Spanienweit und Kanarennah - Madrid: Wie das spanische Gesundheitsamt (Ministerio de Sanidad) mitteilte, wurde die 20-Jährige am Montag gegen Mittag mit einem Notfall-Kaiserschnitt in Madrid eingeliefert. Die junge Marokkanerin erlag am gestrigen Dienstag in Madrid den Folgen der H1N1-Virus-Infektion. Wo sich die junge Marokkanerin mit dem Virus infiziert hat ist bisher unklar. Das Baby (1400 Gramm) kam in der 28. Schwangerschaftswoche zur Welt und konnte von Ärzten gerettet werden. Die 20-jährige Marokkanerin ist das erste Todesopfer in Spanien und der vierte in Europa. Wie das Gesundheitsministerium heute morgen in einer Pressekonferenz mitteilte, gibt es einen weiterern 32-jährigen Patienten im Krankenhaus Juan XXIII in Tarragona in sehr kritischem Zustand.

Nachrichten Gran Canaria Kanaren Das Plakat des Karneval 2010 in Las Palmas de Gran Canaria

Die Frau in Rot Gran Canaria Karneval 2010 - Aus 61 Werken wurde nun das Plakat des Karneval 2010 in Las Palmas de Gran Canaria ausgewählt. Benjamin Cardenes hatte bereits im Jahr 1995 das Plakat für den Karneval entworfen und konnte die Jury im “Club Victoria” diemal mit seiner Arbeit “La mujer de rojo” überzeugen. Gran Canaria, Las Palmas: In dieser Woche wählte die Jury im “Club Victoria”, am Las canteras Strand in Las Palmas de Gran Canaria unter 61 ausgestellten Arbeiten das Plakat für den Karneval 2010 in Las Palmas aus. Das wichtigste Fest auf Gran Canaria, welches im kommenden Jahr in der Hauptstadt vom 26. Januar bis 20. Februar zelebriert wird, hat sich die TV-Welt zum Motto gewählt. Das Gewinner-Plakat von Benjamin Cardenes zeigt eine in Rot gekleidete Moderatorin mit einem Mikrofon in der Hand auf einem knallgelben Hintergrund. Weibliche Formen sucht man auf dem Oberkörper vergeblich, dieser besteht aus einem 16:9 Flachbildschirm, in welchem der Schriftzug “Carneval 2010″ zu lesen ist. “Alle 61 Arbeiten zum Thema Karneval und TV hatten ihren besonderen Reiz”, so Roque Díaz, für den Karneval zuständiger Stadtrat in Las Palmas und Vorsitzender der Jury. “Die Einfacheit, Präzision und gleichzeitig das Variabele der Arbeit ‘La Mujer de Rojo’ hat den Ausschlag für die Wahl gegeben.” Der Grafikdesigner Cardenes hatte den Wettbewerb um das Palkat des Karnevals in Las Palmas bereist im Jahr 1995 schon einmal gewonnen, damals mit seinem Werk “Blanco”. Die Ausstellung aller 61 Plakate, welche in diesem Jahr zur Wahl standen, kann man noch bis zum 13. Juli im Club Victoria (am Paseo de Las Canteras) besuchen.

Nachrichten Gran Canaria Kanaren Kulinarische Tour durch Spanien

Von Anchovis bis Safran Paella, Serrano-Schinken, Manchego-Käse, Wein aus der Rioja: Viele Urlauber haben in Spanien die iberische Küche lieben gelernt. Wer sie in vollen Zügen auskosten möchte, sollte zum Schlemmern eine der zahlreichen "Fiestas gastronmicas" besuchen. Die kulinarischen Volksfeste sind für Touristen auch eine einzigartige Gelegenheit, den Menschen und ihren Traditionen näher zu kommen. Eigentlich schmecken die Anchovis am besten auf Brot mit Tomaten, versichert Conchita Sureda. Die 55-Jährige kommt aus L'Escala, einem Fischerdorf an der Costa Brava, das unter Feinschmeckern bekannt ist. Hier werden die besten spanischen Anchovis gemacht. Heute allerdings bereitet Conchita die eingelegten Sardellen anders zu als mit Tomaten und Brot. Denn sie misst beim Anchovifest, das immer Anfang September in L'Escala stattfindet, ihre Kochkünste mit 24 anderen Frauen. Aus ganz Spanien kommen Besucher, um die Köstlichkeiten zu probieren. Conchita legt sich ins Zeug: Geschickt schneidet sie Porree und Pilze klein und brät sie mit Olivenöl an. Zwölf zarte Anchovi-Filets kommen hinzu. Alles wird mit Sahne und Pfeffer vermixt - "jetzt ab in den Ofen, und fertig ist die Anchovi-Pastete." Im Anchovi-Museum steht ein Tisch voll mit Tellern. Es gibt Anchovis als Salat, als Kanapees und Pizzafüllung und sogar als Plätzchen oder im Schokoladenpudding. Während die Jury darüber streitet, wer in diesem Jahr das beste Anchovi-Gericht gemacht hat, tummeln sich am Dorfstrand Hunderte von Besuchern und stehen Schlange, um Rotwein und Anchovis mit Tomatenbrot zu ergattern. Weniger salzig und noch bunter geht es weiter südlich an der Mittelmeerküste in Sueca zu. Hier duftet es nach Kaninchen, Bohnen, Reis und Tomaten. Behutsam legt Jos Jimnez das Fleisch in die mit heißem Olivenöl gefüllte Pfanne. Es zischt und spritzt, die Zuschauer gehen einen Schritt zurück. Danach gibt der Koch aus Valencia Garrofn, eine spanische Bohnensorte, hinzu und brät alles gut an. Alles muss perfekt sein, wenn man sich im September auf dem Internationalen Paella-Kochwettbewerb in Sueca mit den besten Paella-Köchen der Welt messen will. Die meisten sind Spanier, aber auch Japaner, Ecuadorianer und Deutsche sind in dem Küstendorf 30 Kilometer südlich von Valencia schon angetreten. Bewertet werden Garzustand, Farbe, Geschmack und natürlich der "Socarrat" der Paella. Diese leicht braunen und knusprig angebratenen Reisreste am Boden der Pfanne gelten für Paella-Liebhaber als geschmacklicher Höhepunkt. Gekocht wird die "Ur-Paella" schlechthin, die "Paella Valenciana", die nur Huhn- und Kaninchenfleisch, Tavella, Garrofn, Tomaten, Bergschnecken und natürlich den Bomba-Reis enthalten darf, ein Mittelkornreis mit Herkunftsbezeichnung aus Valencia. Auch die Gewürze sind vorgeschrieben. Enrique Servn vom Restaurant "Pata Negra" aus Berlin streut eine Prise süßes Paprikapulver, Safran und Salz in die riesige Pfanne. Jeder Handgriff wird von den Zuschauern kommentiert, schließlich sind in Sueca alle Bewohner "Paella-Profis". Die Paella war vor 100 Jahren noch ein "Arme-Leute-Essen". Heute ist sie dagegen Spaniens kulinarisches Vorzeigeobjekt - dampfende Pfannen gehören vor allem in Valencia zu jedem Fest einfach dazu. Safran steht im zentralspanischen Consuegra im Mittelpunkt der Feierlichkeiten. Ende Oktober feiert der verschlafene Ort in der Ebene der Mancha sein Safran-Fest. Am Fuße einer von Windmühlen gekrönten Hügelkette findet am Dorfrand die Safran-Ernte statt. Die sonst braunen Äcker haben sich plötzlich in einen lilafarbenen Teppich verwandelt. Nur für drei Wochen im Jahr blühen die Safranrosen. Vor Sonnenaufgang ziehen die Dorfbewohner dann hinaus auf die Felder, um in Handarbeit die zarten Krokusblüten zu ernten. Im Dorf werden die Körbe mit den violetten Blüten ausgebreitet, um die drei roten Blütennarben aus jeder Blüte zu entfernen. Die Frauen zupfen um die Wette, um zu sehen, wer die Schnellste ist. Unterdessen werden auf dem Dorfplatz für die Besucher Speisen mit Safran gekocht. Bis weit in die 90er Jahre war Spanien das Hauptanbaugebiet für das Gewürz weltweit - und auf den fruchtbaren Böden der Mancha gedeiht es noch heute wunderbar. Für ein Gramm müssen rund 200 Blüten gepflückt werden. Geschäfte bezahlen für ein Kilogramm bis zu 1400 Euro. Liebhaber spanischer Weine kommen Ende September auf dem Weinfest von Logroo in der Rioja auf ihre Kosten: Jedes Jahr am 21. September startet das Fest mit einem rituellen Traubenstampfen. In Trachten gekleidet, zertreten zwei Männer die frisch gelesenen Trauben in einem riesigen Holzbottich bei einem Tanz zum ersten Most des Jahres. Wem eher Weißweine am Herzen liegen, sollte Anfang August zum "Albario"-Fest nach Cambados in Galicien fahren. Im äußersten Nordwesten Spaniens finden die meisten kulinarischen Feste statt. Höhepunkte im Festkalender sind dabei Ende Juli das Lamm- und Miesmuschelfest in Moraa, das Krakenfest in Carballio Mitte August und allen voran das Meeresfrüchtefest Mitte Oktober in O Grove. Spanisches Fremdenverkehrsamt, Myliusstraße 14, 60323 Frankfurt Tel.: 069/72 50 38, für Broschüren-Bestellung: 06123/991 34 Internet: www.spain.info

Nachrichten Gran Canaria Kanaren Vor allem für Kinder

Second Hand oft gesünder Second Hand, vor allem bei Möbeln und Bekleidung, ist sowohl für Kinder als auch für Erwachsene oftmals gesünder als neu Gekauftes. Das erklärt das Bundesinstitut für Risikobewertung zum Auftakt eines Forums Kinder- und Verbraucherschutz in Berlin. Schon neugeborene Babys brauchen nach Ansicht des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) besseren Verbraucherschutz. "Viele Eltern richten zum Beispiel das Kinderzimmer komplett neu ein und bedenken gar nicht, wie vielen Schadstoffen aus Möbeln, Wandfarbe und Teppich das Neugeborene dann in der Summe ausgesetzt ist", sagte Kinderarzt Axel Hahn vom BfR zum Auftakt eines Forums Kinder- Verbraucherschutz in Berlin. Second Hand - auch bei der Kinderkleidung - sei hier deshalb oft die gesündere Wahl. Außerdem wollen die Fachleute auf ihrem zweitägigen Symposium auf eine bessere Kennzeichnung von Inhaltstoffen hinarbeiten. "Bis jetzt müssen dem BfR nur giftige Rezepturen, etwa von manchen Putzmitteln, gemeldet werden", sagt Hahn, der auch Vergiftungsexperte des Instituts ist. Oft mache aber auch die Menge einer verschluckten Substanz oder aber die Kombination der Wirkstoffe die Gefahr aus. "Bislang können wir über den Produktnamen allein keine eindeutigen Informationen über die Inhaltsstoffe recherchieren", beklagte Hahn. In verschiedenen Ländern, aber selbst in Chargen könne die Zusammensetzung eines Produkts gleichen Namens variieren. Deshalb müsse eine Art Rezeptur-Code eingeführt werden. Erschwert werde dies durch die wachsende Globalisierung: "Viele Produkte auf unserem Markt werden gar nicht in der EU hergestellt." Damit fielen auch detailliertere Kennzeichnungspflichten weg.

Nachrichten Gran Canaria Kanaren Supercomputer muss schuften

Sonnenflecken simuliert Forscher aus den USA und Deutschland haben mit bislang nicht gekannter Genauigkeit die Flecken der Sonne am Computer simuliert. Die dabei entstandenen Bilder und Videos begeistern die Forscher und üben auch auf andere Betrachter eine Faszination aus. Sonnenflecken sind – mit einem geeigneten Augenschutz – schon bei der direkten Betrachtung zu erkennen. Es sind Bereiche etwas geringer Temperatur, an denen sich Magnetfeldlinien bündeln. Die Zahl der Sonnenflecken ändert sich mit der Sonnenaktivität, die wiederum einem elf Jahre währenden Zyklus folgt. Für das Leben auf der Erde sind Sonnenflecken von Bedeutung, weil sie mit dem Ausbruch großer Mengen geladenen Plasmas aus dem Stern in Zusammenhang stehen – diese Teilchen können geomagnetische Stürme zu Folge haben, die die satellitengestützte Navigation und Kommunikation empfindlich stören können. "Wir haben jetzt erstmals ein vollständiges Bild eines ganzen Sonnenflecks", erklärte Matthias Rempel, Forscher am High Altitude Observatory des National Center for Atmospheric Research in Boulder. An der Simulation beteiligt ist auch das Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung in Katlenburg-Lindau. Die Resultate sind im Journal "Science" nachzulesen. Die Forscher schufen ein digitales Sonnenmodell, das die Strömungen der Materie, deren Energieaustausch, den Magnetismus und die dabei entstehenden vielfältigen Rückkopplungen berücksichtigt. An den 1,8 Milliarden Punkten der Simulation wurden wieder und wieder zahlreiche Gleichungen gelöst, womit der "Bluefire"-Supercomputer (Platz 43 der weltweit schnellsten Computer) viele Wochen zu tun hatte.

Nachrichten Gran Canaria Kanaren Absolute Mehrheit für Obama

Demokraten erobern Senat Mehr als ein halbes Jahr nach den Wahlen kann sich US-Präsident Obama über die 60-Sitze-Mehrheit im Senat freuen, die jeden Widerstand der Republikaner zunichte macht. Ein Gericht entscheidet zugunsten der Demokraten. Die US-Demokraten haben die entscheidende Mehrheit von 60 Sitzen im Senat errungen. Fast acht Monate nach den US-Wahlen und einem erbitterten Streit über den Wahlausgang in Minnesota erklärte das Oberste Gericht des Bundesstaates den demokratischen Kandidaten Al Franken zum Sieger. Das Gericht erklärte nach zahlreichen Überprüfungen der Wahl einstimmig, dass der ehemalige TV-Star bei der Abstimmung am 4. November 2008 mehr Stimmen bekommen habe als der republikanische Amtsinhaber Norm Coleman. Coleman blieb damit nur noch die Möglichkeit, das Ergebnis vor dem Supreme Court in Washington anzufechten. Nach einer Neuauszählung der etwa drei Millionen abgegebenen Stimmen hatte Franken zuletzt einen Vorsprung von 312 Stimmen gegenüber Coleman. Das Ergebnis der Wahl in Minnesota ist für die Washingtoner Politik wichtig: Sollte Franken als Senator eingeschworen werden, hätten die Demokraten eine Mehrheit von 60 der 100 Sitze im Senat. Dies ist exakt die Zahl der Stimmen, mit der die Demokraten jeden Widerstand der Republikaner gegen Gesetzgebungsvorhaben ("Filibuster") überstimmen könnten.

Nachrichten Gran Canaria Kanaren Neuer Streit über Anlegerschutz

Banken wollen Risiko nicht tragen Innerhalb der Großen Koalition ist erneut der Streit über bessere Anlegerschutzregeln ausgebrochen. Nach Informationen der "Financial Times Deutschland" (FTD) hat die Union die bereits mit der SPD erzielte Vereinbarung zur rechtlichen Behandlung von telefonischen Beratungsgesprächen aufgekündigt. Der erst vor knapp zwei Wochen geschlossene Kompromiss sieht vor, dass Bankkunden in diesen Fällen ein einwöchiges Rücktrittsrecht erhalten sollen. Dagegen hatte sich die Finanzbranche zur Wehr gesetzt. Damit droht sich die Einführung der Anlegerschutzregeln zu verzögern. Sie sind Teil der Reform des Schuldverschreibungsrechts, das am Freitag vom Bundestag verabschiedet werden soll. Es beinhaltet unter anderem die Dokumentationspflicht beim Verkauf von Finanzprodukten. Bankberater sollen künftig das Gespräch mit dem Kunden protokollieren und ihm vor Vertragsabschluss eine Kopie des Dokuments aushändigen. Bei der telefonischen Anlageberatung ist dies nicht möglich. Anleger sollten deshalb ein einwöchiges Rücktrittsrecht erhalten, sofern das Protokoll fehlerhaft oder unvollständig ist. Die Beweislast läge im Streitfall bei der Bank. Dagegen hatte die Finanzlobby bis zuletzt angekämpft. In einem Schreiben an das Bundeskanzleramt und das Justizministerium forderte der Zentrale Kreditausschuss (ZKA) für die Bankindustrie gestern die Regierungsparteien erneut auf, die Regel zu überdenken. Sie berge große wirtschaftliche Risiken. Die Banken trügen bis zum Ablauf der Rücktrittsfrist das volle Kursrisiko. Bereits am Mittwoch berät der Rechtsausschuss des Bundestages über den Gesetzentwurf. Aus Kreisen der SPD hieß es, man werde notfalls zum ursprünglichen Kabinettsentwurf zurückkehren, sollte die Union die einwöchige Rücktrittsfrist ablehnen. Der erste Entwurf sieht vor, dass Banken die Telefongespräche aufzeichnen müssen. Auch diesen Vorschlag lehnen die Banken ab, da sie hohe Kosten fürchten. Sollte es zu keiner Einigung kommen, sei sogar ein Scheitern des Gesetzes möglich, hieß es.

Nachrichten Gran Canaria Kanaren Die alte Geschichte

Neue Löcher bei der HRE Die schwer angeschlagene Immobilienbank Hypo Real Estate (HRE) wird einem Bericht zufolge noch weitere Milliardenverluste verkraften müssen. Erst vor vier Wochen schoss der Bund drei Milliarden Euro frisches Geld nach – doch die Lage scheint sich nicht zu bessern. Die HRE werde bis Ende 2010 mehr als zwei Mrd. Euro Verlust ausweisen, schreibt die "Süddeutsche Zeitung". Ein Großteil davon dürfte dieses Jahr anfallen, habe es im Umfeld des staatlichen Bankenrettungsfonds Soffin und in Finanzkreisen geheißen. Die HRE wollte dazu keine Stellungnahme abgeben. Die Münchner Bank hatte in der Vorwoche mitgeteilt, allein im zweiten Quartal wegen Wertberichtigungen auf Immobilienkredite mit Ergebnisbelastungen im hohen dreistelligen Millionenbereich zu rechnen. Für dieses und nächstes Jahr wurden bereits zuvor rote Zahlen angekündigt. Angesichts der wirtschaftlichen Entwicklung sei es möglich, dass die HRE weiteren Kapitalbedarf habe, sagte Aufsichtsratschef Michael Endres der Zeitung. Er werde auf der Hauptversammlung im August sein Amt niederlegen, da seine Arbeit mit der Verstaatlichung des Instituts getan sei. "Der Neuaufbau der Bank braucht sicher drei bis vier Jahre. Um das zu begleiten, bin ich zu alt", sagte er. Sein Nachfolger soll dem "Handelsblatt" zufolge KfW-Vorstand Günther Bräunig werden. Der Bund hatte Anfang Juni drei Mrd. Euro frisches Geld in die Bank gesteckt. Seitdem kontrolliert er 90 Prozent der Aktien und hat damit Sagen. 2008 hatte die Münchner Bank 5,5 Mrd. Euro Verlust geschrieben. Endres will zudem die Mitschuld des alten Managements um Georg Funke am Beinah-Untergang der HRE genauer unter die Lupe nehmen lassen. Auf dem Aktionärstreffen solle auf Antrag des Aufsichtsrats eine Untersuchung beschlossen werden. "Angesichts des Umfangs des Schadens schlagen wir eine Sonderprüfung vor", kündigte Endres an. Falls die Prüfer der ehemaligen Vorstandsriege Misswirtschaft nachweisen, wäre laut "SZ" der Weg für erhebliche Schadenersatzklagen frei. Auf solche Klagen drängt derzeit die Bundesregierung. Einen Antrag dazu wolle die Koalition noch in der laufenden letzten regulären Sitzungswoche der Legislaturperiode im Bundestag verabschieden, stellte CSU-Landesgruppenchef Peter Ramsauer am Dienstag in Aussicht. Die HRE wird derzeit mit Garantien von 100 Mrd. Euro künstlich am Leben gehalten

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